Unglücklich verliebt: Warum du dich immer wieder in einen Mann verliebst, der dir nicht gut tut – und wie du da rauskommst

Unglücklich verliebt: Warum du dich immer wieder in einen Mann verliebst, der dir nicht gut tut – und wie du da rauskommst

Kennst du das: Du bist verliebt, alles ist wundervoll und  du denkst, dass ER endlich der Mann deines Lebens ist – und nur kurze Zeit später serviert er sich ab, verletzt dich und weist dich zurück? Vielen Frauen passiert das nicht nur einmal, sondern immer und immer wieder.

Woran liegt das? Warum sind wir immer wieder in den gleichen Typ Mann unglücklich verliebt? Diese Frage bekomme ich oft, und vor allem die, was wir dagegen tun können. Im Folgenden versuche ich dir eine Antwort darauf zu geben.

Everything happens for a reason!

Nichts in unserem Leben passiert einfach so. Alles was uns widerfährt hat einen Grund – egal ob das Erlebte gut oder schlecht ist. Hätte sich mein Ex-Freund nicht nach zehn Jahren von mir getrennt…

  • …würde es From Pain to Power nicht geben
  • …hätte ich mich nicht so intensiv selbst kennengelernt
  • …würde ich nicht durch die Welt reisen und ortsunabhängig arbeiten
  • …wäre ich nicht vollkommen flexibel
  • …wäre ich nicht mit dem wundervollen Mann zusammen, mit dem ich jetzt mein Leben teile.

Habe ich das damals kommen sehen? Natürlich nicht. Ich habe mich gefragt warum das Leben so grausam ist und womit ich diesen Schmerz verdient habe, was ich falsch gemacht habe und warum nicht einfach wieder alles beim Alten sein kann.



Veränderungen machen uns Angst, denn sie bergen Unsicherheiten in sich. Und sich über etwas nicht sicher zu sein, heißt dass unsere Zukunft ungewiss ist. Wird sie besser oder wird sie schlechter? Und anstatt uns auf das Leben einzulassen, wünschen wir uns das was sich über Jahre bewährt hat zurück. Aber in den meisten Fällen trifft es am besten:

Wenn etwas Gutes vorbei ist, macht es Platz für etwas Besseres!

Immer der gleiche Typ (der mir Sorgen und Kummer bereitet)

Ich selbst war fast vier Jahre Single bevor ich mich wieder auf eine ernsthafte Partnerschaft eingelassen habe. Nicht selten habe ich mir Sprüche anhören müssen wie „Du bist schon über 30 und immer noch alleine? Ach, das tut mir leid für dich!“

Kaum jemand konnte sich vorstellen, dass es meine Absicht war und dass es einen Grund hatte, warum ich mich bewusst dafür entschieden habe. Und nur deshalb bin ich heute auch in einer glücklichen Beziehung.

Warum aber geraten viele von uns (nicht nur Frauen, auch Männer) immer wieder an den gleichen Typ Partner?

Ganz einfach: Alles was in unserem Leben passiert, hat einen Grund. Nur müssen wir den Grund erforschen und das uns gestellte Problem lösen.

Viele Beziehungen funktionieren nicht bzw. scheitern an den gleichen Herausforderungen wie die vorhergehenden. Wer nicht aus den Fehlern seiner Ex-Beziehung lernt, wird vom Leben immer und immer wieder den gleichen Partner vorgesetzt bekommen, bis wir verstehen was das Leben und mitteilen möchte und verstehen woran wir arbeiten sollten.

Wie kommst du aus diesem ‚Und täglich grüßt das Murmeltier Erlebnis‘ wieder raus?

Wenn du immer wieder an den gleichen Typen gerätst, dann schlage ich dir Folgendes vor:

  1. Reflektiere über deine Ex-Beziehung

Setz‘ dich hin und mach dir Gedanken über deine ehemalige Beziehung und was du daraus lernen sollst. Was könnte dir das Leben lehren wollen? Mehr Geduld? Mehr Selbstständigkeit? Mehr Selbstbewusstsein? Nur wenn du auch aus dem Schlechten, das wir passiert ist, lernst, kannst du einen Schritt weitergehen. Das Ziel des Lebens besteht darin, zu wachsen und zu lernen. Und das kannst du nur, wenn du genau hinschaust. Woran ist deine Beziehung gescheitert?

  1. Übernimm Verantwortung

Nichts im Leben ist einfacher als die Schuld anderen Menschen in die Schuhe zu schieben und von sich selbst abzulenken. Doch wenn du etwas ändern und deinen passenden Partner finden willst, dann musst du Verantwortung übernehmen – für dich, dein Leben, deine Entscheidungen. Nur wenn du dir selbst Fehler eingestehst und reflektierst welchen Teil du zur Trennung beigefügt hast, kannst du lernen und wachsen.

Hat er dich betrogen und du schiebst ihm die alleinige Schuld in die Schuhe, obwohl du dich seit Monaten sexuell verschlossen hast und auch nicht bereit warst über das Warum zu reden? Hast du (so wie ich) eine wichtige Entscheidung über den Kopf deines Ex hinweg getroffen und ihn zutiefst verletzt und wunderst dich warum er gegangen ist und/oder sich eine neue Frau gesucht hat?

Sich Fehler einzugestehen und die Verantwortung für falsche Entscheidungen zu übernehmen, ist eine der schwersten Aufgaben, die ich lernen musste. Es ist nicht einfach, aber nochmals: Nur wenn du dich selbst aufrichtig reflektierst, siehst du woran deine Beziehung gescheitert ist und erkennst was du, ja DU, in deiner nächsten Beziehung anders machen möchtest und solltest.

Was ist schief gelaufen? Wo sind Parallelen zwischen deinen gescheiterten Beziehungen? Lag das Problem vielleicht bei dir und nicht an deinen Ex-Partnern? Sei ehrlich mit dir selbst – du musst es niemand anders verraten :)

  1. Nimm dir konkrete Veränderungen vor

Wenn du dich, deine Trennung und die Gesamtsituation ehrlich betrachtest, dann wirst du feststellen, dass du dich nicht immer so verhalten hast wie du es dir selbst von deinem Partner wünschen würdest. Nimm dir konkrete Ziele vor für deinen nächsten Partner. Lege für dich fest, was unabdingbar ist in einer intakten Beziehung. Wie sieht eine glückliche Beziehung für dich aus? Was kannst du konkret daran verändern? Was kannst du einbringen und was nicht?

