Warum du nur mit Achtsamkeit Liebe finden kannst – und wie dir der Bali Spirit dabei helfen kann

Warum du nur mit Achtsamkeit Liebe finden kannst – und wie dir der Bali Spirit dabei helfen kann

Ich sitze gerade im Flieger von Denpasar nach Kuala Lumpur und ich schreibe diesen Artikel, weil ich in den vergangenen Tagen nicht in der Lage dazu war, denn ich war in einer anderen Welt.

Freunde und Vertraute, die mich gut kennen, mögen ihren Augen vielleicht nicht trauen, wenn sie diesen Artikel lesen, denn Bali hat mich verändert. Es hat mir meine spirituelle Seite und den tieferen Sinn meines, unseres Lebens gezeigt.

Vergangenes Wochenende war ich auf dem Bali Spirit Festival. Ein Festival rund um Yoga, Tanz und Musik. Drei Tage, die etwas in mir verändert und Wissen, das ich in meinem Unterbewusstsein hatte, in mein Bewusstsein gebracht haben.

Wir lernen niemals aus, wir alle.

Dass es die Liebe zu mir selbst ist, die bedingungslos sein muss, damit ich glücklich sein und bedingungslos geliebt werden kann, habe ich gewusst. Außerdem bin ich davon überzeugt, dass wir unser Leben mit unseren Gedanken selbst kreieren und uns das Universum genau das schickt, worum sich unsere Gedanken zum größten Teil drehen – egal ob Positives oder Negatives.

Wie unfassbar wichtig dabei Achtsamkeit und das Leben im Hier und Jetzt sind, habe ich bei diesem Festival vor Augen geführt bekommen, wie (in meinem Bewusstsein) noch nie zuvor. Und das obwohl ich mich intensiv mit dem Universum und unserem Denken auseinandergesetzt und zahlreiche Bücher gelesen habe (eine Liste mit persönlichen Buchempfehlungen findest du am Ende des Artikels).



Wer unachtsam ist, erschafft sein Leben im Unterbewusstsein

Aber hast du gewusst, dass 95% unseres Denkens unterbewusst stattfindet? Wir erschaffen uns unsere Welt, unsere eigene Materie, in dem wir unterbewusst Denkstrukturen und Glaubenssätze verankern. Diese Glaubenssätze entstehen durch unsere individuellen Erfahrungen.

Wenn du zum Beispiel ein ungewolltes Kind warst, wirst du automatisch den Glaubenssatz in dir tragen, dass du es nicht wert bist, geliebt zu werden. Dafür kannst du nichts, es manifestiert sich aus dem Gefühl, das du von deinen Eltern entgegen gebracht bekommst. Die Lösung dieses Problems besteht also darin, diese Glaubenssätze aufzulösen.

Das gelingt dir durch Achtsamkeit, die du üben musst. Eine Übung, die Kraft und Konzentration erfordert. Du kannst sie zum Beispiel durch Meditation intensivieren und üben (das Thema ist so breit, dazu schreibe ich einen separaten Artikel, das kann ich nicht in zwei Sätzen abtun).

Julie-Anne Shapiro, die Frau, die mir gezeigt hat, warum ich die Liebe meines Lebens noch nicht gefunden habe

Julie-Anne ist mir auf dem Festival von einem Freund mit den Worten „She’s doing something similar like you. She helps women to find the love of their life”, vorgestellt worden. Dass mich das natürlich mehr als brennend interessiert hat, kannst du dir wahrscheinlich vorstellen. Also habe ich eine Coaching Session mit ihr gebucht.

Lass mich ehrlich sein: Ich war davon überzeugt, dass mich nichts mehr aus der Bahn werfen kann, was meine Trennung angeht. Aber, ich lag falsch.

Ich habe bereits einen weiten Weg hinter mir und ich habe sicher schon viel geschafft, und mich intensiv kennengelernt und meine Trennung weitergehend verarbeitet. Und trotzdem: Sie hat mit einer geführten Meditation den einen kleinen Punkt gefunden, der bei mir noch im Argen liegt und an dem ich, dank ihr, jetzt arbeiten kann.

Er, mein wunder Punkt, ist in meinem Bewusstsein. Jetzt kann ich achtsam sein. Wenn immer also dieses Gefühl, das mich von der Liebe meines Lebens zurückhält, in meinem Unterbewusstsein auftaucht, kann ich es in mein Bewusstsein befördern und daran arbeiten.

Dieses Unterbewusstsein nennt man das innere Kind. Jeder von uns hat es, und jedes Kind hat eine eigene Geschichte, die es erzählen will. Eine Leidensgeschichte, die verarbeitet und über die gesprochen werden muss.

Aber wir, die Erwachsenen, hören oft nicht zu. Wir ignorieren unser inneres Kind und pflegen es nicht. Und so kommt es, dass wir uns unseren Glaubenssätzen nicht bewusst sind und verdrängen anstatt zu heilen.

Nur wenn wir lernen zuzuhören und unser inneres Kind von den Schmerzen unserer Erfahrungen befreien, können wir die Glaubenssätze auflösen und heilen.

Das ist eine der wundervollsten und wertvollsten Erfahrungen, die ich von dem Festival mitnehme und für die ich unglaublich dankbar bin.

Maheswari Shanti aka. Meli: „Unleash yourself from unconscious beliefs“

Am Tag nachdem ich bereits mit Julie-Anne einen großartigen Durchbruch erlebt habe, habe ich einen Workshop mit Meli, einer Heilerin aus Seminyak, besucht.

So viel vorab: Ich habe die ganze Nacht nicht geschlafen, denn mein Geist war so präsent und aktiv wie niemals zuvor in meinem Leben. Ich habe mich selbst gespürt, meine Seele. Und ich habe gefühlt, wie sehr ich noch daran arbeiten muss, dass mein Körper und meine Seele eins werden.

In einer Meditation sind wir den Bereich unseres Gehirns vorgedrungen, in dem sich unsere Glaubenssätze manifestieren. Dort bin ich meinem inneren Kind begegnet. Ein krass intensives Erlebnis, das Prozesse in mir hervorgerufen hat, die ich als inexistent erachtet habe.

Und auch Meli hat mir gezeigt, was falsche Glaubenssätze anrichten können, aber auch wie du sie ändern und dein Leben dadurch massiv positiv beeinflussen kannst.

Ziemlich anstrengend und kräftezehrend, aber eine so wertvolle Erfahrung, die mich in meiner persönlichen Entwicklung vorangebracht hat und mich weiterhin begleiten wird.

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Tunjung: „Make peace with your past, so it doesn’t spoil your present“

Dieses Zitat steht auf der Visitenkarte von Tunjung, einer spirituellen Heilerin und Wahrsagerin, mit der ich, ebenfalls auf Empfehlung, eine Session auf dem Festival gebucht habe. Das wollte ich schon immer ausprobieren.

Tunjung ist eine balinesische Frau, mit einer sehr beeindruckenden Geschichte. Sie ist alleinerziehend und hatte ein schweres Leben. Alleinerziehend bedeutet in Indonesien nicht das gleiche wie in Europa. Als alleinerziehende Frau auf Bali musst du gegen viele gesellschaftliche Widerstände kämpfen.

Sie wurde ausgeraubt, hatte keinen Cent mehr, wusste nicht wie sie ihren Sohn ernähren soll. Und sie war alleine. Aber bei allem was sie verloren hat, eines konnte ihr keiner nehmen: Faith. Trust. Belief. Sie hat niemals aufgegeben, hat ihre Gedanken trotz allem positiv ausgerichtet und ihr Leben zum Guten gewendet.

Die Session mit ihr hat mich – nach den vorangegangenen Erfahrungen – an den Rand meiner geistigen Kapazitäten gebracht.

Ausgehend von meinen Fragen, ob ich in diesem Jahr die Liebe meines Lebens treffe und wie sie die Entwicklung meines Businesses sieht, kamen wir auf eine Quintessenz:

Focus on what you want, not on your worries.

Im Hier und Jetzt leben. Tust du das?

Kaum jemand lebt ausschließlich im Hier und Jetzt. Wir alle sind mit unseren Gedanken in der Vergangenheit oder in der Zukunft. Ist dir das schon mal aufgefallen?

Achtsamkeit ist der Schlüssel zu deinem Leben im Hier und Jetzt. Und das Leben im Hier und Jetzt ist der Schlüssel für eine glückliche und selbstbestimmte Zukunft.

 

Was meine ich damit?

Deine Gedanken erschaffen dein Leben, sie erzeugen Materie, denn sie sind unfassbar stark.

Mach den Selbstversuch: Beobachte einen Tag lang deine Gedanken. Was denkst du unterbewusst? Was denkst du bewusst? Was glaubst du? Wovon gehst du aus?

