Liebeskummer: 15 Tipps von Beziehungsexperten

Liebeskummer: 15 Tipps von Beziehungsexperten

Kopf hoch, das wird schon!

Ich habe es gehasst, wenn ich Tipps bekommen habe, die jenseits jeder Realität waren. Wer noch nie ein gebrochenes Herz hatte und wirklich weiß wie sich der Schmerz anfühlt, kann nicht nachvollziehen, was es bedeutet, Liebeskummer zu haben. Leider kann ich dir den Schmerz nicht abnehmen, aber ich kann versuchen dir ein paar Tipps an die Hand zu geben.

Dafür habe ich mich bei meinen Kollegen umgehört und insgesamt 15 Tipps gegen Liebeskummer für dich zusammengestellt. Genau wie jede andere Emotion, wird auch diese von jedem anders empfunden und verarbeitet, daher variieren auch die Tipps der Beziehungsexperten, die alle aus persönlicher Erfahrung sprechen. Auffällig sind übrigens auch die Unterschiede der Tipps zwischen den männlichen und weiblichen Beziehungsexperten, aber lies selbst:

Simone 400Mein persönlicher Tipp

Lass deine Gefühle zu und verdränge sie nicht. Du musst nicht funktionieren wie andere es von dir erwarten, nur weil sie deinen Kummer nicht verstehen. Versuch‘ außerdem dein Leben ein bisschen zu entschleunigen und dich aus deinen Pflichten, so gut es geht, rauszunehmen. Bei mir hat damals meine ganze Umwelt mitbekommen, dass ich leide. Sogar so sehr, dass ich von meiner Arbeit freigestellt und zwangsbeurlaubt wurde. In der Zeit habe ich enge Freunde um mich gehabt, viel über die Trennung gesprochen. Und ich hatte eine Affäre. Untypisch für eine Frau, aber mir hat es geholfen mein Selbstwertgefühl (das im Keller war) zumindest etwas zu stärken. Das hängt letztlich davon ab was du für ein Typ bist.

Nils Terborg perfekte Beziehung Profil - rundNils Terborg von Deine perfekte Beziehung

Ich glaube nicht, dass es einen Tipp gibt, um wirklich etwas dagegen zu tun. Das gegen wirkt aus meiner Sicht eher wie Verdrängung, nicht wie ein Akzeptieren der Gefühle. Und natürlich sind Strategien, um mit Liebeskummer umzugehen unglaublich stark von der Persönlichkeit abhängig. Ich bin zum Beispiel sehr extrovertiert und daher hat mir Ablenkung und ein schrittweises Verarbeiten sehr gut geholfen. Wenn du eher der ruhigere Typ bist, könnte es aber auch sein, dass du einfach deine Ruhe brauchst. Mein Tipp: Überlege dir, welcher Typ du bist und welche Strategie zu dir passen würde – denn gutgemeinte Ratschläge helfen hier oft nicht!

Anchu_rundAnchu Kögl von www.anchukoegl.com

Liebeskummer ist ein beschissenes Gefühl. Genau der Mensch, den wir am meisten in unserer Nähe haben wollen, will (oder kann) nicht bei uns sein. Was meiner Meinung nach am besten dagegen hilft, ist sich auf sein eigenes Leben zu konzentrieren, anstatt dem anderen hinterherzutrauern. Klar fehlt dir dein Partner, doch jetzt hast du auch mehr Zeit und kannst dich Dingen widmen, für die du vorher keine Zeit hattest. Nutze also die Zeit, die du jetzt hast. Mache mehr Sport, treffe dich mit Freunden, verreise mal alleine oder fange das Projekt an, dass du schon seit so langer Zeit geplant hast. Egal, was du machst, es ist besser als zu Hause rumzusitzen und Trübsal zu blasen.

Melanie MittermeierMelanie Mittermeier von Liebe leben

Tauche ganz tief ein in den Schmerz.  Heulen, schreien, verzweifeln – das ganze Programm. Wenn die Tränen langsam nachlassen, atme tief ein und aus. Mehrmals. Und dann treffe die Entscheidung, dein Leben in eine für dich positive Richtung zu lenken. Setz dich hin und mach dir ehrlich bewusst, was alles nicht gepasst hat. Denn wenn es wirklich der Traumpartner gewesen wäre, dann wäre er noch da. Schreibe dir deine Stärken auf und mache dir klar, was für eine tolle Frau du bist. Und dann geh raus und lebe dein Leben.

Kendra GettelKendra Gettel von Wieder glücklich

Gib dir Zeit und Raum, die Sache zu verarbeiten. Wenn du traurig bist, dann bist du eben traurig – das ist ok! Suche dir einen liebevollen Menschen, der dir zuhört und deine Gefühle so akzeptiert, wie sie sind, ohne dich vorschnell ‚aufmuntern‘ zu wollen, und sprich dir alles von der Seele, was drückt.

 

MichaelaForstikMichaela Forstik von Realtionship With Me

Eines der am längsten anhaltenden Gefühle ist es, nicht Alles getan zu haben, um deine Wünsche zu verwirklichen und eine Beziehung mutig zu retten. Hämmernde Fragen wie: Was wäre gewesen wenn ich ihm meine wahren Gefühle offenbart hätte? Wenn ich noch einen Schritt auf ihn zugegangen wäre, anstatt mich stur zurück zu ziehen?  

Deshalb glaube ich, ist es extrem wichtig den Mut zu haben noch einmal alle Karten auf den Tisch zu legen. Deine Wahrnehmung, deine Bedürfnisse und dein Gefühl in der aktuellen Situation auszudrücken, um deine Seite der Medaille zu schildern. Denn was hast du zu verlieren? Selbst wenn nie etwas aus euch wird, dann hast du es für DICH getan. Wenn dein Gegenüber dann den Weg nicht mit dir gehen möchte, dann kannst du guten Gewissens loslassen und jemanden anderen dazu einladen.

Sabine-WeissSabine Weiss von Herzbruch

Mein absoluter Top-Tipp gegen Liebeskummer ist völlige Kontaktsperre. Keine Anrufe, keine SMS, keine WhatsApp-Nachrichten, kein zufälliges Auftauchen im gemeinsamen Lieblingskaffee. Ich gehe sogar noch weiter und empfehle auch „Sichtsperre“ – lösche ihn aus Facebook, lösche ihn aus WhatsApp, lösche seine Nummer, räume alle Fotos und gemeinsamen Erinnerungsstücke weg. Nichts ist in unserem Zeitalter heute unwiederbringlich – wenn du seine Nummer wirklich brauchst, wirst du sie finden. Aber nichts ist schmerzhafter als den Ex-Partner über Facebook bei seinem neuen Leben zu beobachten, auf WhatApp zu sehen wann er zuletzt online war (und dir nicht geschrieben hat). Wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass Facebook den Trennungsschmerz erheblich verlängert. Kein Wunder – jede neue Nachricht, die nicht an dich geht, ist im Grunde wie ein weiterer Stich ins Herz. Schenke deine Aufmerksamkeit lieber ganz dir und deinem Herz.

