Warum Männer Schluss machen: 10 Trennungsgründe für das starke Geschlecht

Warum Männer Schluss machen: 10 Trennungsgründe für das starke Geschlecht

Von unserem Mann verlassen zu werden, ist nicht nur schmerzhaft, sondern hinterlässt auch häufig viele Fragen. Die Fragen, die allen vorangeht, ist häufig: Warum ist er gegangen?

Ich kann dir den Grund für deine persönliche Situation natürlich nicht sagen, aber ich kann dir ein paar Gedankenanstöße geben, sodass du schauen kannst, ob das ein oder andere vielleicht zutrifft.

Fehlende Loyalität

Eines der wichtigsten Eigenschaften, die eine Traumfrau mitbringen muss, ist Loyalität. Das habe ich nicht nur bei meinen Interviews für mein eBook häufig gehört, sondern auch von Freunden und Klientinnen, deren Mann genau diesen Grund für die Trennung angegeben hat.

Was heißt loyal sein für einen Mann?

Männer brauchen genauso Sicherheit wie wir Frauen auch. Sie wollen eine Frau an ihrer Seite wissen, die zu ihm steht und ihn unterstützt – und zwar in allem, was er in seinem Leben als wichtig erachtet. Wenn du anfängst, ihn für etwas zu kritisieren, das ihm viel bedeutet (z.B. wenn er für ein Projekt, das seine Karriere fördert, zeitweise weniger Zeit für dich hat), dann tust du dir keinen Gefallen.

Männer brauchen Zuspruch, Bestätigung und wollen, dass ihre Partnerin stolz auf sie ist und auf das, was sie tun. Und sie wollen genauso an erster Stelle stehen, wie wir.

Er findet, dass ihr zu unterschiedliche Lebensvorstellungen habt

Zu Beginn einer Beziehung werden wir oft geblendet. Sexuelle Anziehung, die Verliebtheit und die rosarote Brille verschleiern gerne, was häufig ein Trennungsgrund ist  – unterschiedliche Lebensvorstellungen. Das trifft natürlich nicht nur auf Männer zu.

Nehmen wir an, du bist 30+ und hast das Gefühl, dass du eine Familie mit ihm gründen möchtest. Geht ihm das zu schnell, ist es ihm zu früh oder möchte er sogar gar keine Kinder, kann das das Aus für die Beziehung bedeuten. Gleiches gilt für die Themen Karriere, den Wohnort, der Lebensmittelpunkt sein soll, der Umgang mit Geld und die generelle Einstellung gegenüber Finanzen usw.

Wenn sich deine Vorstellungen in für ihn bedeutenden Bereichen maßgeblich unterscheiden, wirst du ihn nicht halten können (und vielleicht auch nicht wollen).



Er kann sich dich nicht als Mutter seiner Kinder vorstellen

Nach der Verliebtheitsphase stellen wir fest, wie ernst wir uns die Beziehung mit unserem Partner vorstellen können. Es ist nicht nur so – wie häufig diskutiert – dass wir nach dem perfekten Mann, der der Vater unser Kinder und der ‚Ernährer der Familie‘ sein soll, suchen. Es ist sehr wohl auch umgekehrt der Fall, dass ein Mann sich sicher sein Muss, seine Partnerin als Mutter seiner Kinder zu wollen.

Dazu gehört nicht nur Anziehung und Liebe, sondern tiefes Vertrauen, die Gewissheit, dass du loyal ihm gegenüber bist und auch, dass Treue (zumindest ist das in den meisten Beziehungen der Fall, wobei Ausnahmen die Regel bestätigen) nicht nur ein Wort für dich ist, sondern eine Bedeutung für dich hat.

Er hat eine Neue

Love is everywhere und niemand von uns ist davor gefeit sich in jemand anders zu verlieben. Die Frage ist immer nur, wie man(n) mit dieser Situation umgeht. Abstand von der Person nehmen, die gerade zu viel Raum in der Beziehung wegnimmt, ist die eine Möglichkeit. Schluss machen ist die andere.

Dieser Trennungsgrund ist aus meiner Sicht einer der schlimmsten, denn du kannst nichts daran ändern. Emotionen sind Emotionen, und die kannst du nicht beeinflussen. Erst recht nicht die Gefühle eines anderen Menschen.

Wenn du gerade in dieser schwierigen und schmerzhaften Situation feststeckst, schreib mir, ich kann dir helfen.

Er hat das Gefühl, dass er etwas verpasst hat

Häufig (nicht immer!), vor allem wenn Männer seit ihrer Teenagerzeit in einer Beziehung stecken, kommen sie an einen Punkt, an dem sie glauben, sie hätten etwas verpasst und sie müssten etwas nachholen.

Oftmals werden hier überstürzte Entscheidung getroffen, Beziehungen mit Zukunft beendet und viel kaputt gemacht. Es ist außerdem nicht selten, dass Männer ihre Ex zurück möchten, wenn sie feststellen, dass das ‚Nachholen‘ nicht wirklich spannend ist.

Leider kommt diese Einsicht meistens zu spät, um die Beziehung weiterführen zu können. Sei es, weil zu viel kaputt oder wir Frauen dann bereits darüber hinweg sind.

Er ist nicht bereit für eine neue Beziehung

Du hast einen Mann kennengelernt, der sich gerade erst getrennt hat und es trotzdem mit dir versuchen will? Hier kann ich dir nur raten, es langsam angehen zu lassen. Jeder Mensch sollte nach einer Trennung Zeit für sich haben.

Zwar verarbeiten Männer Liebeskummer anders, und es kann tendenziell sein, dass er bereit ist für eine Beziehung, aber die Gefahr, dass du nur der ‚Lückenbüßer‘ bist oder ihm nach geraumer Zeit auffällt, dass er noch nicht bereit ist für eine Beziehung, ist größer als bei einem Mann, der bereits längere Zeit Single und über seine Ex hinweg ist. Und damit sind wir auch schon beim nächsten Punkt:

Er hängt noch an seiner Ex

Männer versuchen ihren Trennungsschmerz häufig zu verdrängen. Eine beliebte Strategie ist, sich ‚einfach‘ eine  neue Frau an deren Seite zu suchen.

Sollte ihm während dieser Beziehung auffallen, dass ihm seine Ex noch mehr bedeutet als er möchte oder sie sogar einen Neuanfang mit ihm möchte, ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass er Schluss macht.

Er liebt dich nicht mehr

Gefühle können vergänglich sein. Wir alle können uns entlieben – langsam, unbewusst, schleichend. Zu viel Routine, zu wenig Empathie, zu wenig Interesse an dem anderen und zu wenig Wille in eine Beziehung zu investieren, können Gründe dafür sein.

Auch wenn es hart ist, wenn er dich nicht mehr liebt und keine romantischen Gefühle mehr für dich aufbringen kann, dann lieber ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende. Das klingt einfacher als es ist, das weiß ich. Aber auf lange Sicht ist es die bessere Option für dich.

Du willst ihn verändern und engst ihn ein

Wenn Männer eine Frau lieben, sind sie eigentlich sehr einfach glücklich zu machen. Sie brauchen Zuwendung, Aufmerksamkeit, Verständnis und Liebe – emotional und physisch.

Aber: Sie brauchen auch ihre Freiheit, ihre Hobbies, ihre Kumpels und ihr eigenes Leben. Wenn du ständig am Nörgeln bist, was dir alles nicht gefällt, womit du unzufrieden bist und was er an sich ändern muss, kann das der Anfang vom Ende sein.

Ich meine hier nicht das Eingehen von Kompromissen, das in jeder Beziehung zum Alltag gehören sollte, sondern das gezielte ‚ihn Umerziehen‘.

