Was hast du aus deiner letzten Trennung gelernt? Eine Frage, 15 Beziehungsexperten antworten.

Was hast du aus deiner letzten Trennung gelernt? Eine Frage, 15 Beziehungsexperten antworten.

Eine Frage, die wir am liebsten sofort beantworten möchten, wenn wir Liebeskummer haben. „Wozu das alles? Wann hört das auf? Everything happens for a reason, so ein Quatsch!” – kennst du die Gedanken?

Der Schmerz, den wir verarbeiten müssen, trügt unsere Wahrnehmung, dass alles wieder gut wird, und auch, dass wir aus dieser Trennung stärker hervorgehen werden – und mit mehr Wissen, denn sie lehrt uns etwas.

Ich habe 15 Beziehungsexperten gefragt, was sie aus ihrer letzten Trennung gelernt haben und war selbst überrascht wie vielfältig die Antworten und Learnings waren.

Aber lies selbst.

Simone 400Mein persönliches Key Learning: Wenn Paare aufhören zu kommunizieren, laufen sie Gefahr sich in zwei unterschiedliche Richtungen zu entwickeln, ohne es zu merken. Was das für Folgen hat, habe ich am eigenen Leib gespürt. Meine Trennung hat mir gezeigt wie wichtig Kommunikation ist, und wie sehr viel mehr Wert ich in meiner nächsten Beziehung darauf legen möchte. Nicht, dass ich vorher keinen Wert darauf gelegt habe, aber es hat funktioniert, daher habe ich mich nicht bewusst damit beschäftigt – solange bis eben nicht mehr funktioniert hat. Kommunikation ist das A&O in einer Beziehung – verbal und physisch.

rp_Nils-Terborg-perfekte-Beziehung-Profil-rund-150x150.pngNils Terborg von Deine perfekte Beziehung

Ich würde Trennungen nicht mehr aufschieben. Mittlerweile habe ich aber auch die emotionale Stärke, um das ganz anders zu gestalten und mehr Klartext zu reden. Was aber auch nicht jedermanns und -fraus Sache ist. Gut war auf jeden Fall die Strategie, den Kontakt zum Ex-Partner für mindestens ein halbes Jahr komplett einzustellen. Ich kenne wirklich wenige Fälle, in denen das nach einer hochemotionalen Trennung anders funktioniert.

Anchu_rundAnchu Kögl von www.anchukoegl.com

Was ich durch meine letzte Trennung gelernt habe, ist mein Glück und meine Zufriedenheit nicht von jemand anderem abhängig zu machen. Während der Beziehung glaubte ich, dass meine Partnerin mich glücklich machen muss. Jedoch kann man meiner Meinung nach eine dauerhaft glückliche Beziehung nur dann führen, wenn man mit sich selbst und seinem Leben zufrieden ist und nicht erwartet, dass der Partner einen glücklich macht. Andere Menschen sind nicht dazu da, uns glücklich zu machen. Solange wir das jedoch erwarten, werden wir auch immer wieder enttäuscht werden.

Melanie MittermeierMelanie Mittermeier von Liebe leben

Sobald ich die Person bin, mit der ich gerne zusammen sein möchte (lebensfroh, witzig, positiv, aktiv, entspannt, mit mir selbst glücklich, selbstbewusst), dann ziehe ich die Menschen in mein Leben, die dazu passen. Bin ich einsam, frustriert, unglücklich und von Selbstzweifeln zerfressen, gehe ich keine Beziehung mehr ein. Das hab ich einmal gemacht und es war nicht witzig.




Kendra GettelKendra Gettel von Wieder glücklich

Meine wesentliche Erkenntnis war, dass ich meinem Partner Unrecht getan habe. Ich hatte entschieden zu gehen, und mit reiner Feindseligkeit seinerseits gerechnet. Deshalb traf ich meine Entscheidung – aus vermeintlichem Selbstschutz – alleine und „zog sie durch“ ohne ihn darin einzubeziehen, wie es weitergehen soll (immerhin haben wir ein kleines Kind zusammen). Ich übersah, dass er sehr wohl gewillt war, mit mir gemeinsam zu überlegen, was für uns alle das Beste ist.

MichaelaForstikMichaela Forstik von Realtionship With Me

Mein Hauptlearning war und ist es, mich auf die Gefühle, die kurz vor und nach einer Trennung hochkommen (zB. Trauer, Frust, Wut) einzulassen. Denn sie sind natürlich und der Motivator dafür, erneut einem Menschen Vertrauen zu schenken und mich auf ihn einlassen zu können.

 

Sabine-WeissSabine Weiss von Herzbruch

Im Großen und Ganzen habe ich vieles richtig gemacht – und das was ich nicht richtig gemacht habe, vermittle ich heute meinen KlientInnen als Lerneffekt. Was aber sicher ein Fehler war, ist dass ich versucht habe, zumindest eine Freundschaft aufrecht zu erhalten – der Klassiker! Es war viel zu früh dafür, hat mich nur jedes Mal aufs Neue verletzt und letztlich nicht funktioniert. Heute empfehle ich als Maßstab: bist du soweit, dass dein Ex dir von seiner neuen Flamme erzählen kann, ohne dass es dich stört? Gut – ihr seid bereit für Freundschaft! Solange dir das aber Kummer bereitet, lass es bleiben.

Eva Winkler_CarrieCarrie von Is it love

Früher habe ich hauptsächlich auf andere Menschen gehört, die mir Tipps gegeben haben, was ich alles machen könnte, dass es mir besser geht. Das ist ok, das machen wir so – wir hören auf Menschen, die uns lieben, denn sie wollen, dass es uns besser geht. Ich sage nicht, dass das falsch ist, denn oft haben wir in unserer Trauer selbst nicht den Ansporn, unser mühsam mit verrotzten Tempotaschentüchern ausgestattetes Schneckenhaus zu verlassen. Nur habe ich damals nie auf mein eigenes Bedürfnis gehört, und das gehört (wie ich jetzt weiß) dazu. Ich habe gelernt, dass ich mir viele monatelange Selbstmitleidsphasen gut hätte sparen können, wenn ich mir selbst wichtiger gewesen wäre.

Jan-SteinJan Stein von Farlove

Ich habe gelernt, dass der Partner nicht zum Lebensmittelpunkt werden sollte. Wenn man seine ganze Energie und Zeit in die Beziehung steckt und andere Dinge vernachlässigt, ist das nicht gesund für die Beziehung und einen selber. Wichtig ist es, eine gute Balance zu finden, mit der man selber und auch der Partner glücklich ist.

 

Robert-Heeß

Robert Heeß von Liebeskummer24

Die wichtigste Lektion für mich war, so banal das klingen mag: Auch DAS geht vorbei – und genau darauf kann ich bauen! Voraussetzung ist allerdings, dass ich offen und mutig betrachte, was da alles in mir am Rasen und Ausrasten ist. Dass ich dafür die Verantwortung übernehme, mich meinen Gefühlen und Emotionen widme, sie erkunde und durchfühle. Stück für Stück, langsam und behutsam. Dann verlieren sie die Macht über mich. Was ich anders machen würde? Genau das, was ich eben beschrieben habe. Jedoch entschlossener und konsequenter und ausdauernder. Vor allem würde ich SOFORT damit beginnen, anstatt meine Energie und Kraft zu verschleudern mit Versuchen, die Ex zurückzugewinnen.

