Warum Männer Schluss machen: 10 Trennungsgründe für das starke Geschlecht

Warum Männer Schluss machen: 10 Trennungsgründe für das starke Geschlecht

Von unserem Mann verlassen zu werden, ist nicht nur schmerzhaft, sondern hinterlässt auch häufig viele Fragen. Die Fragen, die allen vorangeht, ist häufig: Warum ist er gegangen?

Ich kann dir den Grund für deine persönliche Situation natürlich nicht sagen, aber ich kann dir ein paar Gedankenanstöße geben, sodass du schauen kannst, ob das ein oder andere vielleicht zutrifft.

Fehlende Loyalität

Eines der wichtigsten Eigenschaften, die eine Traumfrau mitbringen muss, ist Loyalität. Das habe ich nicht nur bei meinen Interviews für mein eBook häufig gehört, sondern auch von Freunden und Klientinnen, deren Mann genau diesen Grund für die Trennung angegeben hat.

Was heißt loyal sein für einen Mann?

Männer brauchen genauso Sicherheit wie wir Frauen auch. Sie wollen eine Frau an ihrer Seite wissen, die zu ihm steht und ihn unterstützt – und zwar in allem, was er in seinem Leben als wichtig erachtet. Wenn du anfängst, ihn für etwas zu kritisieren, das ihm viel bedeutet (z.B. wenn er für ein Projekt, das seine Karriere fördert, zeitweise weniger Zeit für dich hat), dann tust du dir keinen Gefallen.

Männer brauchen Zuspruch, Bestätigung und wollen, dass ihre Partnerin stolz auf sie ist und auf das, was sie tun. Und sie wollen genauso an erster Stelle stehen, wie wir.

Er findet, dass ihr zu unterschiedliche Lebensvorstellungen habt

Zu Beginn einer Beziehung werden wir oft geblendet. Sexuelle Anziehung, die Verliebtheit und die rosarote Brille verschleiern gerne, was häufig ein Trennungsgrund ist  – unterschiedliche Lebensvorstellungen. Das trifft natürlich nicht nur auf Männer zu.

Nehmen wir an, du bist 30+ und hast das Gefühl, dass du eine Familie mit ihm gründen möchtest. Geht ihm das zu schnell, ist es ihm zu früh oder möchte er sogar gar keine Kinder, kann das das Aus für die Beziehung bedeuten. Gleiches gilt für die Themen Karriere, den Wohnort, der Lebensmittelpunkt sein soll, der Umgang mit Geld und die generelle Einstellung gegenüber Finanzen usw.

Wenn sich deine Vorstellungen in für ihn bedeutenden Bereichen maßgeblich unterscheiden, wirst du ihn nicht halten können (und vielleicht auch nicht wollen).



Er kann sich dich nicht als Mutter seiner Kinder vorstellen

Nach der Verliebtheitsphase stellen wir fest, wie ernst wir uns die Beziehung mit unserem Partner vorstellen können. Es ist nicht nur so – wie häufig diskutiert – dass wir nach dem perfekten Mann, der der Vater unser Kinder und der ‘Ernährer der Familie’ sein soll, suchen. Es ist sehr wohl auch umgekehrt der Fall, dass ein Mann sich sicher sein Muss, seine Partnerin als Mutter seiner Kinder zu wollen.

Dazu gehört nicht nur Anziehung und Liebe, sondern tiefes Vertrauen, die Gewissheit, dass du loyal ihm gegenüber bist und auch, dass Treue (zumindest ist das in den meisten Beziehungen der Fall, wobei Ausnahmen die Regel bestätigen) nicht nur ein Wort für dich ist, sondern eine Bedeutung für dich hat.

Er hat eine Neue

Love is everywhere und niemand von uns ist davor gefeit sich in jemand anders zu verlieben. Die Frage ist immer nur, wie man(n) mit dieser Situation umgeht. Abstand von der Person nehmen, die gerade zu viel Raum in der Beziehung wegnimmt, ist die eine Möglichkeit. Schluss machen ist die andere.

Dieser Trennungsgrund ist aus meiner Sicht einer der schlimmsten, denn du kannst nichts daran ändern. Emotionen sind Emotionen, und die kannst du nicht beeinflussen. Erst recht nicht die Gefühle eines anderen Menschen.

Wenn du gerade in dieser schwierigen und schmerzhaften Situation feststeckst, schreib mir, ich kann dir helfen.

Er hat das Gefühl, dass er etwas verpasst hat

Häufig (nicht immer!), vor allem wenn Männer seit ihrer Teenagerzeit in einer Beziehung stecken, kommen sie an einen Punkt, an dem sie glauben, sie hätten etwas verpasst und sie müssten etwas nachholen.

Oftmals werden hier überstürzte Entscheidung getroffen, Beziehungen mit Zukunft beendet und viel kaputt gemacht. Es ist außerdem nicht selten, dass Männer ihre Ex zurück möchten, wenn sie feststellen, dass das ‘Nachholen’ nicht wirklich spannend ist.

Leider kommt diese Einsicht meistens zu spät, um die Beziehung weiterführen zu können. Sei es, weil zu viel kaputt oder wir Frauen dann bereits darüber hinweg sind.

Er ist nicht bereit für eine neue Beziehung

Du hast einen Mann kennengelernt, der sich gerade erst getrennt hat und es trotzdem mit dir versuchen will? Hier kann ich dir nur raten, es langsam angehen zu lassen. Jeder Mensch sollte nach einer Trennung Zeit für sich haben.

Zwar verarbeiten Männer Liebeskummer anders, und es kann tendenziell sein, dass er bereit ist für eine Beziehung, aber die Gefahr, dass du nur der ‘Lückenbüßer’ bist oder ihm nach geraumer Zeit auffällt, dass er noch nicht bereit ist für eine Beziehung, ist größer als bei einem Mann, der bereits längere Zeit Single und über seine Ex hinweg ist. Und damit sind wir auch schon beim nächsten Punkt:

Er hängt noch an seiner Ex

Männer versuchen ihren Trennungsschmerz häufig zu verdrängen. Eine beliebte Strategie ist, sich ‘einfach’ eine  neue Frau an deren Seite zu suchen.

Sollte ihm während dieser Beziehung auffallen, dass ihm seine Ex noch mehr bedeutet als er möchte oder sie sogar einen Neuanfang mit ihm möchte, ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass er Schluss macht.

Er liebt dich nicht mehr

Gefühle können vergänglich sein. Wir alle können uns entlieben – langsam, unbewusst, schleichend. Zu viel Routine, zu wenig Empathie, zu wenig Interesse an dem anderen und zu wenig Wille in eine Beziehung zu investieren, können Gründe dafür sein.

Auch wenn es hart ist, wenn er dich nicht mehr liebt und keine romantischen Gefühle mehr für dich aufbringen kann, dann lieber ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende. Das klingt einfacher als es ist, das weiß ich. Aber auf lange Sicht ist es die bessere Option für dich.

Du willst ihn verändern und engst ihn ein

Wenn Männer eine Frau lieben, sind sie eigentlich sehr einfach glücklich zu machen. Sie brauchen Zuwendung, Aufmerksamkeit, Verständnis und Liebe – emotional und physisch.

Aber: Sie brauchen auch ihre Freiheit, ihre Hobbies, ihre Kumpels und ihr eigenes Leben. Wenn du ständig am Nörgeln bist, was dir alles nicht gefällt, womit du unzufrieden bist und was er an sich ändern muss, kann das der Anfang vom Ende sein.

Ich meine hier nicht das Eingehen von Kompromissen, das in jeder Beziehung zum Alltag gehören sollte, sondern das gezielte ‘ihn Umerziehen’.