Du hast sein Vertrauen missbraucht

Hierzu muss ich, denke ich, nicht viel sagen. Unehrlichkeit, Lügen, Geheimnisse und Fremdgehen, sind für Männer genauso schlimm wie für uns Frauen. Wenn du sein Vertrauen missbraucht und ihn hintergangen hast, fällt es den meisten schwer, es wieder aufzubauen. Schluss machen scheint dann die einzige Alternative.

Wenn du gerade verlassen wurdest und eine schwere Zeit durchmachst, dann schreib mir, ich kann dir helfen!

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Foto: © Antonioguillem

Wie ist deine Erfahrung dazu? Wurdest du schon mal wegen eines anderen Grundes verlassen? 

 

 

Verliebtheitsphase: Wann aus Schwärmen Liebe wird. Und warum seine Neue einen langen Weg vor sich hat.

Verliebtheitsphase: Wann aus Schwärmen Liebe wird. Und warum seine Neue einen langen Weg vor sich hat.

Wir alle kennen das Gefühl verliebt zu sein. Die Schmetterlinge in unserem Bauch, unseren konstant hohen Herzschlag, das Dauergrinsen und die Omnipräsenz desjenigen, in den wir uns verknallt haben. Eine schöne Phase, die zu Beginn jeder Beziehung steht.

Nach meiner schweren Trennung war ich Ende 2013 fünf Monate mit einem Mann zusammen, der mir nach zwei Wochen gesagt hat, dass er mich liebt. Ich war so geschockt, dass ich ihm einfach nichts entgegnet habe – weil ich nicht konnte.

Das ist ein Grund warum ich über dieses Thema schreiben möchte, denn das ist anscheinend keine Ausnahme. Ein anderer ist, dass sich meine Klientinnen häufig sorgen, dass ihr Ex die Neue schon kurz nach der Trennung so sehr liebt, wie er sie geliebt hat.

Kurzum: Liebe ist nichts was von Anfang an da ist, denn sie muss aus dem Verliebtsein wachsen.

Wie lange dauert die Verliebtheitsphase und was passiert da im Körper?

Die Verliebtheitsphase ist die erste von fünf Phasen einer Beziehung. Sie ist eine außerordentlich intensive Phase, die wir am liebsten für immer aufrechterhalten wollen – nur ist das leider nicht möglich.

Wenn wir verliebt sind, sind wir nicht wir selbst, denn unser Körper wird von sämtlichen Glückshormonen durchströmt: Oxytocin, Serotonin, Noradrenalin, Dopamin, Östrogen und Testosteron. All diese Botenstoffe sorgen dafür, dass wir nicht klar denken können. Wir haben Schmetterlinge im Bauch, ein Dauergrinsen auf dem Gesicht, ein geringeres Schlafbedürfnis und wir sehen die ganze Welt rosarot.

Dass diese Phase enden wird, verdrängen wir, denn wir wollen es natürlich nicht wahrhaben. Lässt sich die Verliebtheitsphase verlängern oder beeinflussen? Nein, denn es sind Emotionen, und diese sind bekanntlich nicht steuerbar.



Wie lange dauert die Verliebtheitsphase?

Diese kann zwischen drei und 18 Monaten dauern, in den seltensten Fällen länger. Im Normalfall dauert sie ein paar Monate, manchmal sogar nur ein paar Wochen. Danach entscheidet sich dann, ob Liebe daraus erwachsen kann oder eine Art Gleichgültigkeit und Enttäuschung entstehen, die letztlich zur Trennung führen.

Was genau in unserem Gehirn passiert, wenn wir verliebt sind, beschreibt dieser lesenswerte Artikel außerordentlich gut.

Die fünf Phasen der Liebe 

Der Paartherapeut Roland Weberhat hat die verschiedenen Veränderungsprozesse einer Beziehung in fünf Phasen unterteilt, die ich dir erläutern möchte, um dich (auch wenn du es intuitiv schon weißt) schwarz auf weiß zu beruhigen, dass die Neue noch einen weiten Weg vor sich hat, wenn sie „an deine Position rücken will“.

Bis wir also tatsächlich behaupten können, dass wir jemanden lieben, müssen wir fünf Phasen durchlaufen (klingt unromantisch, ich weiß!). Und nein, wir können keine überspringen, wir alle durchlaufen alle Phasen.

  1. Die Verliebtheitsphase

In dieser Phase ist unser logisches Denkvermögen quasi nicht existent und unser Körper wird überflutet von einem Hormon-Cocktail, der uns die Welt rosarot erscheinen lässt. Wenn die Verliebtheitsphase nachlässt, sollte man sich nicht beirren lassen, denn das ist normal.

Oftmals enden Beziehungen nach dieser Phase, weil irrtümlich davon ausgegangen wird, dass die Liebe nicht ausreicht. Nach dieser Phase beginnt die Liebe allerdings erst einmal zu wachsen, denn wir fangen an, unseren Partner genauer zu betrachten und ihn so kennenzulernen wie er ist.

  1. Die Verliebtheit verschwindet

In dieser Phase lernen wir unseren Partner kennen wie er ist. Wir nehmen seine Macken und Fehler wahr und setzen uns mit ihm auseinander. Das irritiert uns oft, denn das makellose Bild aus der Verliebtheitsphase verblasst.

Oftmals kommen dann Zweifel auf und der Trennungsgrund lautet in etwa: Es passt einfach nicht mehr. Eine Beziehung kann nur dann weitergeführt werden, wenn beide Partner dazu bereit sind, sich so zu akzeptieren wie sie sind, Kompromisse einzugehen und sich auch eine Chance auf eine gemeinsame Zukunft geben wollen.

  1. Die ‚Erziehungsphase‘

Wenn beide Partner in der zweiten Phase beschlossen haben, dass sie den anderen so annehmen wie er ist, werden sie in der dritten Phase ‚kleine Machtkämpfe‘ ausführen, um ihre Grenzen abzustecken und auszutesten. Das kann zu Reiberein und Auseinandersetzungen führen, die bewältigt werden müssen, um an der Beziehung festhalten zu können.

Am Ende dieser Phase kennen wir unseren Partner sehr gut und sind uns dessen bewusst, was ihm wichtig ist und auch was ihn verletzt, was sehr wichtig für eine intensive, tiefgründige und vertrauensvolle Beziehung ist.

  1. So bist du also!

In dieser Phase kennen wir unseren Partner, wir akzeptieren seine Stärken und Schwächen und die kleinen Machtkämpfe sind vorüber. Beide Partner sehen sich als Paar, allerdings auch mit eigenem Leben und Freiräumen, die beide brauchen und sich gegenseitig geben. Aus du und ich wird wir.

  1. Du bist mein Zuhause!

Wenn wir es in diese Phase geschafft haben, können wir von Liebe sprechen. Wir gehen mit unserem Partner durch dick und dünn, die Beziehung hat Höhen und Tiefen. Wenn es Auseinandersetzungen gibt, wird nicht sofort über Trennung nachgedacht, sondern ein konstruktiver Weg gefunden, um damit umzugehen und eine Lösung zu finden. Es werden gemeinsame Ziele gesetzt, die Zukunft geplant und die Partnerschaft hat einen tieferen, innigen Sinn.

Er hat dich von heute auf morgen für eine andere Frau verlassen?

Eines der häufigsten Trennungsgründe meiner Klientinnen ist, dass ihr Ex sie für eine andere Frau verlassen hat. Oftmals von heute auf morgen, und das nach über zehn Jahren Beziehung.

