Was passiert, wenn du nicht auf deine Intuition hörst

Was passiert, wenn du nicht auf deine Intuition hörst

Wie du vielleicht gemerkt hast, habe ich in den letzten beiden Wochen keinen Artikel veröffentlicht. Das liegt nicht etwa daran, dass ich keine Zeit dazu hatte, sondern daran, dass ich vollkommen blockiert war. Es ist mir schwer gefallen einen klaren Gedanken zu fassen, und das alles nur, weil ich vor drei Monaten nicht auf meine Intuition gehört habe.

Was ist Intuition eigentlich?

Vor allem wir Frauen haben dieses Geschenk bekommen. Unsere Intuition ist unser Bauchgefühl, unsere inneren Alarmglocken, wenn wir unterbewusst wahrnehmen, dass etwas nicht stimmt oder etwas nicht gut ist für uns.

Dein wahres Wissen kommt von Herzen und deine Intuition vermittelt dir diese Wahrheit.

Du kennst das bestimmt: Du bist in einer Situation, in der du ein komisches Bauchgefühl hast und dich deine innere Stimme förmlich anschreit, „Nein, tu das nicht! Das tut dir nicht gut!“ – und du ignorierst sie trotzdem, einfach weil du dir einredest „Ach, das wird schon, was soll denn daran falsch sein?“ Übrigens wohlwissend, dass es Konsequenzen haben wird, die du aber in dem Moment gerne ignorierst.

Ich kann dir nicht nur aus eigener Erfahrung, sondern auch aus meinen Coachings, sagen, dass du dir zu fast hundertprozentiger Wahrscheinlichkeit wehtun wirst, wenn du so tust als würdest du diese innere Stimme nicht hören.



Nun, warum erzähle ich dir das?

Im Juli dieses Jahres habe ich einen Mann kennengelernt, der mich aus verschiedenen Gründen schon beim ersten Date stutzig gemacht hat. Hätte mir eine Klientin beschrieben, was sie in dem Moment gefühlt und gedacht hat, ich hätte ihr geraten das Weite zu suchen.

Ich bin sehr transparent auf meinem Blog und möchte dir zeigen, dass auch ich meine Herausforderungen habe und aus meinen Erfahrungen genauso lernen muss wie du und meine Klientinnen.

Nun, ich habe mich dieser lauten und beinahe aggressiven Stimme widersetzt und ihn weiterhin getroffen. Warum? Ich fand diesen Mann äußerst attraktiv, wir haben den gleichen Humor, haben unfassbar viel zusammen gelacht und ich habe mich in seinen Armen (er ist 40cm größer als ich und muskulös) sehr sicher gefühlt. Und um sicherzustellen, dass mein Bauchgefühl falsch lag, habe ich oberflächlichen Gemeinsamkeiten eine Bedeutung zugemessen, die jenseits der Realität lagen.

Intensiviert wurden diese Emotionen durch regelmäßigen und echt guten Sex, bei dem Frauen bekannterweise unglaublich viel Oxytocin (das sogenannte Bindungshormon) ausschütten und sich dadurch noch enger mit dem Partner verbunden fühlen und sich – ja, so ist es in den meisten Fällen – verlieben. Uns so erging es auch mir.

Das wiederum hatte zur Folge, dass ich vieles, was mich gestört und teilweise verletzt hat, ignoriert habe und dabei übersehen habe, dass er meine Grenzen überschreitet. Und so kam es dann, dass ich im Laufe den vergangen Wochen festgestellt habe, dass wir überhaupt nicht zusammenpassen, ja teilweise sogar grundverschiedene Einstellungen bezüglich wirklich elementarer Dinge haben.

Letztlich kommt dazu, dass wir in einer nicht unbedeutenden Meinungsverschiedenheit auseinander gegangen sind, er mich sehr verletzt hat und ich ihn seitdem nicht mehr gesehen habe.

Und ja, es tut weh! Verdammt weh!

Was habe ich getan bzw. wie gehe ich damit um?

Als wir an den Punkt kamen, an dem ich absolut nicht mehr ignorieren konnte, dass er meine Grenzen überschritten hat, hat sich dieses Ohnmachtsgefühl in mir breit gemacht. Gefolgt von den Fragen:

  • Wie konnte dir das passieren?
  • Wie konntest du so naiv sein?
  • Warum hast du zugelassen, dass er dich so sehr verletzen kann?

Selbstvorwürfe. Wut auf mich selbst. Frustration. Hilflosigkeit. Ärger. Ich war von Emotionen zerfressen, die weitab von Selbstliebe lagen. Und der Wendepunkt kam als ich realisiert habe, wie ich mit mir selbst spreche.

Wenn du meinen Blog schon eine Weile liest, dann weißt du, dass Selbstliebe mein oberstes Gebot ist. Und auch, dass es ein lebenslanger Prozess ist, den du täglich praktizieren solltest.

Eines darfst du niemals vergessen: Du bist eine wunderbare Frau und du bist es wert geliebt zu werden, und zwar genauso wie du bist!

Mit der Feststellung, dass ich meine Selbstliebe mehr als vernachlässigt habe, konnte ich ganz einfach die Entscheidung treffen, sie wieder zu praktizieren und ich habe damit angefangen, zuzuhören und aufzuschreiben was in mir eigentlich passiert. Was fühle ich? Und warum genau fühle ich mich so? Wo kommt es her? Und was tut es mit mir?

Am wichtigsten ist es in diesem Prozess, dass du deine Gefühle zulässt anstatt sie wegzudrücken. Setzt dich hin, atme tief ein und aus, und geh rein in den Schmerz. Lass es zu, dass er sich in deinem Körper breit macht und umarme ihn.