Selbsterkenntnis ist der beste Weg zur Besserung

Kritisch mit sich selbst zu sein und Fehler, die man bisher bequem und konsequent dem Ex zugeschoben hat, als mögliche eigene zu erkennen und sich einzugestehen, ist unfassbar schwer. Aber es ist der einzige Weg aus dem Dilemma, immer wieder einem unpassenden Partner zu begegnen. Nur wenn du an dir arbeitest und dich weiterentwickelst, wird dich das Leben mit deiner großen Liebe belohnen.

Es klingt blöd (vor allem in dem Zusammenhang), ist aber so:

Von nichts kommt nichts.

Aber ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen, dass es sich nicht nur lohnt, sondern sogar Spaß macht, denn du lernst dich selbst besser kennen und findest interessante Aspekte über deine eigene Persönlichkeit heraus – und du kommst deinem passenden oder gar perfekten Partner ein Stückchen näher…

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Foto: © sunemotion

Wie du damit umgehst, wenn deine Liebe nicht erwidert wird. Und warum Männer klare Worte brauchen.

Wie du damit umgehst, wenn deine Liebe nicht erwidert wird. Und warum Männer klare Worte brauchen.

Diesen Artikel schreibe ich aus gegebenem Anlass, denn ich habe mich verliebt. Verliebt in einen Mann, den ich fast fünf Jahre kenne, mit dem ich sehr gut befreundet bin und dennoch nie als den gesehen habe, den ich heute sehe.

Zu Beginn habe ich mir ganz fest eingeredet, dass es ein Hirngespenst ist, immerhin hätte ich wohl schon früher darauf kommen können. Bestimmt fühle ich mich ganz einsam und er ist einfach ein toller Typ, der gut zu mir passen würde. Bestimmt ist es nur, weil wir die gleichen Ansichten teilen und immer viel miteinander lachen können  und weil er genau weiß wie ich ticke. Ganz bestimmt projiziere ich meine freundschaftlichen Gefühle auf eine romantische Ebene, weil ich mir einen Partner wünsche.

Das waren meine Gedanken, um mir einzureden, dass ich ihn ganz sicher nicht will, weil wir ganz sicher nur Freunde sind.

Leider ist er für mich nicht mehr nur ein Freund. Und leider können wir unsere Gefühle nicht abstellen, sondern müssen irgendwie mit ihnen umgehen.

Sag was du denkst und hör‘ auf zu glauben, dass er es schon merken wird

Vorab: Er empfindet nicht das Gleiche für mich.

Das ist der Grund warum ich heute erörtern möchte, wie wir damit umgehen können, wenn unsere Liebe nicht erwidert wird. Beginnen will ich aber damit, dir (auch wenn wir das eigentlich wissen) nochmal zu sagen, wie wichtig es ist, dass du klare Worte verwendest.

Wenn du möchtest, dass er versteht was du ihm sagen möchtest, musst du es aussprechen!

Nun, wie gesagt, wir zwei kennen uns seit fast fünf Jahren und man möge davon ausgehen, dass er wahrnimmt, wenn sich etwas verändert. Blicke, das Lächeln, die ‚zufälligen‘ Berührungen, die ’seltsamen‘ Fragen, die du beginnst zu stellen, die Komplimente, die du häufiger machst als sonst, das Nachhaken, ob er gerade mit jemandem ausgeht, und so weiter – nun, du weißt wovon ich spreche.

Ich möchte nicht sagen, er hätte nicht gemerkt, dass etwas nicht stimmt. Das hat er, und zwar meine etwas andere Reaktion auf seine sonst immer sehr amüsanten Frauengeschichten. So sehr ich versucht habe mir ein Lächeln abzuverlangen, es ist mir nicht gelungen.



Schwer ist das nicht zu erkennen bei mir, da ich ein sehr emotionaler Mensch bin. Nur mit der Interpretation warum dies so sein möge, lief es dann nicht so, wie eine Frau die Situation gesehen und analysiert hätte.

Die Denkweise ‚Na also das ist ja offensichtlich, jetzt hat er’s bestimmt verstanden‘, wird dir in den meisten Fällen nicht weiterhelfen. Es mag nicht auf alle Männer zutreffen, aber als Faustregel würde ich sagen:

Nein. Sie merken es nicht, du musst deine Gefühle in Worte fassen! 

To make a long story short: Ich habe es ihm gebeichtet. Geplant und gewollt war das nicht, aber in dem Moment kam ich nicht mehr drumherum ehrlich mit ihm zu sein. Er fühlt nicht das Gleiche für mich. Er datet eine andere. Und er ist mit der Situation überfordert – und ich auch.

Everything happens for a reason!

Seitdem ich vor drei Jahren auf so schmerzhafte Art und Weise verlassen wurde, habe ich niemanden getroffen, für den ich mein Leben verändern oder mich ein bisschen einschränken würde – niemand, auf den ich mich ernsthaft eingelassen hätte.
Am Anfang war es die blanke Angst, dann purer Egoismus und dann war der Grund, dass ich einfach niemanden getroffen habe, den ich als „gut genug“ erachtet habe.

Und heute? Nun, ich würde viel für ihn tun. Mehr als ich für jeden anderen tun würde.

Aber er will mich nicht. Und jetzt?

Wenn du meinen Blog regelmäßig liest, dann weißt du, dass ich davon überzeugt bin, dass alles einen Grund hat in deinem Leben. Jeder Mensch, der dir begegnet, erfüllt eine Aufgabe und er gibt dir Herausforderungen und Chancen, an denen du wachsen kannst (und solltest).

Was die Aufgabe des Mannes ist, der mit plötzlich viel mehr bedeutet als ich jemals erahnen konnte? Ich weiß es nicht. Noch nicht.

Fakt ist, dass er nicht mehr als freundschaftliche Gefühle für mich hegt – und damit muss ich umgehen, auch wenn es wehtut.

Welche Fragen sollten wir uns stellen, wenn wir in so einer Situation gefangen sind?

Wie kann ich mit der Enttäuschung und der Wut über meine eigene ‚Dummheit‘ es ihm gesagt zu haben, umgehen?

Bist du wütend auf dich selbst, weil du ihm deine Gefühle gestanden hast? Weil du auch nur ein Fünkchen Hoffnung darin hattest, er könnte auch so fühlen? Du bist enttäuscht, weil er dich nicht will?

Nun, sieh es so: Du hast es gesagt, du hast es ihn wissen lassen, du hast Sicherheit. Du kannst aufhören dich mit den Gedanken „Wenn, dann…“ und „Wie er wohl fühlt…?“ zu quälen. Du hast dir selbst die Chance auf Klarheit gegeben, kannst es verarbeiten und dann früher oder später wieder offen sein für einen anderen, den richtigen Mann.

Du warst mutig! Du hattest keine Lust mehr auf Versteckspiel, bist über deinen Schatten gesprungen und hast es ihm einfach gesagt. Da gehört Einiges dazu und du solltest stolz auf dich sein!