Du hattest sicher, so wie ich, Momente in deinem Leben, wo du dachtest „Ach, das wird doch ohnehin nichts“. In der Uni zum Beispiel wusste ich, dass ich die Prüfung zu Medienrecht zweimal schreibe. Weil ich schon von vorherein so davon überzeugt war, dass Recht „nicht mein Ding ist“ und ich froh sein konnte, wenn ich die Klausur überhaupt bestehe. Natürlich habe ich die Klausur zweimal geschrieben. Selbsterfüllte Prophezeiung, die durch meine negativen Gedanken geleitet war.

Ein Gegenbeispiel: Ich habe meine Abschlussarbeit zum Thema Internet Protocol Television (IPTV) geschrieben. Ein Thema zu dem es damals (2007/2008) keine deutsche Literatur gab. Mein Wissen zu dem Thema habe ich mir mit englischer Literatur und Fachmagazinen angeeignet.

Ich wollte den Bereich aber für den deutschen Markt tiefer erörtern, also habe ich Interviews mit hochrangigen Experten der Branche geführt. Irgendwie dachte ich immer „Mensch, das wäre so cool, wenn du eines der ersten deutschen Bücher zu dem Thema publizieren würdest“. Ich habe in das Leben vertraut und meine Gedanken positiv ausgerichtet, und hier kannst du mein Buch kaufen.

Was ist der Bali Spirit?

Als ich 2009 in Bali war, hatte ich einen vollkommen anderen Eindruck. Ich mochte diese Insel nicht. Daher wollte ich nach dem Blog Camp Retreat direkt wieder abreisen. Aber aus einer Woche sind neun geworden, und ich bin froh, dass ich geblieben bin.

Wenn ich Bali sage, meine ich eigentlich Ubud. Diese Stadt hat etwas Magisches. Sie beruhigt, gibt dir die Stille in dich zu kehren, sie heilt und inspiriert.

Hier findest du alles, was du für einen gesunden Körper und Geist brauchst: Yoga, Meditation, Heiler, Massagen, veganes und vegetarisches Essen – und einen ganz besonderen Vibe, der dich berühren wird, wenn du achtsam und offen dafür bist.

Ich komme auf jeden Fall zurück. Wahrscheinlich schon im September, wenn der Sommer in Europa vorüber ist.

Was will ich dir mit diesem Artikel sagen?

  • Deine Gedanken werden Materie und nur du bist für sie verantwortlich.
  • Sei achtsam. Achte auf deine Gedanken. Übernimm Verantwortung.
  • Leite deine Gedanken in eine positive Richtung – ja, ich weiß, das ist eine verdammt harte Übung, die Disziplin erfordert und sich nicht so leicht von heute auf morgen umsetzen lässt.
  • Falsche Glaubenssätze können dich bei der Partnersuche behindern.
  • Versuche dein inneres Kind zu finden und höre zu, um deine Glaubenssätze herauszufinden und sie zu heilen.
  • Beschäftige dich mit Meditation.
  • Liebe dich bedingungslos, nur so kannst du bedingungslos geliebt werden.
  • Verbringe eine Zeit deines Lebens in Ubud, und wenn es nur ein paar Wochen sind.

Ich sage nicht, dass das einfach ist. Und ich sage auch nicht, dass das von heute auf morgen möglich ist. Aber ich sage: Wenn du an dir arbeitest, kannst du mit deinen Gedanken (oder wie es sprichwörtlich heißt), deinem Willen, Berge versetzen.

Bücher, die ich dir ans Herz lege:

• Rhonda Byrne: The Secret – Das Geheimnis
• Pierre Franckh: Das Gesetz der Resonanz
• Pierre Franckh: Erfolgreich wünschen: 7 Regeln wie Träume wahr werden
• Thich Nhat Hanh: Versöhnung mit dem inneren Kind: Von der heilenden Kraft der Achtsamkeit

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Welche Erfahrung hast du mit selbst erfüllenden Prophezeiungen gemacht? Was ist dir passiert, wo du genau wusstest, dass du es mit deinen Gedanken angezogen hast? 

Ich muss schwanger werden – jetzt oder nie! Der unnötige Druck der biologischen Uhr.

Ich muss schwanger werden – jetzt oder nie! Der unnötige Druck der biologischen Uhr.

Ich bin jetzt 34. Hättest du mich vor zehn Jahren gefragt wo ich mit 34 stehe, hätte ich gesagt: „Ich bin verheiratet, habe zwei oder drei Kinder, einen Hund, einen guten Job, ein Reihenhaus…“.

Tatsächlich bin ich Single, habe keine Kinder, keinen Hund und nicht mal einen festen Wohnsitz.

Und weißt du was? Es stresst mich nicht mehr. Und nein, der Grund ist nicht, dass ich keine Familie mehr möchte! Ich wünsche mir sogar drei Kinder. 

Du musst mit 30 keine Kinder haben! 30 ist das neue 20.

Als ich nach zehn Jahren verlassen wurde, war ich knapp 29 Jahre alt. Ein Alter, in dem alle in meinem näheren Umfeld geheiratet und eine Familie gegründet haben. Zumindest habe ich geglaubt es seien alle. Alle außer mir.

Ich werde die Schockstarre nie vergessen, und noch weniger die Panikattacken als ich von Gedanken wie diesen heimgesucht wurde:

  • „Du bist es nicht wert.“
  • „Du wirst niemals eine eigene Familie haben.“
  • „Du wirst nie fühlen wie es ist schwanger zu sein.“
  • „Du wirst niemals einen Mann finden, der sich dich als Mutter seiner Kinder wünscht.“
  • „Du bist viel zu alt. Bis du wieder jemanden gefunden hast, ist deine Zeit, um schwanger werden zu können, sowieso abgelaufen.“
  • „Du hast versagt. Für deinen Ex warst du nach zehn Jahren nicht genug, um die Mutter seiner Kinder zu werden, also wer will dich dann schon?“

Schmerzhafte Gedanken, die tief saßen und unüberwindbar schienen.



Wenn der Schmerz und der Neid dich fast umbringen

Als mein Bruder und seine Freundin meine Schwester und mich zum Essen eingeladen und verkündet haben, dass sie Eltern werden, bin ich in Tränen ausgebrochen.

Zum einen und hauptsächlich, weil ich mich wahnsinnig für beide gefreut habe, denn es war ihr größter Wunsch.

Zum anderen, weil es mir gezeigt hat, wie sehr ich mir das wünsche. Und doch, ich bin alleine.

Ich hatte einen Kloß im Hals, mir hat es die Luft abgeschnürt und ein Ohnmachtsgefühl hat mich überfallen. Ich habe mich vor mir selbst geschämt, dass ich genau so empfunden habe. Das heißt nicht, dass ich mich nicht für meinen Bruder und seine Freundin gefreut habe, im Gegenteil. Und doch hat es mir gezeigt wie tief dieser Schmerz und die Angst niemals eine Familie zu haben, in mir verankert waren.

Seitdem habe ich viel an mir gearbeitet, und auch wenn ich manchmal noch ‚Rückschläge‘ erleide, ich weiß, er ist ‚auf dem Weg‘. Wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist, wird mein Mann, der Vater meiner Kinder, vor mir stehen. Und weißt du was? Ich freu mich drauf!

Das mag dir vielleicht seltsam vorkommen, aber Vieles, wenn nicht alles, in unserem Leben ist Kopfsache. Mit unseren Gedanken können wir so viel verändern, du musst es ‚nur‘ wollen und daran glauben.

Schau dir mal meine Bücherliste an! Hier habe ich dir eine Liste sehr lesenswerter Bücher zusammengestellt, die ich dir empfehlen kann. Außerdem habe ich eine wundervolle Heilerin auf Bali kennengelernt mit der ich Theta Healing Sessions habe. Für mich persönlich ein Durchbruch!

Ab wann ist es biologisch vorbei, schwanger zu werden?

Um die 20 sind wir am fruchtbarsten und haben meistens keine Probleme schwanger zu werden. Mit 30 nimmt die Chance auf eine Schwangerschaft Schritt für Schritt ab und mit 35 geht es rapide bergab. Über die 40 wollen wir gar nicht reden. Ich persönlich kann und will das nicht mehr hören.

Sicher mag es biologisch sein, dass es schwieriger ist schwanger zu werden, aber doch nicht unmöglich. Unsere Gesellschaft drückt uns förmlich auf, dass wir den Versuch schwanger zu werden mit 30+ am besten gleich bleiben lassen sollten. Umso höher in den 30ern, desto größer der Druck.

Aber mal ganz ehrlich: Ja, es mag sein, dass es nicht mehr so einfach ist schwanger zu werden, aber hat jemand gesagt, dass es unmöglich ist? Es gibt Frauen Mitte 50, die (ungewollt) schwanger werden. Und ich kenne allein in meinem Freundeskreis so viele Frauen, die mit 33/34 oder älter ihr erstes Kind bekommen haben.