Olaf-SchwantesOlaf Schwantes

Das ich bewusster auf mein Herz und meinen Körper höre. Beide wussten nämlich schon längst, dass die Beziehung beendet war. So habe ich die Frau verletzt. Denn beim Sex spürte sie, dass ich nicht mehr mit dem Herzen dabei war. Was ich daraus mitnehme: Immer ehrlich zu mir zu sein, mir meiner eigenen Gefühle klar zu werden und danach dann auch zu handeln. Das ist das, was ich mir und auch meiner Partnerin wert bin.

Claudia_E_Huber_rund KopieClaudia Huber

Ein ganz wichtiger Lerneffekt meiner letzten Trennung war, dass eine Trennung sehr zivilisiert, undramatisch und schön ablaufen kann. Ich habe sehr darauf geachtet, wie es mir geht und war mir bewusst, wieso wir den Schritt gehen wollen. Mein Ex-Partner und ich haben viel miteinander gesprochen. Das empfand ich als sehr schön. Ich meine, dass wir deshalb heute noch so gut befreundet sind. Allerdings würde ich mich heute schneller für eine räumliche Trennung kümmern und die Kuscheleinheiten, die wir immer wieder austauschten, früher beenden. Während der Trennungsphase war das ein zweischneidiges Schwert: Trost und Salz in die Wunde.

sergej ryan fischerSergej Ryan Fisch von Mr. Right finden

Meine letzte Trennung war überraschend angenehm. Um damit klar zu kommen, habe ich viel unternommen, neue Menschen kennengelernt und bin meinen Hobbys nachgegangen. So hatte ich kaum Möglichkeit, meiner Ex-Partnerin nachzutrauern.

 

Veronika-KrytznerVeronika Krytzner

Aus meiner letzten Trennung habe ich gelernt, mehr auf mein Bauchgefühl zu hören und den Impulsen nachzugehen. Schneller den Mund aufzumachen, wenn mir etwas nicht gefällt und deutlicher meine Grenzen zu ziehen.

 

Peter-MichalikPeter Michalik von Beziehungs-ABC

Meine eigenen Bedenken, dass etwas in der Beziehung schief läuft, dass es mir selber nicht gut geht, dass wir uns auseinanderleben,… viel früher ernst nehmen. Heute bin ich überzeugt, dass ich sehr viel aktiv für mich und meine Beziehung tun kann und tun muss und so lässt sich (hoffentlich!) eine Trennung vermeiden. Wenn man aber spürt, dass es gar nicht mehr geht und auch schon Einiges (gemeinsam oder alleine) versucht hat, dann sollte man eine Beziehung lieber loslassen. Jeder Mensch hat es verdient, dass er so geliebt wird wie er ist und sich frei fühlen kann in einer Beziehung – wenn es sich nicht so anfühlt, dann ist das „Loslassen“ eines Partners der notwendige Weg.

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Und was hast du aus deiner letzten Trennung gelernt?

Foto: (c) wavebreakmedia

Single in der Weihnachtszeit: Konkrete und umsetzbare Tipps wie du deine Weihnachtszeit gestalten kannst

Single in der Weihnachtszeit: Konkrete und umsetzbare Tipps wie du deine Weihnachtszeit gestalten kannst

Ich weiß, dass die Weihnachtszeit sehr herausfordernd ist, wenn du gerade in Trennung lebst, aber ich möchte dir heute ein paar konkrete Gedankenanstöße geben, was du tun kannst, um dir ein paar schöne Stunden zu machen.

#1 Verbringe Zeit mit den Menschen, die du vernachlässigt hast

Wir alle kennen das: Wenn wir in einer Beziehung sind, dann investieren wir die meiste Zeit in unseren Partner. Ganz besonders am Anfang unserer Partnerschaft. Nicht selten vernachlässigen wir die Menschen, die uns auch in der Zeit begleitet haben, in der wir Single sind. Ruf die Person(en) an und lade sie auf einen Glühwein ein. Lass alte Zeiten aufleben und schau wie sich deren Leben entwickelt hat. Auch wenn du vielleicht deinen inneren Schweinehund dazu überwinden musst oder denkst „Ach, das ist doch schon viel zu lange her“ – mach es! Du wirst überrascht sein wie sehr sich dein Gegenüber freuen wird!

#2 Nimm dir Zeit für dich selbst und übe dich in Achtsamkeit

Das ganze Jahr sind wir geplagt von der Arbeit, von Stress und haben kaum so viel Zeit wie in der Weihnachtszeit, um uns zu besinnen. Zu besinnen? Ja, besinne dich auf dich selbst und nimm dir Zeit für dich. Setz dich hin und meditiere, horche in dich hinein und schau was passiert.

Wann warst du das letzte Mal spazieren und hast deine Umwelt bewusst wahrgenommen? Such dir einen Ort, an dem es dir besonders gut gefällt – ein Wald, ein See oder wo du es sonst schön findest. Geh spazieren und nimm deine Umwelt mit allen Sinnen wahr: Den Geruch, die Temperatur, die Schönheit der Natur, die Klänge, usw. Erschaffe dir einen intensiven Moment, in der du eins bist mit dem was dich umgibt. Du wirst nicht nur spüren wie entspannend das ist, sondern auch, dass du dankbar dafür sein wirst. Probier’s aus!

#3 Nimm dir einen ganzen Tag für dich und koche

„Einen ganzen Tag zum Kochen? Wie bitte?“ denkst du jetzt vielleicht. Aber ja, genau das meine ich. Gutes Essen hebt unsere Laune und die meisten von uns machen sich über das Jahr recht wenig Gedanken darum, was sie essen.

Also: Setz dich morgens hin und überleg dir mit was du deinen Gaumen verwöhnen möchtest – Vorspeise, Hauptspeise, Nachspeise. Zelebriere es förmlich! Mach dir einen Einkaufszettel, schlendere gemütlich durch den Supermarkt und nimm dir zu Hause die Zeit dein Lieblingsessen bei Weihnachtsmusik zuzubereiten.

Wenn du möchtest, kannst du natürlich auch deine beste Freundin zum Dinner einladen. Aber die Zeit davor würde ich an deiner Stelle alleine verbringen. Und das kann trotz Weihnachtsstress in den Supermärkten sogar entspannend sein, wenn du dich nicht stressen lässt. Wie du das schaffst? Indem du dir bewusst den ganzen Tag nur dafür reservierst und weißt, dass du genug Zeit hast und dich nicht der typischen Hektik der Weihnachtszeit anschließen musst.



#4 Gib deiner Trauer einen Zeitrahmen

Klar, wenn du gerade Liebeskummer hast, übermannen dich deine Emotionen immer und immer wieder. Das weiß ich. So einfach wie das klingt, aber jetzt im Moment kannst du die Situation nicht ändern, auch wenn es das ist, was du dir am sehnlichsten wünschst.

