Warum Männer Schluss machen: 10 Trennungsgründe für das starke Geschlecht

Warum Männer Schluss machen: 10 Trennungsgründe für das starke Geschlecht

Von unserem Mann verlassen zu werden, ist nicht nur schmerzhaft, sondern hinterlässt auch häufig viele Fragen. Die Fragen, die allen vorangeht, ist häufig: Warum ist er gegangen?

Ich kann dir den Grund für deine persönliche Situation natürlich nicht sagen, aber ich kann dir ein paar Gedankenanstöße geben, sodass du schauen kannst, ob das ein oder andere vielleicht zutrifft.

Fehlende Loyalität

Eines der wichtigsten Eigenschaften, die eine Traumfrau mitbringen muss, ist Loyalität. Das habe ich nicht nur bei meinen Interviews für mein eBook häufig gehört, sondern auch von Freunden und Klientinnen, deren Mann genau diesen Grund für die Trennung angegeben hat.

Was heißt loyal sein für einen Mann?

Männer brauchen genauso Sicherheit wie wir Frauen auch. Sie wollen eine Frau an ihrer Seite wissen, die zu ihm steht und ihn unterstützt – und zwar in allem, was er in seinem Leben als wichtig erachtet. Wenn du anfängst, ihn für etwas zu kritisieren, das ihm viel bedeutet (z.B. wenn er für ein Projekt, das seine Karriere fördert, zeitweise weniger Zeit für dich hat), dann tust du dir keinen Gefallen.

Männer brauchen Zuspruch, Bestätigung und wollen, dass ihre Partnerin stolz auf sie ist und auf das, was sie tun. Und sie wollen genauso an erster Stelle stehen, wie wir.

Er findet, dass ihr zu unterschiedliche Lebensvorstellungen habt

Zu Beginn einer Beziehung werden wir oft geblendet. Sexuelle Anziehung, die Verliebtheit und die rosarote Brille verschleiern gerne, was häufig ein Trennungsgrund ist  – unterschiedliche Lebensvorstellungen. Das trifft natürlich nicht nur auf Männer zu.

Nehmen wir an, du bist 30+ und hast das Gefühl, dass du eine Familie mit ihm gründen möchtest. Geht ihm das zu schnell, ist es ihm zu früh oder möchte er sogar gar keine Kinder, kann das das Aus für die Beziehung bedeuten. Gleiches gilt für die Themen Karriere, den Wohnort, der Lebensmittelpunkt sein soll, der Umgang mit Geld und die generelle Einstellung gegenüber Finanzen usw.

Wenn sich deine Vorstellungen in für ihn bedeutenden Bereichen maßgeblich unterscheiden, wirst du ihn nicht halten können (und vielleicht auch nicht wollen).



Er kann sich dich nicht als Mutter seiner Kinder vorstellen

Nach der Verliebtheitsphase stellen wir fest, wie ernst wir uns die Beziehung mit unserem Partner vorstellen können. Es ist nicht nur so – wie häufig diskutiert – dass wir nach dem perfekten Mann, der der Vater unser Kinder und der ‚Ernährer der Familie‘ sein soll, suchen. Es ist sehr wohl auch umgekehrt der Fall, dass ein Mann sich sicher sein Muss, seine Partnerin als Mutter seiner Kinder zu wollen.

Dazu gehört nicht nur Anziehung und Liebe, sondern tiefes Vertrauen, die Gewissheit, dass du loyal ihm gegenüber bist und auch, dass Treue (zumindest ist das in den meisten Beziehungen der Fall, wobei Ausnahmen die Regel bestätigen) nicht nur ein Wort für dich ist, sondern eine Bedeutung für dich hat.

Er hat eine Neue

Love is everywhere und niemand von uns ist davor gefeit sich in jemand anders zu verlieben. Die Frage ist immer nur, wie man(n) mit dieser Situation umgeht. Abstand von der Person nehmen, die gerade zu viel Raum in der Beziehung wegnimmt, ist die eine Möglichkeit. Schluss machen ist die andere.

Dieser Trennungsgrund ist aus meiner Sicht einer der schlimmsten, denn du kannst nichts daran ändern. Emotionen sind Emotionen, und die kannst du nicht beeinflussen. Erst recht nicht die Gefühle eines anderen Menschen.

Wenn du gerade in dieser schwierigen und schmerzhaften Situation feststeckst, schreib mir, ich kann dir helfen.

Er hat das Gefühl, dass er etwas verpasst hat

Häufig (nicht immer!), vor allem wenn Männer seit ihrer Teenagerzeit in einer Beziehung stecken, kommen sie an einen Punkt, an dem sie glauben, sie hätten etwas verpasst und sie müssten etwas nachholen.

Oftmals werden hier überstürzte Entscheidung getroffen, Beziehungen mit Zukunft beendet und viel kaputt gemacht. Es ist außerdem nicht selten, dass Männer ihre Ex zurück möchten, wenn sie feststellen, dass das ‚Nachholen‘ nicht wirklich spannend ist.

Leider kommt diese Einsicht meistens zu spät, um die Beziehung weiterführen zu können. Sei es, weil zu viel kaputt oder wir Frauen dann bereits darüber hinweg sind.

Er ist nicht bereit für eine neue Beziehung

Du hast einen Mann kennengelernt, der sich gerade erst getrennt hat und es trotzdem mit dir versuchen will? Hier kann ich dir nur raten, es langsam angehen zu lassen. Jeder Mensch sollte nach einer Trennung Zeit für sich haben.

Zwar verarbeiten Männer Liebeskummer anders, und es kann tendenziell sein, dass er bereit ist für eine Beziehung, aber die Gefahr, dass du nur der ‚Lückenbüßer‘ bist oder ihm nach geraumer Zeit auffällt, dass er noch nicht bereit ist für eine Beziehung, ist größer als bei einem Mann, der bereits längere Zeit Single und über seine Ex hinweg ist. Und damit sind wir auch schon beim nächsten Punkt:

Er hängt noch an seiner Ex

Männer versuchen ihren Trennungsschmerz häufig zu verdrängen. Eine beliebte Strategie ist, sich ‚einfach‘ eine  neue Frau an deren Seite zu suchen.

Sollte ihm während dieser Beziehung auffallen, dass ihm seine Ex noch mehr bedeutet als er möchte oder sie sogar einen Neuanfang mit ihm möchte, ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass er Schluss macht.

Er liebt dich nicht mehr

Gefühle können vergänglich sein. Wir alle können uns entlieben – langsam, unbewusst, schleichend. Zu viel Routine, zu wenig Empathie, zu wenig Interesse an dem anderen und zu wenig Wille in eine Beziehung zu investieren, können Gründe dafür sein.