Eva Winkler_CarrieCarrie von Is it love

Höre zu jeder Zeit in dich hinein und bekomme ein Gespür dafür, was es ist, das du genau in diesem Moment brauchst. Ob das nun ist, Liebesfilme zu schauen und allen Schmerz rauszuheulen, ob es die Familienpackung Schoko-Eis ist, oder eine wilde Nacht im Club. Vielleicht willst du Sport machen und dich auspowern, vielleicht brauchst du aber auch Entspannung und gönnst dir mal was: Eine Massage, ein ausgiebiger Shopping-Trip oder eine Reise, die du schon lange machen wolltest. Du willst herausfinden, was es ist, das verursacht, dass du dich gut fühlst, und davon so viel wie möglich einsaugen, denn jetzt bist du und dein Seelenheil am wichtigsten.

Jan-SteinJan Stein von Farlove

Ablenkung. Schau dir alle Staffeln deiner Lieblingsserie an, triff dich mit Freunden, treibe Sport, mache Musik, Hauptsache, du musst nicht ständig an deine/n Ex denken. Mach dir eine Liste mit Dingen, die du in den nächsten Monaten vor hast und erreichen möchtest.

 

Robert-HeeßRobert Heeß von Liebeskummer24

Du brauchst einen Zwei-Komponenten-Kleber! Zum einen eine Notfall-Sofortmaßnahme: Das ist etwas, das du sofort tust, wenn dich Schmerz, Lähmung, Angst und Verzweiflung überfallen. Mein Tipp: Beweg dich, beweg dich, beweg dich! Renne, laufe, tanze, fahre Fahrrad, mache Liegestütz, was auch immer. Hauptsache, dein Körper bewegt sich!

Die zweite Komponente ist mentales Training: Du musst anders denken (lernen), damit sich Schmerz, Lähmung, Angst und Verzweiflung auflösen können. Glaub mir, ich weiß wovon ich hier rede, und ich weiß auch, was für eine Herausforderung das ist. Suche dir als mentales Training die Form, die zu dir passt: Lerne beispielsweise meditieren, probier‘ dich mit Affirmationen aus oder mache Biografie-Arbeit. Suche im Internet nach mehr Informationen über diese Ansätze – und dann tu es!

Olaf-SchwantesOlaf Schwantes

Lass deinen Liebeskummer zu, glorifiziere dabei aber nicht deinen Ex-Partner. Verdränge deinen Liebeskummer nicht, indem du von einer flüchtigen Beziehung in die nächste stolperst. Oder ihn mit Alkohol oder anderen Drogen ertränkst. Damit du nicht im Selbstmitleid versinkst, solltest du deiner besten Freundin eine ‚Vollmacht‘ geben, damit sie dich immer wieder in die Realität zurückholt. Dein Benefit? Du gehst ohne Altlasten in eine neue Beziehung, da du die alte wirklich verarbeitet hast.

Claudia_E_Huber_rund KopieClaudia Huber

Auch wenn es paradox klingt: Wenn die Trennung ganz frisch ist, dann hilft es mir, mir Zeit zu nehmen und für mich zu weinen. Tut weh, hilft aber. Den Schmerz schreibe ich auf Zettel in Gedichten oder Texten – und zwar mit allen dramatischen Worten, die ich kenne. Die lege ich dann in meine Kummerbox oder verbrenne sie. Ansonsten rate ich, nicht so viel nachzudenken.

Veronika-KrytznerVeronika Krytzner

In der ersten Zeit erstmal hemmungslos zu weinen, dann ziemlich erschöpft einschlafen. Dann schreib eine Liste mit Dingen, die du schon während der Beziehung immer machen wolltest, aber nicht getan hast und mit Dingen, die dir gut tun (Sport, Massage, Shoppen). ‚Arbeite‘ die Liste ab und gönne dir was!

Peter-MichalikPeter Michalik von Beziehungs-ABC

Auch wenn es im ersten Moment vielleicht kein hilfreicher Tipp ist: Liebeskummer  gehört dazu und ist ein wichtiger Prozess bei der Trauer um eine geliebte Person. Das heißt du darfst und sollst diesen Schmerz zunächst auch zulassen. Nach einer gewissen Zeit des Leidens – auch des Selbstbemitleidens – kam dann bei mir auch immer eine Wut und Enttäuschung über den anderen auf und diese Wut half mir über die Person hinweg. Hilfreich sind v.a. Gespräche mit den besten und engsten Freunden, die dich schon lange kennen und dich durchaus mit ehrlichen Rückmeldungen auf den Boden der Realität (z.B. weg von der Idealisierung des vermeintlich perfekten Partners) zurückholen.

Wenn du weitere, sehr gute Tipps gegen Liebeskummer möchtest, dann lege ich dir diesen Artikel von loveee.de sehr ans Herz.

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Foto: © aleshin

 

Nur wer eifersüchtig ist, liebt. Wirklich?

Nur wer eifersüchtig ist, liebt. Wirklich?

Eifersüchtig zu sein, ist bis zu einem gewissen Maße normal. Aber was ist denn normal?

Normal ist eine subjektive Sichtweise, und genau wie bei allem im Leben, hängt dein Verständnis von einer normalen Eifersucht, von deinen Erfahrungen ab. Ein gewisses Maß an Eifersucht ist sogar gesund, denn es ist auch eine Art und Weise zu sagen, dass dir der andere am Herzen liegt.

Was ist denn Eifersucht eigentlich genau?

Wenn wir eifersüchtig sind, haben wir das Gefühl, dass unser Partner lieber Zeit mit einem anderen Menschen verbringt und wir in dem Moment eine untergeordnete Rolle spielen. Das kratzt am Ego, nicht wahr?

Wann beginnt Eifersucht krankhaft zu sein? 

Nun, ich würde sagen, wenn wir versuchen unseren Partner zu besitzen und sein Leben dadurch einzuschränken. Wenn wir versuchen ihm Treffen mit Freunden zu verbieten, sein Telefon checken (was du tunlichst unterlassen solltest, weil das Vertrauen darunter leiden wird!), wenn wir ständig nachfragen, was er tut, wo er ist und ob er uns noch liebt.

Eifersucht ist eine Sucht, die mit Eifer sucht.

Ein Ausspruch, der viel Wahres beinhaltet, meinst du nicht?



Woher kommt Eifersucht und was kannst du dagegen tun? 

Wie gesagt, ein gewisses Maß an Eifersucht, kann ein Kompliment sein, denn du zeigst deinem Partner, dass er dir nicht egal ist. Nur wenn es krankhaft und übertrieben ist, solltest du nachforschen woran das liegt.

Eifersucht ist kein Zeichen von Liebe, sondern ein Zeichen von Angst die Liebe zu verlieren.

1. Mangelndes Vertrauen in deinen Partner

Ein Grund dafür übertrieben eifersüchtig zu sein, ist das fehlende oder mangelnde Vertrauen, das du deinem Partner gegenüber hast. Hier solltest du dich fragen woher das kommt. Liegt es an deinem Partner oder liegt es daran, dass du dir vielleicht selbst nicht vertraust?

Würdest du persönlich vielleicht schwach werden und dich auf einen Flirt oder sogar sexuelles Abenteuer einlassen, weil du unzufrieden bist? Und wenn ja, projizierst du das auf deinen Partner und gehst davon aus, dass er vielleicht auch so denkt?