Nur was du zulässt, kannst du auch loslassen!

Im nächsten Schritt – und das klingt jetzt wie eine simple Anleitung, ist aber tatsächlich schmerzhafte Arbeit – habe ich mich gefragt: Was möchte das Leben mir mitteilen? Was soll ich daraus lernen? Was kann ich das nächste Mal anders machen?

Alle Erfahrungen sind wertvolle Erfahrungen

Ich habe in meinem Leben gelernt für alle Erfahrungen dankbar zu sein – egal, ob sie positiver oder negativer Natur sind. Dich darin zu üben das Gute im Schlechten zu sehen, wird dir dabei helfen dein Leben und deine Erfahrungen aus einem anderen Blickwinkel zu sehen. Alle deine Erfahrungen im Leben sind wertvolle Erfahrungen, denn sie machen dich stärker und bereiten dich auf deine nächste Herausforderung vor.

Allerdings ist es oftmals so, dass wir uns in diesen herausfordernden Zeiten verloren und alleine fühlen. So ging es mir auch und ich kann dir nur ans Herz legen dir Hilfe zu holen. In meinem Heilungsprozess unterstützen mich drei wunderbare Frauen und Coaches und helfen mir dabei eine vollkommen andere Perspektive einzunehmen und mir zu erlauben meine Gefühle zuzulassen und mich nicht schuldig zu fühlen.

Wenn du gerade in einer ähnlichen Situation steckst, dann rate ich dir, deinem Schmerz, deinen Ängsten und deinen Zweifeln Raum zu geben und ihnen zu erlauben da zu sein. Eine hilfereiche und sehr effektive Meditation dazu findest du hier.

Was habe ich also daraus gelernt…?

  • Meine Intuition ist eines meiner größten Geschenke. Sie dient zu meinem Schutz und nicht dazu mir etwas zu verbieten.
  • Das nächste Mal, wenn mein Bauchgefühl mir förmlich mit dem Hammer eins drüberzieht, suche ich das Weite – und zwar ganz schnell.
  • Schmerz bedeutet Wachstum und Entwicklung. Ich habe meine eigenen Grenzen neu definieren können und aufs Neue gelernt mich selbst zu lieben und meine Grenzen nicht nur zu akzeptieren, sondern sie zu schützen.
  • Ich kann den Emotionen und Entscheidungen meiner Klientinnen noch näher sein, als ich es vorher war.
  • Ich habe das Geschenk bekommen, diesen Schmerz in der Zeit zu durchleben, in der ich mein Buch schreibe, das meinen Lesern dabei helfen soll Liebeskummer zu verarbeiten und sich ein selbstbestimmtes und glückliches Leben zu erschaffen. Durch meinen eigenen Schmerz, der so präsent ist, fällt es mir noch leichter mich in meine Leser hineinzuversetzen und alles Wichtige und Wirkungsvolle niederzuschreiben.
  • Und last but not least: Auch ein Coach lernt nie aus ;)

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Wie eine gesunde Sexualität dir hilft dein Selbstbewusstsein zu stärken

Wie eine gesunde Sexualität dir hilft dein Selbstbewusstsein zu stärken

Ich habe mich ganz bewusst für das Wort Sexualität und nicht Sexleben entschieden, denn eine gesunde Sexualität kannst du auch dann leben, wenn du (gerade) kein Sexleben hast, sprich: Wenn du keine sexuellen Aktivitäten mit einem anderen Menschen teilst. Und das ist eine gute Nachricht, denn du kannst ganz alleine an deinem Selbstbewusstsein arbeiten!

Was heißt Selbstbewusstsein eigentlich?

Wenn wir uns das Wort genauer anschauen, heißt Selbstbewusstsein nichts anderes als sich selbst bewusst zu sein. Durch bewusstes Hinterfragen deiner Gedanken und Zuhören, was in dir vorgeht und was deine Bedürfnisse sind, erlangst du genau das. Und durch mehr Selbstbewusstsein erlangst du automatisch mehr Selbstvertrauen, denn du weißt ganz genau was du möchtest und was nicht.

Selbstbewusstsein kannst du auf verschiedenen Ebenen haben oder eben nicht. Heute möchte ich mit dir über dein Selbstvertrauen, das du durch deine gelebte Sexualität erlangen kannst. 

Wie kann dir also eine gesunde Sexualität helfen, dein Selbstbewusstsein zu stärken?

Eine gesunde Sexualität ist nicht nur wichtig und gut für deinen Körper und Geist, sondern auch für dein Selbstbewusstsein gut!



Lass mich folgendes Bild zeichnen: Du gehst aus und wirst von dem Mann/ der Frau angesprochen, der/die genau dein Typ ist. Er/sie flirtet mit dir, alles läuft wie geplant und eigentlich würdest du dich gerne auf mehr einlassen.

Szenario #1

Du hast dich nie wirklich aktiv um deine Sexualität gekümmert, ab und an mal einen One Night Stand, eine Affäre oder eine Beziehung gehabt. Du masturbierst zwar manchmal, aber dein Ziel besteht ausschließlich darin zum Orgasmus zu kommen und nicht deinen Körper zu erkunden.

Szenario #2

Du beschäftigst dich mit deiner Sexualität, setzt dich damit auseinander was deine Bedürfnisse sind, kennst deinen Körper sehr genau, weißt genau was dir gefällt, was du brauchst und was dich erregt.

Was glaubst du, in welcher Situation wird es dir leichter fallen dich auf dein Gegenüber einzulassen und in welcher du dich eher fallen lassen kannst?