  • „Sie ist einfach die Richtige.“
  • „Mit ihr ist alles anders.“
  • „Danach habe ich mein ganzes Leben gesucht.“
  • „Sie ist so anders als du, und mit ihr ist einfach alles wundervoll.“

Diese und ähnlich verletzende Worte finden Männer, wenn sie sich Hals über Kopf verliebt haben. Versteh mich nicht falsch, das kann uns allen passieren, niemand ist davor gefeit. Nur gibt es bei diesen Beziehungen einen großen Haken, denn es kommt darauf wie wir mit dieser Situation umgehen:

Er hatte keine Zeit mit seiner Ex und den vielen gemeinsamen Jahren abzuschließen, zu trauern und sich selbst die Chance auf eine neue Liebe zu geben.

Die Krux daran ist: In der Verliebtheitsphase denkt er, dass es genau so bleiben wird. Dass sich nichts verändern wird, und dass ganz sicher Liebe daraus erwachsen wird. Unmöglich ist das nicht. Die Chance dafür sehe ich aber als minimal, denn wer eine Beziehung oder sogar Ehe von heute auf morgen verlässt, weil er von dem Hormon-Cocktail überrascht wurde, wird früher oder später auf den Boden der Tatsachen zurückkehren – und das wird schmerzhaft. Vor allem, wenn sich die Neue dazu entscheidet die Beziehung nach der Verliebtheitsphase zu beenden.

Das größte Problem in diesem Fall: Die Männer sind alleine, von heute auf morgen. Oftmals (ich sage nicht immer!) haben Familie und Freunde kein Verständnis für sein Verhalten und wenden sich ab und eher seiner langjährigen Ex-Partnerin zu. Und wenn die Neue dann das Weite sucht, ist es an ihm seinen Liebeskummer aufzuarbeiten und den Scherbenhaufen, den er verursacht hat (die meisten – nicht alle! – verlassen sehr plötzlich und ohne Rücksicht auf Verluste), aufzuarbeiten und sein Leben zu sortieren.

Mein Tipp (auch wenn dir das passiert): Diese Situation ist extrem schwierig und keine, die wir uns herbeiwünschen. Du kannst deinem Ex deshalb auch keinen Vorwurf machen, dass es passiert ist, aber wie er damit umgegangen ist. Wenn du in so einer Situation bist, dann trenne dich respektvoll und anständig von deinem Partner, denn ihr hattet eine gemeinsame schöne Zeit und er hat eine respektvolle Trennung und klare Aussagen verdient.

Der Artikel im Überblick:

  • Verliebt zu sein ist nicht Liebe.
  • Liebe beginnt nach der Verliebtheitsphase.
  • Die Verliebtheitsphase ist ein Ausnahmezustand, in dem wir nicht wir selbst sind.
  • Wir unterscheiden fünf Phase der Beziehung, die wir durchlaufen müssen, bis wir tatsächlich von Liebe sprechen können. Die meisten Beziehungen enden allerdings nach Phase eins oder zwei.
  • Männer (und natürlich auch Frauen), die ihren Partner von heute auf morgen verlassen, weil sie sich verliebt haben, kehren oftmals schmerzhaft in die Realität zurück, wenn ihr Hormonspiegel abflacht. 
  • Wenn du dich fremdverliebst, sei offen, ehrlich und respektvoll deinem Partner gegenüber.

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Foto: © Andrey Kiselev

Welche Erfahrungen hast du mit der Verliebtheitsphase gemacht? Hast du sie auch schon mal vollkommen unterschätzt und dachtest, sie halte für immer an?

 

Warum du nur mit Achtsamkeit Liebe finden kannst – und wie dir der Bali Spirit dabei helfen kann

Warum du nur mit Achtsamkeit Liebe finden kannst – und wie dir der Bali Spirit dabei helfen kann

Ich sitze gerade im Flieger von Denpasar nach Kuala Lumpur und ich schreibe diesen Artikel, weil ich in den vergangenen Tagen nicht in der Lage dazu war, denn ich war in einer anderen Welt.

Freunde und Vertraute, die mich gut kennen, mögen ihren Augen vielleicht nicht trauen, wenn sie diesen Artikel lesen, denn Bali hat mich verändert. Es hat mir meine spirituelle Seite und den tieferen Sinn meines, unseres Lebens gezeigt.

Vergangenes Wochenende war ich auf dem Bali Spirit Festival. Ein Festival rund um Yoga, Tanz und Musik. Drei Tage, die etwas in mir verändert und Wissen, das ich in meinem Unterbewusstsein hatte, in mein Bewusstsein gebracht haben.

Wir lernen niemals aus, wir alle.

Dass es die Liebe zu mir selbst ist, die bedingungslos sein muss, damit ich glücklich sein und bedingungslos geliebt werden kann, habe ich gewusst. Außerdem bin ich davon überzeugt, dass wir unser Leben mit unseren Gedanken selbst kreieren und uns das Universum genau das schickt, worum sich unsere Gedanken zum größten Teil drehen – egal ob Positives oder Negatives.

Wie unfassbar wichtig dabei Achtsamkeit und das Leben im Hier und Jetzt sind, habe ich bei diesem Festival vor Augen geführt bekommen, wie (in meinem Bewusstsein) noch nie zuvor. Und das obwohl ich mich intensiv mit dem Universum und unserem Denken auseinandergesetzt und zahlreiche Bücher gelesen habe (eine Liste mit persönlichen Buchempfehlungen findest du am Ende des Artikels).



Wer unachtsam ist, erschafft sein Leben im Unterbewusstsein

Aber hast du gewusst, dass 95% unseres Denkens unterbewusst stattfindet? Wir erschaffen uns unsere Welt, unsere eigene Materie, in dem wir unterbewusst Denkstrukturen und Glaubenssätze verankern. Diese Glaubenssätze entstehen durch unsere individuellen Erfahrungen.

Wenn du zum Beispiel ein ungewolltes Kind warst, wirst du automatisch den Glaubenssatz in dir tragen, dass du es nicht wert bist, geliebt zu werden. Dafür kannst du nichts, es manifestiert sich aus dem Gefühl, das du von deinen Eltern entgegen gebracht bekommst. Die Lösung dieses Problems besteht also darin, diese Glaubenssätze aufzulösen.

Das gelingt dir durch Achtsamkeit, die du üben musst. Eine Übung, die Kraft und Konzentration erfordert. Du kannst sie zum Beispiel durch Meditation intensivieren und üben (das Thema ist so breit, dazu schreibe ich einen separaten Artikel, das kann ich nicht in zwei Sätzen abtun).

Julie-Anne Shapiro, die Frau, die mir gezeigt hat, warum ich die Liebe meines Lebens noch nicht gefunden habe

Julie-Anne ist mir auf dem Festival von einem Freund mit den Worten „She’s doing something similar like you. She helps women to find the love of their life”, vorgestellt worden. Dass mich das natürlich mehr als brennend interessiert hat, kannst du dir wahrscheinlich vorstellen. Also habe ich eine Coaching Session mit ihr gebucht.

Lass mich ehrlich sein: Ich war davon überzeugt, dass mich nichts mehr aus der Bahn werfen kann, was meine Trennung angeht. Aber, ich lag falsch.

Ich habe bereits einen weiten Weg hinter mir und ich habe sicher schon viel geschafft, und mich intensiv kennengelernt und meine Trennung weitergehend verarbeitet. Und trotzdem: Sie hat mit einer geführten Meditation den einen kleinen Punkt gefunden, der bei mir noch im Argen liegt und an dem ich, dank ihr, jetzt arbeiten kann.

Er, mein wunder Punkt, ist in meinem Bewusstsein. Jetzt kann ich achtsam sein. Wenn immer also dieses Gefühl, das mich von der Liebe meines Lebens zurückhält, in meinem Unterbewusstsein auftaucht, kann ich es in mein Bewusstsein befördern und daran arbeiten.