Auch wenn es hart ist, wenn er dich nicht mehr liebt und keine romantischen Gefühle mehr für dich aufbringen kann, dann lieber ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende. Das klingt einfacher als es ist, das weiß ich. Aber auf lange Sicht ist es die bessere Option für dich.

Du willst ihn verändern und engst ihn ein

Wenn Männer eine Frau lieben, sind sie eigentlich sehr einfach glücklich zu machen. Sie brauchen Zuwendung, Aufmerksamkeit, Verständnis und Liebe – emotional und physisch.

Aber: Sie brauchen auch ihre Freiheit, ihre Hobbies, ihre Kumpels und ihr eigenes Leben. Wenn du ständig am Nörgeln bist, was dir alles nicht gefällt, womit du unzufrieden bist und was er an sich ändern muss, kann das der Anfang vom Ende sein.

Ich meine hier nicht das Eingehen von Kompromissen, das in jeder Beziehung zum Alltag gehören sollte, sondern das gezielte ‚ihn Umerziehen‘.

Du hast sein Vertrauen missbraucht

Hierzu muss ich, denke ich, nicht viel sagen. Unehrlichkeit, Lügen, Geheimnisse und Fremdgehen, sind für Männer genauso schlimm wie für uns Frauen. Wenn du sein Vertrauen missbraucht und ihn hintergangen hast, fällt es den meisten schwer, es wieder aufzubauen. Schluss machen scheint dann die einzige Alternative.

Wenn du gerade verlassen wurdest und eine schwere Zeit durchmachst, dann schreib mir, ich kann dir helfen!

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Foto: © Antonioguillem

Wie ist deine Erfahrung dazu? Wurdest du schon mal wegen eines anderen Grundes verlassen? 

 

 

Silvester: Was war, was sein wird & was du tun kannst, wenn du Single bist

Silvester: Was war, was sein wird & was du tun kannst, wenn du Single bist

Heute ist es wieder soweit, der Jahreswechsel steht an. Für die einen der Partytag des Jahres, für die anderen (so wie für mich) ein Tag, der absolut überwertet wird.

Aber egal wie wichtig oder unwichtig Silvester für dich ist: Heute Single zu sein, ist genauso bescheiden wie an Weihnachten alleine unter dem Baum zu sitzen – wenn nicht sogar schlimmer, denn kein Single (und erst recht nicht, wenn du gerade Liebeskummer hast) will die glückliche Paare sehen, die gemeinsam ins neue Jahr starten.

Was kannst du also tun, wenn du Single bist und bis jetzt noch nichts vor hast?

#1 Geh auf eine Singleparty

Ja, der Vorschlag klingt abgedroschen und irgendwie sagt immer jeder, dass Singleparties gar nicht gehen, denn der „Single-Stempel auf der Stirn“ sei unerträglich. Ich persönlich finde Veranstaltungen für Singles super, vor allem heute! Warum?

  • Du musst dir keine Gedanken machen, dass du die Einzige bist, die um Mitternacht niemand zum Umarmen hat.
  • Du hast eine große Auswahl an Männern, denen du zum Jahreswechsel in den Arm fallen und ein Bussi aufdrücken kannst – und das ganz ungeniert, ist ja schließlich Silvester.
  • Du lernst auf jeden Fall neue Leute kennen!
  • Ich würde dir empfehlen alleine zu gehen. Ja, das ist mutig und außergewöhnlich, aber so lernst du noch mehr Menschen kennen. Das ist nicht jedermanns Sache, aber ein Versuch ist es wert und es ist allemal besser als verheult alleine auf der Couch zu sitzen.



#2 Ruf deine beste Freundin an

Wenn du noch nicht soweit bist wieder unter Menschen zu sein, dann ruf deine beste Freundin, deinen besten Freund oder deine Schwester bzw. deinen Bruder an. Verbringe den Abend mit jemand, der dir am Herzen liegt und von dem du weißt, dass er/sie für dich da ist. Und wenn du einen Durchhänger hast, dann trink ein Gläschen Sekt. Das hilft dir nicht über deinen Liebeskummer hinweg, aber sich zu verkriechen hilft auch nicht. Der Sekt hebt wenigstens deine Stimmung ein bisschen.

Ja, ich weiß, dass du an deinen Ex denken musst und was er wohl macht und mit wem er wohl feiert. Aber versuche den Abend für dich zu genießen, denn du hast morgen noch genug Zeit dir den Kopf zu zerbrechen. Wenn du permanent an ihn denkst, verdirbst du nicht ihm das Silvester, sondern dir selbst. Versuche das Beste daraus zu machen und stoß auf ein erfüllendes 2018 an!

#3 Feier mit dem wundervollsten Menschen der Welt – dir selbst!

Wenn du schon über deinen Ex hinweg bist und eigentlich auch keine richtige Lust hast, Party zu machen und dich inmitten von Silvesterknallern ‚ins neue Jahr zu retten‘, dann feiere doch einfach mit dir selbst.

Ja, der Gedanke ist vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig, aber warum eigentlich nicht? Mach dir einen gemütlichen Wellnessabend zu Hause und lass das alte Jahr ruhig ausklingen und das neue besinnlich beginnen. Lass deine Gedanken schweifen, über das Vergangene im Jahr 2017 und über das was da kommen soll und was du dir wünschst in 2018. Schreib es auf und bleib den Abend bei dir selbst und deinen Träumen.

Vergiss nicht: Egal was du machst an Silvester, deine Situation wird sich heute, an diesem einen Abend nicht grundlegend verändern. Du kannst den Abend mit negativen Gedanken füllen und dein 2018 sehr angestrengt beginnen. Oder du kannst dich dafür entscheiden, dass du positiv denkst (ja, das verlangt dir ein bisschen etwas ab) und deinen Silvesterabend genießt. Es ist deine bewusste Entscheidung.

Jahresrückblick 2017 – wofür bist du dankbar?

Wahrscheinlich war 2017 nicht dein bestes Jahr. Vielleicht bist du verlassen worden, hast verlassen oder hast ein Jahr als unfreiwilliger Single verbracht. Und trotzdem: Bei allem was passiert ist, egal ob gut oder schlecht, gibt es etwas um dankbar dafür zu sein. Das klingt im ersten Moment vielleicht etwas seltsam, aber wir können aus allem etwas lernen. Lass dein Jahr einfach mal Revue passieren und beantworte dir mal die folgenden Fragen:

  • Was hat mich 2017 glücklich gemacht?
  • Was hat mich 2017 unglücklich gemacht?
  • Was hätte ich anders machen sollen?
  • Was habe ich gut und genau richtig gemacht?
  • Wer war immer für mich da?
  • Für wen war ich immer da?
  • Wem sollte ich danken?
  • Bei wem sollte ich mich vielleicht entschuldigen?
  • Was habe ich erreicht (beruflich, mit einem Hobby, usw.)?
  • Welche Ziele, die ich mir für das Jahr gesteckt hatte, habe ich erreicht und welche nicht? Warum?