Du hast sein Vertrauen missbraucht

Hierzu muss ich, denke ich, nicht viel sagen. Unehrlichkeit, Lügen, Geheimnisse und Fremdgehen, sind für Männer genauso schlimm wie für uns Frauen. Wenn du sein Vertrauen missbraucht und ihn hintergangen hast, fällt es den meisten schwer, es wieder aufzubauen. Schluss machen scheint dann die einzige Alternative.

Wenn du gerade verlassen wurdest und eine schwere Zeit durchmachst, dann schreib mir, ich kann dir helfen!

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Foto: © Antonioguillem

 

 

Unglücklich verliebt: Was tun, wenn er vergeben ist?

Unglücklich verliebt: Was tun, wenn er vergeben ist?

Wir haben Liebeskummer, wenn wir verlassen werden. Immer. Manchmal auch, wenn wir verlassen. Und manchmal auch, wenn wir unglücklich verliebt sind.

In den vergangenen zwei Wochen habe ich einige Emails von Leserinnen bekommen, die mich gefragt haben: „Was soll ich tun? Ich bin verliebt, aber er hat eine Freundin. Mein Herzschmerz bringt mich um.“ In diesem Artikel versuche ich dir verschiedene Lösungsansätze dafür zu geben.

Warum können wir uns in einen Mann verlieben, der emotional nicht verfügbar ist?

‚Wo die Liebe hinfällt, sagt man‘. Leider können wir uns nicht aussuchen in wen wir uns verlieben, denn beim Verlieben an sich, laufen Programme in unserem Kopf ab, die wir umgangssprachlich als ‚die Chemie stimmt‘ beschreiben.

Trotzdem: In wen wir uns verlieben, also in welchen Typ Mann, hängt von unseren Erfahrungen mit Männern ab.

Ein Beispiel: Wenn du von deinem Vater mit Liebe überschüttet wurdest und immer die unbestrittene Nummer 1 warst, wirst du Schwierigkeiten haben, dich auf jemanden einzulassen, der einen großen und für ihn bedeutenden Freundeskreis und nicht permanent Zeit für dich hat. Warum? Mit ihm läufst du eine größere Gefahr ‚nur‘ die Nummer 2 zu sein als bei jemandem, der nur wenige Freunde hat.

Fazit: Ein Mann, der dir nicht unendlich viel Aufmerksamkeit schenkt, fällt dir fast gar nicht auf. Ein Mann, der dir allerdings das Gefühl gibt besonders zu sein und einer, der immer ein offenes Ohr hat, fällt sofort in dein Beuteschema – auch wenn er vergeben ist.



Der einzige Trugschluss daran: Wir können uns auch in Männer verlieben, die eigentlich nicht zu uns passen, die aber die Kriterien unseres Beuteschemas erfüllen. Sprich: Wann immer jemand genau diese von dir unterbewussten Kriterien erfüllt, können wir uns verlieben, und zwar unabhängig davon, ob andere Umstände und die gemeinsamen Lebensvorstellungen passen.

Welche Lösungen gibt es und welche ist die beste für dich?

Kommen wir zu den verschiedenen Möglichkeiten, die es gibt und die du – auch wenn das nicht die einfachste Übung ist – rational betrachten solltest. Aber bevor du dir die Lösungen anschaust:

Prüfe, ob er überhaupt zu dir passt!

Das mag seltsam klingen, denn du bist ja verliebt, oder? Nun, ja. Allerdings höre ich das nicht nur oft von meinen Klientinnen, sondern weiß das auch aus eigener Erfahrung: Wir haben dieses Bauchgefühl, unsere Intuition. Oft wissen wir, dass er eigentlich nicht zu uns passt, und trotzdem suhlen wir uns in dem wonnigen Gefühl der Verliebtheit – so lange bis wir so tief drinstecken, dass es mehr wehtut als es eigentlich hätte müssen.

Also, beantworte dir die folgenden Fragen ehrlich:

  • Bin ich wirklich verliebt oder schwärme ich nur für ihn?
  • Haben wir die gleiche Lebensvorstellung/Ansichten oder scheiden sich unsere Geister hier schon häufig?
  • Wie sehr will ich ihn und was bin ich bereit dafür zu tun?
  • Könnte ich mit dem Gewissen leben, dass ich mich in eine Beziehung gedrängelt habe?
  • Was sagt mir meine weibliche Intuition?

Ich persönlich würde mich zurückziehen und den Kontakt abbrechen bis es mir besser ginge und ich sicher bin, dass ich das Kapitel geschlossen habe. Mich zwischen zwei Menschen zu stellen, hat für mich mehr Nach- als Vorteile und ich könnte mit dem Gewissen nicht leben. Diese Einstellung mag auch an meinen Erfahrungen liegen.

Aber: Ich weiß auch wie stark Emotionen sein können und dass sie unseren Verstand oft hinters Licht führen. Denn wer möchte schon absichtlich jemandem wehtun? Manchmal können wir einfach nicht anders.

Wenn du unglücklich verliebt bist, gibt es aus meiner Sicht genau drei Lösungen:

1. Ein offenes Gespräch und auf Abstand gehen

Sprich mit ihm, sei ehrlich und sag ihm, dass er dir viel mehr bedeutet, als er eigentlich sollte. Aber dass du dich weder in die Beziehung drängeln noch dir selbst wehtun möchtest, und deshalb auf Abstand gehst.

2. Kontakt abbrechen

Wenn du dich dafür entscheidest zu akzeptieren, dass er in einer Beziehung ist und nichts aus euch wird, dann würde ich dir – zumindest für den Anfang – empfehlen, den Kontakt abzubrechen. Auch dann würde ich ehrlich sein und ihm sagen warum du keinen Kontakt mehr möchtest.

Versuch dir deinen Alltag so gestalten, dass du abgelenkt bist und vermeide ihn zu treffen. Mach vor allem Sport, der dich auspowert (Squash, CrossFit, usw.) und ergänze dieses Training durch Yoga & Meditation, sodass dein Körper und Geist in Einklang kommen. Du wirst sehen wie gut dir das tut!

3. One Night Stand und/oder Affäre: Möchtest du wirklich die Geliebte eines vergebenen Mannes sein? 

Nehmen wir an, du merkst, dass er auch Interesse an dir hat, und nicht abgeneigt ist, sich mit dir zu treffen und/oder etwas mit dir anzufangen: Wie ich bereits erwähnt habe, haben Affären mit vergebenen Männern auf lange Sicht mehr Nach- als Vorteile und aus meiner Erfahrung sind sie oftmals sehr viel schmerzhafter, denn eines muss dir bewusst sein: Männer trennen sich beinahe nie (nur in Ausnahmen!) von ihrer Partnerin für ihre Affäre – auch wenn er dir das immer und immer wieder sagt.

Bevor du dich also darauf einlässt, frag‘ dich:

  • Will ich immer nur Nummer 2 sein?
  • Kann ich mit dem schlechten Gewissen leben?
  • Will ich mit jemandem zusammen sein, der nicht zu mir steht?
  • Will ich meine Beziehung verheimlichen und nie die Freiheit der Liebe entdecken?
  • Habe ich nicht mehr verdient?
  • Wird er mich auch betrügen?
  • Liebe ich mich selbst genug, um diese Lösung überhaupt in Betracht zu ziehen?

Um dein Herz zu schützen und dir selbst die Chance auf eine aufrichtige Liebe und gegenseitigen Respekt zu geben, würde ich dir immer empfehlen auf Abstand zu gehen und den Kontakt sogar (zumindest eine Zeit lang) abzubrechen. Lieber ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende, klingt abgedroschen, ist aber wahr.