Natürlich habe ich mit meinem Ex über Kinder gesprochen, und wir beide hatten damals gesagt, dass wir bis Mitte 30 kinderlos bleiben möchten. Ganz freiwillig. Weil wir erst andere Pläne hatten bevor wir eine Familie gründen wollten.

Sicher, als 34jährige macht man sich schon ab und an Gedanken, die vergehen aber ganz schnell, wenn ich mir meine Situation bewusst mache.

Und das solltest du auch. Lass dich nicht von der Gesellschaft irritieren. Sei du selbst und lebe so wie du möchtest und es als richtig empfindest. Es ist dein Leben!

Falsche Glaubenssätze: Achte auf deine Gedanken, denn sie beeinflussen dein Leben massiv

Ich bin der Überzeugung, dass auch hier der Kopf, deine Denkweise und deine Glaubenssätze eine große Rolle spielen.

Zur Erinnerung: Ich sitze im gleichen Boot. Wenn du also denkst ‚die hat gut reden‘ – habe ich nicht, denn ich weiß es nicht. Ich bin aber ein starker Verfechter des positiven Denkens. Außerdem kannst du deinen Körper unterstützen, indem du auf ihn achtest. Sprich: ausgewogene Ernährung, Sport, Meditation, wenig Alkohol und kein Nikotin.

Exkurs:

Ein befreundetes Paar hat mit Anfang 30 versucht schwanger zu werden – vier Jahre lang. Ihr gesamtes Leben war von diesem einen Gedanken regelrecht besessen. Da es einfach nicht klappen wollte, haben sie sich für eine künstliche Befruchtung entschieden.

Beim zweiten Anlauf hat es geklappt, aber schon in den ersten Wochen haben sie das Kind verloren. Ein harter Schlag und eine einschneidende, schmerzhafte Erfahrung.

Mit 36 haben sie sich ‚damit abgefunden‘, dass sie wohl keine Kinder haben werden. Sie haben sich völlig von dem Gedanken gelöst und ihr Leben neu ausgerichtet. Heute sind sie Eltern von zwei gesunden Kindern.

Wie? Sie waren nicht mehr darauf fixiert. Sie sind das negative Gefühl und den Gedanken ‚das hat doch bestimmt eh wieder nicht geklappt‘ losgeworden und haben entspannten Sex gehabt. Und dann ist es passiert.

Alles ist möglich

Ich selbst habe mich dazu entschieden an das Gute und mein persönliches Happy End zu glauben. Warum auch nicht?

Alles ist möglich. Es gibt auch Frauen, die mit 40 (ohne künstliche Befruchtung) schwanger werden und gesunde Kinder zur Welt bringen.

Ich bin Optimist und ich glaube an das Gute.

Ja, das ist manchmal leichter gesagt als getan, aber wenn es einfach wäre, dann wäre es auch langweilig. Das Leben besteht aus Herausforderungen, die wir meistern müssen und die uns wachsen lassen.

Und ja, ich kenne die Sehnsucht. Das Gefühl und die Gedanken, wenn du glückliche Paare siehst, die ein Kind erwarten. ‚Warum die und nicht ich?‘. Nun, ich kann es dir sagen:

Es ist noch nicht deine Zeit. Du musst anscheinend noch an dir arbeiten und andere Erfahrungen sammeln. Aber eines darfst du nicht: Den Glauben verlieren und die Hoffnung aufgeben! Auch wenn es schmerzhaft ist und dein Herz manchmal blutet, wenn deine Freundinnen schon Mama sind, deine Zeit kommt.

Denk positiv! Glaub daran! Ich tue es auch. 

Vorteile, wenn du später Kinder bekommst als der Durchschnitt 

  • Du kannst deine Träume ausleben bevor du Verpflichtungen eingehst.
  • Du bist eine Persönlichkeit und weißt genau wer du bist!
  • Wenn du reist: Du hast die Welt gesehen und deinen Horizont erweitert. Das wird deine Erziehung stark beeinflussen.
  • Wenn du reist: Du kannst deine Kinder zweisprachig erziehen und ihnen die Möglichkeit geben eine weitere Sprache zu lernen, während die anderen Schulkinder noch mit Englisch beschäftigt sind.
  • Wenn du reist: Du wirst keine Angst haben, wenn deine Kinder mal in die weite Welt wollen, denn du weißt, dass sie nicht gefährlicher ist als Deutschland.
  • Du sammelst wertvolle Lebenserfahrung, die du deinem Kind weitergeben kannst.
  • Du kannst Karriere machen und eine sichere finanzielle Grundlage schaffen – so dass du dich auch nicht von einem Mann abhängig machen musst.
  • Du hast die finanziellen Mittel, um deinen Kindern ‚etwas zu bieten‘.
  • Du kannst dir anschauen wie deine Freunde ihre Kinder erziehen und was du auf jeden Fall mal nicht so machen willst. 

Der Artikel im Überblick:

  • Fuck biologische Uhr! Du hast Zeit!
  • 30 ist das neue 20.
  • Gedulde dich, anstatt aus Panik mit irgendjemandem eine Familie zu gründen.
  • Löse deine falschen Glaubenssätze auf.
  • Denke positiv! Everything happens for a reason!
  • Glaube daran, dass du den Richtigen findest, denn DU bist wundervoll!
  • Fühle dich in die Situation schwanger zu sein und Mutter zu werden – Emotionen sind der stärkste Antrieb! Positive, aber auch negative! Also achte auf deine Gedanken!
  • Sieh nicht nur die Nachteile, sondern vor allem die Vorteile darin, mit 30+ Mutter zu werden!

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Welche motivierenden und positiven Geschichten aus deinem Freundeskreis kannst du mit uns teilen? Kennst du auch Frauen, die mit 30+ glückliche Mütter sind? 

 

Sex mit dem Ex? Bitte nicht.  Der erste Sex nach der Trennung

Sex mit dem Ex? Bitte nicht. Der erste Sex nach der Trennung

Das heutige Thema ist so individuell wie fast kein anderes: Der erste Sex nach der Trennung. Wann ist der richtige Zeitpunkt? Wo finde ich den richtigen Partner? Wie schütze ich mein Herz?

Grundlegend gilt: Kein Sex mit dem Ex!

Egal wie sehr du dir deinen Ex zurück wünschst, und ihn nochmal spüren möchtest: Schlaf nicht mit ihm! Abschiedssex ist das schlimmste, das du deinem Herzen antun kannst. Zu wissen, dass das das letzte Mal ist, wird dir nicht nur den Spaß am Sex nehmen, es wird wehtun, weil du die gemeinsamen Jahre Revue passieren lassen wirst – auch wenn du das nicht möchtest und denkst, dass du das kannst. Wir Frauen sind einfach so veranlagt. Emotionen sind in solchen Momenten unser größter Feind.

Wann ist der richtige Zeitpunkt, um mit einem anderen Mann zu schlafen?

Pauschal würde ich sagen: Wenn du 100 Prozent davon überzeugt bist, dass es richtig ist und wenn es sich für dich richtig anfühlt. Wann genau das ist, das hängt ganz von dir selbst ab. Das kann nach wenigen Wochen sein, es kann aber auch mehrere Monate dauern.

Was uns ganz klar von Männern unterscheidet, ist dass wir – egal ob One Night Stand, Affäre oder Beziehung – dem Mann auf eine gewisse Art und Weise vertrauen müssen. Die Art des Vertrauens unterscheidet sich natürlich stark zwischen ONS und Beziehung, das Essenzielle bleibt aber das Gleiche.

Warum? Weil der Mann beim Sex in unseren Körper eindringt. Das mag zunächst apart klingen, aber hast du mal darüber nachgedacht? Wenn wir mit einem Mann schlafen, erlauben wir ihm uns innerlich zu berühren – physisch und geistig. Jemanden so nahe an bzw. in uns zu lassen, erfordert ein hohes Maß an Vertrauen.

Wenn du dich also noch nicht bereit fühlst nach deiner Beziehung mit einem Mann zu schlafen, dann mach es nicht. 

Ich kenne einige Frauen von denen ich dann gehört habe:

  • „Naja, aber irgendwie hat jeder Sex, dann muss ich auch.“
  • „Sex gehört doch dazu, irgendwie fühl ich mich als müsste ich das tun.“
  • „Ich fühl mich unwohl und will das eigentlich nicht, aber wahrscheinlich wird der Sex besser mit der Zeit.“
  • „Aber wenn ich nicht mit ihm geschlafen hätte, dann wäre er nicht mehr mit mir ausgegangen.“

Das ist totaler Quatsch. Sex ist keine Pflichtveranstaltung! Er soll dir Spaß machen und dich erfüllen!

Affären, Lückenbüßer und One Night Stands 

Viele sagen, man sollte sich auf keinen Fall in eine Affäre stürzen, denn dann wird alles noch schlimmer. Ich habe genau das gemacht, und für mich war es das Beste, das mir passieren konnte. Nur sechs Wochen nach unserer Trennung habe ich begonnen regelmäßig mit einem Mann zu schlafen – mit einem Mann, der heute einer meiner besten Freunde ist.