Jahresausblick 2018 – was wünschst du dir?

Ich wünsche dir von Herzen, dass dein 2018 ein sensationelles Jahr wird! Vor allem wünsche ich dir, dass du deinen Liebeskummer verarbeiten und über dein Ex hinwegkommen und wieder glücklich werden kannst! Ich bin mir sicher, dass du dir das selbst auch wünschst, aber: Welche Wünsche, Träume und Ziele hast du noch?

  • Was wünschst du dir für die Liebe?
  • Was wünschst du dir für deine Selbstliebe?
  • Was wünschst du dir für deine Sexualität?
  • Möchtest du dich beruflich verändern? Wie?
  • Möchtest du umziehen und von vorne beginnen? Wohin?
  • Möchtest du ein neues Hobby beginnen? Welches?
  • Möchtest du etwas Neues lernen? Was?

Setz dich hin mit Zettel und Stift. Mach zwei Spalten: In die linke kommt das Vergangene 2017 und in die rechte deine Ziele und Träume für 2018. Nimm dir die Zeit für dich, geh in dich und hör in dich hinein was in dir vorgeht.

Egal wie schlecht es dir geht, sieh den Jahreswechsel als Abschluss des Alten und den Beginn von etwas Neuem. Ich weiß, dass das alles nicht so einfach ist wie ich es hier tippe, aber ich möchte dich dazu ermutigen das Beste daraus zu machen und dich bewusst dafür zu entscheiden, deinen Abend zu genießen und das Gute im Neujahr zu sehen.

Danke!

An der Stelle möchte ich mich ganz ganz herzlich bei dir bedanken! Dafür, dass du meinen Blog liest, kommentierst, mir bei Facebook folgst und mir vertraust! Mein Ziel war und ist es, so vielen Frauen wie möglich von Herzen zu helfen und ohne dich wäre Dating Rocks nicht möglich! DANKESCHÖN <3

Ich wünsche dir einen guten Rutsch, einen wundervollen Abend und natürlich von Herzen das Allerbeste für dein persönliches Jahr 2018! <3

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Foto: ©Maxborovkov

Hast du noch andere Vorschläge für den Silvesterabend, die spontan umzusetzen?

Single in der Weihnachtszeit: Konkrete und umsetzbare Tipps wie du deine Weihnachtszeit gestalten kannst

Single in der Weihnachtszeit: Konkrete und umsetzbare Tipps wie du deine Weihnachtszeit gestalten kannst

Ich weiß, dass die Weihnachtszeit sehr herausfordernd ist, wenn du gerade in Trennung lebst, aber ich möchte dir heute ein paar konkrete Gedankenanstöße geben, was du tun kannst, um dir ein paar schöne Stunden zu machen.

#1 Verbringe Zeit mit den Menschen, die du vernachlässigt hast

Wir alle kennen das: Wenn wir in einer Beziehung sind, dann investieren wir die meiste Zeit in unseren Partner. Ganz besonders am Anfang unserer Partnerschaft. Nicht selten vernachlässigen wir die Menschen, die uns auch in der Zeit begleitet haben, in der wir Single sind. Ruf die Person(en) an und lade sie auf einen Glühwein ein. Lass alte Zeiten aufleben und schau wie sich deren Leben entwickelt hat. Auch wenn du vielleicht deinen inneren Schweinehund dazu überwinden musst oder denkst „Ach, das ist doch schon viel zu lange her“ – mach es! Du wirst überrascht sein wie sehr sich dein Gegenüber freuen wird!

#2 Nimm dir Zeit für dich selbst und übe dich in Achtsamkeit

Das ganze Jahr sind wir geplagt von der Arbeit, von Stress und haben kaum so viel Zeit wie in der Weihnachtszeit, um uns zu besinnen. Zu besinnen? Ja, besinne dich auf dich selbst und nimm dir Zeit für dich. Setz dich hin und meditiere, horche in dich hinein und schau was passiert.

Wann warst du das letzte Mal spazieren und hast deine Umwelt bewusst wahrgenommen? Such dir einen Ort, an dem es dir besonders gut gefällt – ein Wald, ein See oder wo du es sonst schön findest. Geh spazieren und nimm deine Umwelt mit allen Sinnen wahr: Den Geruch, die Temperatur, die Schönheit der Natur, die Klänge, usw. Erschaffe dir einen intensiven Moment, in der du eins bist mit dem was dich umgibt. Du wirst nicht nur spüren wie entspannend das ist, sondern auch, dass du dankbar dafür sein wirst. Probier’s aus!

#3 Nimm dir einen ganzen Tag für dich und koche

„Einen ganzen Tag zum Kochen? Wie bitte?“ denkst du jetzt vielleicht. Aber ja, genau das meine ich. Gutes Essen hebt unsere Laune und die meisten von uns machen sich über das Jahr recht wenig Gedanken darum, was sie essen.

Also: Setz dich morgens hin und überleg dir mit was du deinen Gaumen verwöhnen möchtest – Vorspeise, Hauptspeise, Nachspeise. Zelebriere es förmlich! Mach dir einen Einkaufszettel, schlendere gemütlich durch den Supermarkt und nimm dir zu Hause die Zeit dein Lieblingsessen bei Weihnachtsmusik zuzubereiten.

Wenn du möchtest, kannst du natürlich auch deine beste Freundin zum Dinner einladen. Aber die Zeit davor würde ich an deiner Stelle alleine verbringen. Und das kann trotz Weihnachtsstress in den Supermärkten sogar entspannend sein, wenn du dich nicht stressen lässt. Wie du das schaffst? Indem du dir bewusst den ganzen Tag nur dafür reservierst und weißt, dass du genug Zeit hast und dich nicht der typischen Hektik der Weihnachtszeit anschließen musst.



#4 Gib deiner Trauer einen Zeitrahmen

Klar, wenn du gerade Liebeskummer hast, übermannen dich deine Emotionen immer und immer wieder. Das weiß ich. So einfach wie das klingt, aber jetzt im Moment kannst du die Situation nicht ändern, auch wenn es das ist, was du dir am sehnlichsten wünschst.