Bitte, egal für welche Lösung du dich entscheidest, das Wichtigste ist:

Auch wenn du unglücklich verliebt bist und deine Liebe nicht erwidert wird, zweifle nicht an dir selbst! Streiche Gedanken wie „Ich bin nicht gut genug“ und ersetze sie durch

„Ich habe etwas Besseres verdient“.

Denn das hast du! Nur weil ein Mann, ein Mensch von den siebeneinhalb Milliarden auf dieser Erde, deine Liebe nicht erwidert, heißt das nicht, dass du niemals einen passenden Mann finden wirst! Es heißt lediglich, dass dieser Mann nicht der richtige für dich ist. Das ist jetzt im Moment hart und schwer zu akzeptieren, aber es ist auch gut so.

Denn, denk dran:

Everything happens for a reason! Und du weißt nie wovor dich das Leben schützt!

Der Artikel im Überblick 

  • Wir verlieben uns in Männer, die unsere unterbewussten Erwartungen erfüllen – egal ob sie zu uns passen oder nicht.
  • Auch wenn es aussichtslos erscheint, es gibt Lösungen, wenn du unglücklich verliebt bist.
  • Prüfe, ob ihr überhaupt zusammenpassen würdet.
  • Frage dich was du dir selbst wert bist und wie du dir eine glückliche Beziehung vorstellst.
  • Eine Liebe, die nicht erwidert wird, schützt dich vielleicht vor schlimmerem Schmerz.

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Die 4 Phasen einer Trennung. Und warum du sie durchleben musst.

Die 4 Phasen einer Trennung. Und warum du sie durchleben musst.

Ich stand unter Schock. Nach 10 Jahren aus dem Nichts verlassen zu werden, macht etwas mit dir.

Ich konnte nicht schlafen, nicht essen, habe meine Umwelt und alles was passiert in Zeitlupe wahrgenommen. Zu dem Zeitpunkt habe ich mit drei Mädels in Amsterdam in einem Haus gelebt – zum Glück. Denn ich war alleine in Amsterdam und unser ‚Trennungsgespräch‘ hat sich ungeplant bei Skype entwickelt.

Zwei Tage später saß ich im Flieger nach München und es folgten über zwei Jahre, in denen es auf und ab ging.

Dass es verschiedene Phasen einer Trennung gibt, war mir nicht bekannt, bis ich angefangen habe zu googlen und Bücher darüber zu lesen. Im Nachhinein gesehen, habe ich diese Stadien genauso erlebt, wenngleich sie nicht eindeutig voneinander zu trennen sind.

Sie verwischen, gehen ineinander über und manchmal wirst du auch einen Schritt zurück machen und das Gefühl haben, dass es nie enden wird. Vor allem in den ersten beiden Phasen ist das der Fall.

Mit diesem Artikel möchte ich dir zeigen, dass die Gefühle, die du hast, normal und sehr wichtig sind, um über die Trennung hinwegzukommen. Ich hatte manchmal das Gefühl ich bin verrückt oder etwas gestört, mit dem was in mir vorging. War ich aber nicht, und genau das will ich dir vermitteln. Es ist normal und sogar gut, was du empfindest, denn du verarbeitest was passiert ist.

Jede einzelne Phase hat seine ‚Daseinsberechtigung‘, auch wenn du am liebsten gleich in die vierte Phase springen würdest.

Aber glaub mir, auch wenn es schwer ist, du wirst daran wachsen und als gestärkte und selbstbewusstere Frau hervorgehen.

Lass dich von den vier Phasen und dem was auf dich zukommt, nicht überwältigen. Das Durchlaufen der Trennungsphasen ist wie einen Berg zu besteigen: Du fängst im Tal an und je weiter du dich in Richtung Gipfel bewegst, desto heller wird es und desto mehr siehst du von dem wunderschönen Ausblick, der dich am Gipfel erwartet.

Wir gehen Schritt für Schritt und wenn du nicht weiterkommst oder Hilfe brauchst, dann schreib mir.

Phase 1: Nicht wahrhaben wollen

Wie es der Name der Phase schon sagt: Du willst die Trennung nicht wahrhaben.

„Er ändert seine Meinung schon wieder, das ist nur eine Phase“, denkst du dir. Gleichzeitig flehst du ihn an, dir noch eine Chance zu geben, setzt all deine Energie darauf ihn davon zu überzeugen. Du versprichst ihm alles anders zu machen und ‚dich zu bessern‘.

Wahrscheinlich wirst du nur deiner Familie und deinen engsten Vertrauten von der Trennung erzählen. Bei mir war das so. Zum einen habe ich mich geschämt nach so langer Zeit verlassen worden zu sein und hatte das Gefühl, ich bin nicht gut genug. Und zum anderen war ich mir sicher, dass er es sich anders überlegt. Wozu also an die große Glocke hängen?

Du wirst merken, dass du alles was er sagt und/oder schreibt (wenn du es, so wie ich, nicht von Anfang an mit der Kontaktsperre aushältst), auf die Goldwaage legen wirst. Jedes liebe Wort bedeutet für dich ein Schritt zurück zu einer Beziehung.

Vermutlich wird er derjenige sein, der sich etwas zurückzieht. Und so kommt es, dass du täglich auf eine Nachricht wartest, schaust, ob er bei WhatsApp online ist oder bei Facebook aktiv war.

Ich rate dir, ihn aus allen sozialen Netzwerken zu löschen, seine Nummer zu löschen und dir selbst eine Kontaktsperre aufzuerlegen. Mir ist bewusst wie schwer das ist! Und ich kann mich noch gut erinnern wie lange ich den ‘Unfriend Button’ bei Facebook angestarrt habe, bis ich ihn geklickt habe. Aber glaub mir, es hilft dir zumindest etwas freier zu sein.

Diese Phase besteht aus einem reinen Gefühlschaos: Hoffnung, Verzweiflung, Wut, Trauer, Angst und Selbstzweifel sind deine Begleiter.



Phase 2: Aufbrechende Gefühle

In dieser Phase führen die Gefühle aus Phase 1 vor allem zu Orientierungslosigkeit.

Du stehst vollkommen neben dir, dein Leben zieht wie in Zeitlupe an dir vorbei. Schon mit den kleinsten Alltagsaufgaben fühlst du dich überfordert.

Ich hatte schon Probleme damit aufzustehen und überhaupt etwas zu tun. Als Folge dessen wurde ich von meiner Vorgesetzten zwangsbeurlaubt. Ich soll mich erholen und versuchen mich zu fangen. Dass mein Arbeitsplatz auf dem Spiel stand und wie mich das zusätzlich belastet hat, muss ich wahrscheinlich nicht erwähnen.

Typisch: Ich wollte in Urlaub fahren, um Abstand und einen freien Kopf zu bekommen – mit einem sehr guten Freund, einem Mann. Was habe ich getan? Ich habe meinen Ex um Erlaubnis gefragt! Somit habe ich wieder einen Schritt zurück in Phase 1 gemacht. Heute vollkommen utopisch für mich, aber in den Phasen 1 und 2 das absolut normalste, was in dir vorgeht.

Die zweite Phase ist aber vor allem durch Selbstzweifel, Wut und Angst geprägt. Auf der einen Seite fragst du dich, was falsch ist mit dir: Auf einmal findest du dich zu dick, nicht intelligent genug, schlecht im Bett, zu unaufmerksam usw. Gleichzeitig überfällt dich aber auch die Wut auf deinen Ex:

  • Was denkt der sich eigentlich, wer er ist mich so zu behandeln?
  • Wenn er glaubt, dass er eine bessere findet, dann bitte.
  • Dem zeig ich erstmal, wen er hat gehen lassen.

Aber du wirst dich auch in Gedanken wiederfinden wie:

  • Ich werde ihn nie wieder spüren, nie wieder mit ihm schlafen.
  • Wir werden nie wieder gemeinsam reisen.
  • Wir werden nie wieder xyz zusammen erleben.

