Wie eine gesunde Sexualität dir hilft dein Selbstbewusstsein zu stärken

Wie eine gesunde Sexualität dir hilft dein Selbstbewusstsein zu stärken

Ich habe mich ganz bewusst für das Wort Sexualität und nicht Sexleben entschieden, denn eine gesunde Sexualität kannst du auch dann leben, wenn du (gerade) kein Sexleben hast, sprich: Wenn du keine sexuellen Aktivitäten mit einem anderen Menschen teilst. Und das ist eine gute Nachricht, denn du kannst ganz alleine an deinem Selbstbewusstsein arbeiten!

Was heißt Selbstbewusstsein eigentlich?

Wenn wir uns das Wort genauer anschauen, heißt Selbstbewusstsein nichts anderes als sich selbst bewusst zu sein. Durch bewusstes Hinterfragen deiner Gedanken und Zuhören, was in dir vorgeht und was deine Bedürfnisse sind, erlangst du genau das. Und durch mehr Selbstbewusstsein erlangst du automatisch mehr Selbstvertrauen, denn du weißt ganz genau was du möchtest und was nicht.

Selbstbewusstsein kannst du auf verschiedenen Ebenen haben oder eben nicht. Heute möchte ich mit dir über dein Selbstvertrauen, das du durch deine gelebte Sexualität erlangen kannst. 

Wie kann dir also eine gesunde Sexualität helfen, dein Selbstbewusstsein zu stärken?

Eine gesunde Sexualität ist nicht nur wichtig und gut für deinen Körper und Geist, sondern auch für dein Selbstbewusstsein gut!



Lass mich folgendes Bild zeichnen: Du gehst aus und wirst von dem Mann/ der Frau angesprochen, der/die genau dein Typ ist. Er/sie flirtet mit dir, alles läuft wie geplant und eigentlich würdest du dich gerne auf mehr einlassen.

Szenario #1

Du hast dich nie wirklich aktiv um deine Sexualität gekümmert, ab und an mal einen One Night Stand, eine Affäre oder eine Beziehung gehabt. Du masturbierst zwar manchmal, aber dein Ziel besteht ausschließlich darin zum Orgasmus zu kommen und nicht deinen Körper zu erkunden.

Szenario #2

Du beschäftigst dich mit deiner Sexualität, setzt dich damit auseinander was deine Bedürfnisse sind, kennst deinen Körper sehr genau, weißt genau was dir gefällt, was du brauchst und was dich erregt.

Was glaubst du, in welcher Situation wird es dir leichter fallen dich auf dein Gegenüber einzulassen und in welcher du dich eher fallen lassen kannst?

Wenn du deine sexuellen Bedürfnisse kennst, kannst du nicht nur mir mehr Selbstvertrauen in Situationen wie diese gehen, sondern du kannst sie bedeutend mehr genießen und außerdem klar kommunizieren was dir gefällt und was nicht – und das finden übrigens vor allem die meisten Männer sehr attraktiv!

Es gibt diverse Studien darüber, dass deine Libido (also dein sexuelles Verlangen) nachlässt, je weniger du dich darum kümmerst. Darum können manche auch abstinent leben – nach einer gewissen Zeit verspüren sie einfach kein Verlangen mehr nach Sex. Soweit solltest du es gar nicht kommen lassen, denn wir Menschen (zumindest ist das meine persönliche Überzeugung) sind nicht dafür gemacht ohne Sex zu leben.

Wie kannst du nun eine gesunde Sexualität leben?

Das kommt auf deinen Typ an und das kannst nur du ganz alleine entscheiden, was dir gut tut und was nicht.

Du kannst dir zum einen eine Affäre oder einen Freund „mit Benefits“ suchen, mit dem du deine Sexualität erkundest und auslebst. Wenn du gerade in einer Trennung steckst oder sehr genau von dir selbst weißt, dass du sehr anhänglich bist und relativ schnell eine emotionale Bindung aufbaust, dann würde ich dir davon abraten. Ich würde dir auch davon abraten, wenn du eine Frau bist, die sich nicht nur mit dem sexuellen Akt „zufrieden geben“ kann, sondern eine tiefe emotionale Bindung braucht, um den Sex auch genießen zu können.

Was ich dir auf jeden Fall ans Herz legen würde und wodurch du dich so gut kennenlernest wie mit niemand anders, ist Masturbation. Befriedige dich regelmäßig selbst, probiere unterschiedliche Positionen und Orte aus und nimm dir auf jeden Fall auch das ein oder andere Spielzeug zur Hand :)

Die Sache mit dem Orgasmus…

Ich spreche mit vielen Frauen – nicht nur aufgrund meines Berufs, auch privat – über das Thema Sex und ich bin immer wieder erstaunt wie viele Frauen ihrem Partner einen Orgasmus vorspielen und nicht mal mit Selbstbefriedigung in den Genuss dieses Hochgefühls kommen. Dabei ist ein Orgasmus nicht nur ein wundervolles Gefühl, sondern erfüllt auch andere Funktionen, die bedeutsam sind für unsere Gesundheit und er hilft dir dein Selbstbewusstsein zu stärken!