Diese Gefühle darfst du auch auf keinen Fall wegschieben, sondern musst sie zulassen – aber (und das gilt nicht nur für die Weihnachtszeit): Mach es bewusst! Setz dir selbst einen Zeitrahmen von 30 Minuten bis max. einer Stunde und lass alles raus: Weine, schreie, sei wütend, sei enttäuscht. Geh nach dieser Zeit vor einen Spiegel und sag dir selbst:

„Okay [dein Name]. Ja, dieses Jahr Weihnachten ist nicht so wie du es dir gewünscht hast, aber es heißt nicht, dass deshalb automatisch alles schlecht ist. Du hast jetzt die Wahl deine Weihnachtszeit von deinem Liebeskummer kaputt machen zu lassen oder du kannst versuchen dir schöne Momente zu erschaffen und das Beste daraus zu machen. Ich entscheide mich dafür das Beste daraus zu machen und halte mir vor Augen, dass es nächstes Jahr besser ist.“

#5 Mach etwas Sinnvolles mit deiner Zeit

Hast du gewusst, dass Volkshochschulen besondere Kurse zur Weihnachtszeit anbieten? Ja, ich weiß, dass das nicht jedermanns Sache ist, aber wenn du die Weihnachtszeit eigentlich liebst, dann hast du vielleicht auch Spaß daran zu lernen wie man Geschenke kreativ einpacken kann oder wie du Weihnachtsdekoration ganz einfach selbst basteln kannst. Ja, vielleicht nutzt dir das dieses Jahr nicht mehr ganz so viel, aber nächstes Jahr! Und wenn du nächstes Jahr wieder in einer Partnerschaft lebst, dann schwindet die Wahrscheinlichkeit, dass du an so einem Kurs teilnimmst, oder? Also, wenn dann jetzt :)

#6 Lerne andere Singles kennen

Du bist nicht die Einzige, die an Weihnachten alleine ist. Es gibt zahlreiche andere Männer und Frauen, die dieses Jahr auch alleine unter dem Weihnachtsbaum sitzen. Hast du schon mal Online Dating ausprobiert? Dezember und Januar sind die Hochsaison für Neuanmeldungen! Du hast also gute Chancen dort jemanden kennenzulernen.

Außerdem gibt es gerade um Weihnachten und Silvester unzählige Veranstaltungen für Singles. Ja, ich hatte auch immer Vorurteile und das Denken „dann kann ich mir gleich einen Ich-bin-alleine-Stempel auf dir Stirn machen“. Aber ich kann dir aus Erfahrung sagen: Wenn du noch nie auf so einer Veranstaltung warst, dann solltest du es zumindest ausprobieren. Es kann sehr unterhaltsam sein! Und: Du hast nichts zu verlieren. Das Schlimmste, was passieren kann, ist dass du wieder alleine nach Hause gehst und niemanden kennengelernt hast. Das Beste, was passieren kann, ist dass du eine nette Bekanntschaft gemacht hast, aus der sich vielleicht mehr ergeben kann.

#7 Verreise oder nimm dir zumindest eine Auszeit

Klar kann ich dir hier empfehlen mit deiner besten Freundin nach New York zum Weihnachtsshopping zu gehen, aber die Wenigsten können sich das mal eben so zwischendurch leisten oder bekommen überhaupt keinen Urlaub dafür.

Also was tun? Wie wäre es mit einem Wochenende Wellness in der Therme? Recherchiere und schau was es in deiner Nähe an Angeboten gibt. Oftmals bekommst du Last Minute Pakete mit Übernachtung, Frühstück, Massagen und Eintritt in die Therme. Nimm dir zwei Tage Zeit und ein gutes Buch und lass einfach deine Seele baumeln. Die meisten Sorgen und Probleme, die du gerade hast, kannst du nicht von heute von auf morgen lösen. Versuche zwei Tage Abstand davon zu gewinnen und lass es dir einfach gut gehen! Du kannst auch einfach mal hier oder hier vorbeischauen.

#8 Plane dein 2018

Pläne zu schmieden hilft uns nicht nur einen klaren Blick für unsere Ziele zu bekommen, sondern es macht auch Spaß! Kauf dir einen Terminkalender (am besten einen sehr schönen, denn du siehst ihn das ganze Jahr!) und mach dir Gedanken, was dir ganz besonders wichtig ist für dein 2018. Wann und wie oft willst du Urlaub machen? Wo soll es hingehen? Wann hast du Pflichttermine, an die du denken musst? Wann besuchst du deinen Eltern? Was machst du an Pfingsten? Für wann musst du Urlaub einreichen, um die Brückentage am besten zu nutzen? Was würdest du gerne an deinem Geburtstag machen? Was steht beruflich an? Und so weiter…schau dir das Jahr an und freue dich auf das was ansteht! Auch wenn du vielleicht weißt, dass du im kommenden Jahr noch von Liebeskummer begleitet werden wirst, versuch das Positive darin zu sehen, denn du wirst daran wachsen! Everything happens for a reason, glaub mir! <3

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Welche Tipps hast du noch, um dir die Weihnachtszeit als Single alleine schön zu machen?

Foto: © dmitryzubarev

Einsamkeit in der Weihnachtszeit. Wie du dein erstes Weihnachten ohne deinen Ex überstehst

Einsamkeit in der Weihnachtszeit. Wie du dein erstes Weihnachten ohne deinen Ex überstehst

Vergangenen Sonntag war der 1. Advent und die ersten Weihnachtsmärkte wurden eröffnet. Weihnachtsmusik, Glühwein, sinnliche Stimmung, romantische Atmosphäre – und überall Pärchen! Ja, ich weiß wie besonders schlimm das ist, wenn du gerade Liebeskummer hast und dir eigentlich nichts mehr wünschst als die Zeit zurückzudrehen und die Weihnachtszeit wieder mit deinem Ex zusammen zu verbringen.

Weihnachten ist nicht nur die Zeit des Jahres, in der uns die Einsamkeit am meisten quält, es ist auch die, in der sich die meisten Paare trennen. Die meisten Paare, die bereits vorher Probleme hatten, halten dem Weihnachts- und Familienstress einfach nicht stand. Ich finde das auch erstaunlich, aber statistisch gesehen, ist es tatsächlich so, dass Weihnachten (neben der Osterzeit und nach dem Sommerurlaub) zu den Jahreszeiten gehört, in denen die meisten Trennungen stattfinden.

Bis hierher also: Du bist nicht alleine! Es gibt zahlreiche Menschen, die dieses Jahr das Fest der Liebe mit gebrochenem Herzen überstehen müssen.

Da mein erstes Weihnachtsfest ohne meinen Ex ein absolutes Drama und ein Desaster war, hier ein paar Tipps, die ich selbst sehr viel früher hätte beherzigen sollen, denn sie helfen tatsächlich!

1. Triff auf keinen Fall deinen Ex

Das Schlimmste, das du tun kannst, ist ihn zu treffen, vor allem am Heiligabend. Und wenn er eine Neue hat (wie in meinem Fall), dann geh am besten gleich noch mehr auf Abstand als du ohnehin schon tust (oder tun solltest). Konzentriere dich auf dich und geh somit Fragen aus dem Weg wie: Ob er an mich denkt? Ob er unser gemeinsames Weihnachtsfest vermisst? Ob seine Neue schon bei seinen Eltern eingeladen ist? Ob ihm ihr Geschenk besser gefällt als meins?

Es ist nicht wichtig (auch wenn du denkst, dass es das ist) und ruiniert nur dein Weihnachtsfest. Wenn es also irgendwie geht, dann vermeide auf jeden Fall Orte, an denen du ihm begegnen könntest.

2. Was ist Weihnachten eigentlich?!

Weihnachten ist das Fest der Liebe, das wird uns überall unter die Nase gerieben. Aber seien wir doch mal ehrlich: Wenn du nicht streng religiös bist, dann ist Weihnachten eine Aneinanderreihung von drei Feiertagen, an denen wir mit unserer Familie und unseren Freunden essen und komatöse Gespräche führen, weil wir versuchen die Unmengen an Nahrung zu verdauen.