Typische Gefühle in dieser Phase: Selbstvorwürfe, Selbstzweifel, Trauer, Wut auf deinen Ex, Wut auf dich selbst, Angst, Rache.

Wie schon gesagt, Phase 1 und 2 verwischen stark, du wirst Schritte nach vorne und Schritte zurück machen. Die beiden Phasen sind außerdem die schmerzvollen, aber dafür sehr essentiell, denn du musst deine Gefühle rauslassen, verstehen und verarbeiten bevor du den nächsten Schritt gehen kannst.

Die kommenden zwei Trennungsphasen sind die schöneren und die, die dir Mut schenken weiter zu kämpfen – für ein freies Herz und eine glückliche Zukunft! 

Phase 3: Neuorientierung

An diesem Punkt bin ich nach etwas mehr als einem Jahr nach der Trennung angekommen. Ich will dir nichts vormachen, du wirst auch in dieser Phase immer wieder kleinere Rückschläge erleiden, aber im Großen und Ganzen schaust du nach vorne und freust dich, auf das was kommt.

Abgesehen von den kleinen Rückschlägen, löst du dich von dem Gedanken, dass ihr jemals wieder ein Paar werdet und du beginnst langsam dich neu zu orientieren.

Deine Wut auf deinen Ex und dich selbst lässt nach und du verstehst, dass es wichtiger ist deine Energie in dein Leben zu investieren.

Ich persönlich bin öfters ausgegangen, habe mich unter Leute begeben. Ich habe angefangen Lovoo und Friendscout zu nutzen, habe neue Männer kennengelernt.

Außerdem habe ich angefangen Sport zu machen und mich beim Bootcamp angemeldet, was mir ein besseres Körpergefühl gegeben und mich selbstbewusster gemacht hat.

In dieser Phase realisierst du warum die Beziehung nicht mehr funktioniert hat, du erkennst Zusammenhänge und du kommst von dem Gedanken ab, dass alles deine Schuld ist.

Gefühle, die dich in dieser Phase begleiten: Zuversicht, Selbstwertgefühl, Hoffnung, Freude auf das Neue.

Phase 4: Neues Lebenskonzept

Meine Lieblingsphase! Insgesamt habe ich mich relativ lange in der dritten Phase bewegt und es hat ein weiteres Jahr gedauert bis ich bereit war, ein neues Lebenskonzept für mich zu entwerfen.

Immerhin werden aus der Hochzeit, den zwei Kindern und dem Reihenhaus erstmal nichts. Also was tun? Zu meiner persönlichen vierten Phase, habe ich einen eigenen Artikel geschrieben: Wie ich aus Liebeskummer mein Lebensglück erschaffen habe.

In dieser Phase spürst du ganz deutlich, dass du über die Trennung hinweg bist. Du wirst den Drang haben dich neu zu erfinden und ein neues Lebenskonzept zu entwerfen.

Das muss nicht so radikal sein wie meines, aber du wirst tief in dir spüren, dass es Zeit ist etwas zu verändern. Und du wirst die Kraft, den Mut und die Ausdauer dafür haben.

Du wirst deine Freiheit genießen und lieben, dich selbst besser kennen und wissen was du brauchst.

Hauptsächlich geprägt ist diese Phase der Trennung durch: Selbstwertgefühl, Liebe zur Freiheit, Freude auf das Neue, Neugier, Mut, Antrieb etwas zu verändern, Ausdauer, Vertrauen in dich selbst. 

Wie lange dauert es bis ich die Trennung überwunden habe?

Nun, die Frage kann ich nicht pauschal beantworten. Das kommt darauf an wie intensiv deine Beziehung war, wie du charakterlich aufgestellt bist, was der Trennungsgrund war usw.

In der Regel sagt man, dass es ein Jahr dauert bis du in Phase 3 bist und dich neu orientieren kannst. Bei mir persönlich kommt das ungefähr hin. Bis du ein neues Lebenskonzept entwickelst (Phase 4), dauert es etwa zwei bis vier Jahre. Bei mir hat es von der Trennung bis zur Phase 4 genau 26 Monate gedauert.

Eine Trennung ist immer sehr emotional und wird natürlich auch von äußeren Umständen beeinflusst. In der Regel sollte es dir aber nach einem Jahr besser gehen und du solltest Licht am Ende des Tunnels sehen.

„Was? Ein, zwei, drei Jahre?“, denkst du jetzt vielleicht. Lass dich davon bitte nicht überwältigen! Die Heilung deines Herzens, deines inneren Kindes, dauert. Leider ist das Leben nicht immer nur von Glückseligkeit begleitet, aber wenn wir lernen die schmerzhaften Phasen im Leben zu akzeptieren und sie anzunehmen, werden wir als ein anderer Mensch daraus hervorgehen.

Ein Regenbogen kann nur nach einem Gewitter entstehen. Gib nicht auf, es lohnt sich zu kämpfen!

So seltsam wie es klingen mag, versuch’ diesen Schmerz als Geschenk zu sehen. Als etwas, das dich verändern und wachsen lassen wird.

„Die hat leicht reden! Bei ihr ist es ja schon vorbei!“ – Wenn du das denkst, hast du recht mit dem zweiten Punkt. Mein Trennungsschmerz ist überstanden.

Aber vergiss eines bitte nicht: Ich weiß wie du dich fühlst. Mit jeder Faser meines Daseins kann ich nachfühlen was in dir vorgeht. Und genau das ist es auch, warum ich dich verstehe und dir helfen kann durch diese anstrengende Zeit zu gehen und sie zu überstehen.

Wenn du Hilfe beim Erklimmen des Berges zu einem freien Herz und einer glücklichen Zukunft brauchst, dann meld‘ dich bei mir.

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Foto: © Christian Stoll

Wie ich aus Liebeskummer mein Lebensglück erschaffen habe – und was du daraus lernen kannst

Wie ich aus Liebeskummer mein Lebensglück erschaffen habe – und was du daraus lernen kannst

Ohne meine Trennung wäre ich heute nicht da, wo ich bin.

Und ich gehe sogar noch einen Schritt weiter und sage: Die Trennung und der Liebeskummer waren das Beste, das mir je passiert ist. Nicht in dem Sinne, dass ich meinen Ex los bin, ganz im Gegenteil, denn er ist immer noch ein unglaublich wichtiger Mensch in meinem Leben – aber eben nicht mehr mein Lebenspartner.

Daher, und vor allem auch weil ich nach meinem Launch häufig danach gefragt wurde, beantworte ich dir heute die Fragen: Wie und wo lebe und arbeite ich? Und wie kam ich überhaupt dazu?

Die Reise zu mir selbst – und in die Freiheit.

Im Juli 2014 war ich vier Wochen in Malaysia. Zu der Zeit waren wir bereits länger als zwei Jahre getrennt. Nichtsdestotrotz habe ich am Anfang dieser Reise noch immer an dem Gedanken festgehalten, dass wir zusammen gehören.

Das hat sich während meiner Reise geändert. Ich hatte das erste Mal Zeit für mich selbst, ohne äußere Einflüsse durch meinen Job, meinen Freizeitstress und meinen Alltag.

Ich habe viele spannende Menschen und ihre Geschichten kennengelernt, die mich zum Nachdenken gebracht haben und ich habe gespürt, dass sich etwas in mir verändert. Radikal. Unaufhaltsam. Und in einer Art und Weise, dass ich wusste, es ist vorbei. Der Liebeskummer ist vorbei, mein Herz ist frei!



Diesen Moment ins Detail zu beschreiben, würde den Rahmen dieses Beitrags sprengen, aber ich kann dir sagen: Ich erinnere mich an ihn als wäre er gestern gewesen. Ein unfassbar intensives und befreiendes Gefühl.