Wenn du Schwierigkeiten hast zum Orgasmus zu kommen, egal ob „nur“ beim Sex oder auch wenn du dich selbst befriedigst, dann kann ich dir das Programm von meiner lieben Kollegin Claudia Huber ans Herz legen. Sie ist Sex Coach und hat dir ihr ganzes Wissen sowie wirkungsvolle Übungen zusammengestellt, sodass du Schritt für Schritt verstehen kannst was in deinem Körper vorgeht und wie du zu diesem Gefühl kommst. Mehr Informationen dazu findest du hier.

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Foto: © ligorosi

Warum vergeben der Schlüssel zum Loslassen ist und wie es dir gelingt

Warum vergeben der Schlüssel zum Loslassen ist und wie es dir gelingt

Vergeben ist eine Königsdisziplin, denn es verlangt uns nicht nur einiges, sondern unfassbar viel ab. Du musst in der Lage sein einen Schritt zurückzutreten, dich selbst zu analysieren, deine Situation aus einer anderen als dir gewohnten Perspektive zu betrachten und vor allem eines: Du musst ehrlich mit dir selbst sein! Nicht nur in romantischen Beziehungen ist das so, sondern in jeder zwischenmenschlichen Beziehung.

Beim Thema Trennung und Liebeskummer möchte ich allerdings zwei Dimensionen betrachten:

  1. Deinem Ex-Partner verzeihen.

In den meisten Fällen ist uns etwas durch einen anderen Menschen angetan worden. Wir fühlen uns verletzt, hintergangen, verraten oder verlassen. Und diesem Menschen zu verzeihen, dass er uns dieses Gefühl gegeben hat, das fällt fast allen von uns unglaublich schwer.

Gedanklicher Exkurs: Ist es wirklich der andere Mensch, der dir das Gefühl gibt oder bist du es, der diese Emotionen aufgrund deiner innerlichen Unruhe, Unzufriedenheit und Unausgeglichenheit erzeugt? Eine Frage, auf die ich nicht weiter eingehen will, sie dir aber nicht vorenthalten will.

  1. Dir selbst verzeihen.

Besonders quälend ist es, wenn wir uns selbst verzeihen wollen. Über Fragen und Gedanken wie diese zermürben wir uns:

  • Warum habe ich das getan?
  • Wieso habe ich nicht auf meine Intuition gehört?
  • Ich habe alles kaputt gemacht!
  • Hätte ich doch dieses und jenes nicht getan, dann wäre jetzt alles gut.

Manchmal ist sogar deutlich schwieriger uns selbst zu verzeihen als anderen, denn bei anderen hatten wir keinen Einfluss, auf unsere eigenen Handlungen aber schon.



Was ist denn verzeihen eigentlich und wie geht das aus vollstem Herzen?

Verzeihen ist die Kunst zu akzeptieren, 

dass wir unsere Vergangenheit nicht verändern können. 

Wenn du mal in dich gehst und dich fragst warum du einfach nicht verzeihen kannst, dann wirst du feststellen, dass der einzig (wahre) Grund dafür ist, dass du in deiner Vergangenheit lebst und dir wünschst etwas verändern zu können, was schon passiert ist.

Das Problem an der Sache: Es ist ja schon passiert! Es ist vorbei! Vergangenheit! Und du kannst es nicht mehr verändern!

  • Dein/e Ex ist schon fremdgegangen.
  • Du hast deinen Partner schon betrogen.
  • Er hat dich schon angelogen.
  • Du hast schon in seinem Handy geschnüffelt.
  • Er hat sich schon wegen einer anderen Frau getrennt.
  • Und so weiter…

Alles was in unserem Leben passiert, zeigt uns woran wir arbeiten müssen und gibt uns eine Aufgabe, an der wir wachsen sollen. Unser Dasein dient dazu zu wachsen, denn wer stagniert, ist eigentlich schon tot und wartet nur auf sein irdisches Ableben. Ich kann mich nur immer wieder wiederholen: Everything happens for a reason!

Und das Gute daran ist, dass das Schlechte dafür da ist uns zu zeigen was gut eigentlich heißt. Wie sollst du denn aus vollstem Herzen lieben und zutiefst glücklich sein, wenn du niemals auf der anderen Seite des Flusses standest? Wenn du niemals wirklich tiefen Schmerz und Unglück empfunden hast?

It’s a matter of perspective!

Das Gute daran ist aber, dass du immer eine Wahl hast wie du mit solch schwierigen Situationen umgehen möchtest. Du kannst dich verrückt machen, die Situation immer und immer wieder aufrollen und dich mit Fragen wie diesen im Kreis drehen:

  • Warum ist gerade mir das passiert?
  • Warum immer ich?
  • Warum trifft es nie die anderen?
  • Warum ist das Leben so ungerecht?
  • Warum sind immer nur die anderen glücklich und ich nicht?

Der Haken an den Fragen ist: Du bist das Opfer – eine Rolle, die dir niemals dienlich sein wird in deine Leben.

Es fällt dir leichter zu verzeihen und dann auch loszulassen, wenn du dir diese Fragen stellst und dich intensiv mit deren Antworten beschäftigst:

  • Was möchte mir das Leben mit dieser Erfahrung mitteilen?
  • Was soll ich aus dieser Situation lernen?
  • Wie kann ich an dieser Herausforderung/ Enttäuschung/ Verletzung wachsen?
  • Ist das schon mal in meinem Leben passiert und wie habe ich mich damals verhalten? Und was kann ich jetzt anders machen?