Diese Gefühle darfst du auch auf keinen Fall wegschieben, sondern musst sie zulassen – aber (und das gilt nicht nur für die Weihnachtszeit): Mach es bewusst! Setz dir selbst einen Zeitrahmen von 30 Minuten bis max. einer Stunde und lass alles raus: Weine, schreie, sei wütend, sei enttäuscht. Geh nach dieser Zeit vor einen Spiegel und sag dir selbst:

„Okay [dein Name]. Ja, dieses Jahr Weihnachten ist nicht so wie du es dir gewünscht hast, aber es heißt nicht, dass deshalb automatisch alles schlecht ist. Du hast jetzt die Wahl deine Weihnachtszeit von deinem Liebeskummer kaputt machen zu lassen oder du kannst versuchen dir schöne Momente zu erschaffen und das Beste daraus zu machen. Ich entscheide mich dafür das Beste daraus zu machen und halte mir vor Augen, dass es nächstes Jahr besser ist.“

#5 Mach etwas Sinnvolles mit deiner Zeit

Hast du gewusst, dass Volkshochschulen besondere Kurse zur Weihnachtszeit anbieten? Ja, ich weiß, dass das nicht jedermanns Sache ist, aber wenn du die Weihnachtszeit eigentlich liebst, dann hast du vielleicht auch Spaß daran zu lernen wie man Geschenke kreativ einpacken kann oder wie du Weihnachtsdekoration ganz einfach selbst basteln kannst. Ja, vielleicht nutzt dir das dieses Jahr nicht mehr ganz so viel, aber nächstes Jahr! Und wenn du nächstes Jahr wieder in einer Partnerschaft lebst, dann schwindet die Wahrscheinlichkeit, dass du an so einem Kurs teilnimmst, oder? Also, wenn dann jetzt :)

#6 Lerne andere Singles kennen

Du bist nicht die Einzige, die an Weihnachten alleine ist. Es gibt zahlreiche andere Männer und Frauen, die dieses Jahr auch alleine unter dem Weihnachtsbaum sitzen. Hast du schon mal Online Dating ausprobiert? Dezember und Januar sind die Hochsaison für Neuanmeldungen! Du hast also gute Chancen dort jemanden kennenzulernen.

Außerdem gibt es gerade um Weihnachten und Silvester unzählige Veranstaltungen für Singles. Ja, ich hatte auch immer Vorurteile und das Denken „dann kann ich mir gleich einen Ich-bin-alleine-Stempel auf dir Stirn machen“. Aber ich kann dir aus Erfahrung sagen: Wenn du noch nie auf so einer Veranstaltung warst, dann solltest du es zumindest ausprobieren. Es kann sehr unterhaltsam sein! Und: Du hast nichts zu verlieren. Das Schlimmste, was passieren kann, ist dass du wieder alleine nach Hause gehst und niemanden kennengelernt hast. Das Beste, was passieren kann, ist dass du eine nette Bekanntschaft gemacht hast, aus der sich vielleicht mehr ergeben kann.

#7 Verreise oder nimm dir zumindest eine Auszeit

Klar kann ich dir hier empfehlen mit deiner besten Freundin nach New York zum Weihnachtsshopping zu gehen, aber die Wenigsten können sich das mal eben so zwischendurch leisten oder bekommen überhaupt keinen Urlaub dafür.

Also was tun? Wie wäre es mit einem Wochenende Wellness in der Therme? Recherchiere und schau was es in deiner Nähe an Angeboten gibt. Oftmals bekommst du Last Minute Pakete mit Übernachtung, Frühstück, Massagen und Eintritt in die Therme. Nimm dir zwei Tage Zeit und ein gutes Buch und lass einfach deine Seele baumeln. Die meisten Sorgen und Probleme, die du gerade hast, kannst du nicht von heute von auf morgen lösen. Versuche zwei Tage Abstand davon zu gewinnen und lass es dir einfach gut gehen! Du kannst auch einfach mal hier oder hier vorbeischauen.

#8 Plane dein 2018

Pläne zu schmieden hilft uns nicht nur einen klaren Blick für unsere Ziele zu bekommen, sondern es macht auch Spaß! Kauf dir einen Terminkalender (am besten einen sehr schönen, denn du siehst ihn das ganze Jahr!) und mach dir Gedanken, was dir ganz besonders wichtig ist für dein 2018. Wann und wie oft willst du Urlaub machen? Wo soll es hingehen? Wann hast du Pflichttermine, an die du denken musst? Wann besuchst du deinen Eltern? Was machst du an Pfingsten? Für wann musst du Urlaub einreichen, um die Brückentage am besten zu nutzen? Was würdest du gerne an deinem Geburtstag machen? Was steht beruflich an? Und so weiter…schau dir das Jahr an und freue dich auf das was ansteht! Auch wenn du vielleicht weißt, dass du im kommenden Jahr noch von Liebeskummer begleitet werden wirst, versuch das Positive darin zu sehen, denn du wirst daran wachsen! Everything happens for a reason, glaub mir! <3

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Welche Tipps hast du noch, um dir die Weihnachtszeit als Single alleine schön zu machen?

Foto: © dmitryzubarev

Einsamkeit in der Weihnachtszeit. Wie du dein erstes Weihnachten ohne deinen Ex überstehst

Einsamkeit in der Weihnachtszeit. Wie du dein erstes Weihnachten ohne deinen Ex überstehst

Vergangenen Sonntag war der 1. Advent und die ersten Weihnachtsmärkte wurden eröffnet. Weihnachtsmusik, Glühwein, sinnliche Stimmung, romantische Atmosphäre – und überall Pärchen! Ja, ich weiß wie besonders schlimm das ist, wenn du gerade Liebeskummer hast und dir eigentlich nichts mehr wünschst als die Zeit zurückzudrehen und die Weihnachtszeit wieder mit deinem Ex zusammen zu verbringen.

Weihnachten ist nicht nur die Zeit des Jahres, in der uns die Einsamkeit am meisten quält, es ist auch die, in der sich die meisten Paare trennen. Die meisten Paare, die bereits vorher Probleme hatten, halten dem Weihnachts- und Familienstress einfach nicht stand. Ich finde das auch erstaunlich, aber statistisch gesehen, ist es tatsächlich so, dass Weihnachten (neben der Osterzeit und nach dem Sommerurlaub) zu den Jahreszeiten gehört, in denen die meisten Trennungen stattfinden.

Bis hierher also: Du bist nicht alleine! Es gibt zahlreiche Menschen, die dieses Jahr das Fest der Liebe mit gebrochenem Herzen überstehen müssen.

Da mein erstes Weihnachtsfest ohne meinen Ex ein absolutes Drama und ein Desaster war, hier ein paar Tipps, die ich selbst sehr viel früher hätte beherzigen sollen, denn sie helfen tatsächlich!

1. Triff auf keinen Fall deinen Ex

Das Schlimmste, das du tun kannst, ist ihn zu treffen, vor allem am Heiligabend. Und wenn er eine Neue hat (wie in meinem Fall), dann geh am besten gleich noch mehr auf Abstand als du ohnehin schon tust (oder tun solltest). Konzentriere dich auf dich und geh somit Fragen aus dem Weg wie: Ob er an mich denkt? Ob er unser gemeinsames Weihnachtsfest vermisst? Ob seine Neue schon bei seinen Eltern eingeladen ist? Ob ihm ihr Geschenk besser gefällt als meins?