Versuche dich nicht darüber zu ärgern, dass er nicht so empfindet wie du es gehofft hast, sondern versuche dich an deiner neuen Freiheit zu freuen. Du weißt jetzt woran du bist!

Möchte ich mit jemandem zusammen sein, der mich nicht als Frau an seiner Seite möchte? 

Nein, also ich nicht, und ich denke, du auch nicht. Ich weiß wie sich die innere Zerrissenheit anfühlt und Gedanken wie „Wenn ich ihm erstmal zeige, was er mir bedeutet, dann wird er sich schon in mich verlieben“ in deinen Kopf schießen. Auch wenn die Hoffnung zuletzt stirbt, aber das wird er nicht, zumindest sind die Chancen dafür minimalst.

Ich kenne deine Hoffnungen, und auch die Momente der Selbstaufgabe und des sich selbst hinten Anstellens: Tu‘ das nicht, egal wie sehr du dir wünschst mit ihm zusammen zu sein. Denn der einzige Mensch, mit dem du zusammen sein musst und wollen solltest, der dir am wichtigsten sein und den du am meisten lieben solltest, bist DU.

Was mache ich mit der ganzen Liebe, die ich spüre? 

Verschieben. Auf den Menschen lenken, der sie verdient hat. DU!

Du solltest Selbstliebe täglich praktizieren, das weißt du, denke ich. Nutze die Emotionen, die du in dir trägst und die du ihm so gerne schenken würdest, und beschenke dich selbst.

Es wird dir gut tun! Und du weißt:

Nur wer sich selbst liebt, kann auch von jemand anders geliebt werden!

Liebe ich ihn mehr als mich selbst? 

Wenn du diese Frage mit ja beantwortest, bist du noch nicht bereit für eine Beziehung. Das klingt hart, aber wenn du einen anderen Menschen mehr liebst als dich selbst, ihn über dich und dich selbst hinten anstellst, dann wirst du nicht glücklich werden. Nicht mit ihm und nicht mit jemandem anders.

Finde dich selbst, liebe dich selbst, kenne deinen Wert und es wird dir leichter fallen mit Zurückweisungen umzugehen, denn der wichtigste Mensch in deinem Leben bleibt, und zwar in guten und in schlechten Zeiten: DU. 

Warum hat er so wenig Empathievermögen? Warum kann er nicht damit umgehen?

Männer sind anders. Sie denken anders. Sie fühlen anders. Manchmal zumindest. Sie sind oftmals rationaler als wir Frauen. Und sind wir doch mal ehrlich: Was soll er auch tun?

Ich möchte nicht mit Samthandschuhen angefasst werden.

Ich möchte kein Mitleid, weil er nicht so fühlt wie ich.

Ich möchte nicht, dass das unsere Freundschaft ‚überschattet‘.

Was ich dann möchte? Ich möchte ihn als Freund behalten, als einen Menschen, der mir schon immer viel bedeutet hat. Ich möchte, dass alles wieder so ist wie es war.

Sieh es ihm nach, dass er es vielleicht nicht nachvollziehen kann. Vielleicht kann er auch nicht gut ausdrücken was er denkt, was er fühlt. Vielleicht weiß er es auch schlichtweg selbst nicht.

Männer sind nicht so eng mit ihren Emotionen verbunden wie wir Frauen.

Er reagiert nicht so, weil er dir wehtun will, sondern weil er es nicht anders kann. Und das meine ich nicht abwertend.

Und ja, ins Geheim wissen wir, dass wir das starke Geschlecht sind. Und das müssen wir auch in Situationen wie diesen sein. 

 

Was soll ich jetzt machen? 

Ich persönlich gehe auf Abstand. Ich brauche erstmal Zeit für mich, für mein Herz.

Sehr gelegen kommt mir, dass München und Bangkok nicht so nahe beieinander liegen. Die nächsten drei Monate werde ich in Thailand verbringen. Für mich heißt das ME TIME: CrossFit, Yoga, Meditation, Massagen. Ich schenke die Liebe, die ich in mir trage, mir selbst. Ich gebe mir Zeit, um zu akzeptieren, dass es so ist wie es ist. Und ich gebe meinem Herz Zeit um zu heilen und sich wieder zu öffnen.

Wenn du dir so einen großen räumlichen Abstand nicht schaffen kannst, dann zieh dich anders zurück. Mit einem kleineren räumlichen Abstand, weniger Whatsapp, weniger oder vielleicht sogar erstmal keinen Treffen. Beschäftige dich mit dir, atme durch und lass dein Herz wieder frei.

Du wirst fühlen, wenn die Zeit reif ist, und dann kannst du auch wieder auf ihn zugehen und Kontakt mit ihm haben.

Abschliessend

Dieser Artikel scheint vielleicht etwas analytisch, rational und kühl. Als wäre alles ganz einfach und es würde weitergehen so wie zuvor. Das tut es nicht. Und wenn du schon mal in so einer Situation warst oder gerade bist, dann weißt du, wie sehr mein Herz blutet.

Du weißt aber auch, dass wir genau zwei Möglichkeiten haben:

  1. Wir vergraben uns zu Hause, stopfen uns mit Schokolade voll, heulen unser Kissen nass und reden uns ein, dass uns bestimmt niemals irgendjemand will und dass irgendwas nicht stimmt mit uns.

ODER

  1. Wir sind stark, versuchen den Schmerz zu verarbeiten, zu akzeptieren, dass es so ist wie es ist. Wir schauen nach vorne, verlieren den Glauben an die Liebe nicht (und das darfst du nicht, niemals!) und gehen mit verletztem, aber dennoch offenem Herzen in die Welt und vertrauen darauf, dass er kommt, der Richtige. Und das wird er. Wenn du bereit bist, wenn die Zeit reif ist.

Wenn es dir gerade so geht wie mir, gib nicht auf! Der Richtige kommt! Für dich und auch für mich! Wenn er dich nicht möchte, dann hat er dich nicht verdient.

Es gibt etwas, das jeder von uns gerne fühlen möchte: Geliebt zu werden, ohne darum bitten zu müssen. 

Du bist einzigartig und wundervoll! Vergiss das niemals!

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Angstzustände und Panikattacken: Woher sie kommen und was du dagegen tun kannst

Angstzustände und Panikattacken: Woher sie kommen und was du dagegen tun kannst

Es ist 2.30 Uhr, wieder liege ich wach. Ich habe geträumt. Und in dem Moment als ich realisiere, was mir meine Fantasie ins Hirn genistet hat, kommt sie: Die Panikattacke. Oh Gott, was wenn sie ihm ein Kind anhängt? Meinem Mann. Dem Mann, der der Papa meiner Kinder sein sollte! Dann wird sie ein Leben lang mit ihm verbunden sein und ich nicht. Und dann habe ich keine Chance mehr ihn zurückzugewinnen. Und ich bleibe für immer alleine, weil mich keiner will. Ich werde niemals eine eigene Familie haben, denn bis ich jemanden gefunden hätte, der das möchte, bin ich zu alt. 