Die Freiheit – Freund oder Feind?

Mit dieser Gewissheit endlich wieder frei zu sein, kam dann allerdings auch die nächste Frage: Was will ich mit meinem Leben machen? Wie soll es aussehen? Was sind meine Ziele?

Eine schwierige Situation, denn das Ziel der vergangenen zwei Jahre war mein Ex-Freund zurückzugewinnen und die zehn Jahre davor eine Familie mit ihm zu gründen und mein Leben mit ihm zu verbringen.

Und dann war ich auf einmal alleine. Das hat mir im ersten Moment Angst gemacht, große Angst sogar.

Am 24. Juli 2014 bin ich von Kuala Lumpur nach München geflogen und ich habe eine Entscheidung getroffen, die sich mir förmlich aufgedrängt hat: Ich kündige. Ich geh’ weg aus München. Ich lass alles hinter mir – Tabula rasa.

Das einzige Problem war: Was soll ich tun?! Wie verdiene ich meinen Lebensunterhalt? Und wie gebe ich meinem Leben einen Sinn?! Fragen, die dazu geführt haben, dass ich so geweint habe, dass die Passagiere um mich herum fragten, ob alles in Ordnung sei.

“When the student is ready, the teacher will appear.”

Eine Woche nachdem ich zurück war aus Malaysia und versucht habe meine Gedanken zu sortieren und mich wieder in meinen Alltag einzufinden, habe ich ein Interview mit einer Frau gelesen, die eine bedeutende Rolle in meinem Leben einnehmen sollte, nur wusste ich das damals natürlich noch nicht.

In der t3n habe ich ein Interview mit Conni von Planet Backpack gelesen. Das Interview war zu dem Zeitpunkt schon fast ein Jahr alt und ich habe keine Ahnung wie ich auf den Artikel aufmerksam wurde (wenn du die Zwischenüberschrift liest, weißt du was ich meine).

F**k, genau das will ich auch! Leben und arbeiten auf der ganzen Welt!

Die folgenden Tage habe ich nichts anderes getan als ihren Blog zu lesen. Wie hat sie das gemacht? Was muss ich tun? Wie komm ich da hin?

Ich war getrieben von den Gedanken der Freiheit, Unabhängigkeit und dadurch, dass ich mein eigenes Business haben und mein eigener Chef sein kann!

Von Planet Backpack zum Blog Camp.

Abgesehen davon, dass ich vollkommen fasziniert war vom digitalen Nomadentum, bin ich über Conni’s Blog auf das Blog Camp aufmerksam geworden. Ein Online Kurs, in dem sie und Sebastian, ihr Business Partner, zeigen, wie du dir dein eigenes Online Business aufbaust.

Wie geil ist das denn?! Alles was ich brauche in einem Kurs! Step by step! Das klingt jetzt vielleicht ein bisschen ‚over the top‘ für dich, aber ich konnte mein Glück nicht fassen! Vor allem weil es bei mir schon an den technischen Sachen zu scheitern gedroht hat.

Mein eigenes Blog Business, cool! Aber, ääähhmm…wie baue ich mir denn eine Webseite? Domainregistrierung? Webhosting? WordPress installieren und aufsetzen? WHAT?! Und überhaupt: Wie kann ich denn Kohle mit einem Blog verdienen?!

Ich wusste, dass ich es herausfinden werde und habe intuitiv gefühlt, dass das mein Weg war.

Am 30. September 2014 habe ich meine Kündigung eingereicht.

Finde deine Leidenschaft!

Ich habe keine Sekunde gezögert mir den Blog Camp Kurs zu kaufen, doch schon in der ersten Lektion kam ich ins Straucheln: Finde deine Leidenschaft. Gut, klingt plausibel. Aber was ist denn meine Leidenschaft?

Ich soll etwas finden, das mir Freunde macht, sodass ich am Ball bleibe und mein Business nachhaltig wird. Gleichzeitig sollte ich, um die Erfolgschancen zu erhöhen, etwas erschaffen, womit ich anderen Menschen helfe ein Problem zu lösen.

Klingt fantastisch: In der Theorie. Glaub mir, die erste Lektion hat für mich am längsten gedauert, und es war ein Prozess! Viele denken immer, dass leidenschaftliche Ideen und Businesses über Nacht aus dem Nichts entstehen – das tun sie nicht!

To make a long story short: Ich hatte die schlimmste Zeit meines Lebens hinter mir, in der ich viel über Liebeskummer, Trennungen und Selbstfindung gelernt und mich extrem entwickelt habe. Und ich habe mich in meinem Job täglich mit den Themen Partnersuche und Online Dating beschäftigt.

Sowohl zur Verarbeitung meiner Trennung als auch zum Thema Online Dating habe ich immer wieder Fragen von Freunden und Bekannten beantwortet und andere beraten. Und es hat mir Spaß gemacht, denn ich konnte helfen. Warum also nicht mein Business daraus machen? Und so wurde Dating Rocks geboren!

Alles oder nichts – das Blog Camp Retreat auf Bali.

Wenn ich ein Ziel vor Augen habe, bin ich ein extrem ambitionierter und zielstrebiger Mensch. Und als ich den Newsletter zum Bali Blog Camp Retreat – also quasi das Blog Camp offline mit Conni und Sebastian als Mentoren – bekommen habe, war klar: Auf geht’s nach Bali! Timing war perfekt, und ich wollte dieses Coaching für den Feinschliff meines Businesses und als ‚offiziellen‘ Startschluss nehmen.

Also bin ich am 6. Februar 2015 nach Bali geflogen, wo ich im Moment auch immer noch bin. In einer Villa. Mit Conni – ja, mit genau der Frau, die mich vor sieben Monaten dazu inspiriert hat, den Mut zu haben, das zu tun, was ich heute tue.

Krasse Story, ich weiß! Manchmal kann ich es auch nicht fassen.

Hast du das alles alleine gemacht? 

Ja. Und das ‚ja‘ ist einfacher getippt als das, was dahinter steckt. Es hat mich viel Arbeit, Nerven, Schweiß und Tränen gekostet – und ich habe nicht selten den Gedanken gehabt alles hinzuschmeißen. Aber ich habe durchgehalten, und es hat sich gelohnt!

Seit ungefähr Mitte August habe ich jeden Tag an meinem Blog gearbeitet, neben meinem Vollzeitjob! Wissen, das ich neben dem Blog Camp vertiefen wollte/musste (z.B. Facebook Marketing & Ads, SEA, SEO und Affiliate Marketing, usw.), habe ich mir bei Udemy angeeignet, mittlerweile eine meiner Lieblingsseiten.

Im September kam dann auch noch Conni’s eBook Digital. Unabhängig. Frei. raus, das ich mir binnen weniger Tage reingezogen habe, um einen umfassenden Eindruck vom digitalen Nomadenleben zu bekommen (vor allem bei bürokratischen Fragen wie Versicherung, Steuern, Bankkonto, Gründungszuschuss beantragen, usw. war ich bis dato nämlich überfordert).

Für den Feinschliff meines Blogs (also für alles was meine CSS-Kenntnisse überstiegen hat), habe ich mich beim Support Camp angemeldet.

Wie verdienst du Geld?

Am 17. Januar 2015 habe ich meine voll möblierte Wohnung offiziell an meine Nachmieterin übergeben. Meinen Besitz habe ich, außer ein paar Kartons, die bei meinen Eltern stehen, verkauft.

ALL IN. Im Moment lebe ich von meinen Ersparnissen und ein paar Freelance Jobs, investiere aber 90% meiner Zeit in Dating Rocks, so dass ich so schnell wie möglich Geld damit verdiene.

Hast du Angst?