Aus meiner Erfahrung heraus ist das ein guter Ansatzpunkt, um nachzuforschen, denn vielen von uns ist das nicht bewusst.

2. Mangelndes Selbstwertgefühl

Eifersucht hat auch etwas mit Besitzanspruch zu tun. Menschen, die übertrieben eifersüchtig sind, möchten ihren Partner gerne besitzen, ihn für sich ganz alleine haben. Warum?

Weil der Partner die zentrale, übergeordnete Rolle im Leben des Eifersüchtigen spielt. Gerade bei denjenigen, die sich von einem Partner abhängig machen, passiert es häufig, dass sie übertrieben eifersüchtig sind.

Wenn du meinen Blog regelmäßig liest, kennst du meine Antwort darauf:

Fange an dich selbst zu lieben und du wirst deinen Selbstwert kennenlernen!

Und warum ist das so essentiell? Weil du dir dann selbst genug bist! Du kannst (und das verspreche ich dir!) jede Situation entspannter sehen! Eifersüchtig zu sein heißt ja auch, dass du Angst davor hast, dass dein Partner lieber Zeit mit einer anderen Frau verbringt anstatt von dir.

Warum sollte er das wollen, wenn er schon mit der besten Frau liiert ist? Nur um zu wissen, dass er schon die beste Frau an seiner Seite hat, musst du in der Lage sein, ihm das zu zeigen. Und wie kannst du das, wenn du nicht selbst davon überzeugt bist, dass du das Beste bist, das deinem Partner passieren kann?

3. Schlechte Erfahrungen

Dein Ex hat dich betrogen und jetzt bist du noch eifersüchtiger als du vorher warst? Ein bescheidenes Erlebnis. Ich kenne das Gefühl, wenn dir das Herz rausgerissen wird, weil dein Partner dich betrogen und belogen hat.

Wir sind immer ein Produkt unserer Sozialisation und natürlich unserer Erfahrungen. Daher sind wir ja auch alle unterschiedlich. Aber: Vieles ist auch Kopfsache! Ich weiß wie weit der Verstand und das Herz auseinander sind! Ja, selbst wenn du mit Lichtgeschwindigkeit reisen könntest, du wärst immer noch tagelang unterwegs.

Was meine ich mit Kopfsache? Nun, es ist deine freie Entscheidung wie du dein Leben leben möchtest und wovon es beeinflusst werden soll.

Don’t let the past ruin your present! 

Ich liebe diesen Ausspruch, denn es steckt so viel Wahrheit darin! Deine Vergangenheit hat absolut nichts mit deiner Gegenwart zu tun und dein Ex nichts mit deinem Neuen.

Ich weiß, dass es schwierig ist, aber wenn du weniger eifersüchtig sein willst, musst du lernen neu zu vertrauen und verstehen, dass du – und ja, es ist verdammt hart, ich weiß! – die Entscheidungen in deinem Leben triffst.

DU. In deinem Kopf. Hier. Jetzt.

Wenn du eifersüchtig bist, arbeite an dir und vermeide: 

  • Dich aus Verlustangst an deinen Partner anzupassen.
  • Deinen Partner zu kontrollieren. Das geht nach hinten los und macht mehr kaputt als du jemals wieder aufbauen könntest.
  • Deinen Partner mit andern Männern eifersüchtig zu machen. Auch das wird nicht funktionieren, denn das Einzige, das du erreichst, wird eine Auseinandersetzung sein.
  • Aufgrund von Annahmen und Vermutungen respektlos gegenüber deines Partners zu werden.
  • Nicht zu kommunizieren. Sprich mit deinem Partner und sag was in dir vorgeht und warum!

Aber wie kannst du mit deiner Eifersucht gegenüber der Neuen deines Ex umgehen?

Eine sehr schmerzhafte und heikle Frage. Ich persönlich bin nach 10 gemeinsamen Jahren nicht nur von heute auf morgen verlassen worden. Nein, ich bin innerhalb von vier Wochen (!!) ‚ersetzt‘ worden.

Ich schreibe ‚ersetzt‘ in Anführungsstrichen, weil ich heute weiß, dass sie mich nicht ersetzen kann. Niemand kann mich ersetzen, denn ich bin genauso einzigartig wie du!

Wenn dir genau das passiert ist, dann wirst du jetzt gerade anders darüber denken:

  • „Klar, hat er mich ersetzt, was denn sonst?“
  • „Was will er denn mit der? Die passt doch gar nicht zu ihm!“
  • „Was habe ich falsch gemacht?“
  • „Was hat sie, das ich nicht habe?“
  • „Die ist doch eh nur der Sündenbock, das wird doch nichts!“

Das werden eher deine Gedanken sein, die du hast. Und sie sind vollkommen normal!

Ich habe seiner Neuen zwei Jahre lang die Pest an den Hals gewünscht, mich über sie belustigt, Rachegedanken gehegt, sie gehasst.

Heute ist mir egal. Ich kann kein anderes Gefühl außer Gleichgültigkeit mit ihr in Verbindung bringen. Aus meiner Sicht eines der Gefühle, die dir am besten tun, wenn du loslassen und dein Leben weiterleben möchtest.

Ich habe sie niemals persönlich kennengelernt, aber würde ich sie heute treffen, wäre ein ‚Hallo, ich bin Simone‘ in Verbindung mit einem freundlich Lächeln das Einzige, das ich ihr entgegenbringen würde. Während meiner Trennung hatte ich eine Vielzahl von Fantasien, wie ich wohl reagieren würde, wenn ich sie treffen würde. Keine netten Fantasien, aber das wird dich nicht überraschen.

Die Zeit ist mit dir

Leider muss ich dir sagen, dass du das Stadium der Gleichgültigkeit nicht von heute auf morgen erreichen wirst. Sie ist mit deinem Ex zusammen und das tut weh.

Aber: Die Zeit spielt dir in die Hände, und nicht nur die. Du kannst das Ganze beschleunigen, wenn du aktiv an dir arbeitest.

Hier ein Tipp:

Emotionen für jemanden zu haben, raubt dir immer Energie. Wenn du liebst, ist das positiv, wenn du hasst, negativ.

Daher: Nimm dir eine feste Zeit, in der du bewusst über seine Neue nachdenkst. Male dir alle möglichen Fantasien aus, schreib sie dir auf und lass all deine Wut, deinen Frust, den Ärger und deinem verletzt sein freien Lauf. ABER: Mach das nur 30 Minuten täglich und versuche diese Dauer immer mehr zu reduzieren!

Es ist sehr wichtig, dass du deine Gefühle rauslässt, sie verarbeitest und dir ihnen bewusst bist. Dennoch: Sie ist es nicht wert, sie kann nichts für deine Gefühle. Und auch wenn sie sich an deinen Ex rangeschmissen hat, es gehören immer zwei dazu!

Klar ist das armselig sich zwischen zwei Menschen zu stellen und eine Beziehung zu gefährden oder sogar kaputt zu machen. Trotzdem war dein Ex daran nicht unbeteiligt.

Ich persönlich habe erst alles auf die Neue geschoben und dann erst realisiert, dass mein Ex-Freund ebenfalls eine Rolle in dieser Situation spielt. Er hat seinen Teil genauso dazu beigetragen wie sie. Aber auch das wirst du im Laufe der Zeit erkennen.