Wenn du deine sexuellen Bedürfnisse kennst, kannst du nicht nur mir mehr Selbstvertrauen in Situationen wie diese gehen, sondern du kannst sie bedeutend mehr genießen und außerdem klar kommunizieren was dir gefällt und was nicht – und das finden übrigens vor allem die meisten Männer sehr attraktiv!

Es gibt diverse Studien darüber, dass deine Libido (also dein sexuelles Verlangen) nachlässt, je weniger du dich darum kümmerst. Darum können manche auch abstinent leben – nach einer gewissen Zeit verspüren sie einfach kein Verlangen mehr nach Sex. Soweit solltest du es gar nicht kommen lassen, denn wir Menschen (zumindest ist das meine persönliche Überzeugung) sind nicht dafür gemacht ohne Sex zu leben.

Wie kannst du nun eine gesunde Sexualität leben?

Das kommt auf deinen Typ an und das kannst nur du ganz alleine entscheiden, was dir gut tut und was nicht.

Du kannst dir zum einen eine Affäre oder einen Freund „mit Benefits“ suchen, mit dem du deine Sexualität erkundest und auslebst. Wenn du gerade in einer Trennung steckst oder sehr genau von dir selbst weißt, dass du sehr anhänglich bist und relativ schnell eine emotionale Bindung aufbaust, dann würde ich dir davon abraten. Ich würde dir auch davon abraten, wenn du eine Frau bist, die sich nicht nur mit dem sexuellen Akt „zufrieden geben“ kann, sondern eine tiefe emotionale Bindung braucht, um den Sex auch genießen zu können.

Was ich dir auf jeden Fall ans Herz legen würde und wodurch du dich so gut kennenlernest wie mit niemand anders, ist Masturbation. Befriedige dich regelmäßig selbst, probiere unterschiedliche Positionen und Orte aus und nimm dir auf jeden Fall auch das ein oder andere Spielzeug zur Hand :)

Die Sache mit dem Orgasmus…

Ich spreche mit vielen Frauen – nicht nur aufgrund meines Berufs, auch privat – über das Thema Sex und ich bin immer wieder erstaunt wie viele Frauen ihrem Partner einen Orgasmus vorspielen und nicht mal mit Selbstbefriedigung in den Genuss dieses Hochgefühls kommen. Dabei ist ein Orgasmus nicht nur ein wundervolles Gefühl, sondern erfüllt auch andere Funktionen, die bedeutsam sind für unsere Gesundheit und er hilft dir dein Selbstbewusstsein zu stärken!

Wenn du Schwierigkeiten hast zum Orgasmus zu kommen, egal ob „nur“ beim Sex oder auch wenn du dich selbst befriedigst, dann kann ich dir das Programm von meiner lieben Kollegin Claudia Huber ans Herz legen. Sie ist Sex Coach und hat dir ihr ganzes Wissen sowie wirkungsvolle Übungen zusammengestellt, sodass du Schritt für Schritt verstehen kannst was in deinem Körper vorgeht und wie du zu diesem Gefühl kommst. Mehr Informationen dazu findest du hier.

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Wie deine Verlustangst dich von einer glücklichen Beziehung abhält. Und wie du sie in den Griff bekommst.

Wie deine Verlustangst dich von einer glücklichen Beziehung abhält. Und wie du sie in den Griff bekommst.

Kennst du das? Du hast gerade jemanden kennengelernt, alles läuft ganz wunderbar, es gibt keine einzigen Anzeichen, dass etwas schief gehen oder er sein Interesse verlieren könnte und plötzlich taucht sie trotzdem auf: Deine Verlustangst.

Du suchst nach fadenscheinigen Anzeichen, die dafür sprechen könnten, dass er dich doch nicht mehr möchte, bestimmt jeden Moment sagt, dass es nichts wird mit euch beiden und schon bist du im Strudel deiner Gedanken mit Abwärtsspirale.

Verlustangst hat viele Ursachen, aber gerade wenn wir verlassen wurden und eine schmerzhafte Trennung hinter uns haben, verinnerlichen wir diese Angst noch stärker als Menschen, die eine solche Situation nicht überstehen mussten. Wenn es dir so geht, dann hast du genau drei Möglichkeiten, um damit umzugehen:

  1. Du „erliegst“ deiner Bindungsangst – d.h. du lässt dich aus Angst verletzt und verlassen zu werden erst gar nicht auf eine Beziehung ein.
  1. Du lässt dich gedanklich von deiner Verlustangst so lange beherrschen bis sie überhandnimmt und du mit dem Gesetz der Anziehung (und anderen) genau das in dein Leben holst wovor du Angst hast: Nämlich den Verlust deines potentiellen neuen Partners. Selbsterfüllende Prophezeiung nennt man das auch.
  1. Du setzt dich mit dieser Angst auseinander und bekommst in den Griff, sodass du die Situation so klar und schön siehst wie sie ist.



Woran erkennst du, ob du unter Verlustangst leidest?

  • Deine Gedanken kreisen ständig um das Szenario den bedeutenden Menschen zu verlieren.
  • Du klammerst und nimmst dir damit nicht nur seine Freiheit, sondern auch deine eigene.
  • Wenn er sich nicht meldet, versetzt es dich in einen übertrieben sorgenden Geisteszustand, der durch dein Kopfkino und die Frage Warum und wieso meldet er sich nicht? intensiviert werden (obwohl er vielleicht einfach nur etwas anderes zu tun hat und sich zu einem späteren Zeitpunkt meldet, denn für ihn ist alles in Ordnung! Er hat keine Ahnung davon was sich in deinem Kopf abspielt und würde dich wahrscheinlich auch nur fragend anschauen, wie du auf ein solches Szenario kommst. Männer sind in den meisten Fällen sehr simpel, Frauen sind diejenigen, die Dinge durch ihre Emotionalität und ihrem Drang zur Überinterpretation von Situationen verkomplizieren!).