F**k, ja! Ich bin all in gegangen, habe alles auf eine Karte gesetzt. Natürlich habe ich Angst. Aber ich habe gelernt mit ihr umzugehen, denn sie ist immer präsent, mal mehr, mal weniger.

  • Was, wenn niemand meinen Blog lesen will?
  • Was, wenn ich nicht genug Geld verdiene?
  • Was, wenn ich das nicht leisten kann, was ich selbst von mir erwarte?
  • Was, wenn ich Kritiken bekomme, mit denen ich nicht umgehen kann?
  • Was, wenn ich irgendwann wieder täglich ein Büro von innen sehen muss?

Das sind Fragen, die das Leben, für das ich mich entschieden habe, mit sich bringen, also musste ich eine Lösung dafür finden. Und eigentlich ist es ganz simpel, denn es gibt nur zwei Wege:

  1. Der eine ist deinen Traum zu träumen und nie zu wissen was passiert wäre wenn.
  2. Der andere ist es, an dich und deinen Traum zu glauben und für ihn zu kämpfen, komme was wolle.

Dank dir, hatte ich einen super Start mit Dating Rocks! Ich bin von meiner Idee, meinem Konzept und meinen Fähigkeiten überzeugt, und ich weiß, dass ich es schaffen kann von diesem Blog und meinen Coachings zu leben, denn ich reiß mir jeden Tag den A**** dafür auf.

Trotzdem kämpfe auch ich, wie jeder andere erfolgreiche Unternehmer, täglich mit Zweifeln.

Was machst du, wenn du Angst hast zu versagen?

Ich frage mich: Simone, was ist das Schlimmste, das passieren kann? 

Meine Antwort: Ich muss mir eingestehen, dass diese Idee nicht funktioniert hat, muss mit 31 Jahren bei meinen Eltern einziehen, mir einen Bürojob suchen, Geld sparen und mich für meine nächste Businessidee wappnen.

Eine grauenhafte Vorstellung für mich, aber es gibt Schlimmeres im Leben als dieses Szenario. Und das beruhigt mich. Und ganz ehrlich: Selbst wenn dieser Fall eintreten würde, ich müsste mir wenigstens nicht vorwerfen ich hätte es nicht versucht.

Das Leben ist zu kurz, um Sehnsüchte zu unterdrücken, Leidenschaften nicht auszuleben und Gefühle zu verstecken.

Mein Leben heute – eine Zusammenfassung

Ich bin digitale Nomadin und Online Entrepreneurin. Ich habe keinen Besitz und lebe, wo es mir gefällt. Gerade bin ich auf Bali, Anfang April geht’s weiter nach Thailand. Den Sommer verbringe ich in Barcelona.

Dabei umgebe ich mich mit anderen Online Unternehmern, tausche mich mit ihnen aus und versuche mir an jedem Ort einen Alltag zu erschaffen (was eine ganz schöne Herausforderung sein kann, wie ich festgestellt habe). Alles was ich sonst zum Führen meines Blogs brauche, ist mein Laptop, mein Smartphone und Internet. 

Was kannst du aus meiner Geschichte lernen? 

  • Eine Trennung ist eine neue Chance dein Leben in eine unerwartete und wunderbare Richtung zu lenken.
  • Eine Trennung kann dein gesamtes Leben verändern!
  • Du kannst alles schaffen, wenn du es nur willst!
  • Jeder erfolgreiche und zielstrebige Mensch hat Selbstzweifel.
  • Durchhaltevermögen und Leidenschaft für das, was du tust, müssen deine Begleiter sein.
  • Angst ist eine Emotion, die dich von deinem Glück abhält.
  • Das Leben beginnt außerhalb deiner Komfortzone.
  • Und am wichtigsten: Eine Trennung und Liebeskummer sind schmerzhaft, aber sie werden dich verändern. Und sie können dein ganzes Leben vollkommen verändern!

Kämpf dich durch, arbeite an deiner Persönlichkeit, lerne dich selbst zu lieben und glaube an dich selbst!  Ich habe es geschafft – und DU wirst es auch! Wenn du Unterstützung brauchst, schreib mir.

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Was hast du aus deiner letzten Trennung gelernt? Eine Frage, 15 Beziehungsexperten antworten.

Was hast du aus deiner letzten Trennung gelernt? Eine Frage, 15 Beziehungsexperten antworten.

Eine Frage, die wir am liebsten sofort beantworten möchten, wenn wir Liebeskummer haben. „Wozu das alles? Wann hört das auf? Everything happens for a reason, so ein Quatsch!” – kennst du die Gedanken?

Der Schmerz, den wir verarbeiten müssen, trügt unsere Wahrnehmung, dass alles wieder gut wird, und auch, dass wir aus dieser Trennung stärker hervorgehen werden – und mit mehr Wissen, denn sie lehrt uns etwas.

Ich habe 15 Beziehungsexperten gefragt, was sie aus ihrer letzten Trennung gelernt haben und war selbst überrascht wie vielfältig die Antworten und Learnings waren.

Aber lies selbst.

Simone 400Mein persönliches Key Learning: Wenn Paare aufhören zu kommunizieren, laufen sie Gefahr sich in zwei unterschiedliche Richtungen zu entwickeln, ohne es zu merken. Was das für Folgen hat, habe ich am eigenen Leib gespürt. Meine Trennung hat mir gezeigt wie wichtig Kommunikation ist, und wie sehr viel mehr Wert ich in meiner nächsten Beziehung darauf legen möchte. Nicht, dass ich vorher keinen Wert darauf gelegt habe, aber es hat funktioniert, daher habe ich mich nicht bewusst damit beschäftigt – solange bis eben nicht mehr funktioniert hat. Kommunikation ist das A&O in einer Beziehung – verbal und physisch.

rp_Nils-Terborg-perfekte-Beziehung-Profil-rund-150x150.pngNils Terborg von Deine perfekte Beziehung

Ich würde Trennungen nicht mehr aufschieben. Mittlerweile habe ich aber auch die emotionale Stärke, um das ganz anders zu gestalten und mehr Klartext zu reden. Was aber auch nicht jedermanns und -fraus Sache ist. Gut war auf jeden Fall die Strategie, den Kontakt zum Ex-Partner für mindestens ein halbes Jahr komplett einzustellen. Ich kenne wirklich wenige Fälle, in denen das nach einer hochemotionalen Trennung anders funktioniert.

Anchu_rundAnchu Kögl von www.anchukoegl.com

Was ich durch meine letzte Trennung gelernt habe, ist mein Glück und meine Zufriedenheit nicht von jemand anderem abhängig zu machen. Während der Beziehung glaubte ich, dass meine Partnerin mich glücklich machen muss. Jedoch kann man meiner Meinung nach eine dauerhaft glückliche Beziehung nur dann führen, wenn man mit sich selbst und seinem Leben zufrieden ist und nicht erwartet, dass der Partner einen glücklich macht. Andere Menschen sind nicht dazu da, uns glücklich zu machen. Solange wir das jedoch erwarten, werden wir auch immer wieder enttäuscht werden.

Melanie MittermeierMelanie Mittermeier von Liebe leben

Sobald ich die Person bin, mit der ich gerne zusammen sein möchte (lebensfroh, witzig, positiv, aktiv, entspannt, mit mir selbst glücklich, selbstbewusst), dann ziehe ich die Menschen in mein Leben, die dazu passen. Bin ich einsam, frustriert, unglücklich und von Selbstzweifeln zerfressen, gehe ich keine Beziehung mehr ein. Das hab ich einmal gemacht und es war nicht witzig.