Heilung kommt dann, wenn wir uns dazu entscheiden die Dunkelheit hinter uns zu lassen und uns dem Licht zuzuwenden. Aber um diese Dunkelheit hinter uns zu lassen, müssen wir sie erst durchlaufen, immer in Richtung des Lichtes.

Auf meiner Coaching-Seite steht aus einem guten Grund, dass Schmerz der Motor für Wachstum ist – und ich kann dir das aus eigener Erfahrung sagen, denn ich wäre heute nicht da wo ich bin, wenn mein Ex mich nicht verlassen hätte! Es hat mich mehr als zwei Jahre gekostet, um ihm, mir selbst und auch seiner Neuen zu verzeihen. Aber als ich es geschafft habe, konnte ich ihn und unsere gemeinsame Zukunftsplanung loslassen und mich und mein Leben neu erfinden. Wenn du genau wissen willst warum, dann lies meine persönliche Geschichte.

Nur wenn du Schmerz spürst und dazu bereit bist ihn aufzulösen, indem du ihn verstehst, deinem Ex-Partner und vor allem dir selbst verzeihst, kannst du auch loslassen und endlich wieder glücklich werden. Wenn du deinen inneren Frieden mit einer Situation, die dich verletzt hat, gefunden hast, wirst du in der Lage sein, im Hier und Jetzt zu leben und endlich loszulassen was war.

Ist das einfach? Nein.

Wenn du gerade in so einer herausfordernden Situation bist in deinem Leben, dann wünschst du dir, dass es einfacher wäre. Ich habe das auch getan! Leider ist es aber nicht, aber es ist machbar – und ein wahnsinnig gutes und erfüllendes Gefühl, wenn du an dem Punkt angekommen bist und zurückschauen kannst wie unfassbar du gewachsen bist.

Also, was soll ich tun? 

Gib dich dem hin was ist. Lass los was war. Habe Vertrauen in das was kommen wird.

Wenn du jemanden an deiner Seite brauchst, der nicht nur persönliche Erfahrung, sondern auch viel Erfahrung mit Klienten mit diesem Problem hat, dann schau dich auf meiner Coaching-Seite um, fülle den Fragebogen aus und melde dich zu einem kostenlosen 20-minütigen Kennenlerngespräch an.

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Wie deine Verlustangst dich von einer glücklichen Beziehung abhält. Und wie du sie in den Griff bekommst.

Wie deine Verlustangst dich von einer glücklichen Beziehung abhält. Und wie du sie in den Griff bekommst.

Kennst du das? Du hast gerade jemanden kennengelernt, alles läuft ganz wunderbar, es gibt keine einzigen Anzeichen, dass etwas schief gehen oder er sein Interesse verlieren könnte und plötzlich taucht sie trotzdem auf: Deine Verlustangst.

Du suchst nach fadenscheinigen Anzeichen, die dafür sprechen könnten, dass er dich doch nicht mehr möchte, bestimmt jeden Moment sagt, dass es nichts wird mit euch beiden und schon bist du im Strudel deiner Gedanken mit Abwärtsspirale.

Verlustangst hat viele Ursachen, aber gerade wenn wir verlassen wurden und eine schmerzhafte Trennung hinter uns haben, verinnerlichen wir diese Angst noch stärker als Menschen, die eine solche Situation nicht überstehen mussten. Wenn es dir so geht, dann hast du genau drei Möglichkeiten, um damit umzugehen:

  1. Du „erliegst“ deiner Bindungsangst – d.h. du lässt dich aus Angst verletzt und verlassen zu werden erst gar nicht auf eine Beziehung ein.
  1. Du lässt dich gedanklich von deiner Verlustangst so lange beherrschen bis sie überhandnimmt und du mit dem Gesetz der Anziehung (und anderen) genau das in dein Leben holst wovor du Angst hast: Nämlich den Verlust deines potentiellen neuen Partners. Selbsterfüllende Prophezeiung nennt man das auch.
  1. Du setzt dich mit dieser Angst auseinander und bekommst in den Griff, sodass du die Situation so klar und schön siehst wie sie ist.



Woran erkennst du, ob du unter Verlustangst leidest?

  • Deine Gedanken kreisen ständig um das Szenario den bedeutenden Menschen zu verlieren.
  • Du klammerst und nimmst dir damit nicht nur seine Freiheit, sondern auch deine eigene.
  • Wenn er sich nicht meldet, versetzt es dich in einen übertrieben sorgenden Geisteszustand, der durch dein Kopfkino und die Frage Warum und wieso meldet er sich nicht? intensiviert werden (obwohl er vielleicht einfach nur etwas anderes zu tun hat und sich zu einem späteren Zeitpunkt meldet, denn für ihn ist alles in Ordnung! Er hat keine Ahnung davon was sich in deinem Kopf abspielt und würde dich wahrscheinlich auch nur fragend anschauen, wie du auf ein solches Szenario kommst. Männer sind in den meisten Fällen sehr simpel, Frauen sind diejenigen, die Dinge durch ihre Emotionalität und ihrem Drang zur Überinterpretation von Situationen verkomplizieren!).

Was kannst du also tun, um deine Verlustangst in den Griff zu bekommen? 

Betrachte die Situation rational. 

Ja, wenn du selbst in der Situation steckst, dann ist das nicht die leichteste Aufgabe, aber stelle dir einfach mal die Frage: Was würdest du jemandem anders raten, der dir deine Situation beschreibt? 