Dieses Unterbewusstsein nennt man das innere Kind. Jeder von uns hat es, und jedes Kind hat eine eigene Geschichte, die es erzählen will. Eine Leidensgeschichte, die verarbeitet und über die gesprochen werden muss.

Aber wir, die Erwachsenen, hören oft nicht zu. Wir ignorieren unser inneres Kind und pflegen es nicht. Und so kommt es, dass wir uns unseren Glaubenssätzen nicht bewusst sind und verdrängen anstatt zu heilen.

Nur wenn wir lernen zuzuhören und unser inneres Kind von den Schmerzen unserer Erfahrungen befreien, können wir die Glaubenssätze auflösen und heilen.

Das ist eine der wundervollsten und wertvollsten Erfahrungen, die ich von dem Festival mitnehme und für die ich unglaublich dankbar bin.

Maheswari Shanti aka. Meli: „Unleash yourself from unconscious beliefs“

Am Tag nachdem ich bereits mit Julie-Anne einen großartigen Durchbruch erlebt habe, habe ich einen Workshop mit Meli, einer Heilerin aus Seminyak, besucht.

So viel vorab: Ich habe die ganze Nacht nicht geschlafen, denn mein Geist war so präsent und aktiv wie niemals zuvor in meinem Leben. Ich habe mich selbst gespürt, meine Seele. Und ich habe gefühlt, wie sehr ich noch daran arbeiten muss, dass mein Körper und meine Seele eins werden.

In einer Meditation sind wir den Bereich unseres Gehirns vorgedrungen, in dem sich unsere Glaubenssätze manifestieren. Dort bin ich meinem inneren Kind begegnet. Ein krass intensives Erlebnis, das Prozesse in mir hervorgerufen hat, die ich als inexistent erachtet habe.

Und auch Meli hat mir gezeigt, was falsche Glaubenssätze anrichten können, aber auch wie du sie ändern und dein Leben dadurch massiv positiv beeinflussen kannst.

Ziemlich anstrengend und kräftezehrend, aber eine so wertvolle Erfahrung, die mich in meiner persönlichen Entwicklung vorangebracht hat und mich weiterhin begleiten wird.

>> Willst du dich auch endlich von deinen Glaubenssätzen befreien? Dann klicke HIER <<

Tunjung: „Make peace with your past, so it doesn’t spoil your present“

Dieses Zitat steht auf der Visitenkarte von Tunjung, einer spirituellen Heilerin und Wahrsagerin, mit der ich, ebenfalls auf Empfehlung, eine Session auf dem Festival gebucht habe. Das wollte ich schon immer ausprobieren.

Tunjung ist eine balinesische Frau, mit einer sehr beeindruckenden Geschichte. Sie ist alleinerziehend und hatte ein schweres Leben. Alleinerziehend bedeutet in Indonesien nicht das gleiche wie in Europa. Als alleinerziehende Frau auf Bali musst du gegen viele gesellschaftliche Widerstände kämpfen.

Sie wurde ausgeraubt, hatte keinen Cent mehr, wusste nicht wie sie ihren Sohn ernähren soll. Und sie war alleine. Aber bei allem was sie verloren hat, eines konnte ihr keiner nehmen: Faith. Trust. Belief. Sie hat niemals aufgegeben, hat ihre Gedanken trotz allem positiv ausgerichtet und ihr Leben zum Guten gewendet.

Die Session mit ihr hat mich – nach den vorangegangenen Erfahrungen – an den Rand meiner geistigen Kapazitäten gebracht.

Ausgehend von meinen Fragen, ob ich in diesem Jahr die Liebe meines Lebens treffe und wie sie die Entwicklung meines Businesses sieht, kamen wir auf eine Quintessenz:

Focus on what you want, not on your worries.

Im Hier und Jetzt leben. Tust du das?

Kaum jemand lebt ausschließlich im Hier und Jetzt. Wir alle sind mit unseren Gedanken in der Vergangenheit oder in der Zukunft. Ist dir das schon mal aufgefallen?

Achtsamkeit ist der Schlüssel zu deinem Leben im Hier und Jetzt. Und das Leben im Hier und Jetzt ist der Schlüssel für eine glückliche und selbstbestimmte Zukunft.

 

Was meine ich damit?

Deine Gedanken erschaffen dein Leben, sie erzeugen Materie, denn sie sind unfassbar stark.

Mach den Selbstversuch: Beobachte einen Tag lang deine Gedanken. Was denkst du unterbewusst? Was denkst du bewusst? Was glaubst du? Wovon gehst du aus?

Du hattest sicher, so wie ich, Momente in deinem Leben, wo du dachtest „Ach, das wird doch ohnehin nichts“. In der Uni zum Beispiel wusste ich, dass ich die Prüfung zu Medienrecht zweimal schreibe. Weil ich schon von vorherein so davon überzeugt war, dass Recht „nicht mein Ding ist“ und ich froh sein konnte, wenn ich die Klausur überhaupt bestehe. Natürlich habe ich die Klausur zweimal geschrieben. Selbsterfüllte Prophezeiung, die durch meine negativen Gedanken geleitet war.

Ein Gegenbeispiel: Ich habe meine Abschlussarbeit zum Thema Internet Protocol Television (IPTV) geschrieben. Ein Thema zu dem es damals (2007/2008) keine deutsche Literatur gab. Mein Wissen zu dem Thema habe ich mir mit englischer Literatur und Fachmagazinen angeeignet.

Ich wollte den Bereich aber für den deutschen Markt tiefer erörtern, also habe ich Interviews mit hochrangigen Experten der Branche geführt. Irgendwie dachte ich immer „Mensch, das wäre so cool, wenn du eines der ersten deutschen Bücher zu dem Thema publizieren würdest“. Ich habe in das Leben vertraut und meine Gedanken positiv ausgerichtet, und hier kannst du mein Buch kaufen.

Was ist der Bali Spirit?

Als ich 2009 in Bali war, hatte ich einen vollkommen anderen Eindruck. Ich mochte diese Insel nicht. Daher wollte ich nach dem Blog Camp Retreat direkt wieder abreisen. Aber aus einer Woche sind neun geworden, und ich bin froh, dass ich geblieben bin.

Wenn ich Bali sage, meine ich eigentlich Ubud. Diese Stadt hat etwas Magisches. Sie beruhigt, gibt dir die Stille in dich zu kehren, sie heilt und inspiriert.

Hier findest du alles, was du für einen gesunden Körper und Geist brauchst: Yoga, Meditation, Heiler, Massagen, veganes und vegetarisches Essen – und einen ganz besonderen Vibe, der dich berühren wird, wenn du achtsam und offen dafür bist.

Ich komme auf jeden Fall zurück. Wahrscheinlich schon im September, wenn der Sommer in Europa vorüber ist.

Was will ich dir mit diesem Artikel sagen?

  • Deine Gedanken werden Materie und nur du bist für sie verantwortlich.
  • Sei achtsam. Achte auf deine Gedanken. Übernimm Verantwortung.
  • Leite deine Gedanken in eine positive Richtung – ja, ich weiß, das ist eine verdammt harte Übung, die Disziplin erfordert und sich nicht so leicht von heute auf morgen umsetzen lässt.
  • Falsche Glaubenssätze können dich bei der Partnersuche behindern.
  • Versuche dein inneres Kind zu finden und höre zu, um deine Glaubenssätze herauszufinden und sie zu heilen.
  • Beschäftige dich mit Meditation.
  • Liebe dich bedingungslos, nur so kannst du bedingungslos geliebt werden.
  • Verbringe eine Zeit deines Lebens in Ubud, und wenn es nur ein paar Wochen sind.