Elementar bei einer Affäre ist, dass du von Anfang an mit offenen Karten spielst!

Du würdest nicht wollen, dass dich jemand ausnutzt, also solltest du es auch nicht mit jemand anderem tun. Sei von Anfang an ehrlich und sag, dass du dich gerade in einer Trennung befindest und nicht mehr geben kannst und willst als ein sexuelles Verhältnis.

Vermeide es falsche Erwartungen bei deinem Gegenüber zu wecken, denn das wird dich in mehr Schwierigkeiten bringen als dir lieb ist. Und dir im Endeffekt wieder wehtun. Wie sagt man so schön: Ehrlichkeit währt am längsten.

Und nur durch Ehrlichkeit ist es möglich, dass ich meine Affäre heute zu einen meiner besten Freunde zählen darf, denn Offenheit und Respekt im gegenseitigen Umgang war uns beiden immer wichtig. Dass das nicht die Regel ist, ist mir bewusst. Aber an diesem Beispiel kannst du sehen, dass es auch gut sein kann eine Affäre zu haben – zumindest, wenn du auf Verständnis seinerseits stößt.

Nur der Vollständigkeit halber: Eine Affäre mit deinem Ex funktioniert nicht! Das fällt – genau wie der Abschiedssex – unter Sex mit dem Ex. Ihr hattet eine emotionale Beziehung! Die auf eine rein physische herunterzufahren, ist (aus meiner Sicht) vor allem als Frau schlicht unmöglich.

Und weil Ehrlichkeit so grundlegend ist, würde ich dir von einem Lückenbüßer abraten! Es ist schlichtweg unfair mit jemandem auszugehen und/oder zu schlafen, um über den Ex hinwegzukommen – und es wird auch nicht funktionieren. Das möchtest du nicht und das möchte auch kein anderer.

One Night Stands sind so eine Sache. Die meisten Frauen können keine ONS haben, dafür sind wir in den meisten Fällen emotional nicht gemacht. In den meisten Fällen wohl bemerkt, denn es gibt durchaus Frauen, die zwischen Sex und Emotionen unterscheiden können. Dann allerdings auch nur, wenn sie frei sind und nicht mitten in einer Trennung stecken.

Denn was suchen wir denn, wenn wir verlassen wurden? Schutz, Sicherheit, Geborgenheit. Wir sind emotionale Krüppel und wollen nichts mehr als einen Mann, der uns das gibt, was uns unser Ex gegeben hat. Und auch wenn wir das nicht fühlen wollen, passiert es doch unterbewusst.

Wir lernen einen Mann kennen, der ist lieb, einfühlsam und hört zu. Und am nächsten Morgen wachst du auf und die Realität holt dich ein.

Er wollte nur Sex? Im Normalfall wäre dir das wahrscheinlich klar gewesen, aber dein Verlangen nach der gewohnten Sicherheit und Geborgenheit fehlt dir (oft) so sehr, dass du alle Anzeichen von ‚er will nur mit mir schlafen‘ missachtest und am nächsten Morgen auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt wirst.

Ich persönlich glaube, dass ONS – vor allem in der Trennungsphase – sehr schmerzhaft und auch nicht erfüllend sind. Das wonach wir suchen, kann uns keine Nacht mit einem ‚beliebigen‘ Mann geben.

Wenn du aus rein physischer Sicht sexuelle Befriedigung suchst, dann masturbiere. Nicht nur, dass du dich danach ausgeglichener fühlst, du lernst auch deinen Körper besser kennen und das wiederum hilft dir herauszufinden was deine Bedürfnisse sind.

Was will ich dir mit dem Artikel sagen? 

  • Kein Sex mit dem Ex!
  • Vermeide One Night Stands, sie tun deinem Herzen nicht gut.
  • Sei offen und ehrlich, wenn du eine Affäre möchtest.
  • Sex ist wundervoll – solange du bereit dazu bist.
  • Setz dich nicht unter Druck, weil ‚doch jeder Sex hat‘.
  • Schlaf nicht mit ihm, um ihm zu gefallen!
  • Masturbiere und lerne dich selbst kennen bis dazu bereit bist deine Sexualität wieder mit jemandem zu teilen.

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Foto: © konradbak

Welche Erfahrungen hast du mit Affären und One Night Stands? Kannst du Positives berichten? 

 

10 Tipps gegen Einsamkeit, die wirklich helfen

10 Tipps gegen Einsamkeit, die wirklich helfen

Ich schlage meine Augen auf, schaue zur Seite und da liegt er: Die Liebe meines Lebens, mein Mann. Mit einem erfüllten Lächeln im Gesicht, streichle ich liebevoll über seine Wange, während mein Herz vor Freude und Glück Limbo tanzt… 

Ein Moment, den ich persönlich sehr vermisse, aber auch einer, der mir Kraft gibt. Diese Sehnsucht hat aber nichts mit Einsamkeit zu tun, sondern mit dem Wunsch einen Partner an meiner Seite zu haben!

Und einen Partner an meiner Seite zu haben, würde auch nicht zwangsläufig heißen, dass ich nicht einsam sein kann.

Wenn dich das gerade ein bisschen verwirrt, und du keine Ahnung hast, was ich damit meine, dann lies weiter – Erläuterungen folgen.

Einsamkeit ist (k)ein Arschloch!

Ja, auch ich bin natürlich ab und zu einsam, und das ist auch normal. Aber, wie mit anderen Emotionen, die dich während einer Trennung begleiten, habe ich auch gelernt mit der Einsamkeit umzugehen.

Wie ich das gemacht habe und welche konkreten Tipps ich für dich habe, um in diesen einsamen Momenten trotzdem das Positive zu sehen und das Beste daraus zu machen, darum geht es in diesem Artikel.

Was ist Einsamkeit eigentlich? 

Zunächst müssen wir zwischen Einsamkeit und dem Alleinsein unterscheiden:

Alleinsein ist ein Zustand, Einsamkeit ein Gefühl. Alleinsein kann zu Einsamkeit führen – muss es aber nicht. 

Einsamkeit hat nichts mit der An- und Abwesenheit von Menschen zu tun, es beschreibt das Gefühl nicht anerkannt, beachtet und gebraucht zu werden. Das heißt, Einsamkeit beschreibt auch die Unzufriedenheit mit den zwischenmenschlichen Beziehungen, die wir schon haben.

Sprich: Wir fühlen uns einsam, wenn wir nach sozialem Anschluss und emotionaler Bindung suchen – das Gute daran: Dieser Zustand ist nicht zwangsläufig von einem Partner abhängig und kann deshalb auch gelöst werden, wenn wir Single sind – so wie ich.

Wer sich einsam fühlt, muss seinem Leben einen Sinn geben!

Das klingt so salopp daher gesagt, das mag sein, aber es stimmt. Wenn du in deinem Leben keinen Sinn siehst, erfüllt es dich natürlich nicht, denn du hast keine Aufgabe.

Mein Beispiel: Ich war zehn Jahre in einer Beziehung, war glücklich und ich hatte eine gemeinsame Lebensplanung mit meinem Ex. Neben meiner Familie, meinen Freunden und meinem Alltag, hatten wir eine gemeinsame Lebensaufgabe – heiraten, Familie gründen, ein angenehmes und glückliches Leben zu führen.

Als er mich verlassen hat, bestand meine Lebensaufgabe darin, ihn zurückzugewinnen. Über zwei Jahre habe ich alles daran gesetzt, all meine Energie darin investiert.

Und als ich dann festgestellt habe, dass mein Liebeskummer vorbei ist, stand ich vor einem Leben ohne Aufgabe – und ich habe mich einsam gefühlt!

Alleinsein ist der Schlüssel heraus aus der Einsamkeit!

Was will ich damit sagen?

Alleine zu sein ist ein Zustand, für den du dich selbst frei entscheidest, denn auch wenn du Single bist, du musst nicht alleine sein. Du könntest dir zum Beispiel irgendeinen Mann als Partner suchen, nur damit du einen hast. Du kannst dich mit Freunden, deiner Familie oder Kollegen umgeben, du kannst dich in ein Café setzen oder dich überwiegend an öffentlichen Orten aufhalten.

Wer sagt, dass man als Single alleine ist und ohne Partner nichts dagegen tun kann, hat schlichtweg Unrecht. Ja, wir haben keinen Partner, aber wir sind nicht alleine und müssen es auch nicht sein – wenn wir nicht wollen.

Viele Frauen machen ihr Leben zu sehr von ihrem Partner abhängig! 

Und ja, dazu zähle ich mich auch – oder besser in der Vergangenheit: Dazu habe ich damals auch gehört. Ich war eine von den Frauen, die ihr Glück, ihre Erfüllung und Lebensaufgabe von ihrem Partner abhängig gemacht hat.