Kendra GettelKendra Gettel von Wieder glücklich

Meine wesentliche Erkenntnis war, dass ich meinem Partner Unrecht getan habe. Ich hatte entschieden zu gehen, und mit reiner Feindseligkeit seinerseits gerechnet. Deshalb traf ich meine Entscheidung – aus vermeintlichem Selbstschutz – alleine und “zog sie durch” ohne ihn darin einzubeziehen, wie es weitergehen soll (immerhin haben wir ein kleines Kind zusammen). Ich übersah, dass er sehr wohl gewillt war, mit mir gemeinsam zu überlegen, was für uns alle das Beste ist.

MichaelaForstikMichaela Forstik von Realtionship With Me

Mein Hauptlearning war und ist es, mich auf die Gefühle, die kurz vor und nach einer Trennung hochkommen (zB. Trauer, Frust, Wut) einzulassen. Denn sie sind natürlich und der Motivator dafür, erneut einem Menschen Vertrauen zu schenken und mich auf ihn einlassen zu können.

 

Sabine-WeissSabine Weiss von Herzbruch

Im Großen und Ganzen habe ich vieles richtig gemacht – und das was ich nicht richtig gemacht habe, vermittle ich heute meinen KlientInnen als Lerneffekt. Was aber sicher ein Fehler war, ist dass ich versucht habe, zumindest eine Freundschaft aufrecht zu erhalten – der Klassiker! Es war viel zu früh dafür, hat mich nur jedes Mal aufs Neue verletzt und letztlich nicht funktioniert. Heute empfehle ich als Maßstab: bist du soweit, dass dein Ex dir von seiner neuen Flamme erzählen kann, ohne dass es dich stört? Gut – ihr seid bereit für Freundschaft! Solange dir das aber Kummer bereitet, lass es bleiben.

Eva Winkler_CarrieCarrie von Is it love

Früher habe ich hauptsächlich auf andere Menschen gehört, die mir Tipps gegeben haben, was ich alles machen könnte, dass es mir besser geht. Das ist ok, das machen wir so – wir hören auf Menschen, die uns lieben, denn sie wollen, dass es uns besser geht. Ich sage nicht, dass das falsch ist, denn oft haben wir in unserer Trauer selbst nicht den Ansporn, unser mühsam mit verrotzten Tempotaschentüchern ausgestattetes Schneckenhaus zu verlassen. Nur habe ich damals nie auf mein eigenes Bedürfnis gehört, und das gehört (wie ich jetzt weiß) dazu. Ich habe gelernt, dass ich mir viele monatelange Selbstmitleidsphasen gut hätte sparen können, wenn ich mir selbst wichtiger gewesen wäre.

Jan-SteinJan Stein von Farlove

Ich habe gelernt, dass der Partner nicht zum Lebensmittelpunkt werden sollte. Wenn man seine ganze Energie und Zeit in die Beziehung steckt und andere Dinge vernachlässigt, ist das nicht gesund für die Beziehung und einen selber. Wichtig ist es, eine gute Balance zu finden, mit der man selber und auch der Partner glücklich ist.

 

Robert-Heeß

Robert Heeß von Liebeskummer24

Die wichtigste Lektion für mich war, so banal das klingen mag: Auch DAS geht vorbei – und genau darauf kann ich bauen! Voraussetzung ist allerdings, dass ich offen und mutig betrachte, was da alles in mir am Rasen und Ausrasten ist. Dass ich dafür die Verantwortung übernehme, mich meinen Gefühlen und Emotionen widme, sie erkunde und durchfühle. Stück für Stück, langsam und behutsam. Dann verlieren sie die Macht über mich. Was ich anders machen würde? Genau das, was ich eben beschrieben habe. Jedoch entschlossener und konsequenter und ausdauernder. Vor allem würde ich SOFORT damit beginnen, anstatt meine Energie und Kraft zu verschleudern mit Versuchen, die Ex zurückzugewinnen.

Olaf-SchwantesOlaf Schwantes

Das ich bewusster auf mein Herz und meinen Körper höre. Beide wussten nämlich schon längst, dass die Beziehung beendet war. So habe ich die Frau verletzt. Denn beim Sex spürte sie, dass ich nicht mehr mit dem Herzen dabei war. Was ich daraus mitnehme: Immer ehrlich zu mir zu sein, mir meiner eigenen Gefühle klar zu werden und danach dann auch zu handeln. Das ist das, was ich mir und auch meiner Partnerin wert bin.

Claudia_E_Huber_rund KopieClaudia Huber

Ein ganz wichtiger Lerneffekt meiner letzten Trennung war, dass eine Trennung sehr zivilisiert, undramatisch und schön ablaufen kann. Ich habe sehr darauf geachtet, wie es mir geht und war mir bewusst, wieso wir den Schritt gehen wollen. Mein Ex-Partner und ich haben viel miteinander gesprochen. Das empfand ich als sehr schön. Ich meine, dass wir deshalb heute noch so gut befreundet sind. Allerdings würde ich mich heute schneller für eine räumliche Trennung kümmern und die Kuscheleinheiten, die wir immer wieder austauschten, früher beenden. Während der Trennungsphase war das ein zweischneidiges Schwert: Trost und Salz in die Wunde.

sergej ryan fischerSergej Ryan Fisch von Mr. Right finden

Meine letzte Trennung war überraschend angenehm. Um damit klar zu kommen, habe ich viel unternommen, neue Menschen kennengelernt und bin meinen Hobbys nachgegangen. So hatte ich kaum Möglichkeit, meiner Ex-Partnerin nachzutrauern.

 

Veronika-KrytznerVeronika Krytzner

Aus meiner letzten Trennung habe ich gelernt, mehr auf mein Bauchgefühl zu hören und den Impulsen nachzugehen. Schneller den Mund aufzumachen, wenn mir etwas nicht gefällt und deutlicher meine Grenzen zu ziehen.

 

Peter-MichalikPeter Michalik von Beziehungs-ABC

Meine eigenen Bedenken, dass etwas in der Beziehung schief läuft, dass es mir selber nicht gut geht, dass wir uns auseinanderleben,… viel früher ernst nehmen. Heute bin ich überzeugt, dass ich sehr viel aktiv für mich und meine Beziehung tun kann und tun muss und so lässt sich (hoffentlich!) eine Trennung vermeiden. Wenn man aber spürt, dass es gar nicht mehr geht und auch schon Einiges (gemeinsam oder alleine) versucht hat, dann sollte man eine Beziehung lieber loslassen. Jeder Mensch hat es verdient, dass er so geliebt wird wie er ist und sich frei fühlen kann in einer Beziehung – wenn es sich nicht so anfühlt, dann ist das „Loslassen“ eines Partners der notwendige Weg.

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Foto: (c) wavebreakmedia

7 Dinge, die sich nach der Trennung positiv verändern

7 Dinge, die sich nach der Trennung positiv verändern

In den meisten Fällen fühlen (wir Frauen) uns nach einer Trennung – also wenn wir den Liebeskummer überwunden haben – bedeutend besser. Wir verändern uns – aus meiner Erfahrung – immer positiv.

Ich habe dir in diesem Artikel zusammengefasst, was sich für mich persönlich, aber auch für meine Klientinnen verändert hat, als sie ihren Liebeskummer überwunden und wieder angefangen haben zu leben.

Wenn du noch nicht so weit bist, weil du noch in eine der ersten beiden Phasen bist, lies den Artikel trotzdem, denn dann weißt du worauf du dich freuen kannst. Wenn du ähnliche oder auch andere Erfahrungen hast, dann teil‘ sie gerne mit uns unten im Kommentarfeld.

‘What doesn’t kill you makes you stronger’ 

Was für ein blöder Spruch, dachte ich mir, als (vor allem ältere) Menschen mir ihn während meines Liebeskummers mit auf den Weg gegeben haben. Und ich kann verstehen, wenn es dir genauso geht. 