Das waren meine größten Ängste während meiner Trennung. Ich kann dir nicht mehr sagen wie oft ich nachts wach geworden bin oder wie oft ich mich die Panik und der Angstzustand tagsüber in allen möglichen Situationen übermannt hat.

Ich kann dir nur sagen, dass ich mich noch sehr gut an das intensive, beinah unerträgliche Ohnmachtsgefühl, das mir die Luft zum Atmen genommen hat, erinnern kann. Die Beklemmtheit, das Herzstechen, der kalte Schweiß, das Herzrasen, das Ringen nach jedem Atemzug. Ich kann es dir nachempfinden.

Zu meiner Zukunftsangst und der Angst, ob seine Neue eine Familie mit ihm gründen wird, kamen meine Angst vor dem Alleinsein und davor, ob ich jemals wieder einen neuen Partner finde werde.

Was ist Angst?

Sorgen erzeugen Angst, eine Emotion, die eine gedankliche Vorwegnahme von möglichen Gefahren darstellt.

Angst tritt immer vor einem Ereignis ein, und ist daher eine Emotion, die ein mögliches Vorkommnis signalisiert. Wie wahrscheinlich das Eintreten dieses Ereignisses ist, spielt für das Ausmaß des Angstzustandes zunächst keine Rolle. Alleine die Tatsache, dass es theoretisch möglich ist, reicht aus um uns zu verängstigen.

  • Die Angst, dass er eine Familie mit seiner Neuen gründet.
  • Die Angst vor dem Alleinsein.
  • Die Angst, dass wir niemals wieder einen Partner finden.
  • Die Angst vor finanziellen Engpässen durch die Trennung.
  • Die Angst alles zu verlieren, das uns wichtig ist und das wir lieben.
  • Die Angst unseren neuen Partner zu verlieren, so wie unseren Ex.
  • Die Angst zu alt zu sein, um eine eigene Familie zu gründen.

Das sind nur ein paar Beispiele von Ängsten, die zwar in unserem Kopf da sein können, in Wahrheit aber noch nicht eingetreten sind und in den meisten Fällen auch nicht eintreten werden.



Ängste belasten uns nicht nur, sie blockieren uns auch. Sie halten uns davon ab klar zu denken, und natürlich auch davon, klar zu handeln und Entscheidungen zu treffen. Sie nimmt uns unsere Lebensfreude und sehr häufig treten durch sie außerdem Schlafstörungen auf.

Wir fühlen uns meist hilflos und unserer Angst ausgeliefert.

Was kannst du gegen Angst und Panikattacken tun? 

Vorab: Angst in ein Gefühl, es kann dir nichts tun. Panikattacken sind Momentaufnahmen deiner Angst in einem extremen Ausmaß, die in der Regel maximal 30 Minuten anhalten.

Sei dir dessen bewusst, dass Panikattacken vergehen, sie sind kein Dauerzustand!

[Disclaimer: Wenn du nicht nur durch deinen Liebeskummer, sondern bereits über Jahre von Panikattacken begleitet wirst, dann lege ich dir eine Psychotherapie ans Herz. Eine kognitive Verhaltenstherapie kann dir helfen mit deinen anhaltenden Ängsten und Panikattacken umzugehen.]

Hier nun einige Strategien, die ich selbst in meiner Situation angewandt habe:

  1. Durchatmen

Leg dich auf den Rücken, deine linke Hand auf dein Herz, deine rechte auf deinen Bauch. Atme tief ein und aus. Atme langsam und bewusst und konzentriere dich auf deinen Körper und deine Atmung und nicht auf deine Angst.

Versuche im Hier und Jetzt zu sein, fokussiere dich auf deine Atmung und du wirst sehen, dass du ruhiger wirst.

  1. Analysiere die Situation

Wenn du dich beruhigt hast, und wieder Frau deiner Sinne bist, dann analysiere die Situation. Warum hast du Angst? Worum geht es überhaupt? Wie wahrscheinlich ist es, dass diese Situation genauso eintritt?

Du wirst sehen, dass du mit etwas Abstand feststellen wirst, dass alles halb so schlimm ist wie du es dir ausmalst. Natürlich wirst du nicht von jetzt auf gleich von deiner Angst befreit sein, aber es ist eine Strategie, die dir vor Augen führt was genau gerade passiert. Und du gibst dir die Chance deine Ängste und deine Situation zu relativieren.

  1. Bewusste Konfrontation mit der Situation

Es kann dir auch helfen, wenn du dir die schlimme Situation vorstellt, aber nicht in der Panik, sondern bei vollem Bewusstsein. Frage dich: Was ist das Schlimmste, das passieren kann? Wenn es eintreten würde, was würde passieren? Was wären deine nächsten Schritte?

In den meisten verlieren wir uns in unserem Angstzustand und vergessen vollkommen die Situation auf lange Sicht zu betrachten. Meistens würde durch das Eintreten der Situation eine tiefe Traurigkeit folgen.

Lass mir dir sagen: Selbst im unwahrscheinlichen Fall, dass deine Angst eintritt und du tieftraurig bist, auch diese Emotion wird vorübergehen. Sie wird auch kein Dauerzustand sein und du wirst es überleben. Das klingt jetzt einfach, das wäre es sicher nicht, und das weiß ich.

Aber vergiss niemals: What doesn’t kill you makes you stronger!

  1. Sprich mit jemandem, der dich versteht

Oftmals hilft uns eine objektive Sichtweise auf unsere Ängste. Jemand, der uns hilft sie zu relativieren. Das kann deine Schwester, dein bester Freund oder auch deine Mama sein. Wenn du das Gefühl hast, dass keiner von ihnen tatsächlich objektiv ist, kannst du an einen Therapeuten und sehr gerne auch an mich wenden.

  1. Meditation

Wenn du meinen Blog regelmäßig liest, hast du den Tipp schon öfter gesehen. Einfach weil er so gut ist und weil er dir so helfen wird. Setz‘ dich mit Meditation auseinander und probiere es aus, bevor du sagst, dass das nichts für dich ist. Du hast keine Ahnung wie du anfangen sollst? Dann findest Hilfe bei Fvck Lucky Go Happy.