Stell dir wirklich vor, deine beste Freundin kommt mit einer Situation wie deiner auf dich zu und erzählt dir, dass eigentlich alles in Ordnung ist. Dass ihr regelmäßig schreibt, ihr euch seht und langsam beginnt euer Leben zu teilen, aber dass du Angst hast,…

  • …weil er einen Tag nicht geschrieben hat,
  • …weil er den einen Satz so zweideutig geschrieben hat
  • …weil er an dem einen Abend schon etwas mit seinen Kumpels ausgemacht hat
  • …weil er keine Lust hat länger als notwendig zu telefonieren

Männer sind in den meisten Fällen sehr viel simpler gestrickt als wir Frauen. Wenn er Interesse hat und regelmäßig mit dir im Kontakt ist, seinen Tag mit dir teilt, dich fragt wie es dir geht usw., dann hat er Interesse!

Nur weil er einen Tag nicht schreibt, heißt das nicht, dass er dich nicht mehr interessant findet. Er denkt auch nicht zehnmal darüber nach welches Wort er verwendet, denn Männer interpretieren nicht! Er liest was da steht und nicht zwischen den Zeilen! Und wenn er schon etwas mit seinen Kumpels vor und keine Zeit für dich hat, dann solltest du dankbar dafür sein, denn es heißt nichts anderes als dass er sein eigenes Leben hat und sich nicht von dir abhängig macht! Ach ja, und: Die wenigsten Männer mögen es stundenlang am Telefon zu quatschen. Dafür ist deine beste Freundin da ;)

Was ist das Schlimmste, das dir passieren kann?

Erinnerst du dich noch wie dein Leben war bevor du ihn kennengelernt hast? Ich gehe jetzt mal davon aus, dass es wundervoll war (denn ansonsten würde ich dir raten es erst wundervoll für dich zu gestalten bevor du dich auf eine Beziehung einlassen möchtest – aber das ist ein anderes Thema).

Dein Leben war also schon lebenswert und schön und glücklich bevor du ihn kennengelernt hast. Er könnte nun das Tüpfelchen auf dem i werden und alles noch schöner machen als vorher. Noch schöner heißt aber nicht, dass es vorher nicht schön war.

Ich verstehe wie sehr du dir wünschst, dass er ein Teil deines Lebens wird, aber wenn du dich darauf versteifst, verkomplizierst du die Situation nur. Gib ihm die Chance ein Teil deines Lebens zu werden, aber lass ihm nicht den Freiraum dein Leben zu bestimmen und zu werden!

Wenn du gerade von deiner Verlustangst heimgesucht wirst, dann frage dich: Was ist das Schlimmste, das passieren kann? Ja, richtig, du hast dein altes glückliches Leben wieder und musst weiter geduldig sein bis der Mann kommt, der dann ein i-Tüpfelchen sein wird.

Ja, ich weiß, das ist nicht was du hören möchtest, aber es gibt Schlimmeres, glaub mir!

Meditiere und beruhige deine Äffchen im Kopf!

Am anstrengendsten und gefährlichsten sind unser Kopf und unsere Gedanken! Wenn du das Ausmaß und den Einfluss deiner Gedanken in irgendeiner Art und Weise erkennen kannst, dann hast du gelernt niemals wieder einen negativen Gedanken zu denken.

Die meisten Menschen unterschätzen die Macht ihrer Gedanken kolossal und wundern sich warum sie immer und immer wieder Negatives in ihr Leben ziehen. Das gilt übrigens für alle Lebensbereiche: Die Liebe, Karriere, Erfolg, Geld, Gesundheit – für alle!

Einer meiner Vorbilder und Inspirationen ist Bob Proctor, der einen sehr weisen Satz gesagt hat:

If you can hold it in your head, you can hold it in your hand!

Hier eines seiner sehr inspirierenden Videos, die dich zum Nachdenken anregen sollten:

Liebe dich selbst und stärke dein Selbstwertgefühl!

Wenn du permanent Angst davor hast einen Menschen zu verlieren – egal ob das in der Kennenlernphase oder in einer langjährigen Beziehung ist – dann liegt das unter anderem daran, dass du deinen Wert nicht erkennst.

Wenn du deinen Selbstwert kennst und genau weißt wie wertvoll du bist, dann wirst du nicht auf die Idee kommen, dass du nicht genug bist für den anderen. Oder dass er deinen Wert nicht erkennt.

Du gehst nur dann davon aus, dass dein Gegenüber dich nicht wertschätzt und an dir zweifelt, weil du es tust! Was du tun kannst, um das zu verhindern? Lerne dich selbst zu lieben! Ein Mangel an Selbstliebe ist einer der häufigsten Gründe warum wir uns unser Beziehungs- und Liebesleben so schwer machen. Das muss aber nicht sein! Und das Beste daran ist: Wenn du einmal lernst dich selbst zu lieben, kannst du es dein Leben lang anwenden und deine zwischenmenschlichen Beziehungen verändern sich wie von Zauberhand. Wenn du Hilfe dabei brauchst, ich bin gerne für dich da.

Und denk dran!

Du bist wundervoll und einzigartig, genauso wie du bist! Wenn du tatsächlich an einen Mann gerätst, der das nicht erkennt und lieber das Weite sucht, dann hat er dich nicht verdient.