Es ist nicht wichtig (auch wenn du denkst, dass es das ist) und ruiniert nur dein Weihnachtsfest. Wenn es also irgendwie geht, dann vermeide auf jeden Fall Orte, an denen du ihm begegnen könntest.

2. Was ist Weihnachten eigentlich?!

Weihnachten ist das Fest der Liebe, das wird uns überall unter die Nase gerieben. Aber seien wir doch mal ehrlich: Wenn du nicht streng religiös bist, dann ist Weihnachten eine Aneinanderreihung von drei Feiertagen, an denen wir mit unserer Familie und unseren Freunden essen und komatöse Gespräche führen, weil wir versuchen die Unmengen an Nahrung zu verdauen.

Ja klar vermisst du deinen Ex, und das weiß ich auch. Aber versuche Weihnachten dieses Jahr nicht so „aufzubauschen“ und triff dich mit Freunden, sei gut zu dir selbst und halte dir vor Augen, dass es nächstes Jahr wieder anders aussieht. Ich weiß, dass es nicht die schönste Zeit deines Lebens ist, aber sie geht vorbei, halte dich an dem Gedanken fest.

3. Nächstenliebe hilft dir dein Herz zu erwärmen

Wenn du dich gar nicht ablenken kannst und dich furchtbar einsam und traurig fühlst, dann rate ich dir: Engagiere dich für ein soziales Projekt!

Ja, geh zur Tafel und frage, ob du aushelfen kannst. Menschen, die mit dem Allerwenigsten in ihrem Leben auskommen müssen, zu helfen, ist nicht nur eine Herzenstat, sie bringt dir auch die Liebe und das Mitgefühl entgegen, das du so bitterlich vermisst. Denn diese Menschen werden dir zeigen wie dankbar sie dir sind, dass du dein Fest für sie hinten anstellst. Glaub mir.

Schlag den Rat nicht einfach in den Wind, so nach dem Motto „Ach, was will die denn?“ Denke ernsthaft darüber nach.



4. Sei dankbar!

Klingt erstmal wie ein Schlag ins Gesicht, oder? Aber hast du dir tatsächlich mal vor Augen geführt wie reich dein Leben ist?

Ja, du hast Liebeskummer, es ist nicht dein schönstes Weihnachtsfest aller Zeiten, aber: Es gibt so viele Menschen, die bedeutend weniger haben als du. Es gibt vor allem Menschen, die Kummer und Sorgen haben, von denen sie nicht mal wissen, ob sie überhaupt irgendwann wieder vergehen werden. Dein Liebeskummer ist nicht von Dauer, nächstes Jahr wird es schon ganz anders aussehen und das verspreche ich dir.

Am besten du schreibst dir auf für was du dankbar bist, jetzt gerade in diesem Moment. Dann hast du es schwarz auf weiß vor dir und wirst sehen wie reich du bist, trotz Liebeskummer.

5. Verreise!

Wenn dir irgendwie alles zu viel ist, dann verreise! Und wenn du keine Begleitung findest, dann geh alleine. Es gibt so viele Menschen, die auch dieses Jahr Weihnachten etwas einsamer und unglücklicher verbringen als sonst. Du bist nicht alleine! Recherchiere im Internet und gönne dir dein eigenes Weihnachtsgeschenk.

6. Beschenke den wichtigsten Menschen in deinem Leben

Und ganz klar: Kauf dir etwas, das du schon immer wolltest! Du sparst das Geld, das du normalerweise in deinen Partner investieren würdest und kannst dir damit selbst einen Wunsch erfüllen. Und wenn es dein Geldbeutel zulässt, dann schlag noch was oben drauf und lass es dir richtig gut gehen! Wenn du dir etwas ganz Besonderes und gleichzeitig Nützliches schenken möchtest, dann solltest du darüber nachdenken.

7. Liebe dich selbst!

Du weißt, ich predige Selbstliebe immer und immer wieder – ganz einfach weil sie so wichtig ist!

Mangelnde Selbstliebe und unverarbeitete emotionale Wunden aus unserer Kindheit führen zu dem unerträglichen Schmerz, den wir fühlen, wenn wir Liebeskummer haben. Diesen Schmerz kannst du extrem verkürzen, wenn du lernst dich selbst zu lieben!

Dabei hilft dir mein Online Video Mentoring Programm: Überwinde deinen Liebeskummer. Wie du dein Herz heilst und deine Vergangenheit loslässt.

Vor allem wir Frauen haben nach einer Trennung nicht nur mit Liebeskummer zu kämpfen, sondern mit einem geringen Selbstwertgefühl. Deshalb habe ich mich für einen holistischen Ansatz entschieden:

Der Kurs verbindet Strategien zur Verarbeitung von Liebeskummer und zeigt Wege auf, um die Ursache des geringen Selbstwertgefühls zu beheben. Das Ziel besteht darin, Liebeskummer zu verarbeiten, zu lernen dich selbst zu lieben und auch alleine glücklich zu sein – und somit Raum für deinen idealen Partner zu schaffen.

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Hast du noch einen weiteren Tipp wie du die Weihnachtszeit ohne deinen Ex überstehst? Dann teile ihn gerne mit uns im Kommentarfeld :)

Sex mit dem Ex? Bitte nicht.  Der erste Sex nach der Trennung

Sex mit dem Ex? Bitte nicht. Der erste Sex nach der Trennung

Das heutige Thema ist so individuell wie fast kein anderes: Der erste Sex nach der Trennung. Wann ist der richtige Zeitpunkt? Wo finde ich den richtigen Partner? Wie schütze ich mein Herz?

Grundlegend gilt: Kein Sex mit dem Ex!

Egal wie sehr du dir deinen Ex zurück wünschst, und ihn nochmal spüren möchtest: Schlaf nicht mit ihm! Abschiedssex ist das schlimmste, das du deinem Herzen antun kannst. Zu wissen, dass das das letzte Mal ist, wird dir nicht nur den Spaß am Sex nehmen, es wird wehtun, weil du die gemeinsamen Jahre Revue passieren lassen wirst – auch wenn du das nicht möchtest und denkst, dass du das kannst. Wir Frauen sind einfach so veranlagt. Emotionen sind in solchen Momenten unser größter Feind.

Wann ist der richtige Zeitpunkt, um mit einem anderen Mann zu schlafen?

Pauschal würde ich sagen: Wenn du 100 Prozent davon überzeugt bist, dass es richtig ist und wenn es sich für dich richtig anfühlt. Wann genau das ist, das hängt ganz von dir selbst ab. Das kann nach wenigen Wochen sein, es kann aber auch mehrere Monate dauern.

Was uns ganz klar von Männern unterscheidet, ist dass wir – egal ob One Night Stand, Affäre oder Beziehung – dem Mann auf eine gewisse Art und Weise vertrauen müssen. Die Art des Vertrauens unterscheidet sich natürlich stark zwischen ONS und Beziehung, das Essenzielle bleibt aber das Gleiche.