Ich sage nicht, dass das einfach ist. Und ich sage auch nicht, dass das von heute auf morgen möglich ist. Aber ich sage: Wenn du an dir arbeitest, kannst du mit deinen Gedanken (oder wie es sprichwörtlich heißt), deinem Willen, Berge versetzen.

Bücher, die ich dir ans Herz lege:

• Rhonda Byrne: The Secret – Das Geheimnis
• Pierre Franckh: Das Gesetz der Resonanz
• Pierre Franckh: Erfolgreich wünschen: 7 Regeln wie Träume wahr werden
• Thich Nhat Hanh: Versöhnung mit dem inneren Kind: Von der heilenden Kraft der Achtsamkeit

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Welche Erfahrung hast du mit selbst erfüllenden Prophezeiungen gemacht? Was ist dir passiert, wo du genau wusstest, dass du es mit deinen Gedanken angezogen hast? 

Was hast du aus deiner letzten Trennung gelernt? Eine Frage, 15 Beziehungsexperten antworten.

Was hast du aus deiner letzten Trennung gelernt? Eine Frage, 15 Beziehungsexperten antworten.

Eine Frage, die wir am liebsten sofort beantworten möchten, wenn wir Liebeskummer haben. „Wozu das alles? Wann hört das auf? Everything happens for a reason, so ein Quatsch!” – kennst du die Gedanken?

Der Schmerz, den wir verarbeiten müssen, trügt unsere Wahrnehmung, dass alles wieder gut wird, und auch, dass wir aus dieser Trennung stärker hervorgehen werden – und mit mehr Wissen, denn sie lehrt uns etwas.

Ich habe 15 Beziehungsexperten gefragt, was sie aus ihrer letzten Trennung gelernt haben und war selbst überrascht wie vielfältig die Antworten und Learnings waren.

Aber lies selbst.

Simone 400Mein persönliches Key Learning: Wenn Paare aufhören zu kommunizieren, laufen sie Gefahr sich in zwei unterschiedliche Richtungen zu entwickeln, ohne es zu merken. Was das für Folgen hat, habe ich am eigenen Leib gespürt. Meine Trennung hat mir gezeigt wie wichtig Kommunikation ist, und wie sehr viel mehr Wert ich in meiner nächsten Beziehung darauf legen möchte. Nicht, dass ich vorher keinen Wert darauf gelegt habe, aber es hat funktioniert, daher habe ich mich nicht bewusst damit beschäftigt – solange bis eben nicht mehr funktioniert hat. Kommunikation ist das A&O in einer Beziehung – verbal und physisch.

rp_Nils-Terborg-perfekte-Beziehung-Profil-rund-150x150.pngNils Terborg von Deine perfekte Beziehung

Ich würde Trennungen nicht mehr aufschieben. Mittlerweile habe ich aber auch die emotionale Stärke, um das ganz anders zu gestalten und mehr Klartext zu reden. Was aber auch nicht jedermanns und -fraus Sache ist. Gut war auf jeden Fall die Strategie, den Kontakt zum Ex-Partner für mindestens ein halbes Jahr komplett einzustellen. Ich kenne wirklich wenige Fälle, in denen das nach einer hochemotionalen Trennung anders funktioniert.

Anchu_rundAnchu Kögl von www.anchukoegl.com

Was ich durch meine letzte Trennung gelernt habe, ist mein Glück und meine Zufriedenheit nicht von jemand anderem abhängig zu machen. Während der Beziehung glaubte ich, dass meine Partnerin mich glücklich machen muss. Jedoch kann man meiner Meinung nach eine dauerhaft glückliche Beziehung nur dann führen, wenn man mit sich selbst und seinem Leben zufrieden ist und nicht erwartet, dass der Partner einen glücklich macht. Andere Menschen sind nicht dazu da, uns glücklich zu machen. Solange wir das jedoch erwarten, werden wir auch immer wieder enttäuscht werden.

Melanie MittermeierMelanie Mittermeier von Liebe leben

Sobald ich die Person bin, mit der ich gerne zusammen sein möchte (lebensfroh, witzig, positiv, aktiv, entspannt, mit mir selbst glücklich, selbstbewusst), dann ziehe ich die Menschen in mein Leben, die dazu passen. Bin ich einsam, frustriert, unglücklich und von Selbstzweifeln zerfressen, gehe ich keine Beziehung mehr ein. Das hab ich einmal gemacht und es war nicht witzig.




Kendra GettelKendra Gettel von Wieder glücklich

Meine wesentliche Erkenntnis war, dass ich meinem Partner Unrecht getan habe. Ich hatte entschieden zu gehen, und mit reiner Feindseligkeit seinerseits gerechnet. Deshalb traf ich meine Entscheidung – aus vermeintlichem Selbstschutz – alleine und „zog sie durch“ ohne ihn darin einzubeziehen, wie es weitergehen soll (immerhin haben wir ein kleines Kind zusammen). Ich übersah, dass er sehr wohl gewillt war, mit mir gemeinsam zu überlegen, was für uns alle das Beste ist.

MichaelaForstikMichaela Forstik von Realtionship With Me

Mein Hauptlearning war und ist es, mich auf die Gefühle, die kurz vor und nach einer Trennung hochkommen (zB. Trauer, Frust, Wut) einzulassen. Denn sie sind natürlich und der Motivator dafür, erneut einem Menschen Vertrauen zu schenken und mich auf ihn einlassen zu können.

 

Sabine-WeissSabine Weiss von Herzbruch

Im Großen und Ganzen habe ich vieles richtig gemacht – und das was ich nicht richtig gemacht habe, vermittle ich heute meinen KlientInnen als Lerneffekt. Was aber sicher ein Fehler war, ist dass ich versucht habe, zumindest eine Freundschaft aufrecht zu erhalten – der Klassiker! Es war viel zu früh dafür, hat mich nur jedes Mal aufs Neue verletzt und letztlich nicht funktioniert. Heute empfehle ich als Maßstab: bist du soweit, dass dein Ex dir von seiner neuen Flamme erzählen kann, ohne dass es dich stört? Gut – ihr seid bereit für Freundschaft! Solange dir das aber Kummer bereitet, lass es bleiben.

Eva Winkler_CarrieCarrie von Is it love

Früher habe ich hauptsächlich auf andere Menschen gehört, die mir Tipps gegeben haben, was ich alles machen könnte, dass es mir besser geht. Das ist ok, das machen wir so – wir hören auf Menschen, die uns lieben, denn sie wollen, dass es uns besser geht. Ich sage nicht, dass das falsch ist, denn oft haben wir in unserer Trauer selbst nicht den Ansporn, unser mühsam mit verrotzten Tempotaschentüchern ausgestattetes Schneckenhaus zu verlassen. Nur habe ich damals nie auf mein eigenes Bedürfnis gehört, und das gehört (wie ich jetzt weiß) dazu. Ich habe gelernt, dass ich mir viele monatelange Selbstmitleidsphasen gut hätte sparen können, wenn ich mir selbst wichtiger gewesen wäre.

Jan-SteinJan Stein von Farlove

Ich habe gelernt, dass der Partner nicht zum Lebensmittelpunkt werden sollte. Wenn man seine ganze Energie und Zeit in die Beziehung steckt und andere Dinge vernachlässigt, ist das nicht gesund für die Beziehung und einen selber. Wichtig ist es, eine gute Balance zu finden, mit der man selber und auch der Partner glücklich ist.