Ja klar vermisst du deinen Ex, und das weiß ich auch. Aber versuche Weihnachten dieses Jahr nicht so „aufzubauschen“ und triff dich mit Freunden, sei gut zu dir selbst und halte dir vor Augen, dass es nächstes Jahr wieder anders aussieht. Ich weiß, dass es nicht die schönste Zeit deines Lebens ist, aber sie geht vorbei, halte dich an dem Gedanken fest.

3. Nächstenliebe hilft dir dein Herz zu erwärmen

Wenn du dich gar nicht ablenken kannst und dich furchtbar einsam und traurig fühlst, dann rate ich dir: Engagiere dich für ein soziales Projekt!

Ja, geh zur Tafel und frage, ob du aushelfen kannst. Menschen, die mit dem Allerwenigsten in ihrem Leben auskommen müssen, zu helfen, ist nicht nur eine Herzenstat, sie bringt dir auch die Liebe und das Mitgefühl entgegen, das du so bitterlich vermisst. Denn diese Menschen werden dir zeigen wie dankbar sie dir sind, dass du dein Fest für sie hinten anstellst. Glaub mir.

Schlag den Rat nicht einfach in den Wind, so nach dem Motto „Ach, was will die denn?“ Denke ernsthaft darüber nach.



4. Sei dankbar!

Klingt erstmal wie ein Schlag ins Gesicht, oder? Aber hast du dir tatsächlich mal vor Augen geführt wie reich dein Leben ist?

Ja, du hast Liebeskummer, es ist nicht dein schönstes Weihnachtsfest aller Zeiten, aber: Es gibt so viele Menschen, die bedeutend weniger haben als du. Es gibt vor allem Menschen, die Kummer und Sorgen haben, von denen sie nicht mal wissen, ob sie überhaupt irgendwann wieder vergehen werden. Dein Liebeskummer ist nicht von Dauer, nächstes Jahr wird es schon ganz anders aussehen und das verspreche ich dir.

Am besten du schreibst dir auf für was du dankbar bist, jetzt gerade in diesem Moment. Dann hast du es schwarz auf weiß vor dir und wirst sehen wie reich du bist, trotz Liebeskummer.

5. Verreise!

Wenn dir irgendwie alles zu viel ist, dann verreise! Und wenn du keine Begleitung findest, dann geh alleine. Es gibt so viele Menschen, die auch dieses Jahr Weihnachten etwas einsamer und unglücklicher verbringen als sonst. Du bist nicht alleine! Recherchiere im Internet und gönne dir dein eigenes Weihnachtsgeschenk.

6. Beschenke den wichtigsten Menschen in deinem Leben

Und ganz klar: Kauf dir etwas, das du schon immer wolltest! Du sparst das Geld, das du normalerweise in deinen Partner investieren würdest und kannst dir damit selbst einen Wunsch erfüllen. Und wenn es dein Geldbeutel zulässt, dann schlag noch was oben drauf und lass es dir richtig gut gehen! Wenn du dir etwas ganz Besonderes und gleichzeitig Nützliches schenken möchtest, dann solltest du darüber nachdenken.

7. Liebe dich selbst!

Du weißt, ich predige Selbstliebe immer und immer wieder – ganz einfach weil sie so wichtig ist!

Mangelnde Selbstliebe und unverarbeitete emotionale Wunden aus unserer Kindheit führen zu dem unerträglichen Schmerz, den wir fühlen, wenn wir Liebeskummer haben. Diesen Schmerz kannst du extrem verkürzen, wenn du lernst dich selbst zu lieben!

Dabei hilft dir mein Online Video Mentoring Programm: Überwinde deinen Liebeskummer. Wie du dein Herz heilst und deine Vergangenheit loslässt.

Vor allem wir Frauen haben nach einer Trennung nicht nur mit Liebeskummer zu kämpfen, sondern mit einem geringen Selbstwertgefühl. Deshalb habe ich mich für einen holistischen Ansatz entschieden:

Der Kurs verbindet Strategien zur Verarbeitung von Liebeskummer und zeigt Wege auf, um die Ursache des geringen Selbstwertgefühls zu beheben. Das Ziel besteht darin, Liebeskummer zu verarbeiten, zu lernen dich selbst zu lieben und auch alleine glücklich zu sein – und somit Raum für deinen idealen Partner zu schaffen.

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Hast du noch einen weiteren Tipp wie du die Weihnachtszeit ohne deinen Ex überstehst? Dann teile ihn gerne mit uns im Kommentarfeld :)

10 Tipps gegen Einsamkeit, die wirklich helfen

10 Tipps gegen Einsamkeit, die wirklich helfen

Ich schlage meine Augen auf, schaue zur Seite und da liegt er: Die Liebe meines Lebens, mein Mann. Mit einem erfüllten Lächeln im Gesicht, streichle ich liebevoll über seine Wange, während mein Herz vor Freude und Glück Limbo tanzt… 

Ein Moment, den ich persönlich sehr vermisse, aber auch einer, der mir Kraft gibt. Diese Sehnsucht hat aber nichts mit Einsamkeit zu tun, sondern mit dem Wunsch einen Partner an meiner Seite zu haben!

Und einen Partner an meiner Seite zu haben, würde auch nicht zwangsläufig heißen, dass ich nicht einsam sein kann.

Wenn dich das gerade ein bisschen verwirrt, und du keine Ahnung hast, was ich damit meine, dann lies weiter – Erläuterungen folgen.

Einsamkeit ist (k)ein Arschloch!

Ja, auch ich bin natürlich ab und zu einsam, und das ist auch normal. Aber, wie mit anderen Emotionen, die dich während einer Trennung begleiten, habe ich auch gelernt mit der Einsamkeit umzugehen.

Wie ich das gemacht habe und welche konkreten Tipps ich für dich habe, um in diesen einsamen Momenten trotzdem das Positive zu sehen und das Beste daraus zu machen, darum geht es in diesem Artikel.

Was ist Einsamkeit eigentlich? 

Zunächst müssen wir zwischen Einsamkeit und dem Alleinsein unterscheiden:

Alleinsein ist ein Zustand, Einsamkeit ein Gefühl. Alleinsein kann zu Einsamkeit führen – muss es aber nicht. 

Einsamkeit hat nichts mit der An- und Abwesenheit von Menschen zu tun, es beschreibt das Gefühl nicht anerkannt, beachtet und gebraucht zu werden. Das heißt, Einsamkeit beschreibt auch die Unzufriedenheit mit den zwischenmenschlichen Beziehungen, die wir schon haben.

Sprich: Wir fühlen uns einsam, wenn wir nach sozialem Anschluss und emotionaler Bindung suchen – das Gute daran: Dieser Zustand ist nicht zwangsläufig von einem Partner abhängig und kann deshalb auch gelöst werden, wenn wir Single sind – so wie ich.

Wer sich einsam fühlt, muss seinem Leben einen Sinn geben!

Das klingt so salopp daher gesagt, das mag sein, aber es stimmt. Wenn du in deinem Leben keinen Sinn siehst, erfüllt es dich natürlich nicht, denn du hast keine Aufgabe.