Also: Versuche deine Gefühle zu kanalisieren, sie aktiv zu verarbeiten und halte dir als Ziel Gleichgültigkeit vor Augen. Das wird dir helfen besser mit der Situation umgehen zu können.

Und denk daran: Deine Zeit und deine Energie sind wertvoll. Sie sind ein Geschenk! Möchtest du dieses wertvolle Geschenk wirklich der Neuen geben?

Der Artikel auf einen Blick: 

  • Eifersucht ist nur in einem sehr geringen Maße gesund.
  • Eifersucht ist kein Zeichen von Liebe, sondern von Verlustangst.
  • Selbstliebe und Selbstwertgefühl sind der Schlüssel, um deine Eifersucht zu lindern.
  • Nur weil dein Ex dich betrogen hat, wird dein neuer Partner es nicht zwangsläufig auch tun.
  • Die Neue deines Ex muss eine immer geringere Rolle in deinem Leben spielen.
  • Gleichgültigkeit gegenüber der Neuen muss dein Ziel sein, dann geht es dir besser.

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Foto: © photographee.eu

 

Angst vor dem Alleinsein – was genau steckt dahinter?

Angst vor dem Alleinsein – was genau steckt dahinter?

Jeder von uns hat Ängste. Manche davon sind offensichtlich, andere wiederum nicht. Und gerade diese Ängste, die uns gar nicht so richtig bewusst sind, sind die trickreichsten. Sie haben einen erheblichen Einfluss. Sie leiten unsere Entscheidungen, unser Handeln –

ohne dass wir es bemerken. Und erst wenn wir genauer hinschauen, fällt es uns wie Schuppen von den Augen. So war es auf jeden Fall bei mir, als ich vor einiger Zeit eine meiner größten Ängste entdeckte: Die Angst vor dem Alleinsein. Eine Angst, die mich über Jahre begleitete – vor allem in meinen Beziehungen und meinen Liebeskummerphasen. Doch was steckt eigentlich hinter dieser Alleinsein-Angst? Dieser Frage will ich heute mit dir auf den Grund gehen. Fangen wir gleich an – mit einem kleinen Test:

Alleinsein.

Ein Wort, das bei vielen Menschen ganz unterschiedliche Reaktionen und Emotionen auslöst. Probier`s mal selber aus: Was fühlst du, wenn du dieses Wort immer und immer wieder in deinem Kopf sagst? Alleinsein. Ich muss ganz ehrlich gestehen, selbst heute noch fühle ich einen kleinen Funken Widerstand in mir, wenn ich dieses Wort wahrnehme. Aber Gott sei Dank ist er nicht mehr so stark wie früher. Alleinsein war ein Wort, bei dem sich damals mein Magen zusammenkrampfte. Gleichzeitig fühlte ich wie in mir eine Beklommenheit hochstieg, die ich ganz und gar nicht gut fand. Alleinsein, das wollte ich auf keinen Fall! Wie sieht es bei dir aus? Fühle und höre genau in dich hinein. Spürst du einen Widerstand in deinem Körper? Verbindest du dieses Wort mit negativen Gefühlen?

Ein Leben ohne Beziehung – undenkbar!

So dachte ich vor einigen Jahren. Eine Beziehung gehörte für mich dazu. Es fiel mir so schwer, Zeit nur mit mir zu verbringen. Singlephasen – wie habe ich die gehasst. Da war immer ein Gefühl von ICH-BIN-EINFACH-NICHT-VOLLSTÄNDIG. Na klar, hab ich nach dem Motto gelebt: ICH-GENIESSE-JETZT-MEIN-SINGLEDASEIN. Aber aus dem tiefsten Herzen kamen diese Worte nie. Und die Nichts-los-Wochenenden, wie schrecklich waren die denn bitte! Keine Verabredung, keine Party, Freunde alle ausgebucht – an diesen Tagen bin ich gar nicht klargekommen. Ich bin fast verrückt geworden. Diese Gefühle, die immer wieder aufploppten, die wollte ich nicht. Zum Singledasein war ich einfach nicht gemacht. Das stand fest. Ich hatte Angst – das wollte ich mir damals nicht eingestehen. Ich hatte Angst für immer alleine zu sein. Man möge meinen diese Angst wurde urplötzlich verschwinden, wenn man in einer festen Beziehung ist. Doch Pustekuchen, heute weiß ich:

Wenn du dich nicht intensiv mit deinen Ängsten auseinandersetzt, gewinnen sie mehr und mehr die Oberhand über dich – ohne dass du es merkst! Und sie lassen dich wahnwitzige Dinge tun, über die du später nur den Kopf schütteln kannst.



6 Dinge, die du in einer Beziehung tust, wenn die Alleinsein-Angst in dir steckt

  1. Dir fällt es schwer, wenn dein Partner mit Freunden alleine etwas unternimmt.
  2. Kleine Dinge reichen aus – wie ein kurzes Gespräch mit einer anderen Frau – und die Eifersucht kommt in dir hoch.
  3. Du erwischst dich immer wieder dabei, dass du deinen Partner kontrollierst – in sein Handy guckst, Nachrichten bei Facebook anschaust, etc.
  4. Du gibst dich selber auf – deine Freunde, deine Hobbies, deine Interessen, deine Leidenschaften. Du richtest dein ganzes Leben nach deinem Partner aus.
  5. Du verzeihst ihm immer wieder, obwohl er dich überhaupt nicht mehr mit Respekt und Liebe behandelt.
  6. Du fühlst, dass du ihn nicht mehr liebst, es fällt dir aber unwahrscheinlich schwer dich zu trennen. Und du schiebst die Trennung Jahr für Jahr vor dir her.

Du fühlst, dass irgendwas nicht stimmt. Aber du weißt nicht genau was. Du willst etwas ändern – das nimmst du dir immer wieder fest vor. Aber du weißt einfach nicht wie. Die alten Verhaltensmuster sind einfach zu stark, sie ploppen immer wieder auf. Und das kann Folgen haben: Du hälst zum Beispiel an einer Beziehung fest, die einfach nicht gesund für dich ist. Oder du verbringst dein Leben mit einem Partner, den du eigentlich nicht mehr liebst. Oder es passiert genau das, was du nie wolltest: Deine unbewussten Verhaltensmuster belasten die Beziehung so sehr, dass sie zerbricht. Und da sind wir auch schon beim nächsten Punkt: Dem Liebeskummer.

Liebeskummer: Wenn die Angst plötzlich zur Realität wird 

Für Menschen, in denen die Angst vor dem Alleinsein schlummert, gibt es nichts Schlimmeres als Liebeskummer. Was ja eigentlich ganz logisch ist. Denn Liebeskummer ist der Moment, in der die Angst wahr geworden ist. Doch in den meisten Fällen ist einem das gar nicht so richtig bewusst. So wie bei mir. Ich habe insgesamt drei lange und schmerzhafte Liebeskummerepisoden gebraucht, um zu verstehen, warum ich diese Zeit so viel intensiver erlebte als meine Freunde. Warum es mir damals so schwer fiel die Trennung zu akzeptieren. Ich immer wieder den Kontakt zu meinem Ex suchte – mit Briefen, Anrufen oder spontanen Besuchen. Ich mehrmals unter Tränen aufgelöst bettelte mir noch eine Chance zu geben. Mich erniedrigte, mich betrank, mich in Hoffnungen verlor. Ich mich bei all meinen Handlungen irgendwie ferngesteuert fühlte. Dinge tat ohne nachzudenken. Mich krampfhaft an etwas festhielt, was es längst nicht mehr gab, was ich auch längst nicht mehr liebte.