Warum? Weil der Mann beim Sex in unseren Körper eindringt. Das mag zunächst apart klingen, aber hast du mal darüber nachgedacht? Wenn wir mit einem Mann schlafen, erlauben wir ihm uns innerlich zu berühren – physisch und geistig. Jemanden so nahe an bzw. in uns zu lassen, erfordert ein hohes Maß an Vertrauen.

Wenn du dich also noch nicht bereit fühlst nach deiner Beziehung mit einem Mann zu schlafen, dann mach es nicht. 

Ich kenne einige Frauen von denen ich dann gehört habe:

  • „Naja, aber irgendwie hat jeder Sex, dann muss ich auch.“
  • „Sex gehört doch dazu, irgendwie fühl ich mich als müsste ich das tun.“
  • „Ich fühl mich unwohl und will das eigentlich nicht, aber wahrscheinlich wird der Sex besser mit der Zeit.“
  • „Aber wenn ich nicht mit ihm geschlafen hätte, dann wäre er nicht mehr mit mir ausgegangen.“

Das ist totaler Quatsch. Sex ist keine Pflichtveranstaltung! Er soll dir Spaß machen und dich erfüllen!

Affären, Lückenbüßer und One Night Stands 

Viele sagen, man sollte sich auf keinen Fall in eine Affäre stürzen, denn dann wird alles noch schlimmer. Ich habe genau das gemacht, und für mich war es das Beste, das mir passieren konnte. Nur sechs Wochen nach unserer Trennung habe ich begonnen regelmäßig mit einem Mann zu schlafen – mit einem Mann, der heute einer meiner besten Freunde ist.

Elementar bei einer Affäre ist, dass du von Anfang an mit offenen Karten spielst!

Du würdest nicht wollen, dass dich jemand ausnutzt, also solltest du es auch nicht mit jemand anderem tun. Sei von Anfang an ehrlich und sag, dass du dich gerade in einer Trennung befindest und nicht mehr geben kannst und willst als ein sexuelles Verhältnis.

Vermeide es falsche Erwartungen bei deinem Gegenüber zu wecken, denn das wird dich in mehr Schwierigkeiten bringen als dir lieb ist. Und dir im Endeffekt wieder wehtun. Wie sagt man so schön: Ehrlichkeit währt am längsten.

Und nur durch Ehrlichkeit ist es möglich, dass ich meine Affäre heute zu einen meiner besten Freunde zählen darf, denn Offenheit und Respekt im gegenseitigen Umgang war uns beiden immer wichtig. Dass das nicht die Regel ist, ist mir bewusst. Aber an diesem Beispiel kannst du sehen, dass es auch gut sein kann eine Affäre zu haben – zumindest, wenn du auf Verständnis seinerseits stößt.

Nur der Vollständigkeit halber: Eine Affäre mit deinem Ex funktioniert nicht! Das fällt – genau wie der Abschiedssex – unter Sex mit dem Ex. Ihr hattet eine emotionale Beziehung! Die auf eine rein physische herunterzufahren, ist (aus meiner Sicht) vor allem als Frau schlicht unmöglich.

Und weil Ehrlichkeit so grundlegend ist, würde ich dir von einem Lückenbüßer abraten! Es ist schlichtweg unfair mit jemandem auszugehen und/oder zu schlafen, um über den Ex hinwegzukommen – und es wird auch nicht funktionieren. Das möchtest du nicht und das möchte auch kein anderer.

One Night Stands sind so eine Sache. Die meisten Frauen können keine ONS haben, dafür sind wir in den meisten Fällen emotional nicht gemacht. In den meisten Fällen wohl bemerkt, denn es gibt durchaus Frauen, die zwischen Sex und Emotionen unterscheiden können. Dann allerdings auch nur, wenn sie frei sind und nicht mitten in einer Trennung stecken.

Denn was suchen wir denn, wenn wir verlassen wurden? Schutz, Sicherheit, Geborgenheit. Wir sind emotionale Krüppel und wollen nichts mehr als einen Mann, der uns das gibt, was uns unser Ex gegeben hat. Und auch wenn wir das nicht fühlen wollen, passiert es doch unterbewusst.

Wir lernen einen Mann kennen, der ist lieb, einfühlsam und hört zu. Und am nächsten Morgen wachst du auf und die Realität holt dich ein.

Er wollte nur Sex? Im Normalfall wäre dir das wahrscheinlich klar gewesen, aber dein Verlangen nach der gewohnten Sicherheit und Geborgenheit fehlt dir (oft) so sehr, dass du alle Anzeichen von ‚er will nur mit mir schlafen‘ missachtest und am nächsten Morgen auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt wirst.

Ich persönlich glaube, dass ONS – vor allem in der Trennungsphase – sehr schmerzhaft und auch nicht erfüllend sind. Das wonach wir suchen, kann uns keine Nacht mit einem ‚beliebigen‘ Mann geben.

Wenn du aus rein physischer Sicht sexuelle Befriedigung suchst, dann masturbiere. Nicht nur, dass du dich danach ausgeglichener fühlst, du lernst auch deinen Körper besser kennen und das wiederum hilft dir herauszufinden was deine Bedürfnisse sind.

Was will ich dir mit dem Artikel sagen? 

  • Kein Sex mit dem Ex!
  • Vermeide One Night Stands, sie tun deinem Herzen nicht gut.
  • Sei offen und ehrlich, wenn du eine Affäre möchtest.
  • Sex ist wundervoll – solange du bereit dazu bist.
  • Setz dich nicht unter Druck, weil ‚doch jeder Sex hat‘.
  • Schlaf nicht mit ihm, um ihm zu gefallen!
  • Masturbiere und lerne dich selbst kennen bis dazu bereit bist deine Sexualität wieder mit jemandem zu teilen.

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Foto: © konradbak

Welche Erfahrungen hast du mit Affären und One Night Stands? Kannst du Positives berichten? 

 

Wie du loslassen und verzeihen lernst – Praktiken, die dir dabei helfen

Wie du loslassen und verzeihen lernst – Praktiken, die dir dabei helfen

Ein Gastbeitrag von Michaela Walter.

Du fühlst dich einsam, verlassen, hilflos, verletzt und unglaublich leer? Du möchtest gerne loslassen und verzeihen, aber es klappt einfach nicht?

Im Kopf dreht ein Gedanke eine ständige Schleife: WARUM?

Und du suchst Antworten darauf. Diese verzweifelten Versuche führen dich in die Wut, vielleicht sogar in den Hass, ins Selbstmitleid, den Mangel, in die Verzweiflung und in den Minderwert.

Sie führen selten jedoch zu dir selbst und meistens auch nicht heraus aus deiner Trauer.