Mein Beispiel: Ich war zehn Jahre in einer Beziehung, war glücklich und ich hatte eine gemeinsame Lebensplanung mit meinem Ex. Neben meiner Familie, meinen Freunden und meinem Alltag, hatten wir eine gemeinsame Lebensaufgabe – heiraten, Familie gründen, ein angenehmes und glückliches Leben zu führen.

Als er mich verlassen hat, bestand meine Lebensaufgabe darin, ihn zurückzugewinnen. Über zwei Jahre habe ich alles daran gesetzt, all meine Energie darin investiert.

Und als ich dann festgestellt habe, dass mein Liebeskummer vorbei ist, stand ich vor einem Leben ohne Aufgabe – und ich habe mich einsam gefühlt!

Alleinsein ist der Schlüssel heraus aus der Einsamkeit!

Was will ich damit sagen?

Alleine zu sein ist ein Zustand, für den du dich selbst frei entscheidest, denn auch wenn du Single bist, du musst nicht alleine sein. Du könntest dir zum Beispiel irgendeinen Mann als Partner suchen, nur damit du einen hast. Du kannst dich mit Freunden, deiner Familie oder Kollegen umgeben, du kannst dich in ein Café setzen oder dich überwiegend an öffentlichen Orten aufhalten.

Wer sagt, dass man als Single alleine ist und ohne Partner nichts dagegen tun kann, hat schlichtweg Unrecht. Ja, wir haben keinen Partner, aber wir sind nicht alleine und müssen es auch nicht sein – wenn wir nicht wollen.

Viele Frauen machen ihr Leben zu sehr von ihrem Partner abhängig! 

Und ja, dazu zähle ich mich auch – oder besser in der Vergangenheit: Dazu habe ich damals auch gehört. Ich war eine von den Frauen, die ihr Glück, ihre Erfüllung und Lebensaufgabe von ihrem Partner abhängig gemacht hat.

Heute ist das anders, denn ich habe meinem Leben einen Sinn gegeben.

Dazu kommt, dass wir nicht zwingend nicht einsam sind, wenn wir in einer Beziehung sind. Denn wenn wir nicht mit unserem Partner auf einer Wellenlänge sind, er uns nicht versteht oder wir unterschiedliche Lebenseinstellungen haben und wir uns nur aus Bequemlichkeit nicht trennen, fühlen wir uns auch einsam. Das ist traurig, aber wahr.

Ein Beispiel: Ich war in Chiang Mai und hatte ein Coaching mit einer Frau, die ich zufällig in einem Café getroffen habe. Sie ist 57 Jahre alt, hat drei Kinder. Ihr Mann hat sie, nach über 30 Jahren Ehe, von heute auf morgen verlassen. Physisch, denn einsam war sie die vergangenen zehn Jahre schon. Die Ehe haben sie solange geführt bis alle drei Kinder aus dem Haus waren.

Warum fällt es uns schwer alleine zu sein?

  • Wir haben Angst.
  • Wir sind uns selbst nicht genug.
  • Wir kennen uns nicht.
  • Wir wissen nicht was wir mit uns anfangen sollen.

Und meiner Meinung nach, sind vor allem die letzten beiden Gründe warum wir uns einsam fühlen. Wir kennen uns nicht, da wir uns – und so war das auch bei mir – nicht mit uns selbst als Mensch und Persönlichkeit auseinandersetzen.

Werde eins mit dir und deine Einsamkeit wird besser, denn du hast den wichtigsten Menschen in deinem Leben immer an deiner Seite – dich.

Das Gute ist: Du kannst selbst etwas gegen deine Einsamkeit tun

Ich sage nicht, dass du dich nie wieder einsam fühlen wirst, wenn du meine Tipps beherzigst. Wie eingangs gesagt, fühle auch ich mich ab und an einsam – aber: Sehr viel seltener als nach meiner Trennung und vor der Zeit als ich noch keine eigene Lebensaufgabe hatte!

Hier also 10 Tipps und Strategien, die ich entwickelt habe, um einsame Momente zu gestalten, sie aber auch auf lange Sicht aus meinem Leben zu schaffen.



Tipps, um Einsamkeit auf lange Sicht zu verringern 

 1. Lerne alleine zu sein

Das ist der essentiellste Tipp von allen, den ich dir geben kann: Ich konnte es nicht. Ich war es nicht gewöhnt, und ich habe mir verdammt schwer getan damit. Aber als ich mich bewusst dafür entschieden habe nur mit mir zu sein, habe ich angefangen es zu genießen.

Heute brauche ich meine Zeit alleine, sonst werde ich unausstehlich. Nimm dir bewusst Zeit für dich! Du wirst erstaunt sein, wie schön und beruhigend es ist, alleine zu sein. Und du wirst lernen, dass du selbst genug bist! Nicht von heute auf morgen, aber mit der Zeit.

Du solltest dich natürlich nicht vom TV (was sowieso die größte Zeitverschwendung ist) berieseln lassen, sondern am besten alleine mit deinen Gedanken sein.

Analysiere deine Gedanken, Gefühle, Wünsche und lerne dich selbst kennen. Wer bist du? Was willst du?

 2. Meditiere regelmäßig

Der zweite Schritt des Alleinseins, ist Meditation. Sprich alleine zu sein, aber ohne äußere Einflüsse – ohne TV, ohne Internet, ohne Buch und auch ohne deine Gedanken. Nur du, dein Bewusstsein und das Hier und Jetzt.

Wenn du nicht weißt wie du anfangen sollst, dann lies den Artikel von Fuck Lucky Go Happy! Kann ich sehr empfehlen, denn ich hatte auch keinen Plan wie ich überhaupt damit anfangen soll. Und wenn du einen Schritt weiter bist, dann kann ich dir Headspace ans Herz legen, eine super App!

3. Gib deinem Leben einen Sinn

Wie schon mehrfach erwähnt, ist es grundlegend, dass du deinem Leben einen Sinn gibst! Stell dir dazu folgende Fragen:

  • Wer bin ich?
  • Was erwarte ich von meinem Leben?
  • Wie soll mein Alltag (ohne Partner) aussehen?
  • Was macht mich glücklich?
  • Was will ich erreichen?
  • Was sollen Menschen über mich sagen, wenn ich eines Tages nicht mehr bin?
  • Was will ich meinen Kindern weitergeben?

Ich habe mir, als ich festgestellt habe, dass mein Sinn (nämlich meinen Ex zurückzugewinnen) passé war, die gleichen Fragen gestellt und zeige dir, was am Ende meiner Überlegungen auf meiner Liste stand:

  • Ich will unabhängig und nicht angestellt sein.
  • Ich will die Freiheit haben, zu tun, was ich will und wann ich es will.
  • Ich will mehr Eigenverantwortung.
  • Ich brauche Herausforderungen & Risiko.
  • Ich will reisen.
  • Ich will mehr internationale Freundschaften.
  • Ich will andere Kulturen kennenlernen und sie erleben.
  • Ich will noch mehr Sprachen lernen und in meinem Alltag mehrere Fremdsprachen sprechen.

Und am wichtigsten: 

  • Ich will Mehrwert bieten. Ich will, dass das was ich tue, das Menschen hilft. Ich will Menschen motivieren, sie unterstützen und für sie da sein.

Und was hat sich daraus ergeben?

Ich lebe und arbeite ortsunabhängig, auf der ganzen Welt. Ich helfe Frauen, die die gleiche schlimme Zeit durchleben müssen, wie ich musste. Ich mache ihnen Mut nach vorne zu schauen und das Positive im Leben zu sehen – auch wenn das nicht immer einfach ist.