 

Robert-Heeß

Robert Heeß von Liebeskummer24

Die wichtigste Lektion für mich war, so banal das klingen mag: Auch DAS geht vorbei – und genau darauf kann ich bauen! Voraussetzung ist allerdings, dass ich offen und mutig betrachte, was da alles in mir am Rasen und Ausrasten ist. Dass ich dafür die Verantwortung übernehme, mich meinen Gefühlen und Emotionen widme, sie erkunde und durchfühle. Stück für Stück, langsam und behutsam. Dann verlieren sie die Macht über mich. Was ich anders machen würde? Genau das, was ich eben beschrieben habe. Jedoch entschlossener und konsequenter und ausdauernder. Vor allem würde ich SOFORT damit beginnen, anstatt meine Energie und Kraft zu verschleudern mit Versuchen, die Ex zurückzugewinnen.

Olaf-SchwantesOlaf Schwantes

Das ich bewusster auf mein Herz und meinen Körper höre. Beide wussten nämlich schon längst, dass die Beziehung beendet war. So habe ich die Frau verletzt. Denn beim Sex spürte sie, dass ich nicht mehr mit dem Herzen dabei war. Was ich daraus mitnehme: Immer ehrlich zu mir zu sein, mir meiner eigenen Gefühle klar zu werden und danach dann auch zu handeln. Das ist das, was ich mir und auch meiner Partnerin wert bin.

Claudia_E_Huber_rund KopieClaudia Huber

Ein ganz wichtiger Lerneffekt meiner letzten Trennung war, dass eine Trennung sehr zivilisiert, undramatisch und schön ablaufen kann. Ich habe sehr darauf geachtet, wie es mir geht und war mir bewusst, wieso wir den Schritt gehen wollen. Mein Ex-Partner und ich haben viel miteinander gesprochen. Das empfand ich als sehr schön. Ich meine, dass wir deshalb heute noch so gut befreundet sind. Allerdings würde ich mich heute schneller für eine räumliche Trennung kümmern und die Kuscheleinheiten, die wir immer wieder austauschten, früher beenden. Während der Trennungsphase war das ein zweischneidiges Schwert: Trost und Salz in die Wunde.

sergej ryan fischerSergej Ryan Fisch von Mr. Right finden

Meine letzte Trennung war überraschend angenehm. Um damit klar zu kommen, habe ich viel unternommen, neue Menschen kennengelernt und bin meinen Hobbys nachgegangen. So hatte ich kaum Möglichkeit, meiner Ex-Partnerin nachzutrauern.

 

Veronika-KrytznerVeronika Krytzner

Aus meiner letzten Trennung habe ich gelernt, mehr auf mein Bauchgefühl zu hören und den Impulsen nachzugehen. Schneller den Mund aufzumachen, wenn mir etwas nicht gefällt und deutlicher meine Grenzen zu ziehen.

 

Peter-MichalikPeter Michalik von Beziehungs-ABC

Meine eigenen Bedenken, dass etwas in der Beziehung schief läuft, dass es mir selber nicht gut geht, dass wir uns auseinanderleben,… viel früher ernst nehmen. Heute bin ich überzeugt, dass ich sehr viel aktiv für mich und meine Beziehung tun kann und tun muss und so lässt sich (hoffentlich!) eine Trennung vermeiden. Wenn man aber spürt, dass es gar nicht mehr geht und auch schon Einiges (gemeinsam oder alleine) versucht hat, dann sollte man eine Beziehung lieber loslassen. Jeder Mensch hat es verdient, dass er so geliebt wird wie er ist und sich frei fühlen kann in einer Beziehung – wenn es sich nicht so anfühlt, dann ist das „Loslassen“ eines Partners der notwendige Weg.

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Und was hast du aus deiner letzten Trennung gelernt?

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Ich muss schwanger werden – jetzt oder nie! Der unnötige Druck der biologischen Uhr.

Ich muss schwanger werden – jetzt oder nie! Der unnötige Druck der biologischen Uhr.

Ich bin jetzt 34. Hättest du mich vor zehn Jahren gefragt wo ich mit 34 stehe, hätte ich gesagt: „Ich bin verheiratet, habe zwei oder drei Kinder, einen Hund, einen guten Job, ein Reihenhaus…“.

Tatsächlich bin ich Single, habe keine Kinder, keinen Hund und nicht mal einen festen Wohnsitz.

Und weißt du was? Es stresst mich nicht mehr. Und nein, der Grund ist nicht, dass ich keine Familie mehr möchte! Ich wünsche mir sogar drei Kinder. 

Du musst mit 30 keine Kinder haben! 30 ist das neue 20.

Als ich nach zehn Jahren verlassen wurde, war ich knapp 29 Jahre alt. Ein Alter, in dem alle in meinem näheren Umfeld geheiratet und eine Familie gegründet haben. Zumindest habe ich geglaubt es seien alle. Alle außer mir.

Ich werde die Schockstarre nie vergessen, und noch weniger die Panikattacken als ich von Gedanken wie diesen heimgesucht wurde:

  • „Du bist es nicht wert.“
  • „Du wirst niemals eine eigene Familie haben.“
  • „Du wirst nie fühlen wie es ist schwanger zu sein.“
  • „Du wirst niemals einen Mann finden, der sich dich als Mutter seiner Kinder wünscht.“
  • „Du bist viel zu alt. Bis du wieder jemanden gefunden hast, ist deine Zeit, um schwanger werden zu können, sowieso abgelaufen.“
  • „Du hast versagt. Für deinen Ex warst du nach zehn Jahren nicht genug, um die Mutter seiner Kinder zu werden, also wer will dich dann schon?“

Schmerzhafte Gedanken, die tief saßen und unüberwindbar schienen.



Wenn der Schmerz und der Neid dich fast umbringen

Als mein Bruder und seine Freundin meine Schwester und mich zum Essen eingeladen und verkündet haben, dass sie Eltern werden, bin ich in Tränen ausgebrochen.

Zum einen und hauptsächlich, weil ich mich wahnsinnig für beide gefreut habe, denn es war ihr größter Wunsch.

Zum anderen, weil es mir gezeigt hat, wie sehr ich mir das wünsche. Und doch, ich bin alleine.

Ich hatte einen Kloß im Hals, mir hat es die Luft abgeschnürt und ein Ohnmachtsgefühl hat mich überfallen. Ich habe mich vor mir selbst geschämt, dass ich genau so empfunden habe. Das heißt nicht, dass ich mich nicht für meinen Bruder und seine Freundin gefreut habe, im Gegenteil. Und doch hat es mir gezeigt wie tief dieser Schmerz und die Angst niemals eine Familie zu haben, in mir verankert waren.

Seitdem habe ich viel an mir gearbeitet, und auch wenn ich manchmal noch ‚Rückschläge‘ erleide, ich weiß, er ist ‚auf dem Weg‘. Wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist, wird mein Mann, der Vater meiner Kinder, vor mir stehen. Und weißt du was? Ich freu mich drauf!

Das mag dir vielleicht seltsam vorkommen, aber Vieles, wenn nicht alles, in unserem Leben ist Kopfsache. Mit unseren Gedanken können wir so viel verändern, du musst es ‚nur‘ wollen und daran glauben.

Schau dir mal meine Bücherliste an! Hier habe ich dir eine Liste sehr lesenswerter Bücher zusammengestellt, die ich dir empfehlen kann. Außerdem habe ich eine wundervolle Heilerin auf Bali kennengelernt mit der ich Theta Healing Sessions habe. Für mich persönlich ein Durchbruch!

Ab wann ist es biologisch vorbei, schwanger zu werden?

Um die 20 sind wir am fruchtbarsten und haben meistens keine Probleme schwanger zu werden. Mit 30 nimmt die Chance auf eine Schwangerschaft Schritt für Schritt ab und mit 35 geht es rapide bergab. Über die 40 wollen wir gar nicht reden. Ich persönlich kann und will das nicht mehr hören.