Was kannst du also tun, um deine Verlustangst in den Griff zu bekommen? 

Betrachte die Situation rational. 

Ja, wenn du selbst in der Situation steckst, dann ist das nicht die leichteste Aufgabe, aber stelle dir einfach mal die Frage: Was würdest du jemandem anders raten, der dir deine Situation beschreibt? 

Stell dir wirklich vor, deine beste Freundin kommt mit einer Situation wie deiner auf dich zu und erzählt dir, dass eigentlich alles in Ordnung ist. Dass ihr regelmäßig schreibt, ihr euch seht und langsam beginnt euer Leben zu teilen, aber dass du Angst hast,…

  • …weil er einen Tag nicht geschrieben hat,
  • …weil er den einen Satz so zweideutig geschrieben hat
  • …weil er an dem einen Abend schon etwas mit seinen Kumpels ausgemacht hat
  • …weil er keine Lust hat länger als notwendig zu telefonieren

Männer sind in den meisten Fällen sehr viel simpler gestrickt als wir Frauen. Wenn er Interesse hat und regelmäßig mit dir im Kontakt ist, seinen Tag mit dir teilt, dich fragt wie es dir geht usw., dann hat er Interesse!

Nur weil er einen Tag nicht schreibt, heißt das nicht, dass er dich nicht mehr interessant findet. Er denkt auch nicht zehnmal darüber nach welches Wort er verwendet, denn Männer interpretieren nicht! Er liest was da steht und nicht zwischen den Zeilen! Und wenn er schon etwas mit seinen Kumpels vor und keine Zeit für dich hat, dann solltest du dankbar dafür sein, denn es heißt nichts anderes als dass er sein eigenes Leben hat und sich nicht von dir abhängig macht! Ach ja, und: Die wenigsten Männer mögen es stundenlang am Telefon zu quatschen. Dafür ist deine beste Freundin da ;)

Was ist das Schlimmste, das dir passieren kann?

Erinnerst du dich noch wie dein Leben war bevor du ihn kennengelernt hast? Ich gehe jetzt mal davon aus, dass es wundervoll war (denn ansonsten würde ich dir raten es erst wundervoll für dich zu gestalten bevor du dich auf eine Beziehung einlassen möchtest – aber das ist ein anderes Thema).

Dein Leben war also schon lebenswert und schön und glücklich bevor du ihn kennengelernt hast. Er könnte nun das Tüpfelchen auf dem i werden und alles noch schöner machen als vorher. Noch schöner heißt aber nicht, dass es vorher nicht schön war.

Ich verstehe wie sehr du dir wünschst, dass er ein Teil deines Lebens wird, aber wenn du dich darauf versteifst, verkomplizierst du die Situation nur. Gib ihm die Chance ein Teil deines Lebens zu werden, aber lass ihm nicht den Freiraum dein Leben zu bestimmen und zu werden!

Wenn du gerade von deiner Verlustangst heimgesucht wirst, dann frage dich: Was ist das Schlimmste, das passieren kann? Ja, richtig, du hast dein altes glückliches Leben wieder und musst weiter geduldig sein bis der Mann kommt, der dann ein i-Tüpfelchen sein wird.

Ja, ich weiß, das ist nicht was du hören möchtest, aber es gibt Schlimmeres, glaub mir!

Meditiere und beruhige deine Äffchen im Kopf!

Am anstrengendsten und gefährlichsten sind unser Kopf und unsere Gedanken! Wenn du das Ausmaß und den Einfluss deiner Gedanken in irgendeiner Art und Weise erkennen kannst, dann hast du gelernt niemals wieder einen negativen Gedanken zu denken.

Die meisten Menschen unterschätzen die Macht ihrer Gedanken kolossal und wundern sich warum sie immer und immer wieder Negatives in ihr Leben ziehen. Das gilt übrigens für alle Lebensbereiche: Die Liebe, Karriere, Erfolg, Geld, Gesundheit – für alle!

Einer meiner Vorbilder und Inspirationen ist Bob Proctor, der einen sehr weisen Satz gesagt hat:

If you can hold it in your head, you can hold it in your hand!

Hier eines seiner sehr inspirierenden Videos, die dich zum Nachdenken anregen sollten:

Liebe dich selbst und stärke dein Selbstwertgefühl!

Wenn du permanent Angst davor hast einen Menschen zu verlieren – egal ob das in der Kennenlernphase oder in einer langjährigen Beziehung ist – dann liegt das unter anderem daran, dass du deinen Wert nicht erkennst.

Wenn du deinen Selbstwert kennst und genau weißt wie wertvoll du bist, dann wirst du nicht auf die Idee kommen, dass du nicht genug bist für den anderen. Oder dass er deinen Wert nicht erkennt.

Du gehst nur dann davon aus, dass dein Gegenüber dich nicht wertschätzt und an dir zweifelt, weil du es tust! Was du tun kannst, um das zu verhindern? Lerne dich selbst zu lieben! Ein Mangel an Selbstliebe ist einer der häufigsten Gründe warum wir uns unser Beziehungs- und Liebesleben so schwer machen. Das muss aber nicht sein! Und das Beste daran ist: Wenn du einmal lernst dich selbst zu lieben, kannst du es dein Leben lang anwenden und deine zwischenmenschlichen Beziehungen verändern sich wie von Zauberhand. Wenn du Hilfe dabei brauchst, ich bin gerne für dich da.

Und denk dran!

Du bist wundervoll und einzigartig, genauso wie du bist! Wenn du tatsächlich an einen Mann gerätst, der das nicht erkennt und lieber das Weite sucht, dann hat er dich nicht verdient.