Mein Ziel ist es, dir zeigen, dass du nicht alleine bist und dich dabei zu unterstützen wieder glücklich zu werden.

Das ist derzeit der Sinn meines Lebens und die Emails und Kommentare, die ich fast täglich von euch bekomme, machen mich glücklich und sind mein Ansporn, um weiterzumachen.

Finde deinen Sinn und du weißt warum du jeden Morgen aufstehst. Es wird dir nicht nur helfen dich weniger einsam zu fühlen, es wird dich erfüllen!

 4. Schließ dich einer Gruppe an, die das gleiche Ziel hat wie du

Wenn wir uns einsam fühlen, heißt das auch, dass wir uns sozial nicht zugehörig fühlen. Wenn das bei dir der Fall ist, dann musst du dafür sorgen, dass sich das Gefühl ändert:

  • Melde dich bei einem Sportverein an, so dass du regelmäßig die gleichen Menschen triffst, mit denen du ein gemeinsames Ziel hast.
  • Geh einer ehrenamtlichen Tätigkeit nach. Das bringt auch einen Rhythmus in dein Leben und es wird dir ein positives Gefühl geben, denn du tust etwas Gutes.
  • Durchforste die Angebote an der Volkshochschule und lerne eine neue Sprache, oder nähen, töpfern, mach einen Photoshop Kurs oder was auch immer du schon ewig lernen wolltest.

 5. Mach regelmäßig Pläne und genieß die Vorfreude

Mir persönlich hilft es sehr etwas Schönes für mich zu planen, und mich dann darauf zu freuen. Die Vorfreude hebt deine Laune und mindert das Gefühl einsam zu sein.

Und wenn du nur etwas für dich machst und denkst „Ach man, das wäre zu zweit viel schöner“, dann versuch die Chance in der Situation zu sehen!

Ein Beispiel: Im Kino läuft ein Film, den ich unbedingt sehen will. So richtig unbedingt, so dass ich es kaum abwarten kann und direkt zur Premiere gehe. Meine Freunde können sich leider nicht so sehr für den Film begeistern oder haben an dem Abend schon was anderes vor.

Was mach ich? Ja, ich gehe alleine.

Klar ist Kino zu zweit schöner, romantischer oder whatever. Aber: jedes Mal, wenn ich alleine ins Kino gehe, lerne ich neue Leute kennen. Beim Popcorn kaufen, Leute die neben mir sitzen oder Leute mit denen ich nach dem Film zufällig ins Gespräch komme.

Ja, ich finde Kino zu zweit auch schöner. Nein, es hält mich nicht davon ab alleine zu gehen und mich die ganze Woche auf die Preview zu freuen.

Die Vorfreude kannst du vom Kinobesuch, über einen Shoppingausflug bis hin zum Mädelsurlaub für dich ausbauen – manchmal klappt es besser, manchmal schlechter, aber es gilt immer:

Vorfreude ist die schönste Freude!

 6. Mach Sport

Sport ist Mord. Das war meine Lebenseinstellung für circa 30 Jahre! Wie falsch ich doch lag.

Versteh mich nicht falsch, ich bin bei weitem keine Sportskanone oder jemand, der täglich ins Fitnessstudio rennen muss. Aber ich mache regelmäßig Sport, denn es macht nicht nur meinen Kopf frei, es bringt mich auch in Form!

Und wenn du einmal die Ergebnisse siehst, kann das schnell süchtig machen!

Ich geh zum Beispiel laufen, mach CrossFit und Yoga. Für mich die perfekte Kombi – und auch ‚me time‘. Sport tut deinem Körper und deinem Geist gut, denn du schüttest Endorphine aus.

Also, inneren Schweinhund überwinden, und wenigstens probieren! Selbst ich hab das geschafft und mein Schweinehund war fett und faul ;-)

Tipps bei einsamen Momenten

Was aber tun, wenn du trotzdem Momente hast, in denen du dich einsam fühlst? Die Momente kommen natürlich, da brauchen wir uns nichts vorzumachen.

 7. Träume und erlebe, was du dir wünschst

Achtung: Wenn du noch nicht über deinen Ex hinweg bist, dann stell diese Strategie hinten an, sie wird dir nicht gut tun, weil du dann in den Gedanken deiner Ex-Beziehung versinken wirst!

In den Momenten, in denen ich mir einen Partner an meiner Seite wünsche, und das Gefühl der Geborgenheit und Liebe vermisse, versuche ich das Gefühl zu erzeugen, das ich hätte, wenn er, also mein Mann, schon da wäre.

Wie mache ich das? Ich träume. Bewusst.

Ich schalte romantische Musik an, lege mich auf die Couch oder ins Bett und schließe meine Augen. Ich träume davon wie schön es sein wird, wenn er da ist. Ich versetze mich in die emotionale Lage ihn an meiner Seite zu haben und stelle mir vor, was wir alles unternehmen werden und was für ein Gefühl er mir gibt.

Das Gute daran: Es erzeugt nicht nur ein positives Gefühl, sondern auch Energie, die vom Universum als dein Wunsch wahrgenommen wird.

8. Masturbiere

Ja, das steht da. Masturbiere.

Entspanne deinen Körper und genieße die Endorphine. Du bist diejenige, die deinen Körper am besten kennt. Also nutze das und mach dir ein paar schöne Minuten. Die Endorphine, die beim Orgasmus ausgeschüttet werden, erzeugen ein Glücksgefühl und sorgen dafür, dass du dich besser und entspannter fühlst. Außerdem macht es den Kopf frei und bringt dich auf andere Gedanken.

 9. Ruf jemanden an, von dem du lange nichts mehr gehört hast

Weiter oben habe ich geschrieben, dass Einsamkeit auch durch die Unzufriedenheit mit den zwischenmenschlichen Beziehungen, die wir schon haben, hervorgerufen werden kann. Das heißt, wir müssen uns auch fragen, was mit diesen Beziehungen nicht stimmt und/oder wir sie positiv verändern und gestalten können.

Ruf jemanden an, der dir sehr am Herzen liegt und von dem du lange nichts mehr gehört hast.

Der überraschende Anruf wird den Anderen freuen, und du wirst das Gefühl haben, dass es jemanden gibt, dem auch du wichtig bist. Sprich über positive Dinge, frag‘ nach was dein Gegenüber beschäftigt und freu dich mit (auch wenn du dich eigentlich nicht danach fühlst)!

Sprich auf keinen Fall davon, dass du dich einsam fühlst, sonst begibst du dich wieder in den Teufelskreis deiner negativen Gedanken. Und wenn du aufgelegt hast, bist du genau da wo du vorher warst.

Konzentriere dich nicht auf dich, sondern auf die Person, mit der du sprichst. Du wirst sehen, es wird dir gut tun. Nicht nur, dass du einen ‚alten Kontakt‘ wieder aufgefrischt hast, du hast auch jemandem eine Freunde gemacht – und das fühlt sich gut an.

 10. Leg‘ 90er Musik auf und tanze!

Ja, das kostet Überwindung, ich weiß! Wenn man sich einsam fühlt, ist einem nicht nach tanzen, aber wenn du dich überwinden kannst, hilft es.

Es bringt deinen Kreislauf in Schwung, außerdem machen tanzen und 90er Musik  gute Laune. Das klingt vielleicht etwas apart, aber du glaubst gar nicht wie oft ich das mache! Sieht ja keiner ;-) Es lohnt sich deinen inneren Schweinhund zu überwinden.