Ich wollte einfach nicht alleine sein. Alle Dinge, die ich tat und dachte, hatten nur einen Ursprung: Meine Angst vor dem Alleinsein. Und weil ich mir dieser nicht bewusst war, übernahm sie die Kontrolle über mein Handeln, meine Gedanken, meine Gefühle. Wie sieht es bei dir aus? Lass deinen Liebeskummer doch mal revue passieren. Oder vielleicht steckst du ja gerade mittendrin. Welche Dinge hast du getan oder planst zu tun, einzig und allein, weil du Angst vor dem Alleinsein hattest oder gerade hast?

Du bist dir nicht sicher, ob die Allsein-Angst in dir schlummert? 

Dann beobachte und hinterfrage deine Handlungen. Immer wenn du das Gefühl hast, dass irgendetwas nicht stimmt. Du spürst, dass du in alte Verhaltensmuster verfällst – sei es nun in einer Beziehung oder während einer Liebeskummerphase. Versuche den Ursprung zu finden. Und der liegt meistens bei dir. Frage dich:

  • Warum reagiere ich gerade in diesem Moment so?
  • Was genau steckt dahinter? Was verspreche ich mir davon?
  • Was versuche ich durch mein Verhalten zu verhindern oder zu erreichen?
  • Könnte eine Angst hinter meinem Verhalten stecken? Und wenn ja, welche genau?

Oder mach es so wie ich: Ich hatte irgendwann keine Lust mehr darauf, dass all meine Beziehungen und Liebeskummerphasen nach dem selben bescheidenen Muster verliefen. Ich fühlte, dass irgendwas nicht stimmte. Ich ärgerte mich jedesmal über mich selber. Warum war ich so oft eifersüchtig? Warum klammerte ich mich immer so an meine Partner? Warum fühlte sich jeder Liebeskummer wie ein Weltuntergang an? Ich wollte das nicht mehr. Ich wollte etwas ändern. Für die nächsten Beziehung, den nächsten Liebeskummer gewappnet sein.

Und so begann ich alles Alte revue passieren zu lassen. Ich schrieb alles auf. Dinge, die mir in meinen Beziehungen und Liebeskummerphasen nicht gefielen. Situationen, in denen ich das Gefühl hatte, dass ich mich da irgendwie nicht richtig verhalten hatte. Handlungen, bei denen ich einfach nicht mehr weiß, warum ich sie tat und die mir heute so unheimlich peinlich sind. Und ich versuchte mich auch eine meine Gefühle von damals zu erinnern. Was löste welches Gefühl in mir aus? Wie ging ich mit diesen Gefühlen um? Ich hielt alles fest. Und dann ging ich der Sache auf den Grund. Ich hinterfragte alles. Dabei stand eins für mich fest. Der Ursprung des Ganzen musste tief in mir sein. Und so entdeckte ich sie: Meine Angst vor dem Alleinsein.

Verdränge deine Ängste nicht – arbeite mit ihnen 

Egal welche Angst du in dir entdeckst. Verdränge sie nicht. Kämpfe nicht gegen sie an. Je mehr du gegen etwas ankämpfst, desto stärker wird es. Deine Beobachtungen, die deine Angst enthüllt haben, beweisen es dir. Schon seit langem kämpfst du gegen deine Angst an – auch wenn es dir nie so richtig bewusst wahr. Ist sie dadurch weniger geworden?

Bei mir auf jeden Fall nicht. Und deshalb habe ich mich für einen anderen Weg entschieden. Ein Weg, der sanfter und auch intensiver ist. Ein Weg, mit dem ich meine Angst Stück für Stück die Kraft nahm. Wenn du Lust hast, probiere ihn doch einmal aus. Er besteht aus 2 einfachen Punkten:

Punkt 1: Nimm deine Angst bewusst wahr – that`s it

Hört sich einfach an. Ist es in der Regel auch. Je öfter du es trainierst, desto einfacher wird es. Es funktioniert folgendermaßen: Jedesmal wenn du das Gefühl hast, dass hinter dem was du gerade tust, denkst oder fühlst, deine Alleinsein-Angst stecken könnte, halte inne und hinterfrage es. Reagiere nicht direkt darauf, halte einfach nur inne und frage dich: Kann es sein, dass hinter allem dem gerade meine Alleinsein-Angst steckt? Und wenn dem so ist, dann verurteile deine Angst nicht. Schmunzel darüber oder sage zu dir selbst: Aha, da ist sie wieder meine Angst. Was fange ich jetzt mit ihr an? Lass ich mich von ihr leiten oder nicht?

Punkt 2: Stell dich deiner Angst – und schau was passiert

In den meisten Fällen stellen wir uns unsere Ängste schrecklicher vor als sie in Realität wirklich sind. Ich habe mich vor einigen Jahren bewusst dafür entschieden eine Weile ohne Partner zu leben. Nicht von einer Beziehung in die nächste zu springen. Ich wollte spüren wie sich meine Angst anfühlt, wenn sie zur Wahrheit wird. Und ich muss sagen: Ich bin überrascht. Heute genieße ich das Alleinsein sogar richtig – und das aus tiefstem Herzen. Natürlich entdecke ich hin wieder wie die Angst mich packt und ich denke: “Weißt du eigentlich wie alt du jetzt bist? Du solltest dich ranhalten!” Aber dann wende ich die Schmunzel-Stratgie an und lasse den Gedanken ganz einfach los.

Überleg doch mal, ob du nicht einige Dates nur mit dir alleine in deinen Alltag einbauen kannst. Oder ein ganzes Wochenende nur mit dir verbringst. Spüre wie sich die Angst anfühlt. Na klar wird es am Anfang schwer sein, doch wenn du dich auf dieses Experiment einlässt, wird sich deine Angst vielleicht eines Tages in Luft auslösen.

So jetzt ist es aber auch genug mit der Theorie und meinen ausgiebigen Selbsterfahrungsberichterzählungen. Ich hoffe, sie bringen dich weiter. Jetzt ist es an der Zeit dich selber auszuprobieren, dein Innerstes zu entdecken, deine Ängste zu entlarven. Trau dich!

Dies ist ein Gastbeitrag von:

Stephanie Wittenberg sagt JA zum Liebeskummer. Hört sich komisch an, ist aber so. Auf ihrem Blog LIEBESKUMMER AND SO WHAT?! dreht sich alles um das Phänomen Herzschmerz.Gerne plaudert sie dabei auch über ihre eigenen OH-MEIN-GOTT-WAS-TUE-ICH-DA-EIGENTLICH-GERADE-SPÄTER-WERDE-ICH-NUR-DEN-KOPF-DARÜBER-SCHÜTTELN-ODER-MICH-DRÜBER-TOT-LACHEN-LIEBESKUMMER-ERFAHRUNGEN. Dabei hat sie den ein oder anderen Liebeskummer-Rauslass-Tipp parat, wie z.B. den kostenlosen 10 Tage-Liebeskummer-Meditationskurs. Und wenn sich bei der Bloggerin mal nichts ums Herz dreht, dann finden wir sie auf Abenteurreisen oder ganz einfach im Bett – denn ohne Ausschlafen läuft nichts bei ihr.