Aber für jetzt gilt: Immer positiv bleiben und an das Gute glauben, denn es ja noch nichts passiert, das ein Anzeichen dafür sein könnte, dass es schlecht ist ;)

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Der einzige Weg wie du deinen Traumpartner findest

Der einzige Weg wie du deinen Traumpartner findest

Zunächst möchte ich einmal mit der Frage einsteigen, ob es überhaupt einen Traummann oder eine Traumfrau gibt? Nun, ich glaube nicht, dass es den Traumpartner gibt, aber deinen Traumpartner – den einen Menschen, der jetzt im Moment so zu dir passt wie sonst niemand anders. Und weil wir uns im Laufe unseres Lebens permanent verändern, wird sich auch die Vorstellung deines Traummannes/ deiner Traumfrau im Laufe der Zeit verändern.

Wenn du in einer Beziehung bist, kann das bedeuten, dass ihr gemeinsam wachst und euch gemeinsam verändert – oder auch nicht. Wenn du Single bist, dann kann es sehr gut sein, dass deine Vorstellung deines Traummannes/ deiner Traumfrau vor ein paar Jahren überhaupt nicht mehr der von heute entspricht.

Wie kannst du also deinen Traumpartner finden?

#1 Du musst überhaupt erstmal daran glauben, dass er existiert

Vielleicht hast du schon mal davon gehört, dass deine Gedanken dein Dasein, deine Materie erschaffen. Das ist meine innerste Überzeugung – wir können alles in unserem Leben manifestieren, was wir wollen. Das muss natürlich gelernt sein, aber es ist möglich. Der erste Schritt dazu ist, dass du überhaupt daran glaubst, dass dein Traummann bzw. deine Traumfrau existiert und dass du es verdienst mit ihm/ihr zusammen zu sein. Denn wenn du das nicht tust, dann nimmst du dir schon die wichtigste Energie quasi ‚bevor es überhaupt losgeht‘.

Hier ein (englisches) Video von meinen Vorbildern Marie Forleo und Gabrielle Bernstein zum Thema Manifestieren:

#2 Heile deine Wunden aus vergangenen Beziehungen

Jeder von uns trägt Wunden aus vergangenen Beziehungen mit sich herum. Die einen mehr, die anderen weniger. Wenn du den richtigen Partner in dein Leben ziehen möchtest, dann solltest du diese Wunden auflösen und deinem Ex verzeihen. Nicht nur, dass dir das persönlich innere Ruhe geben wird, es wird dir so viel leichter fallen jemanden in dein Leben zu ziehen, weil du nicht die ganze Wut, Missgunst und alten Ballast mit dir rumträgst. Du strahlst das aus, auch wenn du dir dessen vielleicht nicht bewusst bist.



#3 Überwinde die Angst vor dem Alleinseins

Weißt du etwas mit dir anzufangen, wenn du alleine bist? Oder kommt in dir ein unbehagliches Gefühl oder sogar Angst hoch, wenn du nur daran denkst alleine Zeit mit dir verbringen zu müssen? Aus meiner Sicht sollte jeder Erwachsene, der sich auf eine ernsthafte und dauerhafte Beziehung einlässt, gelernt haben alleine zu sein. Wie soll denn jemand mit dir Zeit verbringen wollen, wenn nicht mal du selbst mit dir Zeit verbringen möchtest? Wovor hast du Angst? Was glaubst du denn zu entdecken, wenn du mit dir alleine bist?

#4 Erkenne, dass nur du die Leere füllen kannst

Viele von uns suchen ihre Erfüllung und ihr Glück in ihrem Partner und realisieren nicht, dass es nur sie selbst sind, die diese Leere füllen können. In dem Moment, in dem du jemandem anders die Aufgabe überträgst dich zu erfüllen und glücklich zu machen, bürdest du deinem Gegenüber nicht nur unfassbar viel Verantwortung auf, nein, du machst dich und dein Glück auch von dieser einen einzigen Person abhängig. Was denkst du was passiert, wenn diese Person plötzlich entscheidet, dass sie nicht mehr mit dir zusammen sein möchte? Lerne Verantwortung für dein Leben, deine Emotionen und dein Glück zu übernehmen, und deine Chancen deinen Traummann bzw. deine Traumfrau zu finden (und auch halten zu können!), wachsen enorm.

#5 Werde dir über deine Glaubenssätze im Klaren

Was glaubst du denn über deinen Traummann bzw. deine Traumfrau? Und was denkst du über die Liebe? Über eine dauerhafte und glückliche Beziehung? Um den Menschen zu  finden, der zu dir passt, rate ich dir deine Glaubenssätze ausfindig zu machen. Untersuche wie und was du denkst und hinterfrage alles. Woher kommt der Glaube? Ist er wahr? Viele von uns glauben nicht mehr an die große Liebe und haben sich für das Warum sagenhafte Geschichten einfallen lassen, weil sie in vorhergehenden Beziehungen verletzt wurden. Fakt ist aber, dass alles was du glaubst wahr ist – egal ob es positiv oder negativ ist. Du erschaffst dir deine eigene Wahrheit, indem du denkst. Und es liegt an dir deine Gedanken zu verändern, denn nur so kannst du auch dein Leben verändern.