Aber: Am Ende haben sie recht gehabt. So schlecht wie es mir ging, so sehr wie ich auch gelitten habe (und glaub‘ mir, das habe ich!), ich kann dir aus Erfahrung sagen, es gibt ein Licht am Ende des Tunnels und dein Leben wird besser sein als zuvor – weil du dich verändern wirst.

Und genau darum geht es heute, um die Chancen und Möglichkeiten, die dir eine Trennung gibt:

1. Du lernst deine wahren Stärken kennen und lernst Ängste zu überwinden

Der tiefe Schmerz, der in dir sitzt, verleiht dir Stärke, denn du musst den Weg gehen ihn zu verarbeiten. An manchen Tagen wird dir alles aussichtslos erscheinen und du wirst das Gefühl haben, dass es unmöglich ist über deinen Ex hinwegzukommen und irgendwann in der Lage zu sein, ein glückliches Leben zu führen.

Aber genau diese Tage sind es, die du brauchst, denn es sind die, die dir die Stärke geben, die bleiben wird. Den einen Tag wirst du besser überstehen, den anderen schlechter, und daran wirst du wachsen, wie an allen schwierigen Situationen in deinem Leben.

Und das Schöne daran ist: Du wirst es fühlen. Nicht vom ersten Tag an, aber mit der Zeit. Du wirst aus deiner Trennung gestärkt hervorgehen und stolz auf dich sein. Vertrau‘ in dich selbst!

2. Du wirst attraktiver 

Du wirst merken wie du dich während der Trennung mental veränderst. Das kann ab und an ein seltsames und auch überwältigendes Gefühl sein. Und: Es wird sich in deinem Äußeren widerspiegeln.

Ich habe eine sehr glückliche Beziehung geführt, und das hat man „meinen Hüften“ auch angesehen, denn da hat sich im Laufe der Jahre das ein oder andere Kilo zu viel angesammelt. Während meiner Trennung habe ich erst durch Appetitlosigkeit und dann durch eine eiserne Diät insgesamt 15 Kilo abgenommen und mich wohler gefühlt als je zuvor.

Plus: Ich sah so gut aus wie nie in meinem Leben – und auch wenn ich heute wieder 5 Kilo drauf habe, sehe ich besser aus und bin glücklicher mit meinem Körper als je zuvor. Und du kannst das auch!!



3. Deine sexuellen Erfahrungen erweitern sich 

Wenn du lange in einer Beziehung warst, wirst du mir zustimmen, dass der Sex einfühlsam, intensiv und gut war – klar, weil wir uns und unseren Partner in und auswendig kennen. Versteh mich nicht falsch, Sex mit einem Partner, den wir lieben, ist wunderschön.

Dennoch wirst du mir wahrscheinlich zustimmen, dass – vor allem wenn deine Beziehung, so wie meine, in Teenagerzeiten (ich war 19) begonnen hat – die sexuellen Abenteuer nach der Trennung einen besonderen Reiz haben. Und den solltest du auch ausleben, denn auch er wird zu deiner Veränderung beitragen.

4. Du verliebst dich in den tollsten Menschen der Welt – in dich selbst! 

Mehr als 10 Jahre lang habe ich „Ich liebe dich“ gehört – von meinem Ex-Freund. Daran gewöhnt man sich. Klar, dass ich mich in der Zeit nicht vor den Spiegel gestellt und gesagt habe „Simone, ich liebe dich“ – heute tue ich das.

Ich habe gelernt, dass ich mich zunächst selbst lieben muss, bevor jemand anders mich lieben kann. Und dass Selbstliebe auch die Basis für eine intakte Beziehung ist, denn aus ihr folgt Respekt gegenüber sich selbst und die Fähigkeit, nicht alles mit sich machen zu lassen, wenn man verletzt wird.

Auch das ist ein Prozess, der nicht von heute auf morgen passiert. Aber du sollest dir diese Ritual angewöhnen und in deinen Tag integrieren. Das erste Mal wirst du dir etwas komisch vorkommen, aber mit der Zeit wird es normal für dich sein.

Durch dieses Bewusstsein und das Lernen sich selbst zu lieben, wirst du dich verändern. Du wirst langsam fühlen, was dir gut tut und was nicht – und es wir dein Selbstbild verändern!

Hast du gewusst, dass es genau 21 Tage dauert, um sich etwas an- und abzugewöhnen? Stell dich die nächsten drei Wochen jeden Morgen vor den Spiegel und sag dir selbst, dass du dich liebst und es wird zur Routine. Probier’s aus!

5. Deine Trennung verleiht dir Mut etwas Außergewöhnliches zu tun

Heiraten, zwei Kinder, einen tollen Job, ein Reihenhaus, zwei Autos und abenteuerliche Urlaube – meine persönliche Lebensvorstellung. Heute genieße ich meine Unabhängigkeit, habe meinen Job geschmissen, all meinen Besitz verkauft. Ich bin 31, Single, lebe und arbeite auf der ganzen Welt und entdecke mich jeden Tag aufs Neue. Ein Lebenskonzept, das sicher nicht zu jedem passt, aber das muss es auch nicht.

Worauf ich hinaus möchte, ist, dass du, wenn du mit deiner Trennungsbewältigung vorangeschritten bist, vollkommen neue Lebenspläne entwickeln wirst. Das müssen sicher keine 180-Grad-Veränderungen sein, aber du wirst den Elan, die Motivation und den Mut haben, Dinge anzupacken und dein Leben umzugestalten.

Ein Jobwechsel, eine andere Stadt, eine neue Wohnung oder eine dreimonatige Weltreise – es wird dir so viel Spaß machen dein Leben neu auszurichten! Glaub mir!

6. Du hast mehr Zeit für dich selbst und lernst dich kennen!

Ich habe gelernt, die Zeit mit mir alleine zu genießen. Während ich früher nie alleine sein konnte, weil ich mich gelangweilt habe und mir selbst nicht genug war, brauche ich heute meine Zeit für mich und die fordere ich auch ein!

Ich muss regelrecht mit mir alleine sein dürfen, um zu meditieren, zur Ruhe zu kommen, zu reflektieren und bei mir zu sein. Wenn ich diese Zeit nicht habe, bin ich vollkommen unausgeglichen. Vor ein paar Jahren war das eine unmögliche Vorstellung.

Das unfassbar Schöne daran: Du lernst dich selbst so gut kennen! Ich weiß heute sehr viel besser wer ich bin und was ich brauche.

7. Du wirst gesünder 

Nicht nur ich, sondern auch einige meiner Klientinnen haben die Erfahrung gemacht, dass wir gesünder leben, denn wir gehen öfter raus, haben Zeit für Sport, finden neue Aktivitäten (auch um neue Menschen kennenzulernen). Die Zeit auf der Couch geht gegen Null.

Das hängt auch mit Punkt 4, der Selbstliebe, zusammen. Denn zur Selbstliebe gehört auch Achtsamkeit gegenüber dem eigenen Körper. Ich habe zum Beispiel aufgehört zu rauchen, ernähre mich vegetarisch und habe angefangen Yoga zu machen. Weil es mir gut tut und ich mich von meinen Bedürfnissen leiten lasse.

Abgesehen von diesen sieben Punkten: 

  • …wirst du mehr Zeit für deine Familie und deine Freunde haben.
  • …kannst du reisen wohin du willst und die Welt entdecken.
  • …hast du Zeit Neues auszuprobieren (ich lerne gerade Spanisch!).
  • …hast du Zeit für deine Karriere, weil du dich bei niemand entschuldigen musst, wenn du mal wieder länger im Büro bist.
  • …ist Spontanität kein Fremdwort mehr, da du niemandem Rechenschaft ablegen musst.

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Foto: © dubova