Sicher mag es biologisch sein, dass es schwieriger ist schwanger zu werden, aber doch nicht unmöglich. Unsere Gesellschaft drückt uns förmlich auf, dass wir den Versuch schwanger zu werden mit 30+ am besten gleich bleiben lassen sollten. Umso höher in den 30ern, desto größer der Druck.

Aber mal ganz ehrlich: Ja, es mag sein, dass es nicht mehr so einfach ist schwanger zu werden, aber hat jemand gesagt, dass es unmöglich ist? Es gibt Frauen Mitte 50, die (ungewollt) schwanger werden. Und ich kenne allein in meinem Freundeskreis so viele Frauen, die mit 33/34 oder älter ihr erstes Kind bekommen haben.

Natürlich habe ich mit meinem Ex über Kinder gesprochen, und wir beide hatten damals gesagt, dass wir bis Mitte 30 kinderlos bleiben möchten. Ganz freiwillig. Weil wir erst andere Pläne hatten bevor wir eine Familie gründen wollten.

Sicher, als 34jährige macht man sich schon ab und an Gedanken, die vergehen aber ganz schnell, wenn ich mir meine Situation bewusst mache.

Und das solltest du auch. Lass dich nicht von der Gesellschaft irritieren. Sei du selbst und lebe so wie du möchtest und es als richtig empfindest. Es ist dein Leben!

Falsche Glaubenssätze: Achte auf deine Gedanken, denn sie beeinflussen dein Leben massiv

Ich bin der Überzeugung, dass auch hier der Kopf, deine Denkweise und deine Glaubenssätze eine große Rolle spielen.

Zur Erinnerung: Ich sitze im gleichen Boot. Wenn du also denkst ‚die hat gut reden‘ – habe ich nicht, denn ich weiß es nicht. Ich bin aber ein starker Verfechter des positiven Denkens. Außerdem kannst du deinen Körper unterstützen, indem du auf ihn achtest. Sprich: ausgewogene Ernährung, Sport, Meditation, wenig Alkohol und kein Nikotin.

Exkurs:

Ein befreundetes Paar hat mit Anfang 30 versucht schwanger zu werden – vier Jahre lang. Ihr gesamtes Leben war von diesem einen Gedanken regelrecht besessen. Da es einfach nicht klappen wollte, haben sie sich für eine künstliche Befruchtung entschieden.

Beim zweiten Anlauf hat es geklappt, aber schon in den ersten Wochen haben sie das Kind verloren. Ein harter Schlag und eine einschneidende, schmerzhafte Erfahrung.

Mit 36 haben sie sich ‚damit abgefunden‘, dass sie wohl keine Kinder haben werden. Sie haben sich völlig von dem Gedanken gelöst und ihr Leben neu ausgerichtet. Heute sind sie Eltern von zwei gesunden Kindern.

Wie? Sie waren nicht mehr darauf fixiert. Sie sind das negative Gefühl und den Gedanken ‚das hat doch bestimmt eh wieder nicht geklappt‘ losgeworden und haben entspannten Sex gehabt. Und dann ist es passiert.

Alles ist möglich

Ich selbst habe mich dazu entschieden an das Gute und mein persönliches Happy End zu glauben. Warum auch nicht?

Alles ist möglich. Es gibt auch Frauen, die mit 40 (ohne künstliche Befruchtung) schwanger werden und gesunde Kinder zur Welt bringen.

Ich bin Optimist und ich glaube an das Gute.

Ja, das ist manchmal leichter gesagt als getan, aber wenn es einfach wäre, dann wäre es auch langweilig. Das Leben besteht aus Herausforderungen, die wir meistern müssen und die uns wachsen lassen.

Und ja, ich kenne die Sehnsucht. Das Gefühl und die Gedanken, wenn du glückliche Paare siehst, die ein Kind erwarten. ‚Warum die und nicht ich?‘. Nun, ich kann es dir sagen:

Es ist noch nicht deine Zeit. Du musst anscheinend noch an dir arbeiten und andere Erfahrungen sammeln. Aber eines darfst du nicht: Den Glauben verlieren und die Hoffnung aufgeben! Auch wenn es schmerzhaft ist und dein Herz manchmal blutet, wenn deine Freundinnen schon Mama sind, deine Zeit kommt.

Denk positiv! Glaub daran! Ich tue es auch. 

Vorteile, wenn du später Kinder bekommst als der Durchschnitt 

  • Du kannst deine Träume ausleben bevor du Verpflichtungen eingehst.
  • Du bist eine Persönlichkeit und weißt genau wer du bist!
  • Wenn du reist: Du hast die Welt gesehen und deinen Horizont erweitert. Das wird deine Erziehung stark beeinflussen.
  • Wenn du reist: Du kannst deine Kinder zweisprachig erziehen und ihnen die Möglichkeit geben eine weitere Sprache zu lernen, während die anderen Schulkinder noch mit Englisch beschäftigt sind.
  • Wenn du reist: Du wirst keine Angst haben, wenn deine Kinder mal in die weite Welt wollen, denn du weißt, dass sie nicht gefährlicher ist als Deutschland.
  • Du sammelst wertvolle Lebenserfahrung, die du deinem Kind weitergeben kannst.
  • Du kannst Karriere machen und eine sichere finanzielle Grundlage schaffen – so dass du dich auch nicht von einem Mann abhängig machen musst.
  • Du hast die finanziellen Mittel, um deinen Kindern ‚etwas zu bieten‘.
  • Du kannst dir anschauen wie deine Freunde ihre Kinder erziehen und was du auf jeden Fall mal nicht so machen willst. 

Der Artikel im Überblick:

  • Fuck biologische Uhr! Du hast Zeit!
  • 30 ist das neue 20.
  • Gedulde dich, anstatt aus Panik mit irgendjemandem eine Familie zu gründen.
  • Löse deine falschen Glaubenssätze auf.
  • Denke positiv! Everything happens for a reason!
  • Glaube daran, dass du den Richtigen findest, denn DU bist wundervoll!
  • Fühle dich in die Situation schwanger zu sein und Mutter zu werden – Emotionen sind der stärkste Antrieb! Positive, aber auch negative! Also achte auf deine Gedanken!
  • Sieh nicht nur die Nachteile, sondern vor allem die Vorteile darin, mit 30+ Mutter zu werden!

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Foto: © fasphotographic

Welche motivierenden und positiven Geschichten aus deinem Freundeskreis kannst du mit uns teilen? Kennst du auch Frauen, die mit 30+ glückliche Mütter sind? 

 

Single in der Weihnachtszeit: Konkrete und umsetzbare Tipps wie du deine Weihnachtszeit gestalten kannst

Single in der Weihnachtszeit: Konkrete und umsetzbare Tipps wie du deine Weihnachtszeit gestalten kannst

Ich weiß, dass die Weihnachtszeit sehr herausfordernd ist, wenn du gerade in Trennung lebst, aber ich möchte dir heute ein paar konkrete Gedankenanstöße geben, was du tun kannst, um dir ein paar schöne Stunden zu machen.

#1 Verbringe Zeit mit den Menschen, die du vernachlässigt hast

Wir alle kennen das: Wenn wir in einer Beziehung sind, dann investieren wir die meiste Zeit in unseren Partner. Ganz besonders am Anfang unserer Partnerschaft. Nicht selten vernachlässigen wir die Menschen, die uns auch in der Zeit begleitet haben, in der wir Single sind. Ruf die Person(en) an und lade sie auf einen Glühwein ein. Lass alte Zeiten aufleben und schau wie sich deren Leben entwickelt hat. Auch wenn du vielleicht deinen inneren Schweinehund dazu überwinden musst oder denkst „Ach, das ist doch schon viel zu lange her“ – mach es! Du wirst überrascht sein wie sehr sich dein Gegenüber freuen wird!

