Viele von uns leben in Beziehungen, die nicht gesund sind. In Beziehungen, die sie nicht zu einem besseren Menschen machen. In Beziehungen, die aus einem einzigen Grund bestehen: Angst.

Diese Angst kann verschiedene Ursprünge haben: Die Angst vor der Begegnung mit dir selbst, die Angst vor dem Alleinsein, finanzielle Ängste, Verlustängste, Zukunftsangst und so weiter.

Grundlegend treibt uns, und vielleicht auch dich, Angst dazu an, etwas zu tun, das du eigentlich nicht zu 100 Prozent möchtest. In diesem Artikel möchte ich mit dir besprechen, wann es an der Zeit ist diese Ängste zu überwinden, deine Komfortzone zu verlassen und deine Beziehung zu beenden oder zumindest zu reflektieren und zu überdenken – auch wenn es schwer und schmerzhaft ist.

#1 Du weißt, dass ihr beide unglücklich seid, aber dass er/sie dich nicht verlassen wird

Lebt ihr nur noch nebeneinander her? Wenn ihr immer und immer wieder denselben Tagesablauf habt, kaum redet, jeder sein eigenes Ding macht und eigentlich keine gemeinsame Basis besteht, könnt ihr nicht glücklich sein- zumindest nicht als Paar. Wenn das bei dir der Fall ist, dann solltest du dich fragen:

#2 Du erwischst dich bei den Gedanken an ein Leben als Single

Er/sie ist eigentlich ein/e Liebe/r und so wirklich gibt es keinen Grund, dass du dich trennst, aber trotzdem erwischst du dich dabei, dass du dir immer und immer wieder vorstellst wie es wäre Single zu sein: Du könntest tun und lassen was du möchtest, müsstest niemandem Rechenschaft ablegen und wärst einfach nur frei. Wenn das der Fall ist, dann solltest du dich fragen:

  • Warum genau möchte ich aus der Beziehung ausbrechen?
  • Könnte ich meine bestehende Beziehung verbessern?
  • Wäre mein Singleleben wirklich so toll wie ich es mir vorstelle?

#3 Eure Beziehung ist oberflächlich              

Ihr versteht euch gut, unternehmt ab und an was zusammen, habt den gleichen Freundeskreis und vielleicht habt ihr ab und zu Sex, aber irgendwie kommt danach nicht sehr viel mehr? Wenn eure Beziehung hier aufhört und ihr keinerlei (tiefgründige) Gedanken austauscht (und dich das stört!), dann solltest du dich fragen:

  • Warum tauschen wir uns nicht über Tiefgründiges aus?
  • Wie kann ich das in meiner bestehenden Beziehung ändern?
  • Und wenn du es nicht verändern kannst: Was muss dein/e Partner/in mitbringen, damit du dich ihm/ihr öffnen kannst?

# 4 Ihr habt keine gemeinsamen Ziele 

Jeder einzelne von uns hat Ziele, die wir erreichen wollen. Aber nicht nur das Verfolgen deiner eigenen, sondern auch die, die ihr als Paar habt, sollten dir Lebensfreunde bereiten. Wollt ihr eine gemeinsame Familie? Ein Haus? Eine Weltreise? Wenn du das Gefühl hast, dass dir etwas Gemeinsames fehlt in deiner Beziehung, dann solltest du dich fragen:

  • Was sind meine Ziele?
  • Was sind unsere Ziele?
  • Wenn ihr keine gemeinsamen Ziele habt: Warum ist das so und wie kann ich das verändern?
  • Wenn ihr unterschiedliche Ziele habt: Lässt sich unsere Beziehung wirklich darauf aufbauen bzw. aufrechterhalten? 

#5 Ihr habt kontinuierlich Streit   

Steckst du in einer Beziehung, in der du mehr Energie an Streitigkeiten verschwendest als du durch Zärtlichkeiten und ein harmonisches Miteinander auftankst? Wenn deine Beziehung von permanenten Meinungsverschiedenheiten geprägt ist und dich die ständigen Auseinandersetzungen beinahe schon krank machen, dann solltest du dich fragen:

  • Möchte ich eine solche Beziehung führen?
  • Warum sind wir noch ein Paar?
  • Wo liegen die Freuden in unserer Beziehung?
  • Kann es uns gelingen diese Freuden gemeinsam zu entdecken? Wenn ja, wie?

#6 Du möchtest eine Familie, er/sie möchte sich nicht festlegen 

Eine Situation, die sich schlecht gemeinsam verarbeiten oder für die sich einfach eine Lösung finden lässt, ist wenn du oder dein/e Partner/in eine Familie möchte und der andere nicht. Eine überaus schwierige Situation, vor allem wenn ihr euch aufrichtig liebt und es sonst eigentlich keine anderen Schwierigkeiten gibt. Wenn das bei dir der Fall ist, dann solltest du dich fragen:

  • Wenn du Familie möchtest:
    • Kann ich wirklich auf eine eigene Familien verzichten?
    • Welche Langzeitfolgen hätte das für mein Leben?
    • Könnte ich auch mit meiner Entscheidung leben, wenn diese Beziehung später (z.B. nach dem Überschreiten der biologischen Uhr) auseinandergeht?
  • Wenn du keine Familie möchtest:
    • Könnte ich lernen Verantwortung für einen anderen Menschen zu übernehmen?
    • Kann ich mir vorstellen in die Situation einer Mutter hineinzuwachsen?
    • Wie würde es mein Leben beeinflussen, wenn diese Beziehung nicht ein Leben lang halten würde? Und könnte ich damit umgehen? 

#7 Ihr habt (so gut wie) keinen Sex mehr

Sex ist nicht das Wichtigste in einer Beziehung – das höre ich oft. Und ja, es ist nicht das Wichtigste, aber Sex ist wichtig. Er sorgt für den Ausgleich unseres Hormonhaushalts, er macht glücklich, gleicht uns aus und überaus wichtig: Es ist (im besten Fall) das Einzige, das du ausschließlich mit deinem/r Partner/in teilst! Kein anderer Mensch erlebt dich auf dieser Ebene und kein anderen deine/n Partner/in – und das verbindet! Wenn ihr keinen oder sehr wenig Sex miteinander habt, dann solltest du dich fragen:

  • Wie können wir das verändern?
  • Wer kann uns dabei helfen? – Ja, dazu kann man sich professionelle Hilfe suchen und ihr seid damit nicht alleine, ganz im Gegenteil, denn es ist nicht unnormal, dass das Sexleben in langen Beziehungen auf der Strecke bleibt!

Zum Abschluss…

Wenn du in einer unglücklichen Beziehung lebst, dann solltest du dir auf jeden Fall die Fragen beantworten, die ich oben genannt habe. In manchen Fällen lohnt es sich zu kämpfen, ich bin die Letzte, die sagt, dass du die Flinte ins Korn werfen sollst. Aber wenn deine innere Stimme dir schon länger dazu rät etwas zu unternehmen, dann solltest du besser hören.

Wir Frauen haben unsere Intuition nicht umsonst bekommen. Sie ist ein Geschenk und du solltest lernen sie zu nutzen und auf sie zu hören. Und auch wenn es schwer und schmerzhaft ist, aber manchmal ist es besser eine Beziehung zu beenden als sie unnötig in die Länge zu ziehen. Du kannst den Trennungsschmerz nicht verhindern, sondern nur hinauszögern, so traurig wie das auch ist.

Wenn du das Gefühl hast, dass du alleine nicht so richtig weiterkommst und du meine persönliche Unterstützung brauchst, dann schau dich doch gerne bei meinen Coaching Paketen um.

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Foto: © CITAlliance

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