Aber für jetzt gilt: Immer positiv bleiben und an das Gute glauben, denn es ja noch nichts passiert, das ein Anzeichen dafür sein könnte, dass es schlecht ist ;)

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Der einzige Weg wie du deinen Traumpartner findest

Der einzige Weg wie du deinen Traumpartner findest

Zunächst möchte ich einmal mit der Frage einsteigen, ob es überhaupt einen Traummann oder eine Traumfrau gibt? Nun, ich glaube nicht, dass es den Traumpartner gibt, aber deinen Traumpartner – den einen Menschen, der jetzt im Moment so zu dir passt wie sonst niemand anders. Und weil wir uns im Laufe unseres Lebens permanent verändern, wird sich auch die Vorstellung deines Traummannes/ deiner Traumfrau im Laufe der Zeit verändern.

Wenn du in einer Beziehung bist, kann das bedeuten, dass ihr gemeinsam wachst und euch gemeinsam verändert – oder auch nicht. Wenn du Single bist, dann kann es sehr gut sein, dass deine Vorstellung deines Traummannes/ deiner Traumfrau vor ein paar Jahren überhaupt nicht mehr der von heute entspricht.

Wie kannst du also deinen Traumpartner finden?

#1 Du musst überhaupt erstmal daran glauben, dass er existiert

Vielleicht hast du schon mal davon gehört, dass deine Gedanken dein Dasein, deine Materie erschaffen. Das ist meine innerste Überzeugung – wir können alles in unserem Leben manifestieren, was wir wollen. Das muss natürlich gelernt sein, aber es ist möglich. Der erste Schritt dazu ist, dass du überhaupt daran glaubst, dass dein Traummann bzw. deine Traumfrau existiert und dass du es verdienst mit ihm/ihr zusammen zu sein. Denn wenn du das nicht tust, dann nimmst du dir schon die wichtigste Energie quasi ‚bevor es überhaupt losgeht‘.

Hier ein (englisches) Video von meinen Vorbildern Marie Forleo und Gabrielle Bernstein zum Thema Manifestieren:

#2 Heile deine Wunden aus vergangenen Beziehungen

Jeder von uns trägt Wunden aus vergangenen Beziehungen mit sich herum. Die einen mehr, die anderen weniger. Wenn du den richtigen Partner in dein Leben ziehen möchtest, dann solltest du diese Wunden auflösen und deinem Ex verzeihen. Nicht nur, dass dir das persönlich innere Ruhe geben wird, es wird dir so viel leichter fallen jemanden in dein Leben zu ziehen, weil du nicht die ganze Wut, Missgunst und alten Ballast mit dir rumträgst. Du strahlst das aus, auch wenn du dir dessen vielleicht nicht bewusst bist.



#3 Überwinde die Angst vor dem Alleinseins

Weißt du etwas mit dir anzufangen, wenn du alleine bist? Oder kommt in dir ein unbehagliches Gefühl oder sogar Angst hoch, wenn du nur daran denkst alleine Zeit mit dir verbringen zu müssen? Aus meiner Sicht sollte jeder Erwachsene, der sich auf eine ernsthafte und dauerhafte Beziehung einlässt, gelernt haben alleine zu sein. Wie soll denn jemand mit dir Zeit verbringen wollen, wenn nicht mal du selbst mit dir Zeit verbringen möchtest? Wovor hast du Angst? Was glaubst du denn zu entdecken, wenn du mit dir alleine bist?

#4 Erkenne, dass nur du die Leere füllen kannst

Viele von uns suchen ihre Erfüllung und ihr Glück in ihrem Partner und realisieren nicht, dass es nur sie selbst sind, die diese Leere füllen können. In dem Moment, in dem du jemandem anders die Aufgabe überträgst dich zu erfüllen und glücklich zu machen, bürdest du deinem Gegenüber nicht nur unfassbar viel Verantwortung auf, nein, du machst dich und dein Glück auch von dieser einen einzigen Person abhängig. Was denkst du was passiert, wenn diese Person plötzlich entscheidet, dass sie nicht mehr mit dir zusammen sein möchte? Lerne Verantwortung für dein Leben, deine Emotionen und dein Glück zu übernehmen, und deine Chancen deinen Traummann bzw. deine Traumfrau zu finden (und auch halten zu können!), wachsen enorm.

#5 Werde dir über deine Glaubenssätze im Klaren

Was glaubst du denn über deinen Traummann bzw. deine Traumfrau? Und was denkst du über die Liebe? Über eine dauerhafte und glückliche Beziehung? Um den Menschen zu  finden, der zu dir passt, rate ich dir deine Glaubenssätze ausfindig zu machen. Untersuche wie und was du denkst und hinterfrage alles. Woher kommt der Glaube? Ist er wahr? Viele von uns glauben nicht mehr an die große Liebe und haben sich für das Warum sagenhafte Geschichten einfallen lassen, weil sie in vorhergehenden Beziehungen verletzt wurden. Fakt ist aber, dass alles was du glaubst wahr ist – egal ob es positiv oder negativ ist. Du erschaffst dir deine eigene Wahrheit, indem du denkst. Und es liegt an dir deine Gedanken zu verändern, denn nur so kannst du auch dein Leben verändern.