Heute ist das anders, denn ich habe meinem Leben einen Sinn gegeben.

Dazu kommt, dass wir nicht zwingend nicht einsam sind, wenn wir in einer Beziehung sind. Denn wenn wir nicht mit unserem Partner auf einer Wellenlänge sind, er uns nicht versteht oder wir unterschiedliche Lebenseinstellungen haben und wir uns nur aus Bequemlichkeit nicht trennen, fühlen wir uns auch einsam. Das ist traurig, aber wahr.

Ein Beispiel: Ich war in Chiang Mai und hatte ein Coaching mit einer Frau, die ich zufällig in einem Café getroffen habe. Sie ist 57 Jahre alt, hat drei Kinder. Ihr Mann hat sie, nach über 30 Jahren Ehe, von heute auf morgen verlassen. Physisch, denn einsam war sie die vergangenen zehn Jahre schon. Die Ehe haben sie solange geführt bis alle drei Kinder aus dem Haus waren.

Warum fällt es uns schwer alleine zu sein?

  • Wir haben Angst.
  • Wir sind uns selbst nicht genug.
  • Wir kennen uns nicht.
  • Wir wissen nicht was wir mit uns anfangen sollen.

Und meiner Meinung nach, sind vor allem die letzten beiden Gründe warum wir uns einsam fühlen. Wir kennen uns nicht, da wir uns – und so war das auch bei mir – nicht mit uns selbst als Mensch und Persönlichkeit auseinandersetzen.

Werde eins mit dir und deine Einsamkeit wird besser, denn du hast den wichtigsten Menschen in deinem Leben immer an deiner Seite – dich.

Das Gute ist: Du kannst selbst etwas gegen deine Einsamkeit tun

Ich sage nicht, dass du dich nie wieder einsam fühlen wirst, wenn du meine Tipps beherzigst. Wie eingangs gesagt, fühle auch ich mich ab und an einsam – aber: Sehr viel seltener als nach meiner Trennung und vor der Zeit als ich noch keine eigene Lebensaufgabe hatte!

Hier also 10 Tipps und Strategien, die ich entwickelt habe, um einsame Momente zu gestalten, sie aber auch auf lange Sicht aus meinem Leben zu schaffen.



Tipps, um Einsamkeit auf lange Sicht zu verringern 

 1. Lerne alleine zu sein

Das ist der essentiellste Tipp von allen, den ich dir geben kann: Ich konnte es nicht. Ich war es nicht gewöhnt, und ich habe mir verdammt schwer getan damit. Aber als ich mich bewusst dafür entschieden habe nur mit mir zu sein, habe ich angefangen es zu genießen.

Heute brauche ich meine Zeit alleine, sonst werde ich unausstehlich. Nimm dir bewusst Zeit für dich! Du wirst erstaunt sein, wie schön und beruhigend es ist, alleine zu sein. Und du wirst lernen, dass du selbst genug bist! Nicht von heute auf morgen, aber mit der Zeit.

Du solltest dich natürlich nicht vom TV (was sowieso die größte Zeitverschwendung ist) berieseln lassen, sondern am besten alleine mit deinen Gedanken sein.

Analysiere deine Gedanken, Gefühle, Wünsche und lerne dich selbst kennen. Wer bist du? Was willst du?

 2. Meditiere regelmäßig

Der zweite Schritt des Alleinseins, ist Meditation. Sprich alleine zu sein, aber ohne äußere Einflüsse – ohne TV, ohne Internet, ohne Buch und auch ohne deine Gedanken. Nur du, dein Bewusstsein und das Hier und Jetzt.

Wenn du nicht weißt wie du anfangen sollst, dann lies den Artikel von Fuck Lucky Go Happy! Kann ich sehr empfehlen, denn ich hatte auch keinen Plan wie ich überhaupt damit anfangen soll. Und wenn du einen Schritt weiter bist, dann kann ich dir Headspace ans Herz legen, eine super App!

3. Gib deinem Leben einen Sinn

Wie schon mehrfach erwähnt, ist es grundlegend, dass du deinem Leben einen Sinn gibst! Stell dir dazu folgende Fragen:

  • Wer bin ich?
  • Was erwarte ich von meinem Leben?
  • Wie soll mein Alltag (ohne Partner) aussehen?
  • Was macht mich glücklich?
  • Was will ich erreichen?
  • Was sollen Menschen über mich sagen, wenn ich eines Tages nicht mehr bin?
  • Was will ich meinen Kindern weitergeben?

Ich habe mir, als ich festgestellt habe, dass mein Sinn (nämlich meinen Ex zurückzugewinnen) passé war, die gleichen Fragen gestellt und zeige dir, was am Ende meiner Überlegungen auf meiner Liste stand:

  • Ich will unabhängig und nicht angestellt sein.
  • Ich will die Freiheit haben, zu tun, was ich will und wann ich es will.
  • Ich will mehr Eigenverantwortung.
  • Ich brauche Herausforderungen & Risiko.
  • Ich will reisen.
  • Ich will mehr internationale Freundschaften.
  • Ich will andere Kulturen kennenlernen und sie erleben.
  • Ich will noch mehr Sprachen lernen und in meinem Alltag mehrere Fremdsprachen sprechen.

Und am wichtigsten: 

  • Ich will Mehrwert bieten. Ich will, dass das was ich tue, das Menschen hilft. Ich will Menschen motivieren, sie unterstützen und für sie da sein.

Und was hat sich daraus ergeben?

Ich lebe und arbeite ortsunabhängig, auf der ganzen Welt. Ich helfe Frauen, die die gleiche schlimme Zeit durchleben müssen, wie ich musste. Ich mache ihnen Mut nach vorne zu schauen und das Positive im Leben zu sehen – auch wenn das nicht immer einfach ist.

Mein Ziel ist es, dir zeigen, dass du nicht alleine bist und dich dabei zu unterstützen wieder glücklich zu werden.

Das ist derzeit der Sinn meines Lebens und die Emails und Kommentare, die ich fast täglich von euch bekomme, machen mich glücklich und sind mein Ansporn, um weiterzumachen.

Finde deinen Sinn und du weißt warum du jeden Morgen aufstehst. Es wird dir nicht nur helfen dich weniger einsam zu fühlen, es wird dich erfüllen!

 4. Schließ dich einer Gruppe an, die das gleiche Ziel hat wie du

Wenn wir uns einsam fühlen, heißt das auch, dass wir uns sozial nicht zugehörig fühlen. Wenn das bei dir der Fall ist, dann musst du dafür sorgen, dass sich das Gefühl ändert:

  • Melde dich bei einem Sportverein an, so dass du regelmäßig die gleichen Menschen triffst, mit denen du ein gemeinsames Ziel hast.
  • Geh einer ehrenamtlichen Tätigkeit nach. Das bringt auch einen Rhythmus in dein Leben und es wird dir ein positives Gefühl geben, denn du tust etwas Gutes.
  • Durchforste die Angebote an der Volkshochschule und lerne eine neue Sprache, oder nähen, töpfern, mach einen Photoshop Kurs oder was auch immer du schon ewig lernen wolltest.

 5. Mach regelmäßig Pläne und genieß die Vorfreude

Mir persönlich hilft es sehr etwas Schönes für mich zu planen, und mich dann darauf zu freuen. Die Vorfreude hebt deine Laune und mindert das Gefühl einsam zu sein.

Und wenn du nur etwas für dich machst und denkst „Ach man, das wäre zu zweit viel schöner“, dann versuch die Chance in der Situation zu sehen!

Ein Beispiel: Im Kino läuft ein Film, den ich unbedingt sehen will. So richtig unbedingt, so dass ich es kaum abwarten kann und direkt zur Premiere gehe. Meine Freunde können sich leider nicht so sehr für den Film begeistern oder haben an dem Abend schon was anderes vor.

Was mach ich? Ja, ich gehe alleine.

Klar ist Kino zu zweit schöner, romantischer oder whatever. Aber: jedes Mal, wenn ich alleine ins Kino gehe, lerne ich neue Leute kennen. Beim Popcorn kaufen, Leute die neben mir sitzen oder Leute mit denen ich nach dem Film zufällig ins Gespräch komme.

Ja, ich finde Kino zu zweit auch schöner. Nein, es hält mich nicht davon ab alleine zu gehen und mich die ganze Woche auf die Preview zu freuen.

Die Vorfreude kannst du vom Kinobesuch, über einen Shoppingausflug bis hin zum Mädelsurlaub für dich ausbauen – manchmal klappt es besser, manchmal schlechter, aber es gilt immer:

Vorfreude ist die schönste Freude!

 6. Mach Sport

Sport ist Mord. Das war meine Lebenseinstellung für circa 30 Jahre! Wie falsch ich doch lag.