Was will ich dir mit diesem Artikel vermitteln? 

  • Alleinsein und Einsamkeit sind zwei Paar Schuhe.
  • Lerne alleine zu sein!
  • Wer alleine sein kann, ist seltener einsam.
  • Gib deinem Leben einen Sinn (mehr hier und hier)!
  • Du kannst selbst, ohne Partner, etwas gegen deine Einsamkeit tun.
  • Paare sind nicht zwingend nicht einsam und Singles sind nicht zwingend einsam.
  • Den inneren Schweinehund überwinden lohnt sich!

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Foto: © Tamas Zsebok

Welche Strategien hast du, wenn du dich einsam fühlst?

Zum Ex zurück: Wann taugt die recycelte Liebe?

Zum Ex zurück: Wann taugt die recycelte Liebe?

Ich bekomme immer wieder Emails mit dem Anliegen den oder die Ex zurückgewinnen zu wollen. Ich habe dir ja bereits fünf Gründe genannt, warum das keine gute Idee ist, aber heute möchte ich mich etwas darauf fokussieren, wann es denn klappen kann.

Zunächst möchte ich dir aber ein paar Denkanstöße geben, mit denen du dich tatsächlich intensiv beschäftigen solltest, bevor du überhaupt darüber nachdenkst, deine/n Ex zurück zu wollen und für eure Beziehung zu kämpfen.

Die zentrale Frage lautet: WARUM möchtest du deine/n Ex zurück? 

Wahrscheinlich wirst du jetzt sagen: „Na, weil ich ihn/sie liebe“. Und hier ist der springende Punkt: Ist das tatsächlich so?

Und wenn du glaubst, dass das so ist, dann frage dich: Liebst du ihn/sie mehr als dich selbst? Denn wenn du ihn/sie aus den falschen Gründen (z.B. der Angst vor dem Alleinsein) zurück möchtest, dann stellst du die Liebe für einen anderen Menschen über deine Selbstliebe. Und das ist niemals eine gute Idee. Niemals.

Sieh es doch mal so, ihr habt euch getrennt, weil es einen Grund dafür gab. Und wenn es diesen nicht gäbe und dein/e Ex genauso an eurer Beziehung festhalten würde wie du, dann wärt ihr nicht getrennt.

Gut, ich gebe zu das ist sehr schwarz-weiß gedacht und einfach gesagt als getan, das weiß ich. Und ja, es gibt Ausnahmen, in denen du zu deiner/m Ex zurück kannst oder sogar solltest. Sie sind rar, aber es gibt sie.

Wann macht es Sinn zum Ex zurück zu gehen?

  1. Wenn ihr es beide wollt

Ja, das klingt zu einfach, ist aber so. Manchmal sehen wir erst was uns fehlt, wenn wir es nicht mehr haben. Und das kann von beiden Seiten ausgehen. Wenn ihr euch getrennt habt, dann empfehle ich euch auf jeden Fall eine Kontaktsperre (dazu hier auch ein sehr guter YT Channel mit vielen guten Tipps!). Erstens fällt es euch in dem Fall leichter den anderen loszulassen und zweitens ist das die einzige Möglichkeit, um festzustellen, ob ihr euch vermisst.

Und ganz ehrlich: Du wirst einen anderen Menschen nur dann dazu bringen können, wenn du nicht mehr da bist, nicht permanent erreichbar bist. Mach dich rar, und zwar nicht im Sinne eines Spielchens, sondern für dich! Finde heraus, ob du deinen Ex zurück möchtest, ihn/sie vermisst und gib auch gleichzeitig ihm/ihr die Chance dich zu vermissen.

Das ist nicht immer ganz einfach, und kann natürlich auch sehr schmerzhaft sein. Aber wenn die Trennung schon da ist, ist das der einzige wirklich Weg herauszufinden wie es für euch beide weitergeht.

Und: Es kann sehr gut sein, dass ihr beide feststellt, dass eine Trennung nicht das ist, was ihr wollt und dann könnt ihr die Karten neu mischen.

  1. Wenn es eine Kurzschlussreaktion war

Ich gehe jetzt mal davon aus, dass du erwachsen bist und dich und deine Emotionen im Griff hast. Nichtsdestotrotz kann jedem mal – aus welchem Grund auch immer, meist aus Angst und/oder Unsicherheit – eine Sicherung durchbrennen, die zu einer übereilten Kurzschlussentscheidung führt.

Nicht wirklich schön und mit Sicherheit liegt auch dann schon etwas im Argen in deiner Beziehung, aber durchaus eine Situation, über die man reden kann. Das kommt natürlich auch auf die Umstände an wie du dich getrennt hast, logisch.

Sollte dir das passiert sein, dann sei so ehrlich zu deinem/r Ex, erläutere wie es dazu kam und entschuldige dich für deine Übersprunghandlung. ABER: Wie gesagt, dass es dazu kam, hat einen Grund. Der liegt entweder in eurer Beziehung oder in dir! Analysiere genau warum du dich so verhalten hast, wie es soweit kommen konnte und was du bzw. ihr verändern könnt und solltet. Denn wenn du ein anderes Resultat möchtest, dann solltest du deine Handlungen verändern.

Die gleichen Aktionen rufen in der Regel die gleichen Reaktionen hervor.



  1. Bei einer vereinbarten Trennung auf Zeit

Die besten Beziehungen haben eine Krise, und das ist auch normal, denn eine Beziehung unterliegt immer einer Dynamik – nicht nur romantische, sondern jede Art von zwischenmenschlicher Beziehung. Und das ist auch gut so, denn wir alle verändern uns im Laufe des Lebens, wir wachsen an unseren Herausforderungen und entwickeln uns.

Das stellt uns dauerhaft vor die Herausforderung unsere Beziehung in Takt zu halten und uns nicht gegenseitig zu verlieren. Und genau diese Herausforderung kann auslösen, dass Paare sich dazu einigen sich auf Zeit zu trennen, um herausfinden was sie möchten und wie sie sich ihr weiteres Leben vorstellen.

Und das kann eine riesen Chance sein! Aber nur dann, wenn ihr beide diese Zeit auch tatsächlich dazu nutzt, um herausfinden was eure Wünsche und Träume sind und was ihr braucht, um eine glückliche Beziehung führen zu können.

Wenn ihr das beide tut und zu dem Entschluss kommt, dass euer Lebenskonzept und eure Lebensplanung zueinander passen und ihr den Weg weiterhin gemeinsam gehen wollt, dann macht es absolut Sinn zu deinem/r Ex zurück zu gehen.

Und wenn mein/e Ex fremdgegangen ist?

Eine Affäre kann die besten Beziehungen zerstören, und das auch nicht gerade selten. Es erfordert Kraft, Wille und den Mut wieder Vertrauen aufbauen zu wollen und können, aber es ist möglich, dass eine Affäre eine neue Chance für eure Partnerschaft bedeutet. Wie genau du deine Beziehung trotz Affäre retten kannst, hat meine liebe Kollegin Melanie Mittermaier in ihrem Coaching Programm „Back to Love“ für dich erläutert.

Brauchst du hilfreiche Tipps wie du deinen Ex zurückgewinnen kannst?