#6 Werde der Mensch, den du dir wünschst

Interessanterweise höre ich auf meine Frage wie der Traummann oder die Traumfrau aussehen und was er bzw. sie mitbringen sollte, immer wieder fantastische Beschreibungen von Individuen, die zwar mit Sicherheit irgendwo existieren, aber wahrscheinlich kein Interesse an der Person haben, die sie beschreibt. Was ich damit meine? Nun, wenn du nicht gerade eine Sportskanone und eher etwas übergewichtig bist, dann wirst du wahrscheinlich nicht den absolut sportlichen Typen in dein Leben ziehen. Nicht unbedingt wegen der Optik, denn Aussehen ist bekanntlich Geschmackssache, aber aus dem Grund weil er wahrscheinlich kein Interesse an einer Couchpotato hat – und das ist auch gut für dich, denn du würdest dich wahrscheinlich von einem übertrieben sportlichen Typen eher “zum Sport genötigt” und wahrscheinlich eher unwohl fühlen.

Ich könnte noch unzählige Beispiele auflisten, aber worum es mir eigentlich geht: Wenn du eine genau Vorstellung deines Traumpartners hast, dann solltest du genau dieser werden. Du kannst nicht von anderen Menschen erwarten etwas mitzubringen, das du nicht hast. Und außerdem hast du natürlich die Chance bei den entsprechenden Aktivitäten jemanden kennenzulernen. Rocker gesucht? Geh auf ein Rockkonzert. Traveller gesucht? Fange an alleine zu reisen. Suchst du einen kritikfähigen Partner? Werde selbst kritikfähig. Das Prinzip ist sehr simpel und doch beachten es so wenige.

Du solltest dir also auf jeden Fall sicher sein, wen du suchst und auch realistisch einschätzen wer zu dir passt. Und zwar nicht, weil du nicht gut genug bist, sondern eben gerade weil du genug bist! Deine Partnerschaft sollte erfüllend sein, das kann sie aber nur, wenn ihr auch zusammenpasst und keiner versucht sich für den anderen zu verbiegen.

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Ist dein Ex ein Narzisst? So kommst du von ihm los!

Ist dein Ex ein Narzisst? So kommst du von ihm los!

Wer sich von einem Narzissten trennen muss, hat keine leichte Aufgabe vor sich, vor allem, weil er es zu verhindern versuchen wird, wenn die Intention nicht von ihm ausgeht und kein neues Opfer in Sicht ist. Der Liebeskummer, der dich ereilt, dauert in der Regel länger als „herkömmlicher“ Liebeskummer (obwohl es den nicht gibt, aber du weißt was ich meine), denn ein Narzisst wird dich nicht einfach gehen lassen.

Im Folgenden möchte ich darauf eingehen, was ein Narzisst eigentlich ist, welche Anzeichen darauf hindeuten, dass du an einen geraten bist und Wege zeigen wie du von ihm loskommst (es handelt sich um ein sehr komplexes Thema, das ich nicht in einem Artikel abhandeln kann, aber am Ende findest du ein paar Links zu weiterführenden lesenswerten Beiträgen).

Was ist ein Narzisst?

Ein Narzisst ist ein überaus ich-bezogener Mensch ohne Empathie, der stets auf sein eigenes Wohl bedacht ist und nach Bewunderung strebt, die er u.a. von seiner/m Partner/in abverlangt. In vielen Fällen ist dieses Verlangen so groß, dass der Partner eines Narzissten an einen Punkt gerät, an dem er ausgelaugt und teils depressiv ist, sich bewusst wird, dass ihm die Beziehung nicht gut tut, allerdings aufgrund des manipulativen Wesens des Narzissten einfach nicht von ihm loskommt. Narzissten lieben, um geliebt zu werden und nicht, um eine tiefen und liebevolle Beziehung zu leben.



Woran erkennst du einen Narzisst?

Er ist überaus charmant und charismatisch

Eigenschaften, die eigentlich als sehr positiv gelten, werden vom Narzisst instrumentalisiert und so manipulativ eingesetzt, sodass das Gegenüber es oftmals nicht merkt. Er kann Aussagen machen, die äußerst wohlwollend klingen, aber nicht so gemeint sind, sondern nur gemacht werden, um genau diesen charmanten Eindruck zu vermitteln.

Er hat kein Empathievermögen

Ein Narzisst kann sich überhaupt nicht in andere hineinversetzen. Das Einzige was zählt sind seine Befindlichkeiten. Daher bereuen sie auch niemals, wenn sie fremdgegangen sind und würden es jederzeit wieder tun.

Er wertet andere Menschen ab, um sein eigenes Ego aufzuwerten

Narzissten haben ein extrem geringes bis überhaupt kein Selbstwertgefühl. Sie lehnen sich selbst innerlich ab, während sie sich nach außen übertrieben selbstverliebt darstellen. Daher ist es eine besonders markante Eigenschaft, dass er seine Mitmenschen abwertet, um seinen Selbstwert zu steigern und das seines Gegenübers zu schwächen. Das wiederum gibt ihm Macht und Kontrolle über die Situation, und die braucht er zum Leben.

Er kontrolliert dich

Wenig oder gar keine Kontrolle zu besitzen, gibt es für einen Narzissten nicht. Er braucht die Kontrolle, um seine eigenen Unsicherheiten zu vertuschen und die Risiken für jegliche Gefahr zu minimieren.

Er nimmt und erwartet, dass du gibst

Durch seine Ich-Bezogenheit ist es ihm am wichtigsten, was er aus einer Situation das Beste bekommen kann. Sein mangelndes Empathievermögen lässt nicht einmal den Gedanken aufblitzen, ob sein Partner ebenfalls Bedürfnisse hat.

Er ist eifersüchtig und neidisch

Ein Narzisst muss im Mittelpunkt stehen! Jeder, der ihn in irgendeiner Art und Weise kritisiert, überschattet oder seiner Beliebtheit zu nahe tritt, ist ihm ein Dorn im Auge. Er wird permanent versuchen die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken und sich erneut in den Mittelpunkt zu rücken.