Foto: © dedivan1923

Ist mein Lebensgefährte noch richtig für mich – oder bin ich ihn nur gewohnt?

Ist mein Lebensgefährte noch richtig für mich – oder bin ich ihn nur gewohnt?

Vielleicht erinnerst du dich an meine Umfrage, die ich kürzlich in meinem Newsletter gemacht habe. Dort schrieb mir eine Leserin den folgenden Kommentar:

„Liebe Simone, ich würde gern einen Artikel darüber lesen, wie man herausfindet ob der Lebensgefährte noch richtig für einen ist oder ob man nur noch aus Gewohnheit mit ihm zusammen ist.“ 

Und genau diese Frage möchte ich heute beantworten:

Liebe Leserin,

danke für deine spannende Frage :)

Zu allererst sollte es dir zu denken geben, dass du dir diese Frage überhaupt stellst. Was genau war der Auslöser, dass diese Frage in dir aufkam? Wenn eure Beziehung in Takt wäre und kein Handlungsbedarf bestünde, würdest du mit Sicherheit keinen Gedanken daran verschwenden.

Aber keine Angst, das heißt nicht, dass alles verloren ist. Oftmals geht es „nur“ darum, dass wir über unsere Situation reflektieren und uns die richtigen Fragen stellen, um zu einer hilfreichen Erkenntnis zu kommen.



Welche Fragen solltest du dir stellen?

Ich möchte dir im Folgenden ein paar Kernfragen an die Hand geben, die dir – wenn du 100% ehrlich zu dir selbst bist – Aufschluss darüber geben, ob dein Lebensgefährte noch richtig ist oder du nur noch mit aus Gewohnheit zusammen bist.

  1. Wie fühlst du dich, wenn du mit ihm zusammen bist?

Hast du das Gefühl, dass du ihm etwas bedeutest? Dass er sich für dich interessiert? Fühlst du dich geborgen? Glücklich?

  1. Welche deiner Bedürfnisse kann er befriedigen, und welche nicht?

Worauf geht er besonders ein? Worauf nicht? Wofür bist du dankbar? Wann ist er unersetzlich für dich? Was fehlt dir?

  1. Wie denkst du über ihn?

Ist er dein Held, egal was er tut? Oder denkst du manchmal schlecht über ihn? Schämst du dich insgeheim manchmal für ihn? Würdest du ihm jederzeit den Rücken stärken?

  1. Wie wichtig ist es dir, dass er sein Leben mit dir teilt und du deines mit ihm?

Interessiert dich wie sein Arbeitstag war? Oder ob er den letzten Sportwettbewerb gewonnen hat? Brennst du dafür ihm zu erzählen, dass gerade etwas Aufregendes passiert ist in deinem Leben?

  1. Kannst du dir vorstellen wie euer Leben in 10 Jahren aussehen kann?

Teste deine Vorstellungskraft, wie kann euer Leben weitergehen? Und was wäre, wenn es genauso weitergeht wie es jetzt ist?

Versuche für dich herauszufinden wie viel Paar ihr noch seid und wie viel Individuum – beides ist wichtig, aber in der richtigen Balance.

Heißt das jetzt, dass du dich trennen sollst?

Nein! Was ich dir aber ans Herz lege, ist dir ernsthaft Gedanken über eure Beziehung zu machen und ehrlich zu dir selbst zu sein, um dann die entsprechenden Schlüsse zu ziehen. Bevor du überstürzt handelst und dich von deinem Lebensgefährten trennst, rate ich dir sowieso dazu das Gespräch zu suchen und offen mit ihm zu sein.

Vielleicht empfindet er genauso und traut sich ebenfalls nicht es zu kommunizieren, wer weiß. In jedem Fall wirst du nach diesem Gespräch wissen wie es für euch weitergehen kann.

Sicher, das Gespräch kann eine Trennung nach sich ziehen. Es kann aber auch ein Neubeginn sein für eure Beziehung und alte Flammen wieder entzünden, denn genau dann, wenn ihr feststellt, dass ihr beide etwas verändern möchtet und euch mit dem ehrlichen Gespräch den Rahmen dazu gegeben habt.

Ich weiß, dass diese Unsicherheit ein furchtbares Gefühl ist, und auch dass du Angst davor hast, was passieren wird. Aber halte dir eines vor Augen:

Entweder du gehst du den Schritt und hast die Chance etwas zu verändern, oder du gehst ihn nicht und schenkst deine wertvolle Lebenszeit einem Menschen, mit dem du vielleicht nicht mehr aus tiefsten Herzen zusammen sein möchtest.

Ich hoffe diese Anregungen helfen dir dabei herauszufinden, ob du noch mit ihm zusammen sein möchtest oder ob es Gewohnheit ist. Ich bin mir sicher, dein Herz wird richtig entscheiden <3

Wenn du auch eine Frage an mich hast, dann schreibe mir gerne eine Email an frage@frompaintopower.de und vielleicht beantworte ich sie im nächsten Artikel, bei Facebook oder bei Instagram – ich freue mich von dir zu lesen! :)

 

 

 

Foto: ©CandyBoxImages

Hältst du Händchen mit deiner Sehnsucht?

Hältst du Händchen mit deiner Sehnsucht?

Ja, Sehnsucht. Ein Gefühl, das dich an einen emotionalen Ort transportieren kann, an dem du dich jenseits der Realität fühlst. Aber leider auch ein Gefühl, das dich dazu bringen kann, dich aufzugeben und dir selbst nicht mehr treu zu sein.

Ich möchte dir heute ein bisschen davon erzählen, was gerade in mir vorgeht. Wenn du die Vorgeschichte dazu wissen möchtest, dann lies erst meinen Artikel der vergangenen Woche.

Wie ich durch meine Sehnsucht meinen eigenen Liebeskummer erzeugt habe 

Ich werde jeden Tag mit dem Thema Liebeskummer konfrontiert. Normalerweise durch meine Klientinnen, aber derzeit bin ich selbst so nahe am Thema wie ich es lieber nicht wäre. Aber weil ich genau weiß wie ich mit Liebeskummer umgehen muss, und was gut tut, kann ich anders über meine persönliche Situation reflektieren.

Als ich den Mann, zu dem ich keinen Kontakt mehr habe, kennengelernt habe, hätte ich besser auf meine Intuition hören sollen. Und in den letzten Tagen haben sich meine Gedanken hauptsächlich um die Frage gedreht:

Warum habe ich nicht auf meine Intuition gehört und mich selbst in eine Situation manövriert, von der ich wusste, dass sie mir wehtun würde?

Und ich habe eine Antwort gefunden.

Ich habe Händchen mit meiner Sehnsucht gehalten.

Ich kann gut alleine sein, sogar sehr gut. Derzeit verbringe ich zwei Monate alleine in Zell am See und schreibe mein Buch. Es gibt hier keine Community oder Meetups, sodass ich eigentlich isoliert bin und den ganzen Tag mit mir alleine bin (abgesehen von Skype-Gesprächen mit meiner Familie und Freunden). Und es macht mir nichts aus, denn ich bin glücklich und zufrieden mit mir selbst.