#6 Werde der Mensch, den du dir wünschst

Interessanterweise höre ich auf meine Frage wie der Traummann oder die Traumfrau aussehen und was er bzw. sie mitbringen sollte, immer wieder fantastische Beschreibungen von Individuen, die zwar mit Sicherheit irgendwo existieren, aber wahrscheinlich kein Interesse an der Person haben, die sie beschreibt. Was ich damit meine? Nun, wenn du nicht gerade eine Sportskanone und eher etwas übergewichtig bist, dann wirst du wahrscheinlich nicht den absolut sportlichen Typen in dein Leben ziehen. Nicht unbedingt wegen der Optik, denn Aussehen ist bekanntlich Geschmackssache, aber aus dem Grund weil er wahrscheinlich kein Interesse an einer Couchpotato hat – und das ist auch gut für dich, denn du würdest dich wahrscheinlich von einem übertrieben sportlichen Typen eher “zum Sport genötigt” und wahrscheinlich eher unwohl fühlen.

Ich könnte noch unzählige Beispiele auflisten, aber worum es mir eigentlich geht: Wenn du eine genau Vorstellung deines Traumpartners hast, dann solltest du genau dieser werden. Du kannst nicht von anderen Menschen erwarten etwas mitzubringen, das du nicht hast. Und außerdem hast du natürlich die Chance bei den entsprechenden Aktivitäten jemanden kennenzulernen. Rocker gesucht? Geh auf ein Rockkonzert. Traveller gesucht? Fange an alleine zu reisen. Suchst du einen kritikfähigen Partner? Werde selbst kritikfähig. Das Prinzip ist sehr simpel und doch beachten es so wenige.

Du solltest dir also auf jeden Fall sicher sein, wen du suchst und auch realistisch einschätzen wer zu dir passt. Und zwar nicht, weil du nicht gut genug bist, sondern eben gerade weil du genug bist! Deine Partnerschaft sollte erfüllend sein, das kann sie aber nur, wenn ihr auch zusammenpasst und keiner versucht sich für den anderen zu verbiegen.

Foto: © Coy_Creek

Wie Männer eine Geliebte sehen und warum sie fast niemals ihre Frau verlassen

Wie Männer eine Geliebte sehen und warum sie fast niemals ihre Frau verlassen

Während dem Surfen auf Facebook sieht man des Öfteren Texte wie:

„Toiletten und Männer haben zwei Dinge gemeinsam: Entweder sie sind scheiße oder besetzt.“

oder auch:

„Alle guten Männer sind entweder schwul oder vergeben.“

Und wie wir ja bekanntlich wissen, ist alles, was im Internet steht, wahr…

Aber mal Spaß beiseite, es gibt Frauen, die geraten immer wieder an vergebene Männer. Und manche von ihnen wünschen sich mehr oder möchten zumindest wissen, was sie als Geliebte eines vergebenen Mannes erwarten können.

Die Antwort darauf erfährst du in diesem Artikel. Allerdings weiß ich nicht, ob sie dir gefallen wird…

Das Phänomen Geliebte

Ich möchte mit der Tür gleich ins Haus fallen. Die meisten Männer werden ihre Beziehung nicht wegen ihrer Geliebten beenden. Ich schreibe die meisten, nicht alle.

Für viele Männer steht zu viel auf dem Spiel: Eine Ehe, ein Haus, eine gemeinsame Familie. Andere wiederum lieben ihre Freundin/Frau vielleicht noch und suchen „nur“ nach ein wenig sexueller Abwechslung. Und sicherlich gibt es auch ein paar Männer, die einfach zu feige sind, ihre Beziehung zu beenden, obwohl es sicherlich die beste Entscheidung für alle Beteiligten wäre.

Ich finde es allerdings relativ belanglos beim Thema Dating über das Verhalten der anderen zu schreiben. Es ist immer ein kleines Ratespiel, warum sich unser Gegenüber so verhält, wie er sich verhält. Ich halte es viel aufschlussreicher, wenn wir überlegen, was wir von unserem eigenen Verhalten lernen können, was wir an der Situation ändern können und warum wir immer wieder die gleiche Art Mensch anziehen.



Was willst du?

Falls du die Geliebte eines vergebenen Mannes bist, solltest du dich Folgendes fragen:

  • Was möchte ich von diesem Mann?
  • Möchte ich, dass er seine Freundin/Frau verlässt?
  • Ist es ok, dass er weiterhin in einer Beziehung ist, solange wir uns regelmäßig sehen?

Falls du für dich entschieden hast, was du von dem Mann und der „Beziehung“ willst, dann sage es ihm.

Falls er sich darauf einlässt, super.

Falls nicht, beende das Ganze.

Ich meine das ernst. Falls er dir nicht das geben kann, was du willst, mach Schluss. Das ist meiner Meinung nach der einzige Weg, um Drama, Schmerz und Enttäuschungen zu verhindern.

Ich weiß, du wünscht dir gerne eine Art magische Prinzessinnen-Zauberlösung, durch die die Geschichte doch noch ein Happyend hat. Doch damit machst du dir was vor.

Beim Thema Dating geht es nicht darum, einen anderen dazu zu bringen, das zu tun, was wir uns wünschen. Es geht vielmehr darum, ehrlich und offen unsere Wünsche und Bedürfnisse auszudrücken und jemand zu finden, der daraufhin antwortet:

„Verdammt ja, ich will genau das Gleiche!“.

Wenn du dir mit einem vergebenen Mann eine Beziehung wünscht, er jedoch nicht bereit ist, seine derzeitige Beziehung für dich zu beenden oder dir seit Monaten/Jahren erzählt, dass er es bald machen wird, ziehe weiter.