Der Artikel im Überblick:

  • Angst und Panik sind Emotionen, die nicht dauerhaft sind.
  • Angst und Panik sind Gefühle, sie können dir nichts tun.
  • Es ist okay Angst zu haben, lass sie zu, und relativiere sie.
  • Deine Angst ist normal. Wir alle haben Angst, wir müssen nur lernen richtig mit ihr umzugehen.
  • Es gibt Strategien wie du deine Angst und Panik in Griff bekommst.

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Foto: © JenkoAtaman

Was hast du aus deiner letzten Trennung gelernt? Eine Frage, 15 Beziehungsexperten antworten.

Was hast du aus deiner letzten Trennung gelernt? Eine Frage, 15 Beziehungsexperten antworten.

Eine Frage, die wir am liebsten sofort beantworten möchten, wenn wir Liebeskummer haben. „Wozu das alles? Wann hört das auf? Everything happens for a reason, so ein Quatsch!” – kennst du die Gedanken?

Der Schmerz, den wir verarbeiten müssen, trügt unsere Wahrnehmung, dass alles wieder gut wird, und auch, dass wir aus dieser Trennung stärker hervorgehen werden – und mit mehr Wissen, denn sie lehrt uns etwas.

Ich habe 15 Beziehungsexperten gefragt, was sie aus ihrer letzten Trennung gelernt haben und war selbst überrascht wie vielfältig die Antworten und Learnings waren.

Aber lies selbst.

Simone 400Mein persönliches Key Learning: Wenn Paare aufhören zu kommunizieren, laufen sie Gefahr sich in zwei unterschiedliche Richtungen zu entwickeln, ohne es zu merken. Was das für Folgen hat, habe ich am eigenen Leib gespürt. Meine Trennung hat mir gezeigt wie wichtig Kommunikation ist, und wie sehr viel mehr Wert ich in meiner nächsten Beziehung darauf legen möchte. Nicht, dass ich vorher keinen Wert darauf gelegt habe, aber es hat funktioniert, daher habe ich mich nicht bewusst damit beschäftigt – solange bis eben nicht mehr funktioniert hat. Kommunikation ist das A&O in einer Beziehung – verbal und physisch.

rp_Nils-Terborg-perfekte-Beziehung-Profil-rund-150x150.pngNils Terborg von Deine perfekte Beziehung

Ich würde Trennungen nicht mehr aufschieben. Mittlerweile habe ich aber auch die emotionale Stärke, um das ganz anders zu gestalten und mehr Klartext zu reden. Was aber auch nicht jedermanns und -fraus Sache ist. Gut war auf jeden Fall die Strategie, den Kontakt zum Ex-Partner für mindestens ein halbes Jahr komplett einzustellen. Ich kenne wirklich wenige Fälle, in denen das nach einer hochemotionalen Trennung anders funktioniert.

Anchu_rundAnchu Kögl von www.anchukoegl.com

Was ich durch meine letzte Trennung gelernt habe, ist mein Glück und meine Zufriedenheit nicht von jemand anderem abhängig zu machen. Während der Beziehung glaubte ich, dass meine Partnerin mich glücklich machen muss. Jedoch kann man meiner Meinung nach eine dauerhaft glückliche Beziehung nur dann führen, wenn man mit sich selbst und seinem Leben zufrieden ist und nicht erwartet, dass der Partner einen glücklich macht. Andere Menschen sind nicht dazu da, uns glücklich zu machen. Solange wir das jedoch erwarten, werden wir auch immer wieder enttäuscht werden.

Melanie MittermeierMelanie Mittermeier von Liebe leben

Sobald ich die Person bin, mit der ich gerne zusammen sein möchte (lebensfroh, witzig, positiv, aktiv, entspannt, mit mir selbst glücklich, selbstbewusst), dann ziehe ich die Menschen in mein Leben, die dazu passen. Bin ich einsam, frustriert, unglücklich und von Selbstzweifeln zerfressen, gehe ich keine Beziehung mehr ein. Das hab ich einmal gemacht und es war nicht witzig.




Kendra GettelKendra Gettel von Wieder glücklich

Meine wesentliche Erkenntnis war, dass ich meinem Partner Unrecht getan habe. Ich hatte entschieden zu gehen, und mit reiner Feindseligkeit seinerseits gerechnet. Deshalb traf ich meine Entscheidung – aus vermeintlichem Selbstschutz – alleine und „zog sie durch“ ohne ihn darin einzubeziehen, wie es weitergehen soll (immerhin haben wir ein kleines Kind zusammen). Ich übersah, dass er sehr wohl gewillt war, mit mir gemeinsam zu überlegen, was für uns alle das Beste ist.

MichaelaForstikMichaela Forstik von Realtionship With Me

Mein Hauptlearning war und ist es, mich auf die Gefühle, die kurz vor und nach einer Trennung hochkommen (zB. Trauer, Frust, Wut) einzulassen. Denn sie sind natürlich und der Motivator dafür, erneut einem Menschen Vertrauen zu schenken und mich auf ihn einlassen zu können.

 

Sabine-WeissSabine Weiss von Herzbruch

Im Großen und Ganzen habe ich vieles richtig gemacht – und das was ich nicht richtig gemacht habe, vermittle ich heute meinen KlientInnen als Lerneffekt. Was aber sicher ein Fehler war, ist dass ich versucht habe, zumindest eine Freundschaft aufrecht zu erhalten – der Klassiker! Es war viel zu früh dafür, hat mich nur jedes Mal aufs Neue verletzt und letztlich nicht funktioniert. Heute empfehle ich als Maßstab: bist du soweit, dass dein Ex dir von seiner neuen Flamme erzählen kann, ohne dass es dich stört? Gut – ihr seid bereit für Freundschaft! Solange dir das aber Kummer bereitet, lass es bleiben.

Eva Winkler_CarrieCarrie von Is it love

Früher habe ich hauptsächlich auf andere Menschen gehört, die mir Tipps gegeben haben, was ich alles machen könnte, dass es mir besser geht. Das ist ok, das machen wir so – wir hören auf Menschen, die uns lieben, denn sie wollen, dass es uns besser geht. Ich sage nicht, dass das falsch ist, denn oft haben wir in unserer Trauer selbst nicht den Ansporn, unser mühsam mit verrotzten Tempotaschentüchern ausgestattetes Schneckenhaus zu verlassen. Nur habe ich damals nie auf mein eigenes Bedürfnis gehört, und das gehört (wie ich jetzt weiß) dazu. Ich habe gelernt, dass ich mir viele monatelange Selbstmitleidsphasen gut hätte sparen können, wenn ich mir selbst wichtiger gewesen wäre.

Jan-SteinJan Stein von Farlove

Ich habe gelernt, dass der Partner nicht zum Lebensmittelpunkt werden sollte. Wenn man seine ganze Energie und Zeit in die Beziehung steckt und andere Dinge vernachlässigt, ist das nicht gesund für die Beziehung und einen selber. Wichtig ist es, eine gute Balance zu finden, mit der man selber und auch der Partner glücklich ist.