Versteh mich nicht falsch, ich bin bei weitem keine Sportskanone oder jemand, der täglich ins Fitnessstudio rennen muss. Aber ich mache regelmäßig Sport, denn es macht nicht nur meinen Kopf frei, es bringt mich auch in Form!

Und wenn du einmal die Ergebnisse siehst, kann das schnell süchtig machen!

Ich geh zum Beispiel laufen, mach CrossFit und Yoga. Für mich die perfekte Kombi – und auch ‚me time‘. Sport tut deinem Körper und deinem Geist gut, denn du schüttest Endorphine aus.

Also, inneren Schweinhund überwinden, und wenigstens probieren! Selbst ich hab das geschafft und mein Schweinehund war fett und faul ;-)

Tipps bei einsamen Momenten

Was aber tun, wenn du trotzdem Momente hast, in denen du dich einsam fühlst? Die Momente kommen natürlich, da brauchen wir uns nichts vorzumachen.

 7. Träume und erlebe, was du dir wünschst

Achtung: Wenn du noch nicht über deinen Ex hinweg bist, dann stell diese Strategie hinten an, sie wird dir nicht gut tun, weil du dann in den Gedanken deiner Ex-Beziehung versinken wirst!

In den Momenten, in denen ich mir einen Partner an meiner Seite wünsche, und das Gefühl der Geborgenheit und Liebe vermisse, versuche ich das Gefühl zu erzeugen, das ich hätte, wenn er, also mein Mann, schon da wäre.

Wie mache ich das? Ich träume. Bewusst.

Ich schalte romantische Musik an, lege mich auf die Couch oder ins Bett und schließe meine Augen. Ich träume davon wie schön es sein wird, wenn er da ist. Ich versetze mich in die emotionale Lage ihn an meiner Seite zu haben und stelle mir vor, was wir alles unternehmen werden und was für ein Gefühl er mir gibt.

Das Gute daran: Es erzeugt nicht nur ein positives Gefühl, sondern auch Energie, die vom Universum als dein Wunsch wahrgenommen wird.

8. Masturbiere

Ja, das steht da. Masturbiere.

Entspanne deinen Körper und genieße die Endorphine. Du bist diejenige, die deinen Körper am besten kennt. Also nutze das und mach dir ein paar schöne Minuten. Die Endorphine, die beim Orgasmus ausgeschüttet werden, erzeugen ein Glücksgefühl und sorgen dafür, dass du dich besser und entspannter fühlst. Außerdem macht es den Kopf frei und bringt dich auf andere Gedanken.

 9. Ruf jemanden an, von dem du lange nichts mehr gehört hast

Weiter oben habe ich geschrieben, dass Einsamkeit auch durch die Unzufriedenheit mit den zwischenmenschlichen Beziehungen, die wir schon haben, hervorgerufen werden kann. Das heißt, wir müssen uns auch fragen, was mit diesen Beziehungen nicht stimmt und/oder wir sie positiv verändern und gestalten können.

Ruf jemanden an, der dir sehr am Herzen liegt und von dem du lange nichts mehr gehört hast.

Der überraschende Anruf wird den Anderen freuen, und du wirst das Gefühl haben, dass es jemanden gibt, dem auch du wichtig bist. Sprich über positive Dinge, frag‘ nach was dein Gegenüber beschäftigt und freu dich mit (auch wenn du dich eigentlich nicht danach fühlst)!

Sprich auf keinen Fall davon, dass du dich einsam fühlst, sonst begibst du dich wieder in den Teufelskreis deiner negativen Gedanken. Und wenn du aufgelegt hast, bist du genau da wo du vorher warst.

Konzentriere dich nicht auf dich, sondern auf die Person, mit der du sprichst. Du wirst sehen, es wird dir gut tun. Nicht nur, dass du einen ‚alten Kontakt‘ wieder aufgefrischt hast, du hast auch jemandem eine Freunde gemacht – und das fühlt sich gut an.

 10. Leg‘ 90er Musik auf und tanze!

Ja, das kostet Überwindung, ich weiß! Wenn man sich einsam fühlt, ist einem nicht nach tanzen, aber wenn du dich überwinden kannst, hilft es.

Es bringt deinen Kreislauf in Schwung, außerdem machen tanzen und 90er Musik  gute Laune. Das klingt vielleicht etwas apart, aber du glaubst gar nicht wie oft ich das mache! Sieht ja keiner ;-) Es lohnt sich deinen inneren Schweinhund zu überwinden.

Was will ich dir mit diesem Artikel vermitteln? 

  • Alleinsein und Einsamkeit sind zwei Paar Schuhe.
  • Lerne alleine zu sein!
  • Wer alleine sein kann, ist seltener einsam.
  • Gib deinem Leben einen Sinn (mehr hier und hier)!
  • Du kannst selbst, ohne Partner, etwas gegen deine Einsamkeit tun.
  • Paare sind nicht zwingend nicht einsam und Singles sind nicht zwingend einsam.
  • Den inneren Schweinehund überwinden lohnt sich!

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Foto: © Tamas Zsebok

Welche Strategien hast du, wenn du dich einsam fühlst?

Selbstliebe nach der Trennung: So verändert sie dein Leben!

Selbstliebe nach der Trennung: So verändert sie dein Leben!

Ich liebe mich.

Das war nicht immer so. Aber es ist eines der besten und wichtigsten Dinge, die ich während meiner Trennung gelernt habe: Selbstliebe.

Mich selbst zu lieben, bedeutet ein Leben lang geliebt zu werden, von dem wichtigsten Menschen in meinem Leben.

Was ist Selbstliebe?

Traurigerweise wird Selbstliebe in unserer Gesellschaft oft mit Egoismus, Arroganz und Narzissmus gleichgesetzt. Obwohl genau das Gegenteil der Fall ist. Denn wer sich selbst liebt, ist glücklich, zufrieden, strahlt positive Energie aus und hat somit die Kraft und den Willen anderen zu helfen.

„Du bist aber eingebildet“, habe ich mir schon anhören müssen, wenn ich gesagt habe, dass ich mich so liebe wie ich bin.

Nein, bin ich nicht. Ich bin selbstbewusst. Ich bin mir selbst bewusst, heißt: Ich kenne meine Stärken und meine Schwächen, meine Schönheit und meine Makel. Und ich akzeptiere sie wie sie sind, denn sie gehören zu mir.

Und darum geht es: Du musst lernen dir selbst bewusst zu werden, dich zu akzeptieren und zu lieben wie du bist. Kannst du nicht? Doch, kannst du. Glaub mir, wir gehen die ersten Schritte gemeinsam.

Warum Selbstliebe nach der Trennung besonders schwer und gleichzeitig so essentiell ist

Wie ein Häufchen Elend, hässlich, unattraktiv, nicht genug und ungeliebt habe ich mich gefühlt, als ich verlassen wurde.

Schlimmer noch: Ich habe mich geschämt. Eine Zeit lang habe ich die Trennung manchen Menschen verschwiegen, weil ich nicht „zugeben wollte“ [wie ich damals dachte!], dass ich nicht genug bin, und es nicht wert bin, geliebt zu werden.

Wie zum Teufel kann ich mich selbst lieben, wenn ich es nicht wert bin von jemand anderem geliebt zu werden?! Von jemandem mit dem ich mein Leben verbringen wollte! Das habe ich damals gedacht.

Dass genau diese Denkweise ein Trugschluss war, war mir nicht bewusst.

Geht es dir genauso? Fühlst du dich ungeliebt? Dann lies weiter.

Lass mich dir aus Erfahrung sagen: Es gibt keinen Grund dich zu schämen! Du bist nicht weniger wert, nur weil du verlassen wurdest. Du bist genauso ein wundervoller, liebenswerter Mensch, wie der, der du in deiner Beziehung warst.

Das ist jetzt leicht gesagt, ich weiß. Denn Verstand und Emotionen liegen bei Liebeskummer fernab voneinander. Daher gehen wir deine ersten Schritte zur Selbstliebe gemeinsam an!



Und wie geht Selbstliebe? 

Zunächst musst dir dessen bewusst werden, dass deine Realität im Kopf entsteht. Wie denkst du über dich selbst? Wie siehst du dich? Hier drei Übungen, die dir deine Selbstwahrnehmung vor Augen führen. Wenn du dich dabei ertappst, schlecht über dich zu denken, oder dich nicht selbst wert zu schätzen, frage dich warum und versuche es dann in etwas Positives zu wandeln.

Ein Beispiel:

Ich bin gerade mal 1,55m groß. Meine Taille ist viel zu kurz für alle modischen Trends. Das heißt, ich muss mir die neuste Mode immer an den knochigen Puppen im Schaufenster anschauen, weil sie an mir selbst unterirdisch aussieht. Außerdem sieht man sofort, wenn ich zwei Kilo mehr auf den Rippen habe (klar, ist ja auch kein Platz zum Verteilen). Das ist eine Sichtweise.