Dieser Mann kann dir nicht das geben, was du dir wünschst. Doch einer anderer wird es sicher können. Gewisse Türen sollten wir schließen, damit sich andere öffnen können.

Hast du eventuell Bindungsangst?

Falls du dich zum ersten Mal in einen verliebten oder vergebenen Mann verguckt hast, alles ok. Falls es nicht das erste Mal ist und häufiger passiert, dann wird es interessant…

Menschen, die eine gewisse Bindungsangst haben, suchen sich unbewusst häufig Partner aus, die emotional nicht verfügbar sind. Also Menschen, die z.B. in einer Beziehung sind.

Glaube mir, nicht alle gut aussehenden, interessanten und humorvollen Männer auf dieser Welt sind vergeben. Ich bin das beste Beispiel dafür :-)

Falls du dich also immer wieder in Männer verguckst, die vergeben sind, würde ich darauf tippen, dass du eine gewisse Form von Bindungsangst hast.

Bindungsangst ist etwas Paradoxes. Zum einen wünschen wir uns eine erfüllte, harmonische und glückliche Beziehung, zum anderen haben wir auch Angst davor und verhindern somit, dass wir diese Beziehung führen.

Bindungsangst führt dazu, dass wir unsere Beziehungen immer wieder selbst sabotieren oder es gar nicht erst soweit kommen lassen, in dem wir uns unbewusst Partner aussuchen, die emotional nicht verfügbar sind.

Sich immer wieder Männer auszusuchen, die schon vergeben sind, ist eine Art, der eigenen Angst vor Bindung und Nähe aus dem Weg zu gehen. Und solange du deine Bindungsangst nicht erkennst und etwas dagegen unternimmst, wird sich wahrscheinlich auch nicht viel an deiner Situation ändern.

Nicht der vergebene Mann ist „Schuld“ an deinem Liebespech, sondern deine Bindungsangst. Selbst wenn sich der vergebene Mann tatsächlich für dich entscheidet, wirst du die Beziehung früher oder später wahrscheinlich (unbewusst) sabotieren. Und dann fängt das Spiel wieder von vorne an.

(Wie du deine Bindungsangst überwinden kannst, erfährst du hier. )

Wie es weitergeht

Ich hoffe, der Artikel war nicht zu direkt. Ich bin jedoch der Meinung, dass Ehrlichkeit, auch wenn sie anfangs häufig schmerzhaft ist, langfristig vieles einfacher macht. Nicht nur bezogen auf Dating.

Aus vielen Leser-Emails und Gesprächen mit Frauen habe ich über die Zeit erfahren, dass sich die meisten Männer langfristig nicht für ihre Geliebte entscheiden. Kann es in deinem Fall eine Ausnahme geben? Klar. Doch ich würde a) mich nicht darauf verlassen und b) offen kommunizieren, was du willst.

Und falls du dir mit dem vergebenen Mann gar keine Beziehung wünscht sondern nur ein wenig Spaß haben möchtest, dann genieß das Ganze solange, wie es sich für beide gut anfühlt.

Anchu_rundDas ist ein Gastartikel von Anchu Kögl

Anchu Kögl ist Autor und Unternehmer. Er reist seit über drei Jahren um die Welt und lebt aus einem Koffer. Auf seinem Blog gibt er ungewöhnliche Lebenstipps. Auch zum Thema Dating. In seinem Artikel „Was Männer wollen“ erklärt er, dass es nicht darum geht, was Männer wollen, sondern um das, was du willst. Der Artikel bietet eine erfrischend neue Perspektive auf das Thema Dating und Männer.

 

Foto: ©Olly18

Beziehungsunfähig: Hast du Angst vor der Liebe?

Beziehungsunfähig: Hast du Angst vor der Liebe?

Es gibt genau zwei unfassbar mächtige Emotionen, die dein Leben massiv beeinflussen können: Liebe und Angst. Aber was, wenn du Angst vor der Liebe hast? Gerade wenn du in einer schmerzhaften Trennung steckst oder vielleicht schon über sie hinweg, aber trotzdem Single bist, ist die Angst vor der Liebe kein seltenes Phänomen, die wir oft mit den Worten „Ich bin beziehungsunfähig“ verschleiern.

Dabei geht es hauptsächlich um die Angst davor zu lieben, verlassen zu werden und vor allem verletzt zu werden. Die zentrale Frage, die wir uns zunächst stellen müssen, lautet: Warum haben wir eigentlich Angst? 

Angst hat eine Aufgabe

Stell dir einfach mal vor du läufst nachts alleine durch eine dunkle Gasse und merkst plötzlich, dass dir jemand folgt. Das erste was du empfindest, ist Angst – Herzrasen, Schweißausbrüche, Panik – und genau die brauchst du, denn sie ist ein Urinstinkt, der dir hilft dich zu schützen. Dein Gehirn empfängt Informationen, die dich zu einer lebensrettenden oder zumindest für die Situation notwendigen Aktion animieren. Angst ist also nichts anderes als ein Schutzmechanismus.

Wenn es um Beziehungen geht, spürst du die Angst meist nicht körperlich, sondern subtiler, aber auch hier möchte sie dich schützen: Und zwar davor, verletzt zu werden. Das wiederum ist allerdings sehr hinderlich und nimmt dir gleichzeitig die Chance auf Liebe und eine wundervolle Beziehung.