Er braucht permanente Bestätigung von anderen

Sein extremer Mangel an Selbstwert und Selbstliebe versucht er durch seine Umwelt zu kompensieren. Menschen, die ihm zugewandt sind, spielen eine große Rolle in seinem Leben. Je mehr er von einem Menschen bewundert wird, desto bedeutsamer wird seine Rolle im Leben des Narzissten. Von seinem Partner erwartet er bedingungslose Bewunderung!

Erhöhte und leichte Kränkbarkeit

Einen narzisstischen Menschen kannst du sehr einfach kränken, da sein Selbstbild absolut deplatziert ist. Sein eigenes Bild ist meist übersteigert positiv, er findet sich selbst überaus hervorragend und besonders. Dieses aufgrund von Unsicherheit erbaute Selbstbild gerät leicht ins Wanken, wenn du Dinge sagst oder tust, die diesem Bild nicht entsprechen. Eine typische Reaktion ist die verbale Offensive seitens des Narzissten.

Er nutzt Schwächen anderer für seinen eigenen Vorteil

Narzissten sind Meister darin andere Menschen zu instrumentalisieren, um das zu bekommen, was sie möchten. Sie kennen keine Grenzen und machen auch keinen Halt davor die Schwächen ihres Partners auszunutzen, ohne Rücksicht auf Verluste.

Er ist der wichtigste Hauptdarsteller in seinem Leben

Natürlich sollte jeder von uns der wichtigste Mensch in seinem eigenen Leben sein, allerdings nicht ungeachtet anderer Menschen. Für einen Narzissten gibt es nur einen wichtigen Menschen in seinem Leben: ihn selbst.

Was kannst du tun, wenn dein Partner bzw. Ex Narzisst ist und du einfach nicht von ihm/ihr loskommst? 

Sei ehrlich zu dir selbst und erkenne die Situation! 

Wenn wir einen Menschen lieben, neigen wir häufig dazu die Beziehung und die Situation nicht als das zu erkennen was sie ist – nämlich destruktiv und auslaugend. Wir sehen über Vieles hinweg und wollen es nicht wahrhaben. Aber genau das kann dir mit einem Narzissten zum Verhängnis werden. Nimm die Warnsignale wahr und schau ganz genau hin – und: Sei ehrlich zu dir selbst und überlege dir, ob du tatsächlich so eine Beziehung führen möchtest! Dein Herz wird es dir danken! 

Lerne und praktiziere Selbstliebe! 

Eine typische Eigenschaft eines Narzissten ist es, seine/n Partner/in immer wieder nieder zu machen, um sich selbst in ein besseres Licht zu rücken und sich gut zu fühlen. Wie es dir dabei geht, spielt keine Rolle. Wenn du Selbstliebe lernst und praktizierst, kann du dem weitgehend vorbeugen und deine Anfälligkeit vermindern bzw. wenn du schon in der Trennung steckst, deinen Selbstwert steigern und dich somit selbst am besten in dieser Situation unterstützen. 

Gib dein eigenes Leben nicht auf! 

Wenn du an einen Narzissten geraten bist und dich (noch) nicht trennen und von ihm lösen kannst, dann beginne jetzt damit dein Leben wieder in die Hand zu nehmen. Baue deinen Freundeskreis wieder auf, suche regelmäßigen Kontakt zu deiner Familie. Mach etwas für dich selbst, um eine Trennung „einfacher“ zu überstehen. 

Zieh die Reißleine und hol dir Hilfe dazu! 

Sich von einem Narzissten trennen zu wollen, ist eine sehr schwierige Herausforderung, denn er wird es nicht akzeptieren, dass jemand anders eine Entscheidung trifft und er nicht recht hat. Mit manipulativen Taktiken wird er versuchen dich so lange zu halten bis er ein neues Opfer gefunden hat. Und dann lässt er dich fallen und links liegen als hättest du niemals existiert.

Wenn du gerade in einer Trennung mit einem Narzissten steckst oder vor hast diese Entscheidung zu treffen und dein eigenes Leben zu leben und endlich wieder glücklich zu werden, dann rate ich dir von Herzen dazu, dir Hilfe zu holen!

Es ist nicht deine Schuld, du musst dich für nichts schämen! Das Einzige was du tun solltest, ist dir selbst gut zu tun, dich selbst zu lieben und dir Unterstützung von außen zu holen!

Wenn du meine persönliche Unterstützung möchtest, dann schau dich bei meinen Coaching Paketen um! Ich habe ein offenes Ohr, einen objektiven Blickwinkel und helfe dir dabei deine Selbstliebe zu leben, deinen Selbstwert aufzubauen und ein neues Lebenskonzept zu entwickeln! Zusammen schaffen wir das! <3 

Sehr gute, lesenswerte und detaillierte Artikel zu diesem sehr komplexen Thema findest du hier, hier und hier. 

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Wie du deine Beziehung mit Sicherheit zugrunde richtest

Wie du deine Beziehung mit Sicherheit zugrunde richtest

Ich versuche meine Artikel immer so einfühlsam wie möglich zu schreiben. Aber ich sehe es auch als meine Aufgabe, dir so gut wie möglich zu helfen. Daher könnte der heutige Artikel etwas unangenehm werden, denn du musst ehrlich zu dir sein – und zwar zu 100 Prozent. Und vielleicht stellst du fest, dass deine Beziehungssituation (wie sie nun auch sein mag: gerade getrennt, unglücklich in einer Beziehung oder schon ewig Single) nicht so sehr an deinem Partner oder an anderen Menschen liegt, als an dir selbst.