Wenn deine Seele Trauer trägt, dann wehen alle Fahnen nur noch auf Halbmast. Im Herzen weht nicht mal mehr ein laues Lüftchen. Du traust dir selbst nicht mehr. Das Gedankenkarussell dreht sich ununterbrochen und bestimmt dich und dein Handeln ganz und gar.

Dein Selbstwertgefühl schrumpft auf Erbsengröße und dein Geisteszustand nimmt erbärmliche Formen an.

So lange du jedoch festhältst, besteht die Quelle deines Leidens weiter.

Diese Geschichte, die vielleicht längst beendet war und nur du hast es nicht mitbekommen. Du wolltest es vielleicht einfach nicht wahrhaben. Vielleicht war es auch nie eine Geschichte und nur du hast sie zu einer gemacht.

Wie oft haften wir an Menschen und Beziehungen, wollen dass sie bleiben, auch wenn wir als eine der Hauptpersonen in dieser Geschichte todunglücklich sind und leiden? Wir laufen irgendwelchen Idealzuständen hinterher, die es bei neutraler Betrachtung einfach nicht mehr gibt.

Das Warum wird größer und größer, dabei willst du nur dein Leben zurückhaben.

Wie aber kommst du weiter, wie kannst du aus dieser Gedankenschleife ausbrechen?

Loslassen und verzeihen, sind die Schlüssel dazu.

Wir haben ihn alle schon gehört, diesen wunderbaren Ratschlag: Du musst loslassen, dann wird alles gut.

„Loslassen, du brauchst nur loslassen, Michaela.“ Na, das ist mal ein super Tipp. Das war mein erster Gedanke. Dieser Ratschlag ist besonders wertvoll, wenn du gerade so richtig fertig bist.

Ich habe nach 24 gemeinsamen Jahren, zwei Kindern und 20 Jahren Ehe, eben diese beendet.  Ich selber habe einen langen Anlauf gebraucht, um zu der Entscheidung zu kommen, mich von meinem Mann zu trennen.

Ich hatte Angst davor zu gehen. Ich wollte diese Ehe aufrechterhalten, koste es was es wolle. So habe ich gelitten, mich gequält und bin tief in mir versunken. In dieser Zeit habe ich eine RIESEN Mauer um mein Herz gebaut.

The show must go on!

Im Oktober 2013 habe ich dann den Mut gehabt zu sagen, dass ich nicht mehr kann. Natürlich hat er mich nicht verstanden, es gab viele Vorwürfe, verzweifelte Versuche seinerseits und unendlich viele Verletzungen, ganz sicher für uns beide.

Ich bin nach meinem Auszug und somit der offiziellen Trennung total abgeschmiert, habe eine Woche im Bett gelegen und die Decke angestarrt. Hätte es nicht meine Tochter gegeben, damals 18 und im Abistress, ich wäre wahrscheinlich erst einmal für ein paar Monate versumpft.

Ich habe alle Phasen von Wut, Hass über Selbstmitleid und Mangel bis hin zu großer Traurigkeit und großem Minderwert sehr intensiv erlebt. Es gab immer wieder viele Schritte zurück. Aber: Ich habe es geschafft! Ich bin heute sehr stolz auf mich. Simone beschreibt dies wunderbar in ihrem Artikel über die 4 Phasen einer Trennung.

Klar habe ich mich in dieser Zeit oft gefragt, wie kommst du da raus, wie geht es weiter?

Da war immer wieder dieses Loslassen. Okay, aber was bedeutet das für mich und wie soll ich etwas loslassen, wenn mir lieber zum Töten zumute wäre?

Loslassen, als ginge es darum etwas Unangenehmes wegzuschmeißen, es zu entsorgen, einfach beiseite zu schieben, damit du nichts mehr damit zu tun hast, ist es das?

Leider funktioniert das eben nicht so einfach mit dem Loslassen, denn je mehr du dich auf das konzentrierst, was du loswerden willst, umso größer machst du es und es scheint schier unmöglich zu sein, dass es sich verabschiedet.

Für mich ist Loslassen ein Prozess, der aus drei Schritten besteht. Ich zeige dir hier welche das aus meiner Sicht sind:

Der Anfang vom Loslassen: Ankommen lassen

Es geht beim Loslassen nie darum, Gefühle oder Erlebtes zu verdrängen, sondern vielmehr darum, diese Gefühle einzuladen und sie anzunehmen, statt davor wegzulaufen.

Das bedeutet, das Weglaufen, oder massive Ablenkungsmanöver, das Problem nur überlagern, aber ganz sicher niemals lösen werden. Von mir aus nimm dir auch dafür die Zeit, aber du solltest im Auge behalten, dass dies niemals die Lösung ist.

Ich empfehle dir also mit dem Gegenteil zu beginnen. Lade dein Thema, welches auch immer es ist, zu dir ein. Ganz bewusst. Erlaube ihm sich Raum zu nehmen, es darf da sein, sich fühlen lassen, mit allem was es bei sich trägt.

Wehre dich nicht dagegen, sondern nimm es ganz bewusst wahr, mit all seinen Gefühlen, die es in dir auslöst. Das ist ein Teil von dir, aber das bist nicht du.

Der zweite Schritt: Seinlassen

Ich weiß, wenn du noch sehr verletzt bist, dann ist das gar nicht so leicht. Dennoch empfehle ich dir dein Thema nicht zu bewerten.

Gefühle sind dann erst gut, oder schlecht, wenn wir sie dazu machen.

Es geht vielmehr darum, dass du es einfach sein lässt, schaust und zuhörst:

  • Was hat es dir zu sagen? Bringe dich in die Position der Beobachterin und beobachte dich selber, jedoch bewerte NICHT.
  • Verändert sich etwas, wenn du es einfach nur da sein lässt?
  • Siehst du die Grenze dieses Themas?
  • Gibt es einen anderen Weg damit umzugehen?

Auch wenn es jetzt sofort keine Lösung dafür gibt, dann hast du vielleicht doch die Möglichkeit ihm einen anderen Platz in deiner Gedankenwelt zuzuweisen. Einen Platz, an dem dieses Thema nicht ständig deine ganzen Gedanken einnimmt. Schaffe dir damit Raum, wieder durchzuatmen, Energie zu tanken und dich Stück für Stück wieder selbst zu entdecken.

Manchmal will dieses Thema auch einfach nur erkannt werden und du kannst ihm Sicherheit geben, indem du ihm sagst, dass du dich zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal mit ihm beschäftigst.

Man muss nicht immer über den Berg klettern, man kann auch neue Wege finden und darum herum gehen. Gerade bei diesem zweiten Schritt des Seinlassens, geht es nicht darum alles bis ins Detail aufzudröseln.