Generell gibt es zwei grundlegende Ängste, die dich dazu bringen zu glauben, dass du beziehungsunfähig bist und die dich von einer glücklichen Beziehung abhalten, wenn du nicht daran arbeitest.



#1 Die Angst davor verlassen zu werden

Dass die Beziehung auf längere Sicht nicht funktioniert und du vielleicht verlassen wirst, kannst du nicht ausschließen. Niemand kann das, und selbst Ehen nach über 30 Jahren und länger werden häufig noch geschieden.

Ganz besonders schlimm kommt diese Angst zum Vorschein, wenn du verlassen wurdest und/oder wenn du schon scheinbar ewig eine/n Partner/in suchst und dann endlich jemanden kennengelernt hast, den/die du gerne „halten möchtest“. Schon alleine bei dem Gedanken daran, dass ihr ein Paar werden könntet und was das für Folgen haben könnte, wenn es nicht funktioniert, lässt die Angst in dir aufsteigen.

Wenn ich niemanden nahe an mich heranlasse, gebe ich niemandem die Chance mir weh zu tun.

Doch was passiert denn, wenn du es nicht probierst? Ja, du läufst zwar keine Gefahr, dass dir jemand weh tut. Aber du nimmst dir selbst und auch Menschen, die sich für dich interessieren, die Chance dich aufrichtig zu lieben.

So blöd und simpel wie es klingt: No risk, no fun! Dein Herz für jemanden zu öffnen wird niemals risikofrei sein, das weiß ich, und ich selbst musste lange daran arbeiten. Aber am Ende des Tages hast du mehr zu gewinnen als zu verlieren! Und wenn du tatsächlich wieder verletzt wirst, macht es dich wieder ein Stück weit stärker. Versuche die Situation immer von der positiven Perspektive zu betrachten, auch wenn das manchmal nicht so einfach ist.

#2 Die Angst davor deine Freiheit und Individualität zu verlieren

Auf der anderen Seite, vor allem wenn du lange Single warst, hast du vielleicht Angst davor eingeengt zu werden. Davor, dass dir ein Partner dein Leben auf den Kopf stellt und du nicht mehr all das tun kannst, was du jetzt tust.

Ja, eine Partnerschaft bedeutet immer Kompromisse einzugehen, sie besteht immer aus Geben und Nehmen. Und wenn du dich an deine letzte (glückliche) Beziehung erinnerst, dann weißt du auch was dir wichtig ist und wo du dich einschränken kannst und möchtest, immerhin erwartest du das auch von deinem/r Partner/in.

Das heißt aber nicht, dass du dich für den anderen verbiegen solltest! Eine Beziehung bedeutet zwar immer Arbeit, allerdings nicht in einer Art und Weise, dass es dich anstrengten sollte, sondern so dass du gerne tust was du tust. Eine Partnerschaft sollte ‚leicht von der Hand gehen‘ und dich in keinem zu einem anderen Menschen machen als der, der du bist.

Wenn du nun schon bei den ersten Dates merkst, dass es nicht passt, dann kann ich dir nur raten, dass du dich auf deine Intuition verlässt und ehrlich genug bist, um es zu beenden bevor dein Herz (und das des/der anderen) noch mehr drinsteckt.

Solltest du allerdings merken, dass eigentlich alles passt, du aber innerlich einen Schritt zurückgehst, weil du Angst hast, dann solltest du versuchen sie zu überwinden.

Was kannst du tun, um diese Ängste in den Griff zu bekommen?

Zunächst musst du die bewusste Entscheidung treffen, dass du eine glückliche Beziehung möchtest und auch dass du dazu bereit bist dich zu öffnen. Du solltest dich auf dein Herz verlassen (wie eigentlich immer!) und in dich hineinhören, ob du bereit dazu bist. Und wenn ja, ob dich noch etwas anderes als deine Angst davon abhält.

Im zweiten Schritt rate ich dir dazu deine Angst zu hinterfragen, wann immer sie auftaucht und sie „unter Kontrolle zu bringen“. Setz dich dazu am besten mit einem Zettel und Stift und stelle dir folgende Fragen:

  • Vor was genau habe ich Angst?
  • Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass meine Angst wahr wird?
  • In welcher Relation stehen das, was ich bekommen könnte (z.B. bedingungslose Liebe eines wertvollen Menschen) und das passieren könnte?

Sei ehrlich mit dir selbst! Wenn du wegschaust und nicht bereit dazu bist dich deinen Ängsten zu stellen, wirst du immer und immer wieder in die gleichen Situationen geraten, denn die gleichen Handlungen werden immer die gleichen Ergebnisse nach sich ziehen – so wie in allen Lebenssituationen. Nur wenn du herausfindest, was du möchtest und dazu bereit bist, dich deinen Ängsten zu stellen und das Risiko verletzt zu werden einzugehen, kannst du wieder eine glückliche Beziehung führen. Wenn du Bindungsangst verstehen und auflösen möchtest, dann kann ich dir dieses Programm ans Herz legen. Außerdem kannst du in diesem Artikel noch mehr dazu lesen.

Vergiss nicht: Auf der anderen Seite der Angst erwartet dich das, was du dir immer gewünscht hast! Das gilt nicht nur für die Liebe.

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Foto: © alphaspirit