Es gibt eine Sache, die deine Beziehung (nicht nur deine romantische, sondern alle zwischenmenschlichen) kaputt macht oder dafür sorgt, dass du nicht in der Lage bist eine dauerhafte Beziehung zu führen. Das ist die schlechte Nachricht. Die gute ist, es liegt an dir alleine und du ganz alleine kannst es verändern, wenn du möchtest. Was solltest du also tun, um deine Beziehung zu heilen oder dich dauerhaft an einen Menschen binden zu können?

Du musst aufhören zu urteilen, über deinen Partner und über dich selbst.

Urteile über dich selbst und du wirst nicht glücklich

Wahrscheinlich hast du schon mal davon gehört, dass dein äußeres Leben durch deine innere Haltung erzeugt wird, und dem ist auch so. Du kreierst deine Welt durch deine Glaubenssätze, durch bewusste und unbewusste. Was heißt das konkret?

Wenn du von anderen Menschen verurteilst wirst, dann solltest du den Fokus nicht auf das Verhalten dieses Menschen richten, sondern auf dein Inneres. Denn Menschen urteilen nur über dich, wenn du das selbst tust. Wie könntest du auch von anderen erwarten nicht über dich zu urteilen, wenn du es selbst nicht besser machst? Höre also tief in dich hinein, meditiere und versuche herauszufinden für was du dich selbst verurteilst. Wenn du diese Antwort einmal gefunden hast, dann kannst du daran arbeiten.



Für deine Beziehung heißt das im Umkehrschluss: Wenn dein Partner über dich urteilt, warum auch immer, dann liegt es nicht an deinem Partner, sondern an dir.

Um dieses selbstzerstörerische Verhalten zu stoppen, musst du deine Glaubenssätze herausfinden und auflösen. Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten, unter anderem mein Coaching. Wie du weißt, dass du das Selbsturteil aufgelöst hast? Daran, dass es dein Partner es reflektiert, er ist immer dein Spiegel, egal ob positiv oder negativ. Wenn du dich und deine Haltung gegenüber dir selbst änderst, dann wird sich das im Verhalten deines Partners spiegeln.

Das passiert nicht sofort, genauso wenig wie du von jetzt auf gleich aufhören kannst einen bestimmten Glaubenssatz zu haben. Aber es passiert, wenn du wirklich etwas verändern möchtest. Geduld ist hier das Zauberwort.

Urteile über andere und du wirst keine dauerhafte Beziehung führen können

Betrachten wir die andere Seite der Medaille: Wie urteilst du über deinen Partner, deinen Ex oder den Menschen, den du in deinem Leben haben möchtest?

Wir machen oftmals einen fatalen Fehler: Wir verwechseln „das Beste für jemanden zu wollen“ mit „ICH denke es ist das Beste für dich, weil ich das so wie du das machst, nicht gut finde“ – und hier liegt die Krux. Wenn du feststellst, dass du diesem besonderen Menschen nahelegen möchtest, was das Beste für ihn ist, dann muss ich dir sagen: Egal wie und weise du bist, sas kannst du weder wissen noch entscheiden.

Urteilsfrei und aus vollem Herzen das Beste für diese Person zu wollen, heißt sie in all dem zu unterstützen was sie selbst als das Beste für sich empfindet.

Wenn du wirklich etwas an deiner Situation ändern möchtest, dann mache dir doch mal eine Liste, für was du deinen Partner (oder eben den besonderen Menschen, um den es für dich geht) verurteilst und dann schau mal in den Spiegel. Verurteilst du dich selbst für genau das?

Uns fällt es meistens leichter andere an den Pranger zu stellen als uns an die eigene Nase zu fassen (und ich schreibe das nicht aus einer herablassenden und allwissenden Perspektive, sondern genau aus so einer ‚Ich muss bei mir selbst anfangen‘ Perspektive). Und warum? Naja, wenn wir uns den Spiegel vorhalten und unsere eigenen Baustellen sehen, heißt das immer, dass wir daran arbeiten müssen. Und es ist so viel leichter anderen zu sagen, dass sie diese Arbeit verrichten sollen als selbst die Ärmel hochzukrempeln und es anzupacken.

Wenn du möchtest, dass sich die Person verändert, dann solltest du mit bestem Beispiel vorangehen, denn nur so kannst du überhaupt erwarten, dass sich überhaupt etwas verändert.

Und in der Zwischenzeit, also wenn du deine Beziehung retten möchtest, mache dir doch auch mal eine Liste mit den positiven Eigenschaften dieses Menschen. Mit den Aspekten, die du an ihm liebst und schätzt. Und jedes Mal, wenn er „deine Knöpfe drückt“, erinnere dich daran, warum du diese Person in deinem Leben haben möchtest.

Ja, das ist eine Herausforderung, das weiß ich selbst aus meinem täglichen Leben. Aber eine andere Lösung gibt es nicht – zumindest keine, die für ein gemeinsames Leben taugt.

Hier eine gute Affirmation, die dir vielleicht hilft:

Ich liebe dich mehr als die Person, die ich denke, die du sein sollst. Daher lasse ich dich so sein wie du bist und ich liebe dich bedingungslos, ohne die Erwartung, dass du dich veränderst.

Und wenn du nicht an dir arbeiten möchtest?

Wenn du dich nicht in der Lage siehst, aufzuhören über dich und/oder deinen Partner zu urteilen, dann ist es am fairsten ihm gegenüber, wenn du dich trennst. Warum? Weil eine Trennung einfacher zu verkraften ist als permanent dafür verurteilt zu werden wie man ist und dem machtlos gegenüber zu stehen, weil du nicht dazu bereit bist an dir zu arbeiten.

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Foto: ©Licccka