Und trotzdem trage auch ich in mir die Sehnsucht nach einem Partner, mit dem ich auf einer sehr tiefen Ebene verbunden bin. Am Ende ist es doch das, wonach wir uns alle sehnen. Und genau diese Sehnsucht hat mich dazu gebracht, mein Bauchgefühl zu ignorieren und einen Mann kennenzulernen, von dem ich von Anfang an wusste, dass er mir wehtun kann – zumindest dachte ich das.



Meine Erkenntnis ist aber eine andere

Durch viele Übungen und viel schreiben habe ich den wahren Grund herausgefunden, warum ich so verletzt bin und an Liebeskummer leide. Und es ist ein rein selbst kreierter Schmerz, denn das was mir wehtut, ist nicht, dass es nicht funktioniert hat mit uns beiden oder die Auseinandersetzungen, die wir hatten oder die Ablehnung, die ich von ihm erfahren habe.

Es ist die Erkenntnis, dass ich mich selbst betrogen habe.

Ja, ich habe mich und meine eigenen Werte selbst betrogen. Ich habe meine eigenen Grenzen so weit nach unten gesetzt, damit dieser Mann in meine Vorstellungen passt.

Wie konnte das passieren?

Auch auf diese Frage habe ich eine ganz klare Antwort:

  • Ich habe nicht auf meine Intuition gehört und mich auf ihn eingelassen.
  • Ich habe angefangen mit ihm zu schlafen, was bei den meisten Frauen zur Folge hat, dass sie Oxytocin (ein Bindungshormon) produzieren, das dich – wenn du dich emotional nicht distanzieren kannst – früher oder später verliebt macht.
  • Wir haben den gleichen Humor, unfassbar viel zusammen gelacht und sind gemeinsam verreist und haben dadurch gemeinsame Erinnerungen (die immer verbinden) erschaffen.
  • Ich habe meine Grenzen so weit nach unten gesetzt, dass ich (für eine Zeit) den Mann in ihm sehen konnte, den ich mir an meiner Seite wünsche.

Das hat solange funktioniert bis wir an einem Punkt angekommen sind, an dem ich morgens im Bad vor dem Spiegel stand und mich gefragt habe:

Was machst du hier überhaupt? Wer bist du, Simone?!

Dieser Schlüsselmoment hat so sehr geschmerzt, denn es war der Moment, in dem ich gemerkt habe, dass ich mich selbst betrogen habe. Ich war mir nicht treu, nicht die Frau, die ich eigentlich bin.

Und der einzige Grund dafür war, dass ich Händchen mit meiner Sehnsucht gehalten habe.

Ich bin befinde mich im Prozess des Verzeihens

Muss ich ihm verzeihen? Nein, denn er hat mich nicht verletzt. Ja, wir hatten Auseinandersetzungen, aber er hat mich immer mit Respekt behandelt und niemals die Intention gehabt mich zu verletzten. Selbst als ihm gesagt habe, dass ich keinen Kontakt mehr möchte (ja, er hat sich nach seinem Verschwinden nochmal per WhatsApp gemeldet) hat er zwar gesagt, dass er traurig darüber ist, meine Entscheidung aber akzeptiert und sich seitdem auch daran gehalten.

Er ist ein guter Mensch, aber kein Mann, der zu mir passt.

Dem Menschen, dem ich verzeihen muss, bin ich selbst. Die Tatsache, dass ich mich selbst betrogen habe, schmerzt. Aber ich bin auf einem guten Weg mir dafür zu vergeben.

Verzeihen ist nicht mehr als die Akzeptanz, dass du die Vergangenheit nicht verändern kannst.  

Das Wichtigste an dieser Erfahrung ist, dass ich daraus lerne, denn sie birgt, wie alle unsere Lebenserfahrungen, eine wichtige Lernaufgabe in sich.

Was möchte ich dir also aus meiner Erfahrung mitgeben?  

  • Höre auf deine Intuition. Sie ist ein Geschenk und dient als Schutzmechanismus vor Verletzungen.
  • Sei dir treu! Setze deine Grenzen niemals für jemanden herab, nur um den einen Menschen in deine Vorstellung deines perfekten Partners zu drücken.
  • Löse dich von deiner Sehnsucht und lass dich nicht von ihr steuern. Wenn du dich in so einer Situation befindest, dann frage dich (früher als ich!) warum du überhaupt mit diesem Menschen zusammen sein möchtest. Und sei ehrlich zu dir selbst, auch wenn es schwer ist.
  • Übe dich in Selbstliebe. Mein Verhalten der vergangenen Monate und die „Beziehung“, die wir gelebt haben, war weit entfernt von Selbstliebe, denn ich habe Dinge akzeptiert, die einfach nicht gut für mich waren.
  • Sei dankbar für alles was dir im Leben passiert.

Zu dir selbst zu stehen, ist nicht immer einfach, vor allem wenn so viele Emotionen involviert sind. Trotzdem bin ich unglaublich dankbar, dass mir genau das passiert ist, denn diese Erfahrung hat mir den Spiegel vorgehalten und mir gezeigt wie wichtig es ist, mir selbst treu zu sein. Und so etwas wird mir nicht mehr passieren!

Ich sehe diese Erfahrung als Chance, um zu wachsen und mich weiterzuentwickeln und damit meinem tatsächlich passenden Partner einen Schritt näher zu kommen.

Also, sei mutig! Sei wer du bist! Liebe dich selbst und lass niemals jemanden deine Grenzen überschreiten, nur weil du Sehnsucht nach etwas hast, das bereits auf dem Weg zu dir ist. Wenn du meine Unterstützung brauchst, lass es mich wissen.

Sei geduldig, alles im Leben hat einen Sinn <3

Signatur

 

 

 

Foto: © piotr_marcinski

Was passiert, wenn du nicht auf deine Intuition hörst

Was passiert, wenn du nicht auf deine Intuition hörst

Wie du vielleicht gemerkt hast, habe ich in den letzten beiden Wochen keinen Artikel veröffentlicht. Das liegt nicht etwa daran, dass ich keine Zeit dazu hatte, sondern daran, dass ich vollkommen blockiert war. Es ist mir schwer gefallen einen klaren Gedanken zu fassen, und das alles nur, weil ich vor drei Monaten nicht auf meine Intuition gehört habe.

Was ist Intuition eigentlich?

Vor allem wir Frauen haben dieses Geschenk bekommen. Unsere Intuition ist unser Bauchgefühl, unsere inneren Alarmglocken, wenn wir unterbewusst wahrnehmen, dass etwas nicht stimmt oder etwas nicht gut ist für uns.

Dein wahres Wissen kommt von Herzen und deine Intuition vermittelt dir diese Wahrheit.

Du kennst das bestimmt: Du bist in einer Situation, in der du ein komisches Bauchgefühl hast und dich deine innere Stimme förmlich anschreit, „Nein, tu das nicht! Das tut dir nicht gut!“ – und du ignorierst sie trotzdem, einfach weil du dir einredest „Ach, das wird schon, was soll denn daran falsch sein?“ Übrigens wohlwissend, dass es Konsequenzen haben wird, die du aber in dem Moment gerne ignorierst.