Eine andere Sichtweise: Dadurch, dass ich so klein bin, ist es viel einfacher einen Mann zu finden, der größer ist als ich, im Vergleich zu einer Frau, die 1,80m groß ist. Ich wecke den ‚Beschützerinstinkt‘ bei Männern und überhaupt interessieren sie sich nicht für zwei Kilo mehr oder weniger.

Verstehst du was ich meine? Du kannst einen Aspekt immer aus zwei Perspektiven sehen. Versuche dich so zu akzeptieren wie du bist, denn du bist wundervoll, so wie du bist!

Hier also die Übungen:

1. Schau dich im Spiegel an – bewusst.

Schau dich an. Ganz genau. Auch die kleinen Fältchen und die Speckröllchen. Das bist du. Und du bist einzigartig! Führ dir das vor Augen! Niemand auf der ganzen Welt ist wie du! Ist das nicht wundervoll?! Wäre es nicht langweilig, wenn wir alle makellos wären? Ich könnte dir sofort sagen, was mich stört, wenn ich nackt vor dem Spiegel stehe. Das tue ich aber nicht, denn ich habe mich so akzeptiert wie ich bin.

90-60-90 wird für mich auf ewig wie eine PIN zum Freischalten einer PrePaid Card aussehen. Karl Lagerfeld wird mir für immer versichern, dass ich die Kontrolle über mein Leben verloren habe, weil ich gerne Jogginghosen trage und manchmal dauert’s länger – wenn ich vor dem Schokoladenregal stehe. Und weißt du was: Who gives a shit?!

Möchte ich, nur um anderen zu gefallen meine eigenen Bedürfnisse missachten und ewig auf Diät sein? Nie wieder eine Jogginghose tragen? Auf Schokolade verzichten? Sicherlich nicht.

Werde dir bewusst, dass du wunderschön und absolut liebenswert bist, so wie du bist!

2. Schreibe dir selbst einen Liebesbrief

Wenn du meinen Newsletter abonniert hast, kennst du die Übung vielleicht schon: Nimm dir einen Zettel und einen Stift und schreib dir selbst einen Liebesbrief. Den schönsten, romantischsten und liebevollsten, den du dir vorstellen könntest zu bekommen.

Wie soll dein zukünftiger Mann dich sehen? Was soll er an dir schätzen? Für was soll er dich ganz besonders lieben?

Was das bringt? Du machst dir bewusst welche Eigenschaften du an dir liebenswert findest und was dir wichtig ist an und für dich selbst. Du wirst vielleicht merken, dass dir die Übung am Anfang nicht so leicht fällt, aber einmal angefangen, wird es immer leichter. Probier’s aus!

3. Date dich selbst

Diese Übung ist für mich Alltag und dennoch weiß ich, wie unfassbar schwer es ist sich dazu durchzuringen. Erstmal: Was meine ich damit?

Ich meine damit, dass du dich selbst ausführen sollst. In eine Bar, in ein Restaurant, ins Kino – und ja, nur du ganz alleine.

Puh, ich weiß noch als ich das erste Mal alleine essen gegangen bin: ‚Krass, was schauen die denn so blöd. Die beobachten mich alle. Ganz super, da hätte ich mir auch ein fettes Schild mit >>Einsamer Single<< umhängen können.‘ Das waren Gedanken, die ich hatte.

Und: Es ist absoluter Quatsch! Hast du dir schon mal den Kopf zerbrochen wie ungeliebt, einsam und verbittert die Frau am Nebentisch, die gerade ein Glas Wein trinkt und ein Buch liest, wohl sein muss? Also! Es interessiert keinen, und selbst wenn, es geht um dich.

Es geht darum zu lernen Zeit mit dir alleine zu verbringen und die auch zu genießen. Verabrede dich mindestens einmal pro Woche mit dir selbst. Geh aus und nimm die Welt anders wahr, denn das tust du, wenn du alleine unterwegs bist!

Die Liebe zu dir selbst wird deine nächste Beziehung immens beeinflussen!

Viele Menschen erwarten von ihrem Partner, dass er sie glücklich macht. Auch ich habe nach meiner Trennung gedacht, dass ich nur wieder glücklich werden kann, wenn ich einen Mann an meiner Seite habe.

‚Ach, wie schön wäre es, wenn ich nicht alleine einschlafen müsste, wenn ich jemand hätte, der sich für mich interessiert, mit dem ich Pläne schmieden könnte.‘ Eine Illusion, wie ich heute weiß.

Heute schlafe ich mit mir selbst und einem spannenden Buch ein. Ich interessiere mich für mich selbst, kümmere mich um mein Wohlbefinden. Und ich mache Pläne – mit mir, für mich.

Das heißt natürlich nicht, dass ich mich nicht ab und zu einsam fühle oder einen Partner an meiner Seite vermisse, denn das tue ich. Aber ich habe gelernt mir selbst genug zu sein. Seitdem kann ich Zeit alleine verbringen, ich brauche sie sogar (während meiner Beziehung war ich unfähig alleine zu sein! Ich wusste buchstäblich nicht was ich mit mir anfangen sollte).

Und was bedeutet das für eine zukünftige Beziehung?

  • Du bist emotional ausgeglichen.
  • Du bist zufrieden.
  • Du bist glücklich mit dir.
  • Du kannst alleine sein (und gibst deinem Partner und dir selbst dadurch mehr Freiraum).
  • Du bist weniger eifersüchtig (denn du kennst deinen Wert und denkst gut über dich selbst).
  • Du bist nicht so leicht verletzlich (weil du nicht alles persönlich nimmst, sondern konstruktive Kritik mit Abstand sehen und deren Mehrwert erkennen kannst).

Du kannst nicht geben, was du nicht hast

Wenn du mit dir selbst im Reinen bist, dich akzeptieren und aufrichtig lieben kannst, nur dann bist in der Lage jemand anders zu lieben, denn: Du kannst nicht geben, was du nicht hast. Sprich, wenn du keine Liebe für dich selbst übrig hast, hast du keine Liebe, die du schenken kannst.

Hier ein Auszug eines sehr inspirierenden Gedichts von Charlie Chaplin:

Als ich begann mich selbst zu lieben, befreite ich mich von allem, was nicht gut für meine Gesundheit ist, von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von allem, das mich hinunter zog und weg von mir selbst. Anfangs nannte ich diese Haltung gesunden Egoismus. Heute weiß ich, es ist Selbstliebe.

Bevor du dich auf die Suche nach einem neuen Partner machst oder dich Hals über Kopf in eine Beziehung stürzt, hast du eine wichtige Aufgabe vor dir:

Verliebe dich in den wundervollsten Menschen der Welt – dich selbst!

Wenn du lernen und dich sehr intensiv damit beschäftigen möchtest, dich selbst zu lieben, lege ich dir sehr DuBistGenug von Tim und Selbstbewusstsein stärken von Moritz ans Herz. Ein großartiger Blog von meinem Kollegen Tim, der dir viele Übungen und Tipps an die Hand gibt.

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Foto: © Coka

Was liebst du an dir selbst am meisten? Keine falsche Schüchternheit, schreib’s ins Kommentarfeld! Trau dich!

3 Faktoren, die dich davon abhalten eine glückliche Beziehung zu führen – und wie du sie änderst

3 Faktoren, die dich davon abhalten eine glückliche Beziehung zu führen – und wie du sie änderst

Warst du schon mal in einer Beziehung, in der du unglücklich warst, aber trotzdem daran festgehalten hast? Und hast du dich dann schon mal gefragt woran das liegt?

Nun, ich hatte vor meiner 10jährigen Beziehung, genau zwei Beziehungen dieser Art. Ich war nicht glücklich, habe mich alles andere als geliebt gefühlt. Trotzdem habe ich mir immer eingeredet, ‚dass bestimmt alles besser wird‘ und ‚dass ich nur mehr Geduld haben muss‘.

Natürlich ist nichts besser geworden und ich habe mich so lange schlecht behandeln lassen bis ich dann schlussendlich verlassen wurde – anstatt ihn zu verlassen!

Niemand sollte so handeln (müssen)! Daher möchte ich im Folgenden über die drei Faktoren, die maßgeblich dafür verantwortlich sind, dass wir an einer unglücklichen Beziehung festhalten, sprechen und dir auch zeigen was wir dagegen tun können.

Die gute Nachricht ist: Es gibt für alles, was wir im Folgenden besprechen, eine Lösung! Sprich, du kannst gegen alles etwas unternehmen. Nicht von heute auf morgen, aber wenn du bereit bist an dir zu arbeiten, wirst du auch in der Lage sein, eine unglückliche Beziehung zu beenden bzw. es gar nicht so weit kommen lassen!