Wenn du dir also sicher bist, dass du deinen Ex aus dem richtigen Grund zurück möchtest, dann kann ich dir ans Herz legen die Tipps von https://ex-ratgeber.info/ zu lesen. Dort bekommst du unter anderem 10 Tipps und lernst die 10 tödlichen Fehler, wenn es darum geht deinen Ex zurück zu gewinnen. Bei https://interfe.net/ kannst du außerdem nachlesen, was es mit der 5-Phasen-Strategie auf sich hat.

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Foto: © doodko

Emotionale Abhängigkeit in der Beziehung und ihre Bedeutung bei der Trennung. Welchen Stellenwert darf der Partner einnehmen – und welchen nicht?

Emotionale Abhängigkeit in der Beziehung und ihre Bedeutung bei der Trennung. Welchen Stellenwert darf der Partner einnehmen – und welchen nicht?

Was bedeutet emotional abhängig vom Partner zu sein?

Im Falle der Liebesbeziehung ist ein Partner von dem anderen abhängig, und zwar von seiner Liebe und seiner Anerkennung. Er kann sozusagen einfach nicht ohne den anderen Leben – unabhängig davon, ob der Partner das gut findet oder nicht (im Gegensatz zu einer Co-Abhängigkeit). Man spricht hier von emotionaler Abhängigkeit.

Die daraus entstehenden Folgen sind: Klammern, einengen und Eifersucht, denn ein Leben ohne den anderen ist nicht vorstellbar. Ein eigenständiges Überleben erscheint dem Betroffenen schier unmöglich.

Dass eine solche Abhängigkeit besteht, erkennen viele erst nachdem der Partner sich getrennt hat oder verstirbt.

Woran erkenne ich, dass ich von meinem Partner emotional anhängig bin? 

Wenn du von deinem Partner emotional abhängig bist, bist du süchtig nach seiner Zuneigung und brauchst permanent seine Bestätigung, dass er dich liebt. Du empfindest dich selbst als wertlos und hältst deshalb (krampfhaft) an der Beziehung fest. Dafür gibt es zwei Ursachen:

  1. Du hast emotionale Wunden aus deiner Kindheit, die du nicht verarbeitet hast. Aus diesen Wunden ist eine emotionale Bedürftigkeit entstanden, die du durch die Liebe von außen versuchst, zu kompensieren.
  2. Du hast nicht gelernt dich selbst zu lieben und bist daher auf die Liebe von außen angewiesen. Es mangelt dir also an Selbstliebe.

Emotionale Bedürftigkeit ist nicht zu verwechseln mit emotionalen Bedürfnissen. Wir alle sehen uns nach Liebe und haben das Bedürfnis nach Anerkennung und Zuneigung. Wenn diese allerdings ausschließlich von außen akzeptiert werden können und dein Wohlbefinden nicht nur beeinflussen, sondern bestimmen, dann sprechen wir von Bedürftigkeit.

Ein sehr kennzeichnendes Merkmal eines vom Partner emotional abhängigen Menschen ist der permanente Zwang zu kontrollieren, was der Partner denkt und fühlt, sowie der Versuch seine Gefühle aktiv zu beeinflussen. Dabei fühlt sich der Betroffene bei der kleinsten Unregelmäßigkeit (z.B. schlechte Laune des Partners) verunsichert und versucht nach Beweisen zu suchen, dass er noch stets von  seinen Partner geliebt wird.

Weitere Anzeichen sind: Besessenheit. Angst vor dem Alleinsein. Ein ständiges Leben in Beziehungen, niemals lange solo. Eifersucht. Mangelndes Vertrauen gegenüber dem Partner, aber auch gegenüber sich selbst. Mangelndes Selbstwertgefühl. Mangelndes Selbstbewusstsein. Soziale Isolation.



Warum ist eine Trennung im Falle einer emotionalen Abhängigkeit schmerzhafter?

Die emotionale Bedürftigkeit des Partners ist ein sehr häufiger Trennungsgrund, da der Nichtbetroffene es oftmals nicht mehr ertragen kann, für das Glück des anderen zuständig zu sein. Auch die Unselbstständigkeit und das Unvermögen des Partners alleine zu sein oder etwas alleine zu unternehmen, erzeugen einen so hohen Druck, dass die Trennung oftmals der einzige Ausweg ist.

Wenn sich dein Partner von dir trennt, leidest du an Entzugserscheinungen, die einem Drogenabhängigen auf Entzug gleichkommen. Du hast das Gefühl, du kannst ohne deinen Partner – deine Droge – nicht überleben und wirst in einen emotionalen Ausnahmezustand versetzt.

Aufgrund dieser Entzugserscheinungen und weil du nicht in der Lage bist, dich selbst zu lieben, ist der Trennungsschmerz oftmals sehr viel intensiver als bei Menschen, die ihren Selbstwert kennen und sich selber lieben. Denn diese haben eine andere Quelle für Liebe und Anerkennung – sich selbst.

Was kannst du tun, um eine emotionale Abhängigkeit zu vermeiden oder aufzulösen?

Ich weiß, dass ich mich in manchen Artikeln wiederhole, aber das ist ein Zeichen für die Dringlichkeit und Wichtigkeit dieses zentralen und unfassbar bedeutenden Bereichs in deinem Leben: Deine Selbstliebe.

Niemand kann dir das Gefühl von echter Liebe, Akzeptanz und Anerkennung schenken, wenn du es nicht in dir trägst. Die verlässlichste Art und Weise aus einer Abhängigkeit zu entkommen und/oder in deiner nächsten Beziehung in das gleiche Muster zu verfallen, ist es, zu lernen dich selbst zu lieben.

Dazu musst du:

  • bewusst die Entscheidung treffen dich von dieser emotionalen Abhängigkeit befreien zu wollen
  • deine emotionalen Wunden und deine Mängel akzeptieren (wir alle haben sie!)
  • anfangen deine Selbstgefühle wahrzunehmen
  • lernen dich auf dich zu konzentrieren und aufzuhören die Gefühle deines Partners kontrollieren zu wollen
  • dein Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten stärken

Das schaffst du:

  • mit einer Therapie
  • mit bewusster Selbstreflexion
  • indem du dich mit dir, deinem Leben und deinen Zielen auseinandersetzt
  • indem du mittels Meditation in Kontakt mit deinem Geist und deinem wahren Ich kommst
  • indem du Yoga praktizierst und eine Verbindung zwischen deinem Körper und deinem Geist herstellst und dir deiner selbst bewusst wirst

Nun, dass das ein Prozess ist und nicht von heute auf morgen umsetzen ist, muss ich an dieser Stelle sicherlich nicht erwähnen. Wenn du deinen Liebeskummer, den du gerade hast, weil du vielleicht genau in dieser Situation bist und/oder wenn dieses Muster durchbrechen willst, ist der sicherste Weg immer der Weg zu dir selbst und zu deiner eigenen, dir innewohnenden Liebe.

Der Artikel im Überblick:

  • Emotionale Abhängigkeit entsteht durch emotionale Bedürftigkeit und den Mangel an Selbstliebe.
  • Wenn wir in einer solchen Beziehung sind und verlassen werden, ist die Trennung oftmals noch schmerzafter, da ein Leben ohne den Partner unmöglich erscheint.
  • Der einzig verlässliche und dauerhafte Ausweg ist das Finden zu dir selbst, deinem Geist und deiner Selbstliebe.

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Warst du schon mal in einer Beziehung, in der du emotional von deinem Partner abhängig warst? Wie bist du da rausgekommen?