 

Robert-Heeß

Robert Heeß von Liebeskummer24

Die wichtigste Lektion für mich war, so banal das klingen mag: Auch DAS geht vorbei – und genau darauf kann ich bauen! Voraussetzung ist allerdings, dass ich offen und mutig betrachte, was da alles in mir am Rasen und Ausrasten ist. Dass ich dafür die Verantwortung übernehme, mich meinen Gefühlen und Emotionen widme, sie erkunde und durchfühle. Stück für Stück, langsam und behutsam. Dann verlieren sie die Macht über mich. Was ich anders machen würde? Genau das, was ich eben beschrieben habe. Jedoch entschlossener und konsequenter und ausdauernder. Vor allem würde ich SOFORT damit beginnen, anstatt meine Energie und Kraft zu verschleudern mit Versuchen, die Ex zurückzugewinnen.

Olaf-SchwantesOlaf Schwantes

Das ich bewusster auf mein Herz und meinen Körper höre. Beide wussten nämlich schon längst, dass die Beziehung beendet war. So habe ich die Frau verletzt. Denn beim Sex spürte sie, dass ich nicht mehr mit dem Herzen dabei war. Was ich daraus mitnehme: Immer ehrlich zu mir zu sein, mir meiner eigenen Gefühle klar zu werden und danach dann auch zu handeln. Das ist das, was ich mir und auch meiner Partnerin wert bin.

Claudia_E_Huber_rund KopieClaudia Huber

Ein ganz wichtiger Lerneffekt meiner letzten Trennung war, dass eine Trennung sehr zivilisiert, undramatisch und schön ablaufen kann. Ich habe sehr darauf geachtet, wie es mir geht und war mir bewusst, wieso wir den Schritt gehen wollen. Mein Ex-Partner und ich haben viel miteinander gesprochen. Das empfand ich als sehr schön. Ich meine, dass wir deshalb heute noch so gut befreundet sind. Allerdings würde ich mich heute schneller für eine räumliche Trennung kümmern und die Kuscheleinheiten, die wir immer wieder austauschten, früher beenden. Während der Trennungsphase war das ein zweischneidiges Schwert: Trost und Salz in die Wunde.

sergej ryan fischerSergej Ryan Fisch von Mr. Right finden

Meine letzte Trennung war überraschend angenehm. Um damit klar zu kommen, habe ich viel unternommen, neue Menschen kennengelernt und bin meinen Hobbys nachgegangen. So hatte ich kaum Möglichkeit, meiner Ex-Partnerin nachzutrauern.

 

Veronika-KrytznerVeronika Krytzner

Aus meiner letzten Trennung habe ich gelernt, mehr auf mein Bauchgefühl zu hören und den Impulsen nachzugehen. Schneller den Mund aufzumachen, wenn mir etwas nicht gefällt und deutlicher meine Grenzen zu ziehen.

 

Peter-MichalikPeter Michalik von Beziehungs-ABC

Meine eigenen Bedenken, dass etwas in der Beziehung schief läuft, dass es mir selber nicht gut geht, dass wir uns auseinanderleben,… viel früher ernst nehmen. Heute bin ich überzeugt, dass ich sehr viel aktiv für mich und meine Beziehung tun kann und tun muss und so lässt sich (hoffentlich!) eine Trennung vermeiden. Wenn man aber spürt, dass es gar nicht mehr geht und auch schon Einiges (gemeinsam oder alleine) versucht hat, dann sollte man eine Beziehung lieber loslassen. Jeder Mensch hat es verdient, dass er so geliebt wird wie er ist und sich frei fühlen kann in einer Beziehung – wenn es sich nicht so anfühlt, dann ist das „Loslassen“ eines Partners der notwendige Weg.

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Foto: (c) wavebreakmedia

Single in der Weihnachtszeit: Konkrete und umsetzbare Tipps wie du deine Weihnachtszeit gestalten kannst

Single in der Weihnachtszeit: Konkrete und umsetzbare Tipps wie du deine Weihnachtszeit gestalten kannst

Ich weiß, dass die Weihnachtszeit sehr herausfordernd ist, wenn du gerade in Trennung lebst, aber ich möchte dir heute ein paar konkrete Gedankenanstöße geben, was du tun kannst, um dir ein paar schöne Stunden zu machen.

#1 Verbringe Zeit mit den Menschen, die du vernachlässigt hast

Wir alle kennen das: Wenn wir in einer Beziehung sind, dann investieren wir die meiste Zeit in unseren Partner. Ganz besonders am Anfang unserer Partnerschaft. Nicht selten vernachlässigen wir die Menschen, die uns auch in der Zeit begleitet haben, in der wir Single sind. Ruf die Person(en) an und lade sie auf einen Glühwein ein. Lass alte Zeiten aufleben und schau wie sich deren Leben entwickelt hat. Auch wenn du vielleicht deinen inneren Schweinehund dazu überwinden musst oder denkst „Ach, das ist doch schon viel zu lange her“ – mach es! Du wirst überrascht sein wie sehr sich dein Gegenüber freuen wird!

#2 Nimm dir Zeit für dich selbst und übe dich in Achtsamkeit

Das ganze Jahr sind wir geplagt von der Arbeit, von Stress und haben kaum so viel Zeit wie in der Weihnachtszeit, um uns zu besinnen. Zu besinnen? Ja, besinne dich auf dich selbst und nimm dir Zeit für dich. Setz dich hin und meditiere, horche in dich hinein und schau was passiert.

Wann warst du das letzte Mal spazieren und hast deine Umwelt bewusst wahrgenommen? Such dir einen Ort, an dem es dir besonders gut gefällt – ein Wald, ein See oder wo du es sonst schön findest. Geh spazieren und nimm deine Umwelt mit allen Sinnen wahr: Den Geruch, die Temperatur, die Schönheit der Natur, die Klänge, usw. Erschaffe dir einen intensiven Moment, in der du eins bist mit dem was dich umgibt. Du wirst nicht nur spüren wie entspannend das ist, sondern auch, dass du dankbar dafür sein wirst. Probier’s aus!

#3 Nimm dir einen ganzen Tag für dich und koche

„Einen ganzen Tag zum Kochen? Wie bitte?“ denkst du jetzt vielleicht. Aber ja, genau das meine ich. Gutes Essen hebt unsere Laune und die meisten von uns machen sich über das Jahr recht wenig Gedanken darum, was sie essen.