1. Geringes Selbstwertgefühl

Selbstwertgefühl ist der absolut wichtigste Faktor für eine Beziehung! Selbstwertgefühl macht dich attraktiv, denn es zeigt deinem Gegenüber, dass du deinen Wert kennst und dass du nicht dazu bereit bist, dich schlecht oder minderwertig behandeln zu lassen.

Gleichzeitig ist ein zu geringes Selbstwertgefühl meistens der ausschlaggebende Punkt warum wir lieber in einer unglücklichen Beziehung leben anstatt unseren Partner zu verlassen!

Nun, meiner Meinung nach ist Selbstwertgefühl schon fast ein ‚Modewort‘, es ist immer so einfach gesagt: „Du musst dich selbst lieben, dir selbst etwas wert sein“. Und das stimmt auch, nur müssen wir dazu auch an uns arbeiten. Aber wenn wir dazu bereit sind, wird sich unser Leben in einzigartiger Weise verändern.

Ich hatte nicht immer ein so hohes Selbstwertgefühl wie heute, wie du offensichtlich an den zwei Beziehungen siehst, die ich vor meiner 10jährigen Beziehung hatte. Gedanken wie die folgenden waren recht normal für mich (und ich habe sie damals auch nicht hinterfragt!):

  • Ich mach‘ etwas falsch und deshalb handelt mein Partner so.
  • Es ist alles meine Schuld.
  • Ich verdiene niemand, der mich besser behandelt.
  • Ich bin nicht attraktiv, deshalb sollte ich lieber bei ihm bleiben, auch wenn er nicht so toll ist. Anstatt alleine zu sein und das Risiko einzugehen, niemanden mehr zu finden.
  • Ich habe so viele Macken, dass mich sowieso keiner will.

Das reden wir uns ein, wenn wir selbst nicht gut und wertschätzend über uns denken. Häufig liegt so eine Denkweise daran wie wir erzogen wurden.

Ich wiederhole mich nochmal: Dein Selbstwertgefühl ist die Grundlage – nicht nur für eine glückliche Beziehung, sondern für ein glückliches Leben! Denn wenn du deinen eigenen Wert kennst, bist du mit dir selbst glücklich und zufrieden und kannst ihn auch anderen vermitteln. Und es macht dein Leben so viel einfacher, weil du nicht von der Meinung anderer abhängig bist!

Wenn du an deinem Selbstwertgefühl arbeiten und dich selber lieben lernen möchtest, lege ich dir meinen Artikel zum Thema Selbstliebe ans Herz.



2. Verleugnung

Die gute alte Verdrängungstaktik, ich war Meister darin! Klar habe ich in den beiden Beziehungen unterbewusst wahrgenommen, dass etwas nicht so läuft wie es eigentlich sollte, trotzdem habe ich immer Ausreden gefunden.

Wenn du nicht sehen willst, dass es eigentlich an der Zeit ist dich von einer unglücklichen Beziehung zu lösen, hörst du dich vielleicht selbst sagen:

  • Er versucht ja sich zu ändern, aber im Moment fällt es ihm einfach schwer.
  • Er wird sich mit der Zeit schon ändern, ich muss nur etwas geduldiger sein.
  • Er liebt mich wirklich, es ist einfach nur schwer für ihn seine Gefühle zu zeigen.

Diese Ausreden, die wir für einen Partner suchen, sind ein Zeichen dafür, dass wir leugnen was eigentlich offensichtlich ist. Das Problem ist, dass wir uns damit selbst belügen und leider ist es auch so, dass es sich nicht ändern wird. Egal wie sehr wir uns daran klammern.

Stell dir mal die Frage: Möchte ich mit jemandem zusammen sein, der mich eigentlich nicht liebt? Ich nehme an, deine Antwort lautet nein.

Es ist häufig am schwierigsten ehrlich zu sich selbst zu sein, und gleichzeitig ist es so wichtig, damit wir genau dieser Verleugnungsphase entkommen können.

Wenn wir das Offensichtliche verleugnen, ist es nur die Angst, dass die Wahrheit zu schmerzhaft und unerträglich ist. Wir glauben nicht, dass wir die innere Stärke haben mit der Realität umzugehen.

Obwohl wir genau die haben, wir wissen es nur nicht. Aber diese Stärke kommt auf dem Weg.

3. Emotionale Unsicherheit

Unsere Vorstellung von einer perfekten Beziehung wird meiner Meinung nach maßgeblich durch Filme und romantisch verklärte Vorstellungen idealisiert.

Die Gesellschaft, Filmemacher, wir selbst – wir gaukeln uns vor, dass eine Beziehung immer perfekt und makellos sein muss. Vor allem gehen wir davon aus: Eine (für uns) perfekte Beziehung ist einfach da. Dem ist nicht so: Wenn du eine (für dich) perfekte Beziehung möchtest, heißt das immer: Arbeit!

Das klingt jetzt als könntest du dabei nicht glücklich sein, denn Arbeit ist immer ein negativ konnotiertes Wort. Stimmt aber nicht:

Wenn du dir dessen im Klaren bist, dass eine Liebesbeziehung (genau wie jede andere zwischenmenschliche Beziehung) immer ein Geben und Nehmen ist, und du dir bewusst bist, welche Kompromisse du eingehen möchtest, und welche nicht, fällt es dir auch leichter eine glückliche Beziehung zu führen.

Wir müssen „nur“ verstehen, was es eigentlich heißt eine Beziehung zu führen. 

Leider gibt es Beziehungen, die nur einseitig sind. Sprich, nur einer ist bereit Kompromisse einzugehen und zu investieren – und in dem Fall dann meist auch mehr Kompromisse als man selbst eigentlich will. Gedanken wie… 

  • Er ist so einzigartig und besonders, so einen Mann finde ich nie wieder.
  • Ich habe noch nie jemanden so geliebt wie ich ihn liebe.
  • Er ist der Einzige, der mich versteht.
  • Er ist die Liebe meines Lebens und der einzig Richtige für mich.

…sind ein Zeichen für emotionale Unsicherheit und Instabilität. Kein Mensch (egal ob Mann oder Frau) ist es wert, Kompromisse einzugehen, die über das eigene erträgliche Maß hinausgehen oder uns sogar unglücklich machen.

Wenn du gerade in so einer Situation steckst, lass dir aus Erfahrung gesagt sein:

  • Jeder Mensch ist einzigartig und besonders, ja. Und dein Partner ist das sicher auch. Aber, wenn du unglücklich mit ihm bist, ist er nicht so besonders, wie der Mann, der tatsächlich zu dir passt.
  • Wir neigen dazu das Offensichtliche zu verdrängen (s. oben), Vergangenes zu vergessen und Situationen nicht realistisch zu hinterfragen, wenn starke Emotionen involviert sind. Das hat zur Folge, dass unsere Denkweise sehr eingeschränkt ist. Hast du dich mal selbst ehrlich gefragt:

Habe ich in meiner letzten Beziehung nicht auch gedacht, dass ich noch nie jemanden so geliebt habe wie ihn?

Ist er wirklich der Einzige, der mich versteht?

Ist er (der Mann mit dem ich nicht glücklich bin) wirklich der einzig Richtige für mich?

Sich diese Fragen ehrlich zu beantworten, erfordert Mut, denn du musst den Tatsachen ins Auge blicken. Nur am Ende des Tages musst du dir im Klaren sein:

Es ist dein Leben und du solltest es glücklich verbringen und mit jemandem zusammen sein, der dich wertschätzt.

 

Was ist die Quintessenz aus dieser Feststellung und was bedeutet das für eine glückliche Beziehung?

Diese drei Faktoren formen die Grundlage einer Beziehung. Nur wenn wir bereit sind kritisch und realistisch zu hinterfragen und ehrlich zu uns selbst sind, sind wir in der Lage eine gesunde und glückliche Beziehung zu führen.

Würde ich mich heute nochmal minderwertig behandeln lassen? Würde ich heute abwarten und hoffen, dass alles besser wird bis ich dann verlassen werde und mein Selbstwertgefühl noch geringer wäre?

F**k, nein! Wer glaubt, er kann mich schlecht, also unter meinem Wert und meiner Würde, behandeln, kann sich einmal umdrehen und gehen (übrigens nicht nur, wenn es um Liebesbeziehungen geht, sondern bei zwischenmenschlichen Beziehungen generell).

Vergiss nicht: Du bist wundervoll, einzigartig und liebenswert! Und du hast es verdient mit jemandem eine Beziehung zu führen, der sich wertschätzt! 

Wenn du gerade in einer unglücklichen Beziehung bist, reflektiere ehrlich darüber. Wenn du Hilfe brauchst, schreib mir.

Und wenn du gerade jemanden kennengelernt hast, dann überleg‘ dir von vorne herein, was du bereit bist zu geben und was du von deinem Partner erwartest, um eine glückliche Beziehung führen zu können.

Signatur

Foto: © dubova

Auf welchen dieser Punkte soll ich in einem Folgeartikel eingehen? Wozu hast du noch Fragen?