#2 Nimm dir Zeit für dich selbst und übe dich in Achtsamkeit

Das ganze Jahr sind wir geplagt von der Arbeit, von Stress und haben kaum so viel Zeit wie in der Weihnachtszeit, um uns zu besinnen. Zu besinnen? Ja, besinne dich auf dich selbst und nimm dir Zeit für dich. Setz dich hin und meditiere, horche in dich hinein und schau was passiert.

Wann warst du das letzte Mal spazieren und hast deine Umwelt bewusst wahrgenommen? Such dir einen Ort, an dem es dir besonders gut gefällt – ein Wald, ein See oder wo du es sonst schön findest. Geh spazieren und nimm deine Umwelt mit allen Sinnen wahr: Den Geruch, die Temperatur, die Schönheit der Natur, die Klänge, usw. Erschaffe dir einen intensiven Moment, in der du eins bist mit dem was dich umgibt. Du wirst nicht nur spüren wie entspannend das ist, sondern auch, dass du dankbar dafür sein wirst. Probier’s aus!

#3 Nimm dir einen ganzen Tag für dich und koche

„Einen ganzen Tag zum Kochen? Wie bitte?“ denkst du jetzt vielleicht. Aber ja, genau das meine ich. Gutes Essen hebt unsere Laune und die meisten von uns machen sich über das Jahr recht wenig Gedanken darum, was sie essen.

Also: Setz dich morgens hin und überleg dir mit was du deinen Gaumen verwöhnen möchtest – Vorspeise, Hauptspeise, Nachspeise. Zelebriere es förmlich! Mach dir einen Einkaufszettel, schlendere gemütlich durch den Supermarkt und nimm dir zu Hause die Zeit dein Lieblingsessen bei Weihnachtsmusik zuzubereiten.

Wenn du möchtest, kannst du natürlich auch deine beste Freundin zum Dinner einladen. Aber die Zeit davor würde ich an deiner Stelle alleine verbringen. Und das kann trotz Weihnachtsstress in den Supermärkten sogar entspannend sein, wenn du dich nicht stressen lässt. Wie du das schaffst? Indem du dir bewusst den ganzen Tag nur dafür reservierst und weißt, dass du genug Zeit hast und dich nicht der typischen Hektik der Weihnachtszeit anschließen musst.



#4 Gib deiner Trauer einen Zeitrahmen

Klar, wenn du gerade Liebeskummer hast, übermannen dich deine Emotionen immer und immer wieder. Das weiß ich. So einfach wie das klingt, aber jetzt im Moment kannst du die Situation nicht ändern, auch wenn es das ist, was du dir am sehnlichsten wünschst.

Diese Gefühle darfst du auch auf keinen Fall wegschieben, sondern musst sie zulassen – aber (und das gilt nicht nur für die Weihnachtszeit): Mach es bewusst! Setz dir selbst einen Zeitrahmen von 30 Minuten bis max. einer Stunde und lass alles raus: Weine, schreie, sei wütend, sei enttäuscht. Geh nach dieser Zeit vor einen Spiegel und sag dir selbst:

„Okay [dein Name]. Ja, dieses Jahr Weihnachten ist nicht so wie du es dir gewünscht hast, aber es heißt nicht, dass deshalb automatisch alles schlecht ist. Du hast jetzt die Wahl deine Weihnachtszeit von deinem Liebeskummer kaputt machen zu lassen oder du kannst versuchen dir schöne Momente zu erschaffen und das Beste daraus zu machen. Ich entscheide mich dafür das Beste daraus zu machen und halte mir vor Augen, dass es nächstes Jahr besser ist.“

#5 Mach etwas Sinnvolles mit deiner Zeit

Hast du gewusst, dass Volkshochschulen besondere Kurse zur Weihnachtszeit anbieten? Ja, ich weiß, dass das nicht jedermanns Sache ist, aber wenn du die Weihnachtszeit eigentlich liebst, dann hast du vielleicht auch Spaß daran zu lernen wie man Geschenke kreativ einpacken kann oder wie du Weihnachtsdekoration ganz einfach selbst basteln kannst. Ja, vielleicht nutzt dir das dieses Jahr nicht mehr ganz so viel, aber nächstes Jahr! Und wenn du nächstes Jahr wieder in einer Partnerschaft lebst, dann schwindet die Wahrscheinlichkeit, dass du an so einem Kurs teilnimmst, oder? Also, wenn dann jetzt :)

#6 Lerne andere Singles kennen

Du bist nicht die Einzige, die an Weihnachten alleine ist. Es gibt zahlreiche andere Männer und Frauen, die dieses Jahr auch alleine unter dem Weihnachtsbaum sitzen. Hast du schon mal Online Dating ausprobiert? Dezember und Januar sind die Hochsaison für Neuanmeldungen! Du hast also gute Chancen dort jemanden kennenzulernen.

Außerdem gibt es gerade um Weihnachten und Silvester unzählige Veranstaltungen für Singles. Ja, ich hatte auch immer Vorurteile und das Denken „dann kann ich mir gleich einen Ich-bin-alleine-Stempel auf dir Stirn machen“. Aber ich kann dir aus Erfahrung sagen: Wenn du noch nie auf so einer Veranstaltung warst, dann solltest du es zumindest ausprobieren. Es kann sehr unterhaltsam sein! Und: Du hast nichts zu verlieren. Das Schlimmste, was passieren kann, ist dass du wieder alleine nach Hause gehst und niemanden kennengelernt hast. Das Beste, was passieren kann, ist dass du eine nette Bekanntschaft gemacht hast, aus der sich vielleicht mehr ergeben kann.

#7 Verreise oder nimm dir zumindest eine Auszeit

Klar kann ich dir hier empfehlen mit deiner besten Freundin nach New York zum Weihnachtsshopping zu gehen, aber die Wenigsten können sich das mal eben so zwischendurch leisten oder bekommen überhaupt keinen Urlaub dafür.

Also was tun? Wie wäre es mit einem Wochenende Wellness in der Therme? Recherchiere und schau was es in deiner Nähe an Angeboten gibt. Oftmals bekommst du Last Minute Pakete mit Übernachtung, Frühstück, Massagen und Eintritt in die Therme. Nimm dir zwei Tage Zeit und ein gutes Buch und lass einfach deine Seele baumeln. Die meisten Sorgen und Probleme, die du gerade hast, kannst du nicht von heute von auf morgen lösen. Versuche zwei Tage Abstand davon zu gewinnen und lass es dir einfach gut gehen! Du kannst auch einfach mal hier oder hier vorbeischauen.

#8 Plane dein 2018

Pläne zu schmieden hilft uns nicht nur einen klaren Blick für unsere Ziele zu bekommen, sondern es macht auch Spaß! Kauf dir einen Terminkalender (am besten einen sehr schönen, denn du siehst ihn das ganze Jahr!) und mach dir Gedanken, was dir ganz besonders wichtig ist für dein 2018. Wann und wie oft willst du Urlaub machen? Wo soll es hingehen? Wann hast du Pflichttermine, an die du denken musst? Wann besuchst du deinen Eltern? Was machst du an Pfingsten? Für wann musst du Urlaub einreichen, um die Brückentage am besten zu nutzen? Was würdest du gerne an deinem Geburtstag machen? Was steht beruflich an? Und so weiter…schau dir das Jahr an und freue dich auf das was ansteht! Auch wenn du vielleicht weißt, dass du im kommenden Jahr noch von Liebeskummer begleitet werden wirst, versuch das Positive darin zu sehen, denn du wirst daran wachsen! Everything happens for a reason, glaub mir! <3

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Welche Tipps hast du noch, um dir die Weihnachtszeit als Single alleine schön zu machen?

Foto: © dmitryzubarev