Mache aus dem Riesen, ein Ding auf Augenhöhe. Erlaube dir all deine Gefühle zu deinem Thema, aber erkenne, dass das nicht du bist. Es ist vielmehr ein vorübergehender Zustand, der dir hilft dich weiterzuentwickeln.

Der dir zeigt, was du nicht bist und wer du wirklich bist: Eine wundervolle Frau, liebenswert und einmalig.

Der dritte Schritt: Loslassen

Es hört sich vielleicht seltsam an, aber manchmal wollen bestimmte Dinge einfach nur deine Aufmerksamkeit. Erkenne die verschiedenen Gefühle, Gedanken und Handlungen, als etwas, das sich dir mitteilen will. Sie wollen beobachtet und beachtet werden, dann sind sie bereit sich von dir zu lösen.

So ist also das Loslassen gar keine aktive Handlung, sondern vielmehr ein sich bewusstmachen, eine Erlaubnis, die du dir selber gibst, dein Thema freizulassen.

Das alles ist ein Prozess, der Zeit braucht und eben nicht von heute auf morgen funktioniert. Bei so großen Themen, wie einer Trennung zum Beispiel, werden wir ja mit so vielen unterschiedlichen Gefühlen und oft eben auch Verletzungen konfrontiert, dass man am besten beginnt, diese häppchenweise kleiner zu machen.

Mache es in deinem Tempo. Es kann immer mal wieder auch Schritte zurück geben, aber mit jeder Erlaubnis, die du dir selber gibst, dass du eben diese Gefühle haben darfst, verlieren sie ihren Schrecken.

Aus diesem angsteinflößendem Riesen, „Ich bin verlassen worden“, oder „Ich verlasse“, kann ich mit der Zeit kein freundliches Wesen machen, zumindest aber etwas Neutrales.

So bedeutet für mich also Loslassen, sich befreien.

 

Kommen wir zu dem zweiten Schlüssel, dem Verzeihen.

Das Verzeihen ist für mich der krönende Abschluss vom Loslassen und ist sehr eng damit verbunden. Verzeihen bedeutet nicht, die Dinge gutzuheißen. Verzeihen schenkt dir deine innere Heilung, deinen inneren Frieden.

Nimm dir Zeit dafür, denn auch das ist ein Prozess. Es geht nicht nur darum deinem Ex-Partner zu verzeihen, sondern auch darum, dir selber zu verzeihen.

Wenn du vergibst, dann tust du das um deinetwillen und nicht, weil ein anderer es verdient hätte.

Ich habe gute 1,5 Jahre gebraucht, um loszulassen und zu verzeihen und das nur, weil ich wirklich sehr intensiv daran gearbeitet habe und es noch immer tue. Hätte ich dieses Thema sich selbst überlassen, so würde ich noch heute leiden. Ich hätte den Weg zu mir selbst niemals gefunden.

Dem Ex-Partner verzeihen, das war auch für mich ein großer Schritt. Immer wieder fällt man doch dieser Schuldfalle zum Opfer. Es lässt sich einfach leichter mit dem Finger in eine andere Richtung zeigen, als bei sich selber zu schauen. Hinzu kommen meistens aktuelle Auseinandersetzungen und vor allem die Meinungen von außen. Da wird aufgestachelt und die eigene Opferhaltung damit nur verstärkt.

In meinen Augen, ist es jedoch für eine vollständige Heilung, unabwendbar sich mit dem eigenen Verhalten, insbesondere sich selbst gegenüber auseinanderzusetzen.

Wir Frauen neigen leider häufig dazu, uns in einer Opferrolle einzumauern.

Wie lange warst du in der Opferhaltung, hast Dinge hingenommen, dich selber runtergeputzt und es einfach zugelassen, dass du so behandelt wirst? Hast dich obendrein auch selber schlecht behandelt. Bist du vielleicht noch in dieser Rolle?

Es ist also wichtig für dich und deine Heilung, dass du dir Raum gibst und dich selber beginnst neutral von außen zu betrachten.

Nur so erreichst du die Erkenntnis darüber, dass es bei dir selber etwas zu verzeihen gibt. Und hier geht es keinesfalls um die Schuldfrage.

Verzeihe dem Anderen und verzeihe dir selbst!

Es gibt eine wunderbare Praktik, die ich dir sehr ans Herz legen möchte. Ich habe sie in dieser Zeit häufig gemacht und letztendlich konnte ich tatsächlich verzeihen: Ihm und MIR.

Diese Praktik ist nur dann eine Garantie für Verzeihen, wenn du bereit dafür bist. Das Üben des Loslassens ist ebenfalls eine Voraussetzung dafür, sonst werden es nur leere Worte bleiben. Bereit dafür sein, heißt für mich in diesem Fall, du musst es wirklich wollen. Keine Ausreden mehr, kein Wischiwaschi.

Halb verzeihen gibt es genauso wenig, wie es halb schwanger gibt.

Die Praktik

Ich rufe die Seele von…

Ich bedanke mich bei dir für alles Negative, was ich durch dich erfahren durfte.

Du hast keine Schuld und ich habe keine Schuld.

Ich verzeihe dir und ich verzeihe mir.

Zu Beginn dieser Übung ist es normal, wenn du auf viel Widerstand in dir stößt. Übe weiter, täglich, wenn du magst. Das Gefühl der Vergebung wird sich in dein Bewusstsein einschleichen. Immer mehr.

Dein Geist wird sich immer befreiter fühlen, deine Gedankenwelt kommt langsam aber sicher zur Ruhe. Er ist nicht mehr der Nabel deiner Welt und glaube mir, das fühlt sich richtig gut an.

Für dich zusammengefasst

  • Loslassen ist ein Prozess in drei Schritten.
  • Nimm dir Zeit dafür.
  • Erlaube dir alle Gefühle zu haben, die da sind. Sie sind ein Teil von dir, aber das bist nicht du.
  • Loslassen, bedeutet sich befreien.
  • Verzeihen ist der krönende Abschluss vom Loslassen.
  • Verzeihen schenkt dir deine innere Heilung und deinen inneren Frieden.
  • Du tust es für dich und für niemanden sonst.
  • Mach es in deinem Tempo.

Ich wünsche dir deinen inneren Frieden und bin sehr glücklich, wenn ich dir auf diesem Weg ein wenig dabei helfen kann. Schreibe mir, wie es dir dabei geht.

Alles Liebe,

deine Michaela

Foto: © Sergey Nivens

Kindofbeauty_Michaela

Michaela arbeitet seit 24 Jahren erfolgreich als selbständige Unternehmerin. Dabei sind ihr immer wieder die gleichen Themen begegnet: der Mangel an Selbstbewusstsein und Selbstliebe. Mit ihrem Blog KINDOFBEAUTY hilft sie Frauen dabei, mutig und selbstbewusst ihren eigenen Weg zu gehen und sich selbst zu finden.