Ich kann dir nicht nur aus eigener Erfahrung, sondern auch aus meinen Coachings, sagen, dass du dir zu fast hundertprozentiger Wahrscheinlichkeit wehtun wirst, wenn du so tust als würdest du diese innere Stimme nicht hören.



Nun, warum erzähle ich dir das?

Im Juli dieses Jahres habe ich einen Mann kennengelernt, der mich aus verschiedenen Gründen schon beim ersten Date stutzig gemacht hat. Hätte mir eine Klientin beschrieben, was sie in dem Moment gefühlt und gedacht hat, ich hätte ihr geraten das Weite zu suchen.

Ich bin sehr transparent auf meinem Blog und möchte dir zeigen, dass auch ich meine Herausforderungen habe und aus meinen Erfahrungen genauso lernen muss wie du und meine Klientinnen.

Nun, ich habe mich dieser lauten und beinahe aggressiven Stimme widersetzt und ihn weiterhin getroffen. Warum? Ich fand diesen Mann äußerst attraktiv, wir haben den gleichen Humor, haben unfassbar viel zusammen gelacht und ich habe mich in seinen Armen (er ist 40cm größer als ich und muskulös) sehr sicher gefühlt. Und um sicherzustellen, dass mein Bauchgefühl falsch lag, habe ich oberflächlichen Gemeinsamkeiten eine Bedeutung zugemessen, die jenseits der Realität lagen.

Intensiviert wurden diese Emotionen durch regelmäßigen und echt guten Sex, bei dem Frauen bekannterweise unglaublich viel Oxytocin (das sogenannte Bindungshormon) ausschütten und sich dadurch noch enger mit dem Partner verbunden fühlen und sich – ja, so ist es in den meisten Fällen – verlieben. Uns so erging es auch mir.

Das wiederum hatte zur Folge, dass ich vieles, was mich gestört und teilweise verletzt hat, ignoriert habe und dabei übersehen habe, dass er meine Grenzen überschreitet. Und so kam es dann, dass ich im Laufe den vergangen Wochen festgestellt habe, dass wir überhaupt nicht zusammenpassen, ja teilweise sogar grundverschiedene Einstellungen bezüglich wirklich elementarer Dinge haben.

Letztlich kommt dazu, dass wir in einer nicht unbedeutenden Meinungsverschiedenheit auseinander gegangen sind, er mich sehr verletzt hat und ich ihn seitdem nicht mehr gesehen habe.

Und ja, es tut weh! Verdammt weh!

Was habe ich getan bzw. wie gehe ich damit um?

Als wir an den Punkt kamen, an dem ich absolut nicht mehr ignorieren konnte, dass er meine Grenzen überschritten hat, hat sich dieses Ohnmachtsgefühl in mir breit gemacht. Gefolgt von den Fragen:

  • Wie konnte dir das passieren?
  • Wie konntest du so naiv sein?
  • Warum hast du zugelassen, dass er dich so sehr verletzen kann?

Selbstvorwürfe. Wut auf mich selbst. Frustration. Hilflosigkeit. Ärger. Ich war von Emotionen zerfressen, die weitab von Selbstliebe lagen. Und der Wendepunkt kam als ich realisiert habe, wie ich mit mir selbst spreche.

Wenn du meinen Blog schon eine Weile liest, dann weißt du, dass Selbstliebe mein oberstes Gebot ist. Und auch, dass es ein lebenslanger Prozess ist, den du täglich praktizieren solltest.

Eines darfst du niemals vergessen: Du bist eine wunderbare Frau und du bist es wert geliebt zu werden, und zwar genauso wie du bist!

Mit der Feststellung, dass ich meine Selbstliebe mehr als vernachlässigt habe, konnte ich ganz einfach die Entscheidung treffen, sie wieder zu praktizieren und ich habe damit angefangen, zuzuhören und aufzuschreiben was in mir eigentlich passiert. Was fühle ich? Und warum genau fühle ich mich so? Wo kommt es her? Und was tut es mit mir?

Am wichtigsten ist es in diesem Prozess, dass du deine Gefühle zulässt anstatt sie wegzudrücken. Setzt dich hin, atme tief ein und aus, und geh rein in den Schmerz. Lass es zu, dass er sich in deinem Körper breit macht und umarme ihn.

Nur was du zulässt, kannst du auch loslassen!

Im nächsten Schritt – und das klingt jetzt wie eine simple Anleitung, ist aber tatsächlich schmerzhafte Arbeit – habe ich mich gefragt: Was möchte das Leben mir mitteilen? Was soll ich daraus lernen? Was kann ich das nächste Mal anders machen?

Alle Erfahrungen sind wertvolle Erfahrungen

Ich habe in meinem Leben gelernt für alle Erfahrungen dankbar zu sein – egal, ob sie positiver oder negativer Natur sind. Dich darin zu üben das Gute im Schlechten zu sehen, wird dir dabei helfen dein Leben und deine Erfahrungen aus einem anderen Blickwinkel zu sehen. Alle deine Erfahrungen im Leben sind wertvolle Erfahrungen, denn sie machen dich stärker und bereiten dich auf deine nächste Herausforderung vor.

Allerdings ist es oftmals so, dass wir uns in diesen herausfordernden Zeiten verloren und alleine fühlen. So ging es mir auch und ich kann dir nur ans Herz legen dir Hilfe zu holen. In meinem Heilungsprozess unterstützen mich drei wunderbare Frauen und Coaches und helfen mir dabei eine vollkommen andere Perspektive einzunehmen und mir zu erlauben meine Gefühle zuzulassen und mich nicht schuldig zu fühlen.

Wenn du gerade in einer ähnlichen Situation steckst, dann rate ich dir, deinem Schmerz, deinen Ängsten und deinen Zweifeln Raum zu geben und ihnen zu erlauben da zu sein. Eine hilfereiche und sehr effektive Meditation dazu findest du hier.

Was habe ich also daraus gelernt…?

  • Meine Intuition ist eines meiner größten Geschenke. Sie dient zu meinem Schutz und nicht dazu mir etwas zu verbieten.
  • Das nächste Mal, wenn mein Bauchgefühl mir förmlich mit dem Hammer eins drüberzieht, suche ich das Weite – und zwar ganz schnell.
  • Schmerz bedeutet Wachstum und Entwicklung. Ich habe meine eigenen Grenzen neu definieren können und aufs Neue gelernt mich selbst zu lieben und meine Grenzen nicht nur zu akzeptieren, sondern sie zu schützen.
  • Ich kann den Emotionen und Entscheidungen meiner Klientinnen noch näher sein, als ich es vorher war.
  • Ich habe das Geschenk bekommen, diesen Schmerz in der Zeit zu durchleben, in der ich mein Buch schreibe, das meinen Lesern dabei helfen soll Liebeskummer zu verarbeiten und sich ein selbstbestimmtes und glückliches Leben zu erschaffen. Durch meinen eigenen Schmerz, der so präsent ist, fällt es mir noch leichter mich in meine Leser hineinzuversetzen und alles Wichtige und Wirkungsvolle niederzuschreiben.
  • Und last but not least: Auch ein Coach lernt nie aus ;)

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