Also: Setz dich morgens hin und überleg dir mit was du deinen Gaumen verwöhnen möchtest – Vorspeise, Hauptspeise, Nachspeise. Zelebriere es förmlich! Mach dir einen Einkaufszettel, schlendere gemütlich durch den Supermarkt und nimm dir zu Hause die Zeit dein Lieblingsessen bei Weihnachtsmusik zuzubereiten.

Wenn du möchtest, kannst du natürlich auch deine beste Freundin zum Dinner einladen. Aber die Zeit davor würde ich an deiner Stelle alleine verbringen. Und das kann trotz Weihnachtsstress in den Supermärkten sogar entspannend sein, wenn du dich nicht stressen lässt. Wie du das schaffst? Indem du dir bewusst den ganzen Tag nur dafür reservierst und weißt, dass du genug Zeit hast und dich nicht der typischen Hektik der Weihnachtszeit anschließen musst.



#4 Gib deiner Trauer einen Zeitrahmen

Klar, wenn du gerade Liebeskummer hast, übermannen dich deine Emotionen immer und immer wieder. Das weiß ich. So einfach wie das klingt, aber jetzt im Moment kannst du die Situation nicht ändern, auch wenn es das ist, was du dir am sehnlichsten wünschst.

Diese Gefühle darfst du auch auf keinen Fall wegschieben, sondern musst sie zulassen – aber (und das gilt nicht nur für die Weihnachtszeit): Mach es bewusst! Setz dir selbst einen Zeitrahmen von 30 Minuten bis max. einer Stunde und lass alles raus: Weine, schreie, sei wütend, sei enttäuscht. Geh nach dieser Zeit vor einen Spiegel und sag dir selbst:

„Okay [dein Name]. Ja, dieses Jahr Weihnachten ist nicht so wie du es dir gewünscht hast, aber es heißt nicht, dass deshalb automatisch alles schlecht ist. Du hast jetzt die Wahl deine Weihnachtszeit von deinem Liebeskummer kaputt machen zu lassen oder du kannst versuchen dir schöne Momente zu erschaffen und das Beste daraus zu machen. Ich entscheide mich dafür das Beste daraus zu machen und halte mir vor Augen, dass es nächstes Jahr besser ist.“

#5 Mach etwas Sinnvolles mit deiner Zeit

Hast du gewusst, dass Volkshochschulen besondere Kurse zur Weihnachtszeit anbieten? Ja, ich weiß, dass das nicht jedermanns Sache ist, aber wenn du die Weihnachtszeit eigentlich liebst, dann hast du vielleicht auch Spaß daran zu lernen wie man Geschenke kreativ einpacken kann oder wie du Weihnachtsdekoration ganz einfach selbst basteln kannst. Ja, vielleicht nutzt dir das dieses Jahr nicht mehr ganz so viel, aber nächstes Jahr! Und wenn du nächstes Jahr wieder in einer Partnerschaft lebst, dann schwindet die Wahrscheinlichkeit, dass du an so einem Kurs teilnimmst, oder? Also, wenn dann jetzt :)

#6 Lerne andere Singles kennen

Du bist nicht die Einzige, die an Weihnachten alleine ist. Es gibt zahlreiche andere Männer und Frauen, die dieses Jahr auch alleine unter dem Weihnachtsbaum sitzen. Hast du schon mal Online Dating ausprobiert? Dezember und Januar sind die Hochsaison für Neuanmeldungen! Du hast also gute Chancen dort jemanden kennenzulernen.

Außerdem gibt es gerade um Weihnachten und Silvester unzählige Veranstaltungen für Singles. Ja, ich hatte auch immer Vorurteile und das Denken „dann kann ich mir gleich einen Ich-bin-alleine-Stempel auf dir Stirn machen“. Aber ich kann dir aus Erfahrung sagen: Wenn du noch nie auf so einer Veranstaltung warst, dann solltest du es zumindest ausprobieren. Es kann sehr unterhaltsam sein! Und: Du hast nichts zu verlieren. Das Schlimmste, was passieren kann, ist dass du wieder alleine nach Hause gehst und niemanden kennengelernt hast. Das Beste, was passieren kann, ist dass du eine nette Bekanntschaft gemacht hast, aus der sich vielleicht mehr ergeben kann.

#7 Verreise oder nimm dir zumindest eine Auszeit

Klar kann ich dir hier empfehlen mit deiner besten Freundin nach New York zum Weihnachtsshopping zu gehen, aber die Wenigsten können sich das mal eben so zwischendurch leisten oder bekommen überhaupt keinen Urlaub dafür.

Also was tun? Wie wäre es mit einem Wochenende Wellness in der Therme? Recherchiere und schau was es in deiner Nähe an Angeboten gibt. Oftmals bekommst du Last Minute Pakete mit Übernachtung, Frühstück, Massagen und Eintritt in die Therme. Nimm dir zwei Tage Zeit und ein gutes Buch und lass einfach deine Seele baumeln. Die meisten Sorgen und Probleme, die du gerade hast, kannst du nicht von heute von auf morgen lösen. Versuche zwei Tage Abstand davon zu gewinnen und lass es dir einfach gut gehen! Du kannst auch einfach mal hier oder hier vorbeischauen.

#8 Plane dein 2018

Pläne zu schmieden hilft uns nicht nur einen klaren Blick für unsere Ziele zu bekommen, sondern es macht auch Spaß! Kauf dir einen Terminkalender (am besten einen sehr schönen, denn du siehst ihn das ganze Jahr!) und mach dir Gedanken, was dir ganz besonders wichtig ist für dein 2018. Wann und wie oft willst du Urlaub machen? Wo soll es hingehen? Wann hast du Pflichttermine, an die du denken musst? Wann besuchst du deinen Eltern? Was machst du an Pfingsten? Für wann musst du Urlaub einreichen, um die Brückentage am besten zu nutzen? Was würdest du gerne an deinem Geburtstag machen? Was steht beruflich an? Und so weiter…schau dir das Jahr an und freue dich auf das was ansteht! Auch wenn du vielleicht weißt, dass du im kommenden Jahr noch von Liebeskummer begleitet werden wirst, versuch das Positive darin zu sehen, denn du wirst daran wachsen! Everything happens for a reason, glaub mir! <3

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Foto: © dmitryzubarev

Einsamkeit in der Weihnachtszeit. Wie du dein erstes Weihnachten ohne deinen Ex überstehst

Einsamkeit in der Weihnachtszeit. Wie du dein erstes Weihnachten ohne deinen Ex überstehst

Vergangenen Sonntag war der 1. Advent und die ersten Weihnachtsmärkte wurden eröffnet. Weihnachtsmusik, Glühwein, sinnliche Stimmung, romantische Atmosphäre – und überall Pärchen! Ja, ich weiß wie besonders schlimm das ist, wenn du gerade Liebeskummer hast und dir eigentlich nichts mehr wünschst als die Zeit zurückzudrehen und die Weihnachtszeit wieder mit deinem Ex zusammen zu verbringen.

Weihnachten ist nicht nur die Zeit des Jahres, in der uns die Einsamkeit am meisten quält, es ist auch die, in der sich die meisten Paare trennen. Die meisten Paare, die bereits vorher Probleme hatten, halten dem Weihnachts- und Familienstress einfach nicht stand. Ich finde das auch erstaunlich, aber statistisch gesehen, ist es tatsächlich so, dass Weihnachten (neben der Osterzeit und nach dem Sommerurlaub) zu den Jahreszeiten gehört, in denen die meisten Trennungen stattfinden.

Bis hierher also: Du bist nicht alleine! Es gibt zahlreiche Menschen, die dieses Jahr das Fest der Liebe mit gebrochenem Herzen überstehen müssen.

Da mein erstes Weihnachtsfest ohne meinen Ex ein absolutes Drama und ein Desaster war, hier ein paar Tipps, die ich selbst sehr viel früher hätte beherzigen sollen, denn sie helfen tatsächlich!

1. Triff auf keinen Fall deinen Ex

Das Schlimmste, das du tun kannst, ist ihn zu treffen, vor allem am Heiligabend. Und wenn er eine Neue hat (wie in meinem Fall), dann geh am besten gleich noch mehr auf Abstand als du ohnehin schon tust (oder tun solltest). Konzentriere dich auf dich und geh somit Fragen aus dem Weg wie: Ob er an mich denkt? Ob er unser gemeinsames Weihnachtsfest vermisst? Ob seine Neue schon bei seinen Eltern eingeladen ist? Ob ihm ihr Geschenk besser gefällt als meins?

Es ist nicht wichtig (auch wenn du denkst, dass es das ist) und ruiniert nur dein Weihnachtsfest. Wenn es also irgendwie geht, dann vermeide auf jeden Fall Orte, an denen du ihm begegnen könntest.

2. Was ist Weihnachten eigentlich?!

Weihnachten ist das Fest der Liebe, das wird uns überall unter die Nase gerieben. Aber seien wir doch mal ehrlich: Wenn du nicht streng religiös bist, dann ist Weihnachten eine Aneinanderreihung von drei Feiertagen, an denen wir mit unserer Familie und unseren Freunden essen und komatöse Gespräche führen, weil wir versuchen die Unmengen an Nahrung zu verdauen.

Ja klar vermisst du deinen Ex, und das weiß ich auch. Aber versuche Weihnachten dieses Jahr nicht so „aufzubauschen“ und triff dich mit Freunden, sei gut zu dir selbst und halte dir vor Augen, dass es nächstes Jahr wieder anders aussieht. Ich weiß, dass es nicht die schönste Zeit deines Lebens ist, aber sie geht vorbei, halte dich an dem Gedanken fest.

3. Nächstenliebe hilft dir dein Herz zu erwärmen

Wenn du dich gar nicht ablenken kannst und dich furchtbar einsam und traurig fühlst, dann rate ich dir: Engagiere dich für ein soziales Projekt!

Ja, geh zur Tafel und frage, ob du aushelfen kannst. Menschen, die mit dem Allerwenigsten in ihrem Leben auskommen müssen, zu helfen, ist nicht nur eine Herzenstat, sie bringt dir auch die Liebe und das Mitgefühl entgegen, das du so bitterlich vermisst. Denn diese Menschen werden dir zeigen wie dankbar sie dir sind, dass du dein Fest für sie hinten anstellst. Glaub mir.

Schlag den Rat nicht einfach in den Wind, so nach dem Motto „Ach, was will die denn?“ Denke ernsthaft darüber nach.



4. Sei dankbar!

Klingt erstmal wie ein Schlag ins Gesicht, oder? Aber hast du dir tatsächlich mal vor Augen geführt wie reich dein Leben ist?

Ja, du hast Liebeskummer, es ist nicht dein schönstes Weihnachtsfest aller Zeiten, aber: Es gibt so viele Menschen, die bedeutend weniger haben als du. Es gibt vor allem Menschen, die Kummer und Sorgen haben, von denen sie nicht mal wissen, ob sie überhaupt irgendwann wieder vergehen werden. Dein Liebeskummer ist nicht von Dauer, nächstes Jahr wird es schon ganz anders aussehen und das verspreche ich dir.

Am besten du schreibst dir auf für was du dankbar bist, jetzt gerade in diesem Moment. Dann hast du es schwarz auf weiß vor dir und wirst sehen wie reich du bist, trotz Liebeskummer.

5. Verreise!

Wenn dir irgendwie alles zu viel ist, dann verreise! Und wenn du keine Begleitung findest, dann geh alleine. Es gibt so viele Menschen, die auch dieses Jahr Weihnachten etwas einsamer und unglücklicher verbringen als sonst. Du bist nicht alleine! Recherchiere im Internet und gönne dir dein eigenes Weihnachtsgeschenk.

6. Beschenke den wichtigsten Menschen in deinem Leben

Und ganz klar: Kauf dir etwas, das du schon immer wolltest! Du sparst das Geld, das du normalerweise in deinen Partner investieren würdest und kannst dir damit selbst einen Wunsch erfüllen. Und wenn es dein Geldbeutel zulässt, dann schlag noch was oben drauf und lass es dir richtig gut gehen! Wenn du dir etwas ganz Besonderes und gleichzeitig Nützliches schenken möchtest, dann solltest du darüber nachdenken.

7. Liebe dich selbst!

Du weißt, ich predige Selbstliebe immer und immer wieder – ganz einfach weil sie so wichtig ist!

Mangelnde Selbstliebe und unverarbeitete emotionale Wunden aus unserer Kindheit führen zu dem unerträglichen Schmerz, den wir fühlen, wenn wir Liebeskummer haben. Diesen Schmerz kannst du extrem verkürzen, wenn du lernst dich selbst zu lieben!

Dabei hilft dir mein Online Video Mentoring Programm: Überwinde deinen Liebeskummer. Wie du dein Herz heilst und deine Vergangenheit loslässt.

Vor allem wir Frauen haben nach einer Trennung nicht nur mit Liebeskummer zu kämpfen, sondern mit einem geringen Selbstwertgefühl. Deshalb habe ich mich für einen holistischen Ansatz entschieden:

Der Kurs verbindet Strategien zur Verarbeitung von Liebeskummer und zeigt Wege auf, um die Ursache des geringen Selbstwertgefühls zu beheben. Das Ziel besteht darin, Liebeskummer zu verarbeiten, zu lernen dich selbst zu lieben und auch alleine glücklich zu sein – und somit Raum für deinen idealen Partner zu schaffen.

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